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Ab wann sollte man das Jugendamt informieren?

Frage von Linzerin83 Linzerin83

Vorerst möchte ich sage, dass ich normalerweise ja nicht der Typ Mensch bin, der sich gerne in die Kindererziehung anderer Menschen einmischt. Ich akzeptiere es für gewöhnlich, dass nicht alle Eltern den selben Erziehungsstil haben.

Jedoch gibt es bei mir eine klare Grenze, ab wann ich mich einmische. Und diese ist, wenn Gewalt im Spiel ist.

Die Sache ist die, dass eine sehr gute Freundin von mir (auch Zwillingsmutter, so wie ich) mit ihren Kindern (ca. 2 Jahre) überhaupt nicht zu recht kommt. Sie beklagt sich ständig über sie, dass sie keinen Respekt vor ihr haben, sie nicht gehorchen, usw... Sie erzählte mir auch, dass sie bei ihrem Freund (also den Kindsvater) schon brav sind, und auf ihn hören. Aber DER gibt ihnen auch oft nen Klaps am Popsch. Oder zieht die Kinder mal am Ohr, haut sie auf die Finger, etc...

Ich hab ihr damals meine Ansichten erklärt, dass ich überhaupt nichts von Gewalt an Kindern halte (auch wenns "NUR" ein Klaps am Popsch). Ich bin selbst auch ein Kind, das von den Eltern geschlagen wurde, und weiß, wie ein Kind darunter leidet. Ich habe ihr erklärt, dass es in der Erziehung nicht nur darum geht "Kinder brav zu machen", sondern aus ihnen selbstbewusste und gesellschaftsfähige Erwachsene zu machen. Und das wird sie mit der Methode NULL erreichen. Ganz zu schweigen von dem psychischen Schaden den sie anrichten kann.

(Fortsetzung weiter unten)

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Antworten (1-30 von 36)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Schreiberlilli Schreiberlilli

    Hallo Linzerin!

    Ich finde es gut, dass Du Dir solche Gedanken machst. Es spielt keine Rolle, ob die betreffende Mutter Deine Freundin ist. Die Kinder verdienen es, geschützt zu werden. Die Frau scheint in ihrer Rolle ungeeignet und überfordert zu sein. Ihr Partner ebenso. Es geht nicht um den "nur" Klapps. Mit Kleinigkeiten fängt es an. Man darf nicht abwarten, ob nicht vielleicht noch mehr passiert. Die Einstellung mancher Menschen finde ich nicht in Ordnung. Gewalt ist niemals eine Lösung. Dabei geht es nicht um die Stärke der Schläge. Es ist die Hilflosigkeit. Du kannst Deiner Freundin Hilfe anbieten oder ihr einen Erziehungskurs vorschlagen oder einen Gesprächskreis oder auch das Jugendamt als HILFE anbieten. Das Jugendamt zu informieren ist etwas anderes, als jemanden bei der Polizei anzuzeigen.

    Schöne Grüße

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Vielen Dank für deine Antwort. Du hast vollkommen recht. Ich muss die Tatsache, dass sie meine Freundin ist, da völlig aus dem Spiel lassen, und nur an die Kinder denken.

    Die können sich selber nicht helfen.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Danke nochmal für eure Hilfe! Es waren sehr viele wirklich tolle Antworten dabei.

    Aber leider kann ich nur eine Antwort als hilfreichste auswählen.

    Trotzdem danke an ALLE.

    Ich denke, die Mehrheit von euch hat mich überzeugt. Ich werde am Montag mal einen vorsichtigen Anruf beim Jugendamt wagen. Vorerst mal ganz anonym, gebe weder ihre noch meine Daten bekannt.

    Ich werde denen einfach mal den Fall schildern und ihre Meinung dazu hinterfragen. Vielleicht geben die mir Tipps oder Adressen die weiter helfen.

    Im Prinzip hab ichs eh insgeheim gewusst, dass ich was unternehmen muss. Aber ich wollte mir noch Meinung von Außenstehenden einholen, um wirklich sicher zu sein.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Ich helfe gern! Alles Gute! Und vielen Dank für die Auszeichnung!

    Kommentar von Dickerchen123 Dickerchen123Dickerchen123

    eine gute Entscheidung zum Wohle der Kinder

  • 8
    Antwort von t124terra t124terra

    Der berühmte Klapps auf den Hintern hat noch nie geschadet. Es wird auch in der Zukunft so sein. Solche Nummern, wie früher mit dem Rohrstock, gehören sicher der Vergangenheit an und das ist auch gut so

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Ob geschadet oder nicht - er ist nunmal gesetzlich verboten. Und auch das ist gut so!

    Kommentar von Simone01 Simone01Simone01

    ErsterSchnee, ich bin sonst eigentlich immer Deiner Meinung. Aber wer wird denn verhaftet, wer seinen Kindern einen Klapps auf den Po gibt? Wer frei ist von Schuld, werfe den ersten Stein.

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Den Stein kann ich werfen - und das immerhin schon seit viereinhalb Jahren! (Wobei ich auch für die Zukunft nicht die Hand ins Feuer legen würde...)

    Verhaftet wird man vielleicht nicht - aber im Gesetz steht auch, daß der Staat dafür zu sorgen hat, daß die Eltern in der Lage sind, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen. Also kann es durchaus sein, daß sie mal zur "Fortbildung" müssen - und das ist ja nicht das Schlechteste (zumindest wenn man dafür offen ist).

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Ich habe meine Kinder noch nie geschlagen. Auch nicht mit einem Klaps irgendwohin. DAS ist keine Erziehungsmethode. Schlagen ist Hilflosigkeit der Erziehenden und demütigend für die Geschlagenen. Damit werden die Kinder nachhaltig geschädigt! "Es schadet niemanden", ist eine falsche Aussage. Es wäre nicht schlecht, wenn schlagende Eltern in Zukunft "verhaftet" würden.

    Kommentar von Simone01 Simone01Simone01

    grins also mein Sohn ist mittlerweile 9 Jahre alt. Mittlerweile (und das schon seit ein paar Jahren) bekommt er auch keinen Klapps mehr. Aber er ist trotz dass er einen Klappps hin- und wieder bekommen hat zu einem sehr selbstbewussten Jungen geworden, der seine Meinung sehr gut vertreten kann und absolutes Vertrauen zu Mama und Papa hat.

    Kommentar von Aronphoenix AronphoenixAronphoenix

    Die beide froh sen können das er nicht weiss wie man eine Straftat meldet und keinen Strafantrag stellen kann...

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Ich sage ja auch nicht, daß jedes "geklapste" Kind zwangsläufig zum Axtmörder wird - aber man weiß halt nie, welche Auswirkungen Fehler in der Erziehung haben (können). Und wenn man schon per Gesetz eine Richtung vorgegeben kriegt, kann es nicht schaden, der auch zu folgen. Man hat noch genügend andere Möglichkeiten, irgendwas falsch zu machen - da muß man nicht bei so offensichtlichen Sachen anfangen. :-)

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ich finde auch, dass es viel auf das Gesamte ankommt.

    Wenn man sein Kind so sehr liebevoll und respektvoll behandelt, und viel für sein Selbstvertrauen tut, hält ein Kind nen Klaps am Popsch sicher eher aus.

    Anders wenn man sein Kind auch so demütigt, ihm am allen die schuld gibt, ständig schreit, usw...

    Aber meistens ist es halt so, dass Eltern die ihre Kinder schlagen überfordert sind, und es sich auch auf die Gesamterziehung auswirkt. Also da kommen halt andere Faktoren wie Demütigung, Vernachlässigung usw. auch noch dazu.

    Kommentar von J1986 J1986J1986

    Gewalt in der Erziehung geht gar nicht! Auch kein Klaps auf den Po! Das ist einfach ein schlechtes Vorbild und eine unnötige Erniedrigung der Kinder! Schlimm das Es immer noch diese Meinung gibt!

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    .....ja es ist einfach nicht auszumerzen, bzw. es ist den Eltern nicht zu vermitteln, bzw. sie sind unfähig dem Kind nachzufühlen, wie es sich fühlen muß, wenn man gegen sie eine körperliche Tätlichkeit ausübt. Von ihren Eltern, die sie eigentlich lieben wollen!!??Vielleicht sollte man den Eltern, für ihr unbeholfenes und dämliches Verhalten einmal ebenfalls, jedesmal einen Klaps verpassen, damit sie endlich nachvollziehen können, wie sich das so anfühlt. Na ja, mit so allerkleinsten Würmchen oder auch schon Größeren, kann man das ja vollziehen. Sie sind ja erst ein paar Jahre auf dieser ahnungslosen, erbarmungslosen Welt, die stecken das ja viel leichter als es ein Erwachsener jemals tun würde, einfach ohne jedes Gefühl dazu, mir nix dir nix, weg. Die Würde des Menschen ist unantastbar, steht in unserem Grundgesetz. Und da Kinder als Heranwachsende die höchste Würde besitzen, vorausgesetzt man raubt sie ihnen nicht oder spricht sie ihnen ab, mit sogenannten "Klapsen", dabei kann man sich dann wohler in seiner Haut fühlen, gibt es ein Gesetz auch zu dieser Tätlichkeit gegen den Körper eines wehrlosen!!!!!!!!!!!Kindes. Das ist das Allergemeinste, denn bekäme ich einen Klaps von einem Erwachsenen, könnte ich ihn anzeigen, wegen einer Tätlichleit. Im schlimmsten Fall könnte ich noch zurückklapsen. Wie wärs denn mit Üben im Reden für die lieben Eltern? Alternativen für das Kind anzubieten. Je nachdem um was es halt gerade geht.

  • 5
    Antwort von FS1985 FS1985

    Menschen die hier den Tip abgeben,dass der Klaps auf den Po noch niemanden geschadet hat oder das es schlimmere Fälle von Kindesmisshandlung gibt,arbeiten scheinbar nicht mit Kindern zusammen oder verhalten sich ihren Kindern gegenüber genauso. Gewalt fängt schon mit dem Popoklatsch an,mit ihren Drehen oder dergleichen. Wenn an einem Kind Gewalt ausgeübt wird um ihm zu zeigen,dass der Große,Erwachsene mächtiger ist als er,wird er dies genauso übernehmen!Das sind keine Erziehungsmittel um einem Kind zu zeigen wie man Konflikte löst oder wie man mit einem anderen Menschen umgeht! Und wenn diese Grenze erst einmal überschritten wurde,werden auch weitere Grenzen schnell verwischen,denn sie ist ja der Meinung das sie damit Erfolg hat.Wenn dem Kind der Popoklatsch aber egal wird, wird sie zu stärkeren Mitteln greifen müssen. Deine Freundin braucht also defintiv Hilfe!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja, da geb ich dir recht, mit dem was du schreibst.

    Und genau das macht mir Angst: Weil sie es eben als großen Erfolg ansieht. Als ob sie jetzt die große Lösung gefunden hätte. Deswegen weiß ich sicher, dass sie es jetzt regelmäßig tun wird.

    Wenn sie wenigstens traurig darüber gewesen wäre, dass sie das gemacht hat, und es ihr bewusst wäre, dass es falsch war, dann würd ich mir vermutlich viel weniger Sorgen machen.

  • 4
    Antwort von keksi92 keksi92

    Gewalt gegen Kinder (Sei es auch "nur" ein Klaps) ist doch oftmals nur ein Anzeichen von Überforderung. Man sollte vielleicht schauen, wie man deine Freundin unterstützen könnte, da gibt es doch sicherlich auch Hilfsangebote vom Jugendamt, oder? Man muss jan icht immer mit der "Ich sags dem Jugendamt, die nehmen dir dann die Kinder weg"-Keule ankommen, sondern eher Unterstützung und Rat suchen.

    Ich kann es jedoch auch verstehen, dass sie dort nicht unbedingt hinwill, weil man ja dann doch nicht abschätzen kann, wie schnell die Kinder weg sein könnten :/

    Kommentar von FS1985 FS1985FS1985

    Wenn die Kinder dann "weg sind" dann vielleicht zu recht.Es wird immer wieder hochgebauscht,dass das Jugendamt nicht handelt-aber wenn es das dann tut wird gesagt das sie der armen Mutter die Kinder weggenommen haben. Manachmal ist es besser wenn die Kinder nicht zuhause aufwachsen.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, ich hoffe nicht, dass ihr die Kinder gleich weg genommen werden.

    Ich hab eher an sowas gedacht, dass sie vielleicht Unterstützung vom Jugendamt kriegst. Vielleicht einen Erziehungskurs oder eine Helferin für daheim?

    Sie ist ja so ein total guter und netter Mensch. Nur mit der Kindererziehung scheint sie eindeutig überfordert zu sein.

    Sie hat ihr Kind auch nicht von Anfang an geschlagen. Sie macht es seit ein paar Wochen.

    Kommentar von keksi92 keksi92keksi92

    Genau soetwas hatte ich im Sinn. Vielleicht auch eine Familienberatung aufzusuchen? Dort kann man ihr vielleicht ersteinmal einen Überblick über die Möglichkeiten geben. Und meist ist soetwas ja auch anonym, sodass sie dort vielleicht eher bereit ist mitzukommen.

    Kommentar von keksi92 keksi92keksi92

    Mir ist schon klar, dass das Jugendamt nicht willkürlich handeln sollte und es im Normalfall auch nicht tut. Jedoch kann man davon ausgehen, dass man als Mutter sein Kind liebt und nicht verlieren will (ja, auch wenn man es schlägt) und daher Angst hat sich dort Hilfe zu suchen. Und durch die tolle Berichterstattung der Medien kann man sich gar nicht wirklich ein Urteil bilden, inwiefern die Angst vor Willkür gerechtfertigt ist Daher wird das Jugendamt eher als "Kinder-Wegnehm-Amt" gesehen als ein Ort wo man sich Hilfe suchen kann und soll.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Wir haben Gesetze und es kann rechtlich kein Jugendamt jemandem willkürlich die Kinder einfach wegnehmen!! Es gibt Anwälte und Psychologen, Familienberatungsstellen und notfalls auch die Presse, ect., wo man sich immer Hilfe holen könnte!! Und wenn man sich seiner Verantwortung bewußt ist, seine Kinder so behandelt, wie es ihnen menschenwürdig zusteht, kann einem in diesem Rechtsstaat, niemand sein Kind einfach wegnehmen. Da Kinder immer wehrlose Opfer sind, sollte man sich als Eltern seiner Verantwortung immer bewußt sein oder es werden.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Ich finde es unpassend, das Jugendamt immer als Bedrohung darzustellen und auch als Androhung ins Gespräch bringt. Es kann auch eine große Erleichterung für überforderte/hilflose/unfähige Eltern sein. In erster Linie geht es um das Wohl der Kinder. Sie haben ein Recht auf Einmischung von außen, wenn sie leiden müssen. Und eine schlechte Erziehung mit schlagenden Eltern IST ein Leiden.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja ich möchte eh auch nicht, dass das Jugendamt eine Bedrohung für meine Freundin sein soll. Ich möchte eher, dass sie ihr helfen.

  • 3
    Antwort von Kleines88 Kleines88

    wenn ich das so lese wird mir ganz schlecht. kinder sind nie schuld daran wie sie sind. du hast schon das richtige gefühl schlagen ist verboten und sollte auch nicht sein. es gibt soooooo viel hilfe, wenn man mit der erziehung nicht zurecht kommt oder überfordert ist. deine freundin muss nur einsichtig sein, und dabei kannst du ihr helfen. da wäre zum beispiel die familienhilfe von der diakonie oder caritas, die kommen z.B. einmal die woche vorbei und helfen den alltag zu bewältigen und geben viele tipps zu handeln. aber schlagen auch wenn es nur ein klaps ist, ist das allerletzte. auch wenn es deine freundin ist, je älter die kinder, umso größer könnten die Kläpse sein, und das am ohr ziehen ist jawohl absolut mies und gemein!!! bekomme echt wut bei dem gedanken. bei uns in der kindertageseinrichzung ist z.B ein "psychologe" der regelmäßig umsonst elternberatung anbietet. an deiner stelle würde ich mir das nicht lange angucken. schließlich geht es um das wohl der kinder!!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja wie recht hast du :-(

    Ich finde auch, dass man Kindern nicht die Schuld geben sollte, für ihr Verhalten.

    Es gibt keine Kinder die von Natur aus "schlimm" oder "respektlos" sind.

    Ich finde das so schlimm, wenn man so redet. Man soll doch das Selbstbewusstsein eines Kindes aufbauen, viel loben, usw..

    Ja ich sollte wohl wirklich nicht länger hingucken. Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, wäre ich oft froh gewesen, wenn ein Erwachsener das Problem erkannt hätte und reagiert hätte.

    Vielleicht sollte ich genau deshalb was unternehmen.

    Kommentar von Kleines88 Kleines88

    die kinder werden ja nicht direkt weggenommen, nur damit werden ihr vllt die augen geöffnet. du möchtest ja nnur helfen und sie muss ja nicht wissen dass du dich da gemeldet hast!!

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Linzerin83, nimm Dein Herz und den Verstand in Deine Hände und nur Mut!!

  • 3
    Antwort von urlifri urlifri

    Wenn der Freund schon mit 2 Jahren Gewalt anwendet was macht er dann wenn die Kids älter werden.Bei 2Jährigen kann man doch noch gar nicht von Respeckt reden und gehorchen klingt so nach Kaserne.Red ihr doch mal ins Gewissen ob sie sich nicht vlt. selbst Hilfe holen will.Ibrigens am Ohr ziehen ist ganz fies, das Trommelfell kann einreisen.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja genau, genau die selben Gedanken hab ich auch.

    Ich hab mir auch überlegt, wenn sie jetzt schon ihre Kinder Klaps am Popsch gibt und die Ohren zieht, was ist dann erst, wenn sie älter sind, wenn die Kinder mal WIRKLICH anstrengend werden??

    Ich finde auch, dass man von einem 2-jährigen nicht all zuviel erwarten kann. Sie haben ja doch einen freien Willen.

    Auch bin ich der Meinung, dass man einen so kleinen Zwerg noch nicht wirklich respektlos nennen kann.

    Ich meine, die sind so jung, die entdecken die Welt und wollen alles ausprobieren. Wie kann man da von Respektlosigkeit sprechen?

    Kommentar von urlifri urlifriurlifri

    Genau so.Wenn sie das aber alles nicht einsieht solltest du dich tatsächlich irgendwie jemand einschalten. Ich weiß das ist ein sehr schwerer Entschluß, aber wen es nicht anderst geht leider notwendig.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    urlifri, weshalb ist das ein schwerer Entschluß? Wehrlosen Kindern zu helfen, ist ein schwerer Entschluß? Das verstehe ich nicht mehr. Stell Dir vor, Du wärst an der Stelle von den mißhandelten Kindern und nebenbei würde jemand zu Dir sagen: "das ist mir aber außergewöhnlich schwer gefallen". Soviel Courage zu haben, als Mitwisser mißhandelten Kindern zu helfen, ist eine Pflicht von Erwachsenen.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Linzerin83, das kann man nur, wenn man sich eigentlich bei einem derartigen Umgang mit Kleinstkindern, keine Kinder verdient hat, bzw. seine persönlichen Probleme an so kleinen Kindern ausläßt. Zum Wohle der ganzen Familie, besonders erst mal zur Sicherheit der armen Kinder, ist Hilfe und Unterstützung notwendig!

  • 3
    Antwort von LisaSchwarz LisaSchwarz

    Es geht doch allen Eltern so, dass sie denken, das Richtige für ihr Kind zu machen - so geht es sicher auch Deiner Freundin. Du hast eine andere Sichtweise und offensichtlich ist sie davon nicht zu überzeugen. Es ist anzunehmen, dass, sofern Du das Jugenamt einschaltest Deine Freundin dies als Vertrauensmissbrauch betrachtet und damit Deine Freundin war. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mich der Freundin offenbaren, ihr eröffnen welche Gefühle ihr Verhalten den Kindern gegenüber auslöst und dass Du Dich hilflos fühlst, wo Du doch helfen willst. Vllt kannst Du ihr eine Adresse anbieten von einer Familienberatungs- stelle oder einer ähnlichen Institution. Ich würde versuchen ihr die Hand zu reichen. So wie Du schreibst braucht sie Unterstützung.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja da hast du sicherlich recht.

    Das Problem ist nur, dass sie keine Hilfe von mir annehmen will. Ich glaube, sie ist sich dafür zu stolz.

    Zwar kommt sie schon immer wieder her, um sich bei mir über ihre schlimmen Kinder auszusprechen, aber wenn ich ihr dann Lösungen anbiete, fühlt sie sich gleich kritisiert und will nichts davon wissen.

    Sie meint ja auch immer, dass ich mir leicht rede (und auch alle anderen, die darüber schon mit ihr reden wollten), weil wir haben ja nicht so schlimme Kinder. Wir haben ja keine Ahnung wie das ist, so aktive Kinder zu haben, die einfach nicht folgen wollen.

    Dass aber meine Kinder auch nicht so geboren sind, sondern da viel Erziehung und vor allem Geduld drinnen steckt, will sie nicht hören.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    In gewisser Hinsicht hat Deine Freundin schon recht. Jedes Kind ist von Geburt an anders. Aber Du hast natürlich auch recht. Richtige Erziehung gekoppelt mit Geduld und Konsequenz ist das A und O.

    Kinder werden erzogen und nicht dressiert!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja klar ist jedes Kind anders. Nicht jedes Kind ist gleich aktiv.

    Aber trotzdem kann man sich nicht immer draus ausreden. Und das stört mich so an ihr.

    Sie kann ja genauso wenig auch behaupten, dass meine Kinder weniger aktiv sind. Sowas ist doch schwer direkt zu vergleichen. Wenn die Kinder beieinander sind, sehe ich wenig Unterschied. Meine rennen genauso wild herum, wie ihre Kinder.

    Und dressieren würd ich mein Kind jetzt auch nicht, aber gewisse Dinge müssen sie halt lernen.

    Mir kommts manchmal so vor, als ob sie vor "Erziehung" ein wenig zurück scheut.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ein Beispiel: Ihre sind ja 3 Monate älter als meine, und haben auch deshalb ein bisschen früher laufen gelernt.

    Natürlich hatten ihre Kinder nach dem Laufen lernen eine Phase, wo sie nicht an der Hand gehen wollten, und lieber herum laufen wollten. Was natürlich absolut nicht geht, besonders wenn man wo in Straßennähe geht. Viel zu gefährlich.

    Von ihren Erzählungen wusste ich ja schon, was mir bevor steht.

    Und irgendwann war es dann so weit, und meine Kinder lernten laufen und kamen auch in diese Phase.

    Nur mit dem Unterschied, dass ich die Phase anders gelöst habe als sie.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Sie hats so gemacht, dass sie einfach nicht mehr mit den Kindern rausgegangen ist. Es hatte im Sommer oft über 30 Grad, und sie ist tagelang mit ihnen in der Wohnung gesessen. Ist nur raus, wenn sei jemanden hatte zum mitgehen (was ja nicht oft war, wenn alle berufstätig sind).

    Ich bin trotzdem mit ihnen rausgegangen und hab sie "erzogen". Ich hab ihnen immer wieder gesagt, dass sie bei mir an der Hand gehen müssen, habs ihnen erkärt warum. Wenn sie sich von meinem Arm befreit haben und davon gelaufen sind, mussten sie halt in den Buggy. Nach ein paar mal, haben sie es schließlich gewusst. Bei M. hats ein wenig länger gedauert als bei A., aber der war immer schon der lebendigere von den Zweien.

    Tja, mittlerweile ist das schon 6 Monate her. Ich kann mit meinen Kindern schon ganz normal raus gehen. Sie nehmen schon von alleine meine Hand.

    Sie bleibt nach wie vor mit den Kindern in der Wohnung. Es hat sich in den letzten 6 Monaten nichts geändert. Kein Fortschritt in dem Punkt.

    Ich glaube, sie wartet einfach, bis die Phase von alleine vorbei geht.

    Es ist mit Zwillinge sicher nicht einfach, keine Frage. Hab ja selbst auch welche. Ist nicht leicht, mit zwei Kindern an der Hand zu gehen und noch einen Buggy zu schieben. Es ist auch nicht leicht, den Kindern hinter her zu rennen, wenn beide in eine andere Richtung laufen.

    Aber ich denke mir, da muss man einfach konsequent sein. Das MÜSSEN sie lernen.

    Tja und wenn mich meine Freundin sieht, wie meine Freundin heute brav bei mir an der Hand gehen, sagt sie, ICH habs gut, weil meine Kinder so brav sind. Aber sie sieht es nicht, welche Vorarbeit ich geleistet habe.

    Bisher hab ich mir auch nicht soviel dabei gedacht, dass sie mit den Kindern nicht rausgehen will aus diesen Gründen. Hab mir nur Gedacht, geht mich nichts an.

    Aber ich sehe mittlerweile überall Zusammenhänge. Dass das damals schon Zeichen waren, dass sie überfordert war.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Im Grunde genommen ist es dann aber schon fast wieder richtig, wenn sie dann instintiv mit ihren Kindern in der Wohnung bleibt. Denn dadurch schützt sie die Kleinen vor den Gefahren, die ihnen draußen drohen könnten. Aber das natürlich auf die Dauer kein Zustand.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Wenn man es so sieht, stimmt. Dann ist es wohl wirklich instinktiv richtig.

    Aber halt trotzdem ein Grund mehr, dass sie dringend Hilfe braucht.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Das stimmt allerdings! Und das haben wir hier - soweit es aus der Ferne geht - festgestellt. Jetzt muss es "nur" noch die Betroffene begreifen!

  • 3
    Antwort von Aronphoenix Aronphoenix

    Ohne jetzt die Fortsetzung gelesen zu haben sage ich mal: Du weißt von einer Körperverletzung.

    Das ist eine Straftat, da ist die erste anlaufstelle die Polizei, nicht das Jugendamt. Das kann man danach immer noch informieren, wenn das nicht shcon gemacht wird.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Aber gilt sowas auch schon als Körperverletzung? Schließlich haut sie ja nicht so fest zu, dass die Kinder blaue Flecken haben.

    Kommentar von Aronphoenix AronphoenixAronphoenix

    Dazu sieh dir mal §223 StGB an:

    § 223 Körperverletzung

    (1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Der Versuch ist strafbar.

    Der § ist da einschlägig. Es wird zwar nur auf Antrag verfolgt, allerdings gehe ich davon aus das die StA da ein besonderes öffentliches interesse bejaht, denn die öffentlichkeit ist ja daran interesiert das sowas bestraft wird. Vorallem da eion Kind keinen Strafantrag stellen kann.

    AUßerdem werden die sicher weitere nötige schritte einleitun und das JA wird eine anzeoge der Polizei schneller bearbeiten als die eine "Normalbürgers".

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Zitat:" Schließlich haut sie ja nicht so fest zu, dass die Kinder blaue Flecken haben."Zitat Ende

    Das kommt aber schneller, als man denkt. Und dann ist es (fast) zu spät!

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Linzerin83, deine Frage würde also heißen, dass es erst schwerster Kindes-Mißhandlungen bedarf, damit man Kindern hilfreich unter die Arme greifen kann?????

    Kommentar von Aronphoenix AronphoenixAronphoenix

    Ihre Frage ar ob sowas KV ist. Wenn man den § nicht kennt, ist die Frage doch ganz verständlich.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Muß man denn den § kennen? Oder kann einem auch das Mitgefühl für geschlagene Kinder und die Logik mitteilen? Kein Erwachsener muß sich einfach schlagen lassen ohne dass er sich nicht vor Gericht dagegen zur Wehr setzen könnte. Wieso überlegt man dabei auch noch, gerade wehrlosen kleinsten Kindern gegenüber?

    Kommentar von Aronphoenix AronphoenixAronphoenix

    Ihre Frage an mich war ob das ganze KV ist, denn die Kinder haben keine sichtbaren verletzungen.

    Wenn man sich in dem Bereich nicht auskennt ist das eine völlig berechtigte Frage, also wo ist das Problem?

    Wenn es keine KV wäre, könnte sie ja nichts msachen. Es ist aber KV und wie sie irgendwo geschrieben hat, macht sie auch was.

  • 3
    Antwort von Dickerchen123 Dickerchen123

    Auch ich bin ein Prügelkind und total gegen Gewalt gegen alle, und schon garnicht gegen wehrlose Kinder. Du kannst ja mal beim JA vorsprechen und denen deine Bedenken schildern. GErade angesichts der vergangenen Vorfälle ist es wichtig nicht weg zu schauen.

    Lieber Gruss

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Genau! Die Kinder selber können sich nicht wehren. Sie sind auf die Hilfe der Anderen angewiesen. Wo die Eltern falsch handeln, müssen Beobachter eingreifen und nicht wegsehen!

  • 3
    Antwort von TwoDelta TwoDelta

    Seh keine Fortsetzung ... aber dem was Du sagst, stimme ich zu, Kinder gehören nicht geschlagen, aber ob das hier schon ein Fall fürs Jugendamt ist, Du hast es ja nur gehört von Deiner Freundin. Weiss nicht, ob das schon ausreicht.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Sorry, hab länger gebraucht die Fortsetzung zu schreiben. Jetzt kannst sie lesen.

    Kommentar von TwoDelta TwoDeltaTwoDelta

    O.k., hab den Rest auch gelesen. Deine Freundin macht echt heftig Fehler, aber ob das fürs Amt reicht? Was bringt das? Da kommt einmal im Monat eine Tante an und guckt. Also blöd ist das echt, hab ein Auge drauf und wenn es echt schlimmer wird, dann melde sie auf jeden Fall.

  • 2
    Antwort von guruguddy guruguddy

    Hallo statt Jugendamt würde ich erst den Kinderschutzbund informieren . Die sind nicht so überlastet wie das Jugendamt und bieten sehr gute Hilfe an

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Danke. Ich wusste gar nicht, dass es so einen Kinderschutzbund gibt.

    Da werd ich mal nach googlen.

  • 2
    Antwort von Lilchen1902 Lilchen1902

    ich bin auch nicht dafür, das kinde geschlagen werden..... ich würde mit deiner freundin noch mal klar machen das das so nicht geht. aber ich hab éine idee..mach ihr doch den vorschlag , das du dir ne hilfe (zb.super nanny) nur nich damit ins fehrnsehen und das mit einer privaten zumachen.....

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Wer soll das bezahlen? Ich hab für sowas kein Geld. Muss meine eigene Familie durch bringen :-(

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Es gibt durch das Jugendamt auch ein Hilfe in der Form, dass dortige Mitarbeiter ins Haus kommen und sich vor Ort die Erziehungsmethoden und deren Problematiken ansehen und dann entsprechende Ratschläge geben. Wenn der "Fall" begründet ist, dann wird das auch vom Jugendamt bezahlt. Aber die Familie selber muss im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Meistens geschieht dies aber erst bei deutlich älteren Kindern.

    Aber die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht. Die überforderte Mutter holt sich Entlastung ins Haus. Das kann eine bezahlten Erziehungshilfe sein. Das Geld muss sie aber selber bezahlen. Aber man könnte sie mal darauf hinweisen.

  • 2
    Antwort von tigerkatze tigerkatze

    Zunächst einmal: Toll, deine Einstellung! Man muss immer bedenken WER der Erwachsene und wer das Kind ist d.h. wer mehr Lebenserfahrung hat! Das Kinder ihre Grenzen testen ist völlig normal - es gehört zu ihrer normalen und gesunden Entwicklung! und Kinder brauchen Grenzen,allerdings nicht in Form der körperlichen Gewalt. Das Jugendamt braucht am besten eine detailierte Auflistung wo? wann? wie oft? und natülich wären Bilder von z.B. blauen Flecken usw. hilfreich. Allerdings solltes du dir überlegen ob du dort wirklich hin willst denn, es könnte ein längerer Weg werden, der dich möglicherweise die Freundschaft kosten könnte. Deine Freundin kommt so auch ins Visir des Jugendamtes und wird wenn es weiter "ermittelt" auf ihre Erziehungsfähigkeit geprüft. Leider war und ist körperliche "Züchtigung" weiterhin ein bewärtes Erziehungsmittel! Mein Rat an dich: Rede nochmal mit ihr und gehe mit ihr ggf. zu einer Erziehungsberatunsstelle. Du solltest ihr auch die Frage stellen, ob sie sich den Weg der Gewalt für ihre Kinder wüscht!!! Denn Gewalt erzeugt im Normalfall noch mehr Gewalt.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Also das mit den blauen Flecken ist schwierig. Ich glaube, sooo fest haut sie dann doch nicht zu, dass man blaue Flecken sehen würde. Zumindest ist mir noch nichts auffällig aufgefallen.

    Klar hab ich mal blaue Flecken bei den Kindern gesehen. Aber die haben meine Kinder auch. Die sind ja auch gerade in dem Alter, wo sie sich oft weh tun und manchmal hinfallen.

    Generell hab ich eigentlich keine genauen Auflistungen. Sie erzählts mir immer nur, ich hab sie aber noch nie dabei gesehen, wie sie das macht.

    Hm... Frage ist dann wohl, ob ich dann ernst genommen werde, vorm Jugendamt, wenn ich keinerlei Beweise habe.

    Kommentar von Kleines88 Kleines88

    man braucht keine blauen flecken um hilfe zu bekommen, dem soll ja vorgebeugt werden!!!oder?die kinder sollen ihr ja nicht weggenommen werden, sie braucht nur hilfe bei der erziehung!!

    Kommentar von tigerkatze tigerkatzetigerkatze

    Es würde die sache einfacher machen. Das Jugendamt fragt natürlich nach Fakten! Da könnte ja sonst jeder kommen und so etwas behaupten. Es geht um blaue Flecken, die an "seltsamen" stellen sind an denen ein Kind normalerweise keine hat. Wenn sie nur Hilfe bei der Erziehung benötigt ist die erste Anlaufstelle eine Erziehungsberatungsstelle- es ist immer besser zuerst dort hin zu gehen. Die sind auch - soviel ich weiß- gegenüber dritten d.h. auch dem Judenhamt zum Stillschweigen verpflichtet.(sofer kein besonders schwerer Fall vorliegt!) Das erzählen reicht auch schon einfach notieren!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @tigerkatze!

    Ich stimme Dir zu! DH dafür!

    Allerdings würde ich eine Aussage anders formulieren:

    Zitat"Leider war und ist körperliche "Züchtigung" weiterhin ein bewärtes Erziehungsmittel"Zitat Ende

    Ich denke, dass es sich hier eher um ein nach wie vor "beliebtes" Erziehungsmittel handelt.(zumindest in einigen Familien) "Bewährt" hat es sich jedoch nicht!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, die Eltern die es tun, glauben wohl im Moment dass es sich bewähren wird (siehe meine Freundin)

    Die Schäden die das anrichtet, sieht man dann erst später. Meist in der Pubertät.

    Leider wollen es die Eltern dann meistens nicht wahr haben, welch Schaden sie angerichtet haben, und suchen andere Gründe dafür. Dass das Kind einfach übergeschnappt sei, verzogen sei, usw... Das weiß ich alles noch von meinen persönlichen Erfahrungen.

    Meine Eltern würde nie im Leben zugeben, dass ihre Erziehungsmethode falsch war.

  • 2
    Antwort von GabyGieseler GabyGieseler

    Schlagen ist und bleibt kein angemessenes Erziehungsmittel, weder im Kleinkindalter und schon gar nicht in der Pubertät. Ich rate Dir deine Freundin weiter zu beobachten. Vom Klaps bis zur Misshandlung vergeht mitunter ne Menge Zeit. Letztendlich kann das Verhalten der Eltern in einer richtigen heftigen Prügelatacke gegen das Kind eskalieren, dies ist häufig ein schleichender Prozess. Zuerst ist es nur ein Klaps, dann In die Ohren kneifen , dann beides usw. ....

    Wenn Du das Gefühl hast, dass es den Kindern in der Familie immer schlechter geht, dann wende dich an das Jugendamt. Was anderes kannst Du nicht tun (außer natürlich mit der Mutter reden). Natürlich vollbringen die Mitarbeiter bei JA keine Wunder, und dass, sie eher verwalten als richtig in die Betreuung einzusteigen ist auch bekannt. Aber natürlich handeln sie auch.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, das Problem ist, ich glaube nicht, dass es mir meine Freundin erzählen würde, falls es mal zu stärkeren Misshandlungen kommen würde.

    Mich hats ja schon gewundert, dass sie mir überhaupt von den bisherigen Sachen erzählt hat, weil sie ja meine Haltung dazu kennt.

    Ich denke, sie braucht einfach jemanden zum Reden und vertraut mir :-(

    Ich habe irgendwie Angst, dass mir meine Freundin das nicht erzählen würde, falls es schlimmer kommen würde, und ich es selber nicht merke.

    Klar gibt es oft so eindeutige Anzeichen für geschlagene Kinder, dass sie introviert sind usw... Aber kann man das bei Kinder in dem Alter auch so leicht fest stellen?

  • 2
    Antwort von Mausiii16 Mausiii16

    sprich zuvor nochmal mit ihr und zeige deiner freundin die antworten hier!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ich habe leider schon oft versucht mit ihr zu sprechen.

    Wenn ich ihr die Antworten hier zeigen würde, würde sie ganz sicher niewieder ein Wort mit mir reden.

  • 2
    Antwort von ErsterSchnee ErsterSchnee

    Ich würde da eine ganz klare Ansage machen, daß Du sowas nicht tolerieren kannst. Wenn Ihr wirklich so gut befreundet seid, kannst Du das auch ruhig machen. Und sag ihr auch, daß es inzwischen per Gesetz verboten ist und daß das Jugendamt durchaus Möglichkeiten hat, bei sowas einzugreifen.

    Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen - das mußt Du ihr klarmachen!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Genau, wobei "eingreifen" viel bedeuten kann und durchaus auch positiv zu sehen ist.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, meine Haltung dazu, kennt sie ja schon im Prinzip. Ich hab vorher schon ein sehr ausführliches Gespräch mit ihr gehabt, und auch neulich hab ich ihr wieder gesagt, dass ich es nicht gut finde.

    Ich hab die Befürchtung, dass wenn ich "strenger" und "deutlicher" werde, dass es nur die Auswirkungen hat, dass sie mir dann einfach nichts mehr erzählt, und ich nichts mehr erfahre.

    Das wäre dann noch viel schlimmer für mich :-(

    Sie ist leider in dem Punkt ein wenig kompliziert. Es ist da sehr schwer, da richtig an sie ran zu kommen, ohne dass sie sich gleich aufregt.

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Hallo - es geht um die Kinder!!! Soll sie sich doch aufregen! Soll sie Dir doch nichts mehr erzählen!

    Vor allem - was macht es für einen Unterschied, ob sie Dir nichts mehr erzählt oder sie erzählt und Du machst trotzdem nichts? Für die Kinder ist es egal - sie lernen, daß Eltern bzw. Erwachsene alles dürfen und niemand sie stoppt - und daß vor allem niemand den Kinder hilft, wenn es wirklich nötig wäre!

    (Tut mir leid, wenn ich mich hier jetzt aufrege, aber ich könnte echt brechen, wenn Erwachsene nichts unternehmen, um Kindern zu helfen, nur weil die Eltern sonst sauer werden könnten...)

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Nö, ich meinte damit nicht, dass ich generell nichts unternehmen will. Sondern nur, dass ein strengeres Gespräch bei ihr nichts bringen würde, so wie ich sie kenne. Es würde die ganze Sache noch schlimmer machen, denke ich.

    Und für mich ist es eben schon wichtig, Dinge zu erfahren. Weil mir ihre Kinder auch sehr ans Herz gewachsen sind, und es mich wahnsinnig macht, wenn ich nicht weiß, ob sie sie noch schlägt.

    Unternehmen werde ich bestimmt was. Aber mir ists lieber, da vorerst mal mit dem Jugendamt zu reden, weil die haben da mehr Erfahrung und wissen wie damit umzugehen ist.

    Ich hab schon oft mit ihr darüber gesprochen. Und wenn ich jetzt wieder hingehe, und ihr meine Meinung sage, macht es das nur schlimmer. Sie lässt sich ja doch nichts sagen.

    Ich werd mal abwarten, wozu mir das Jugendamt am Montag rät.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    ErsterSchnee, auch mir wird speiübel und aufregen kann ich mich darüber auch, dass man auch noch ein schlechtes Gewissen bekommt oder Bedenken sich regen, weil sich erbarmungslose, hilflose, verantwortungslose, eigenwillige oder sture Eltern aufregen könnten. Wie sich die Kinder die Opfer, mit solchen Eltern fühlen müssen, das kommt dann erst an zweiter Stelle oder schlimmstenfalls gar nicht.

  • 2
    Antwort von Hallotwix Hallotwix

    Nee, kleine Kinder u(und große natürlich) schlagen geht gar nicht. Da hat die Mama wohl was falsch verstanden. Wenn Du meinst, dass es den Kindern schlecht geht (und so hört sich das an, was Du schreibst) dann helfe Ihnen, und informier das Jugendamt. Aber erwarte keineWunder, das sind auch nur Beamte oder Angestellte, die im wesentlichen ihre Ruhe haben wollen, die Kinder interessieren sie oft nicht.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    "die im wesentlichen ihre Ruhe haben wollen, die Kinder interessieren sie oft nicht"

    Hast Du es so kennengelernt? Wenn es so ist, dann haben die Betreffenden den falschen Beruf gewählt.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Also, ich hoffe zwar, dass nicht alle Sozialarbeiter so sind. Aber ich kann nur sagen, dass ich die Erfahrung schon in der Kindheit gemacht habe.

    Ich habe mich mit ca. 13 Jahren selbst mal an eine Sozialarbeiterin gewandt (die war damals für eine Freundin von mir wegen Bulimie zuständig).

    Das einzige was leider dabei raus gekommen ist, war, dass meiner Eltern alles gekonnt abgestritten haben, und ich nie wieder was von der Sozialarbeiterin gehört habe.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Das ist ja echt traurig! Und leider kein Einzelfall. Schlagzeilen machen nicht nur Familien sondern Erziehungseinrichtungen und sogar die Kirche!

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    Hallotwix, was redest Du für dummes Zeug. Gerade nach den letzten öffentlichen Fällen von Kindesmißhandlungen, sind die Jugendämter von der staatlichen Seite auf den Plan gerufen worden. Und wenn da Schläfer sitzen würden, mache ich sie zwingend darauf aufmerksam. Ich würde sie schlimmstenfalls auch daran erinnern, dass ich Schritte unternehmen würde, wegen Untätigkeit, denn dort sitzen keine Götter, sondern Angestellte.

  • 2
    Antwort von favorita favorita

    leider keine fortsetzung - wenn er die kinder nicht mißhandelt haste keine chance. ich würde meinen sohn auch niemals schlagen, eine klare linie und klare grenzen brauchen kinder jedoch, sonst tanzen sie einem wirklich auf der nase rum. inwieweit dieser popo-klaps einer regelrechten gewalt entpsricht kannst du leider nicht beurteilen

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Sorry, hab länger gebraucht die Fortsetzung zu schreiben. Jetzt kannst sie lesen.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Man sollte nicht warten, BIS die Eltern ihre Kinder misshandeln! VORHER muss man sich kümmern, DAMIT es erst gar nicht so weit kommt.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Also ich bin ja auch der Meinung, dass ein Kind klare Grenzen braucht.

    Aber ich denke, genau hier liegt auch das Problem.

    Wenn sie es schaffen würde, konsequent zu sein und dem Kind klar Richtlinien zu geben, hätte sie es nicht nötig, zu schlagen.

    Wie gesagt, happerts bei ihr generell ein wenig in der Kindererziehung.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Ja, genau! Und vor allen Dingen braucht sie den Partner mit der RICHTIGEN Einstellung. Den hat sie offensichtlich nicht!

  • 1
    Antwort von Anki26 Anki26

    Hallo, ich finde du solltest deiner Freudin erst mal deine Hilfe anbieten und mit ihr einen Beratungstermin beim Jugendamt machen, auf keinen Fall hinter ihren Rücken das Jugendamt verständigen. Dann verlierst du den Kontakt zu deiner Freundin und damit auch den Überblick für die Kinder, und man weiß ja wie zuverlässig unsere Jugendämter sind. Also rede noch mal mit deiner Freundin und biete dir deine Hilfe an. Wenn natürlich alles nichts hilft dann gib dem Jugendamt bescheid.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja da hast wohl recht. Ich habe heute nacht nochmal darüber nach gedacht, und ich glaube, es hinter dem Rücken zu machen, wäre wirklich ein Blödsinn.

    Ich werde beim nächsten Treffen nochmal vorsichtig mit ihr reden.

    Aber trotzdem werd ich am Montag beim Jugendamt anrufen. Ich gebe noch keine Daten bekannt. Weder von ihr, noch von mir.

    Ich möchte vorerst nur ein paar Ratschläge vom Jugendamt hören, was ich tun könnte.

    Kommentar von Anki26 Anki26

    Finde ich super von dir, dass macht eine Freundschaft aus.

  • 1
    Antwort von Nessi83 Nessi83

    Wenn ich das richtig nverstehe, macht sie das ja auch draußen, oder? Da könntest du es beim Jugendamt melden, mit denen darüber reden, dass du nicht genannt werden möchtest. Wenn sie sowas auch außerhalb der Wohnung mcht, könnte sie ja auch ein Nachbar oder so gemeldet haben. Ich weiß, ist eigentlich total link und auch sonst nicht meine Art, aber so wäre das Jugendamt informiert und eure Freundschft nicht hin. Und du hättest weiterhin die Chance auf die Kinder zu achten. Wie gesagt, es ist saulink, aber eine bessere Lösung für alle Beteiligten fällt mir leider nicht ein! Ich wünsche dir, egal was du tust, viel Erfolg und vor allem den Zwergen alles GUte!!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, ich weiß nicht so recht. Sie wohnt schon sehr abgelegen, ziemlich in ländlicher Gegend. Da ist der nächste Nachbar relativ weit weg.

    Ich hab schon irgendwie die Befürchtung, dass sie auf mich tippen würde. Ich glaube nämlich nicht, dass sie das recht vielen anderen Menschen erzählt.

    Aber gut, das muss ich wohl riskieren.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Eine Freundschaft sollte Ehrlichkeit verkraften können. Linkisches Verhalten hat nichts mit Freundschaft zu tun.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Tja, das ist leichter gesagt als getan :-(

    Ich habe da trotzdem etwas Angst davor, und würde nicht wollen, dass sie es weiß, dass ich es war.

    Zumindest nicht gleich am Anfang.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Aber wenn sie es später erfahren würde, wäre es noch schlimmer! Du kannst ihr ja noch einmal Hilfe anbieten und ihr dann vorschlagen, dass Du ihr damit hilfst, in dem Du für sie im Sinne ihrer Kinder die Hilfe vom Jugenamt holst. Du kannst ihr auch vorschlagen, dass ihr zusammen dort hingeht. Wenn sie das ablehnt, dann kannst Du ruhigen Gewissens sagen, dass Du es als Freundin als Deine Pflicht siehst, ihr zu helfen, auch wenn sie sich nicht helfen lassen möchte. Und dass Du deshalb beim Jugendamt anrufst.

  • 1
    Antwort von Linzerin83 Linzerin83

    (Fortsetzung)

    Auf jeden Fall, hat sie damals scheinbar sehr einsichtig gewirkt. Hab ja auch sehr lange mit ihr darüber gesprochen, auch über meine eigenen Erfahrungen als Kind.

    Trotz allem, hat sie mir vor mehreren Wochen erzählt, dass sie es jetzt doch angefangen hat, und erzählte mir auch noch ganz groß, DASS ES HILFT!

    Na klar hilft es! Aber es ist doch nicht Sinn der Sache, dass ein Kind nur brav ist, weil es Angst vor Schläge hat, oder?

    Auf jeden Fall hat sie das jetzt als Erziehungsmethode angenommen, und gibt jetzt ihren Kindern regelmäßig nen Klaps am Popsch, wenn sie zB mal nicht brav essen.

    Auch dreht sie ihnen mal die Ohren, was sie liebevoll "Ohrli drehen" nennen. Manchmal teilt sie auch mal Ohrfeigen aus.

    Ich weiß nicht was ich tun soll. Auf der einen Seite ist sie meine Freundin, und ich mag sie und auch ihre Kinder.

    Aber wenn ich das mitkriege, blutet mein Mutterherz. Es wäre für mich nicht vorstellbar, meine Kinder auf diese Art und Weise zu erziehen.

    Ich finde generell manchmal, dass sie keine Ahnung von Kindererziehung hat und maßlos überfordert ist.

    Beispielsweise hat eins ihrer Kinder vor kurzem einen Stein in den Mund genommen. Und anstatt hin zu gehen, und dem Kind zu sagen, dass er das nicht tun soll und ihm erklären wieso, ist sie gleich hin gerannt, hat ihm am Arm gepackt und hat los geschrieben: "Wenn du das tust!"

    Keine klare Anweisung, nicht mal ein vollständiger Satz. Da wundert es mich nicht, dass ihre Kinder nicht auf sie hören.

    Kinder brauchen doch klare Anweisungen.

    Leider lässt sie sich in dem Punkt auch nicht viel sagen. Sie meint immer, bei Kinder die brav sind, hätten die Eltern nur Glück gehabt, nicht so aktive Kinder zu haben.

    Sie glaubt nicht daran, dass bei manchen Eltern eine gewisse Vorarbeit an Erziehung statt fand.

    Was würdet ihr tun???

    Bin schon am Überlegen das dem Jugendamt zu melden. Aber ich will sie als Freundin nicht verlieren.

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Das was ich befürchte ist ja, dass ihre Kinder bald selbst anfangen werden zu zu hauen, und dann vielleicht sogar meine Kinder hauen.

    Ich meine, ich sehe es ja bei meinem (die sind im selben Alter). Die machen wir wirklich ALLES nach. Jede Kleinigkeit. Ich muss oft selbst aufpassen was ich tue, weil sie wirklich ALLES nachmachen.

    Sie schimpfen sich auch oft gegenseitig mit gehobenen Zeigefinger wenn einer was angestellt hat.

    Und ich bin mir sicher, wenn ICH meine Kinder schlagen würde, dann würden sie sich gegenseitig auch hauen. Warum sollten sie mir das ausgerechnet nicht nach machen?

    Kommentar von urlifri urlifriurlifri

    Den letzten Absatz fand ich jetzt wieder richtig nett. Aber genau so ist es.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Die Kinder lernen durch Nachahmung! IMMER!

  • 1
    Antwort von bibi8888 bibi8888

    ich kann nur von mir selbst ausgehen. Das wäre für mich kein Grund, jemanden beim Jugendamt zu melden. Gewalt kann genauso nonverbal ablaufen und ist dann mitunter sogar schlimmer. Ein Klaps ist für mich nicht "gewalttätig", ich gebe aber zu, dass jeder da seine eigene Grenze ziehen sollte. Hast du Kinder?

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Naja, das Problem ist eher die Gesamtsituation. Es geht ja nicht NUR um die Gewalt.

    Sie ist generell sehr überfordert, und stellt ihre Kinder immer als die bösen schlimmen Kinder hin.

    Wenn ich bei ihr bin, schreit sie ständig mit ihnen und drückt sich nicht korrekt aus.

    Ich will ja nicht sagen, dass ich perfekt bin. Auch ich hab schon mal geschrien mit meinen Kindern.

    Aber der Unterschied ist, dass es bei mir Ausnahmen sind.

    Mir kommt vor, bei ihr ists Dauerzustand :-(

    Außerdem behandelt sie ihre Kinder sehr respektlos. Muss ich leider zugeben, obwohl sie eine gute Freundin von mir ist.

    Kommentar von Nessi83 Nessi83Nessi83

    Was mich grade am meisten erschreckt, ist dass sie sogar schreit, wenn du dabei bist!!! Wie gehts dann ab, wenn sie mitt den Zwergen alleine ist. Ich hab mein Kind auch mal angeschrien (und danach zwei std. in der Küche gesessen und geheult, weil ich mich als Rabenmutter gesehen hab^^). Ist nicht gut, aber wir sind doch alle realistisch genug, um zu wissen, dass auch einer Mutter mal die Nerven durchgehen (Bis zu einem gewissen Punkt natürlich nur). Auch hab ich meiner Tochter ganz selten einen Klaps auf die Finger gegeben, meistens hat sie gelacht (da kann man sich denken, wie leicht das war) - und nein, ich werde nicht zuschlagen, weil die Klapse nicht viel bringen! Um zum Punkt zurück zu kommen, ich bin noch nie laut geworden, wenn jmd dabei ist (wenns bei mir mal laut wurde, auch nur, weil ich alleine und dadurch überfordert war...). Normalerweise beherrscht man sich doch eher, wenn andere Leute da sind. Und genau deswegen macht mir Sdorgen, dass sie schon so ausflippt, wenn du da bist!

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    Ja den selben Gedanken hatte ich auch schon. Bisher weiß ich es ja nur aus ihren eigenen Erzählungen. Ich hab sie noch nie dabei gesehen, wie sie ihr Kind schlägt.

    Aber ja, geschriehen hat sie schon mehrmals mit ihnen in meiner Gegenwart.

    Generell reden die manchmal nicht so schön mit ihren Kindern.

    Beispielsweise hat SIE einmal zu einem Kind gesagt, er soll bitte her kommen.

    Auf einmal ist ER, also der Kindsvater, hergegangen und hat gemeint, sie soll doch nicht Bitte zum Kind sagen, weil man bestimmend wirken soll. Ein Kind soll doch gehorchen.

    Ich find das echt schade, zu meinen, Kinder hätten keinen Respekt verdient und müssten einfach bedinungslos gehorchen.

    Ich sage zu meinen Kindern schon immer Danke und Bitte, und sie sind trotzdem brave Kinder (natürlich mit Ausnahmen).

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Linzerin!

    Die Mutter wird auch niemals Respekt von ihren Kindern erhalten. Sie hat auch keinen vor ihnen. Sie ahmen nach, was vorgelebt wird.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Nessi!

    Ich bin Deiner Meinung! Wenn die Mutter sich schon so in Anwesenheit der Freundin verhält, dann wird sie später alleine erst recht ausrasten. Die Frau ist eine Zeitbombe!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Jede Art von Gewalt soll vermieden werden. Das Jugendamt ist nicht nur dafür da, dass hier Verfehlungen gemeldet werden. Es kann auch als Hilfestellung dienlich sein.

    Kommentar von Kleines88 Kleines88

    hä?? nonverbal ist doch schlagen verbal ist reden und diese mutter von der gesprochen wird ist verbal respektlos und nonverbal auch ruppig und haut zu.!!!!das ist nicht die feine englische art!!!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    "nonverbal".....

    tja, so ist das mit dem Fremdwörtern! Die sollte man auch übersetzen können!

    Kommentar von bibi8888 bibi8888bibi8888

    sorry, hab mich verschrieben..."verbal" natürlich...grins

    Kommentar von Linzerin83 Linzerin83Linzerin83

    @bibi8888: Sorry, hab deine Frage überlesen.

    Klar hab ich Kinder. Zwillinge im selben Alter. Hab ich doch eh oben geschrieben.

    Kommentar von bibi8888 bibi8888bibi8888

    ich denke, du solltest deine Freundin eher mal zur Erziehungsberatung begleiten anstatt das Jugendamt einzuschalten. Dort bekommt sie Tipps und kann sich Hilfe holen, die dann den Kindern hoffentlich zu Gute kommt.

  • 1
    Antwort von ursula39 ursula39

    Welche Frage stellst Du nun? Hast doch alles schon selbst herausgefunden und gesagt?

    Kommentar von YJYjY YJYjYYJYjY

    Hammer ;-)

  • 1
    Antwort von Carox333 Carox333

    Ich denke, das wird nicht der Einzigste Fall sein, bei denen es so ist. Siehe Super Nanny bei RTL...und ich würde nicht das Jugenamt informieren. Es gibt da durchaus schlimmere Schicksale, Kinder die nichts zu essen bekommen, geschlagen werden (richtig geschlagen werden!) und andere Sachen...Das ist meine Meinung.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Mit einem Klaps fängt vieles an.......!!!!!

    Kommentar von Simone01 Simone01Simone01

    das ist jetzt aber seht überspitzt, oder Schreiberlili

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Diese Überspitzung ist leider sehr oft eine Tatsache.

    Kommentar von Carox333 Carox333Carox333

    in manchen fällen vielleicht. ich wurde auch so erzogen, wurde aber nicht gleich grün und blau geprügelt..

    Kommentar von Carox333 Carox333Carox333

    in manchen fällen vielleicht. ich wurde auch so erzogen, wurde aber nicht gleich grün und blau geprügelt..

  • 1
    Antwort von THJ1991 THJ1991

    Das ist doch ein wenig überzogen.Das hat doch noch keinem Kind geschadet.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Doch! Nachweislich werden oft aus geschlagenen Kindern später schlagende Eltern. Es erfordert sehr viel Disziplin und einer anderen liebevollen Umgebung, um aus diesen Kreislauf herauszukommen. Dann können auch geschlagene Kinder liebevolle Eltern werden. Aber meistens ist das leider nicht der Fall.

    Kommentar von Aronphoenix AronphoenixAronphoenix

    Straftaten schaden immer jemandem. Und auch der Gesellschaft.

  • 0
    Antwort von Nicole1985 Nicole1985

    Ich rate dir dringend,schalte das jugendamt ein.Die Kinder am ohr ziehen,dass geht gar nicht!!! was ist das nur für ein brutaler Mensch? Die seelichen folgen können katastrophal sein,ich rede aus eigener Erfahrung.meine Mutter hat mich regelmäßig geschlagen,immer ins Gesicht. du mußt was tun-dringend!!!

  • 0
    Antwort von Beccy28 Beccy28

    Man muss nicht immer gleich das Jugendamt einschalten. Ich weiß jetzt nicht wo du wohnst, aber es gibt in vielen Städten auch sehr gute Baratungsstellen. Bei mir gibt es z.B. den Kinderschutzbund, wo man eine Patenschaft bekommen kann. Auch sind die Pädagogen dort für Erziehungsfragen. Dann gibts noch Familienberatungsstellen, z.B. von der Caritas, Diakonie u.s.w. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht

  • 0
    Antwort von Dichterseele Dichterseele

    Zweijährige schlägt man nicht und wenn die Mutter überfordert ist, sollte sie mal einen VHS-Kurs in Kleinkinderpädagogik besuchen oder einschlägige Bücher lesen. Ob sie das umsetzen kann, ist eine andre Frage. Manche Leute sind einfach schwer von Begriff.

    Die Familie braucht Hilfe - begleite sie zur Familienberatung, dort wird ihr weiter geholfen.

  • 0
    Antwort von nduefunamaier nduefunamaier

    Also ein Minimum an Respekt Eltern gegenüber schadet sicher nicht: das soll die Freundin auf jeden Fall einfordern! Muss nicht mit Klapsch sein - das ist schon Zeichen von Schwäche, aber KONSEQUENZ ist sicher nötig! Und das ist schwer!!!! Wenn sich nix ändert, versuch mal ob deine Freundin Hilfe von außen annimmt! Therapie mit Kindern ....... Heilpädagogische Station oder Ambulanz! Alles Gute Bruni

  • 0
    Antwort von solluna solluna

    Schön, dass Du Anteil nimmst. Auch ich empfehle Dir, Deine Freundin in einen Kursus zur Kindererziehung zu schicken. Haben viele sehr gute Erfahrungen mit gemacht!!!!! Hilfreiche Tipps, guter Austausch unter den betroffenen Eltern - übrigens gehen gerne auch die Eltern gemeinsam hin, was auch bei getrennt lebenden Eltern geht!!! Erziehungsberatungsstellen können auch hilfreich dabei sein, mit den Eltern gemeinsam über Erziehungsmethoden zu reden - allerdings sind Trainings, wie diese besagten Elternkurse, noch viel intensiver. Schön wäre, wenn die Eltern gemeinsam über Erziehung, Schwierigkeiten und Leichtigkeiten und gegenseitigen Tipps reden würden. Dies bekommen sie manchmal nur mit einem neutralen Menschen hin, z.B. aus einer Erziehungsberatungsstelle, MediatorInnen bei Trennung o.ä. Ich finde, dass vor jedem Jugendamt immer einmal das Gespräch unter den Eltern stattfinden sollte. Das kann natürlich auch mit Hilfe eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin vom Jugendamt sein.

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