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Ab wann soll ich meine Hündin einschläfern?

Frage von WilliPahl WilliPahl

Meine Leonberger Hündin haben wir jetzt 15 Jahre. Sie hat uns allen und vor allem den Kindern ungeheure Freude bereitet. Doch jetzt geht es ihr immer schlechter, sie hat große Schwierigkeiten beim Aufstehen und gehen, sie hat weiße Flecken in den Augen, die Zähne sind schief und wackelig. Sie macht auch unkontrolliert kleine Haufen im Haus. Wir sind alle sehr traurig und ich scheue mich vor der Entscheidung.

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Antworten (20)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von marieannette marieannette

    Wenn du den Eindruck hat, daß deine Hündin nicht mehr die Lebensqualität hat, die sie vorher hatte, sie vieles nicht mehr machen kann, vielleicht auch nicht mehr ausreichend trinkt und frißt und sie abnimmt, solltest du mit dem Tierarzt, der deine Hündin wahrscheinlich seit vielen Jahren schon kennt, sprechen. Natürlich ist das kein leichter Schritt; doch im Gegensatz zu uns Menschen muß ein Tier nicht bis zum bitteren Ende "durchhalten" und leiden. Das würde ich meinem Tier auf jeden Fall ersparen wollen und letztendlich auch den Menschen. Tierärzte machen übrigens auch Hausbesuche. Ich selbst habe eine alte und kranke Katze und stehe vor der gleichen Frage wie du.

    Kommentar von WilliPahl WilliPahlWilliPahl

    Liebe marieannette! Ich bin überwältig von den vielen mitfühlenden Antworten und wenn ich auf meine "Lykke" schaue, könnt ich nur heulen. Sie sieht mich an, als würde sie alles verstehen. Lykke ist Dänisch und heißt auf D "unser Glück". Ich habe mit der Züchterin gesprochen, auch die war erstaunt über das Alter. Stellvertretend für alle (geht leider nicht anders bei gf, einen DICKEN STERN)

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    Antwort von karinnox karinnox

    rede mit deinem tierarzt + höre auch auf dein "bauchgefühl". schau dir deinen hund wirklich bewusst an--tiere signalisieren oft was sie möchten. hast du das gefühl dein hund leidet?? hat er schmerzen ( ta.) wieviel "würde" hat dein hund noch?? inkontinentz allein ist sicher kein einschläferungsgrund! wenn du deinen hund wirklich kennst--bewusst mit ihm gelebt hast--dann weisst du eigentlich was -wann zu tun ist. keiner von uns kann dir bei dieser (einsamen) entscheidung helfen. aber halte nicht aus egoismuss an einem freund fest der eigentlich schon gehen will. denn "freigeben" zur rechten zeit- das währe der "letzte" und "grösste" beweiss deiner freundschaft, den hund mit etwas würde aus dem leben zu begleiten. wenn es soweit ist--dann bitte lass ihn zu hause gehen ( ta kommen auch nach hause ) im kreise seiner lieben. nicht in nem arztzimmer wo es nach med. + 100 verschiedenen tieren riecht-wo alles nur kalt +einsam ist. sei stark und entscheide für deinen kumpel,er hat es sich verdient nach 15 jahren treue.

  • 5
    Antwort von Arco01 Arco01

    Bitte sprich mit deinem Tierarzt und wenn er diesen Schritt befürwortet laß deine Hündin erlösen. Ich weiß das dies eine sehr schwere Entscheidung ist, doch erlaß dem Hund diese weitere Quälerei ohne Aussicht auf eine Verbesserung.Ich glaube das hat sie verdient, denn Liebe zu einem Tier heißt auch die beste Entscheidung im Sinne des Tieres zu treffen, sei diese auch noch so schwer.Alles Gute.

  • 5
    Antwort von Antica Antica

    Lieber Willi, habe mich schnell nochmal eingeloggt, als ich Deine Frage sah. Ich hab richtig einen Stich ins Herz gekriegt, denn alles was Du schreibst ist bei uns ganz genau so. Auch unsere Hündin (größerer Mischling) ist ca. 15 Jahre alt, sehen tut sie noch, dafür ist sie taub. Und seit letzten November inkontinent. Wir nehmen alle Arbeit auf uns, denn sie ist ein Teil der Familie. Wir haben einen richtigen Arbeitsplan aufgestellt mit putzen, zigmal Gassigehen aufs nahe Feld usw. Unsere Tierärztin meint, wir können sie noch etwas behalten. Wir hoffen natürlich, dass sie einfach mal einschläft, denn sie wird immer schwächer. Vielleicht können wir in Kontakt bleiben. Liebe Grüße!

  • 5
    Antwort von marlylie marlylie

    lasse dich da von dem tierarzt beraten...

    wenn er sagt, dass sie nur noch leidet, dann gebe deiner hündin die möglichkeit, endlich "ruhen" zu dürfen - auch wenn ihr sie gerne noch bei euch hättet... lg

  • 3
    Antwort von wuschels wuschels

    Hallo Willi, es ist immer schwer,ein geliebtes Tier los zu lassen.Auch wir mußten schweren Herzens unseren Mischlingsrüden,nach 17 Jahren einschläfern lassen.Er konnte weder Urin noch Stuhl bei sich behalten und zum schluß konnte er nicht mehr aufstehen,es ist schwer den Schritt zu tun,aber wir fanden es noch schwerer ihn so leiden zu sehen,deshalb hatten wir, schweren Herzens,uns entschieden ihn zu erlösen.Natürlich sind wir den letzten gang auch mit ihm gegangen,wir sind stark geblieben haben ihn die ganze Zeit gestreichelt und ihm für die ganzen tollen Jahre ,die wir mit ihm hatten,von Herzen gedankt.Ich hatte das Gefühl,das es ihm dadurch leichter viel zu gehen,denn er war nach den Worten sehr ruhig und ist in unseren Armen eingeschlafen.Erst als er schlief haben wir Rotz und Wasser geheult.Es tut heute immer noch weh,aber dann denken wir immer an die guten Zeiten mit ihm und trösten uns damit,das er es jetzt im Paradies noch besser hat ,als bei uns.Zum Glück gibt es die Erlösungs-Spritze für die Tiere.Wir Menschen müssen uns bis zum letzten Atemzug quälen.Denk in Ruhe nach,ob du so leben möchtest,rede mit deinem Tierarzt,was er meint und wenn ihr beide zu dem gleichen Entschluß kommt,dann sei bei deinem Hund wenn er über die Regenbogenbrücke geht.Es ist verdammt schwer,aber du wirst die Kraft aufbringen.Ich wünsche dir/euch alle kraft der Welt.

  • 3
    Antwort von Saab95 Saab95

    ich habe das gleiche seit weihnachten hinter mir. ich ließ meine hündin im alter von 22 jahren einschläfern.

    sie hatte so ungefähr die gleichen altersbedingten anzeichen. auch ich nahm es in kauf nachts öfters mit ihr aufzustehen, gassi zu gehen, wohnung wieder sauberzumachen usw.

    schmerzen in dem sinne hatte sie nicht. natürlich tat sie sich beim gehen schwer, beim aufstehen usw. wie alte menschen eben auch.

    oft wurde mir, auch von fremden menschen, gesagt..lass sie einschläfern...ist ja tierquälerei.natürlich konnte sie nicht mehr so wie junge hunde..laufen, spielen und dergleichen. aber sie hatte noch freude an anderen dingen. andere hunde..schnüffeln usw.

    ich kann dir dazu nur sagen....wenn es soweit ist...wirst du es bemerken und dein hund wird es dir zeigen wenn er nicht mehr mag.

    denn genau so war es bei mir...ich wußte auf die stunde genau..jetzt will und kann sie nicht mehr.

    und was die letzten paar jahre betrifft..mit allen unannehmlichkeiten....sie war 20 jahre für mich da....was sind die 2 jahre dagegen die ich dann intensivst für sie da sein mußte.

    und den letzten dienst den ich ihr erweisen konnte erwies ich ihr im beisein des tieraztes selbst.

    Kommentar von Saab95 Saab95Saab95

    was ich dazu noch sagen möchte...natürlich wurde sie während ihres alters vom tierazt begleitet. und jeder der einen hund seinen freund nennen darf weiß auch das man schmerzen erkennt. hunde leiden nicht still.

    Kommentar von Dalmatinchen DalmatinchenDalmatinchen

    Hallo Saab95-Dalmatiner , vielleicht kannst du dich noch an uns erinnern - unsere kleine Dalmi-Hummel musste am 13.01.10 im Alter von fast 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen und du sprichts mir mit deinem Kommentar aus dem Herzen! Ein "tierischer" Freund geht und die meisten von uns sind rat-und -kopflos aber wenn wir im innerstem Herzen spüren, der Zeitpunkt ist da ( und die Tiere spüren das auch ), dann sollten wir nicht zögern - das wäre falsch verstandene Tierliebe. Unser alte Hummel ist ganz ganz tief in uns drin - und das ist das wichtigste! PS : habe meine Großmutter bis zum Schluß gepfelgt und sie hat so um Erlösung gebetet.

    Kommentar von Saab95 Saab95Saab95

    natürlich kann ich mich erinnern. und danke für den netten kommentar. die meisten die keine hunde haben werden das natürlich nicht verstehen können. aber dann haben sie auch ein stück glück im leben versäumt. wenn ich sehe und spüre mein hund kann nicht mehr bin ich der letzte der seine qual hinauszögert. aber zu oft habe ich auch gesehen das der sonst so "heissgeliebte freund" im glauben oder besser mit der ausrede etwas gutes zu tun eingeschläfert (befreit) wurde. tatsache aber war und ist oft bequemlichkeit. leider.

  • 2
    Antwort von dita1988 dita1988

    Frag deine Tierarzt, der kennt den wirklichen Gesundheitszustand deines Tieres wohl am Besten!

  • 1
    Antwort von Katrin270182 Katrin270182

    Denk daran dass sie es immer gut gehabt hat bei Euch aber wenn sie gehen will, lass sie gehen. Du kennst sie am Besten. Du wirst es wissen wenn es soweit ist.

  • 1
    Antwort von BlackCloud BlackCloud

    Erstmal: für einen Leonberger ist ein Alter von 15 Jahren schon Wahnsinn! Meine ist leider nur 9 geworden. So eine Entscheidung ist immer schwer, weil man sein Tier einerseits nicht leiden sehen will, andererseits sich nicht von ihm verabschieden will. Ich würde mich erstmal mit dem Tierarzt zusammensetzen und seine Meinung dazu einholen. Wenn sich das Ganze natürlich immer mehr verschlechtert, solltest du dich langsam an den Gedanken gewöhnen, dass du deinen Hund erlösen musst. Aber wie gesagt: du kannst schon stolz sein, 15 Jahre für einen Leonberger ist ein ganz tolles Alter!

  • 1
    Antwort von xlyia xlyia

    das ist sehr schwer.wir hatten das selbe letztes Jahr unser war auch 15 Jahre und wie bei deinen das selbe,die Entscheidung war sehr schwer,aber er hat sich so gequält,also hab ich ihn erlöst. Auch wenn man sich vorkommt wie ein Sch... Vermissen tue ich ihn heute noch das könnt ihr mir glauben.Bitte laß ihn nicht leiden.gott sei dank ist das bei Tieren möglich,aber die Entscheidung liegt beim Ta.Ich wünsch dir viel Kraft

  • 1
    Antwort von Marion2 Marion2

    Lieber Willi, ich rate Dir geh mit ihr zum TA und lass sie durchchecken.Der kann das am Besten entscheiden.Mach es nicht wie eine Bekannte von mir, deren Kater letzte Woche jämmerlich an einem Lungenödem eingegangen ist weil sie meinte es könne ja wieder gut werden(vielleicht hat sie auch die TA-Kosten gescheut).Erspar Deiner "Kleinen" unnötige Qualen, denn das hat sie nicht verdient.Es ist schwer, ich weiss, aber sie hat Euch in Eurem Leben so viel gegeben, darum wäre es nur fair, wenn es sein muss, sie nicht lange leiden zu lassen.Aber wer weiss, vielleicht sagt ja der TA, dass sie noch ein paar schöne Wochen,Monate... vor sich hat.Ich würde es mit für Euch wünschen....

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    Antwort von dragonheart1952 dragonheart1952

    Schwierig, Tierarzt fragen. Wenn sie unsauber wird, ist das schon ein Problem. Die wackeligen Zähne eher nicht so, die kann man sanieren. Die Flecken auf den Augen sind sicher grauer Star, aber damit kommt ein Hund eigentlich zurecht, er hat ja einen guten Geruchssinn.

  • 1
    Antwort von Tibettaxi Tibettaxi

    Das ist die schwerste Entscheidung die man treffen kann und muss. Wir halten es damit so wenn die schlechten Tage überwiegen wird Lina über die Regenbogenbrücke gehen (Lienchen wurde vergiftet und kämpft nun mit den Spätfolgen). Ich habe Angst vor diesem Tag, aber er wird kommen und dann gibt es keine Alternative. Wenn sie nicht Tage wie auf dem Foto hätte wäre es längst soweit (und wenn wir auf unsere Ex-Tierärztin ghehört hätten).

    Sei stark, es isdt der letzte Dienst den du deinem Kumpel schuldest

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    Antwort von lito40 lito40

    wenn der artzt wirklich aber auch echt garnichts mehr machen kann, dann musst du sie erlösen, das ist sehrwarscheinlich eine deiner schwersten entscheidungen im leben, jemanden den man liebt umzubringen aber so ist das leben! viele alte und kranke menschen würden sich freuen wenn man sie erlösen könnte!!! wenn du sie liebst, erlöse sie! trauer gehöhrt mit zum leben!!!!

    Kommentar von Tibettaxi TibettaxiTibettaxi

    NEIN, ich muss nicht das medizinisch mögliche tun um ein Lben künstlich zu verlängern das nicht mehr Lebenswert ist. Das ist bei -tieren wie bei Menschen gleich (leider darf man menschen nicht erlösen)

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    Antwort von Arkturus Arkturus

    Sprich dich mit deinem Tierarzt ab. Wenn er auch sagt, dass es nur noch Quälerei für das Tier ist, mußt Du einfach loslassen können und sie erlösen.

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    Antwort von KEVINIO2 KEVINIO2

    ich stimme romeo zu der hund leidet sonst nur

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    Antwort von Meniskusriss Meniskusriss

    Wäre es schön, wenn man einen Menschen einschläfern würde, der Pflegebedürftig ist? Nein, also mach es doch nicht mit deinem Hund. Lass ihn einfach ableben.

    Kommentar von lito40 lito40lito40

    manche menschen würden das sehr gerne!!!

    Kommentar von Arco01 Arco01Arco01

    Ja, ja, verlängere das Leiden aus purem Egoismus, oder wie soll ich solch eine unqualifizierte Äußerung verstehen.Wir sollten froh sein das es einem Tier gestattet ist sich jene Qualen zu ersparen. Selbstverständlich hat hier ein qualifizierter Tierarzt das letzte Wort.

    Kommentar von Shanaz1 Shanaz1Shanaz1

    @Arco01: DH !

    Kommentar von Meniskusriss MeniskusrissMeniskusriss

    warum?du kannst medikamente nehmen,und dein tier doch auch

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    Antwort von equilibrium013 equilibrium013

    erlöse das tier und lass es so schnell wie möglich einschläfern..

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    Antwort von romeo27 romeo27

    ich würde sie JETZT schnell erlösen !!!!

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