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Ab wann rechnet sich die Umrüstung einer Zentralheizung auf Pelletheizung?

Frage von Maveric Maveric

Einer unserer Freunde ist gerade zu Besuch und es kam diese Frage auf. Er hat ein kleines Drei-Familien-Häuschen und überlegt, von Zentral- auf Pelletheizung umzustellen. Ab wann rechnet sich das definitiv? Die Umrüstung auf Holzpellets scheint ja sehr teuer zu sein, obwohl es sehr umweltfreundlich ist. Gibt es da Zuschüssse und unter welchen Umständen? Das Ganze ist leider gar nicht mein Thema, deshalb hier die Frage. Danke für Infos!

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Antworten (9)

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    Antwort von Witchblade83 Witchblade83

    Leider kann ich dazu wenig sagen. Kenne mich nicht aus... meine aber mal gehört zu haben, dass es schon mehrere Jahre dauert, bis man den Preis für die Anschaffung etc. wieder raus hat.
    Ich muss Binga allerdings recht geben, dass man Dämmung und die allgemeine Modernisierung zum Energie sparen zuerst in Betracht ziehen sollte.
    Wir wohnen seit Ende Sept. in einer neuen Wohnung. Es ist ein großes Haus (von oben gesehen etwa L-Form) mit insgesamt 11 separaten Eingängen á 8 Parteien. Wir wohnen im 1. Stock und ja gut... wir bekommen die Wärme von unten, oben und den Seiten mit, das ist klar.
    Aber es gab ja schon so einige kalte Tage/Wochen bzw. es wird jetzt immer kälter. Und ich muss hier ständig die Balkontür aufmachen, da es hier permanent 24°C und mehr sind puh. Wir haben bisher noch nicht ein Mal geheizt!
    Das liegt daran, dass das Haus von außen mit einer hohlen Dämmung versehen ist (kenn mich nicht aus.... ich glaub u. a. ist Styropor da drin). Und obwohl wir hier Holzfenster haben, ist es wie gesagt mollig warm.
    Das war in unserer vorherigen Wohnung im ähnlichen Mehrfamilienhaus nicht so. Da hab ich schon im August ab und an die Heizung aufdrehen müssen, weil es total schlecht isoliert war.
    Ich red zu viel.... ich wollts mal loswerden bei dem Thema ;D

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    Antwort von bulli66 bulli66

    ich habe pelletheizung, solarkollektoren und zusätzlich kaminofen im wohnzimmer. die pelletsheizung habe ich bisher noch nicht eingeschalten, da der kaminofen zum heizen im moment noch reicht. mein haus ist vor zwei jahren innen und aussen komplett neu isoliert worden. seitdem spare ich im vergleich zu öl dies ich voeher gehabt habe ca. 40-50% an kosten. wenn du aber wissen willst was ich vorher investiert habe um soviel zu sparen, warte bich ich im sauerstoffzelt bin damit ich antworten kann

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    Antwort von siegas siegas

    Also ich habe auch ein 3Famlienhaus und eine Pelletheizung. Bin sehr (!) zufrieden. Die Heizkosten betragen über Jahre im Schnitt die Hälfte von Öl oder Gas. Allerdings würde ich die Kamineigenschaften erst mit dem Kaminfegermeister besprechen. Grösstes Problem bei Pellets: Die Lagerung. Ein dichter Raum für genügend Pellets sollte einrichtbar sein. Das kann u.U neben dem Brenner nochmal teuer werden! Bei Neubau ist das aber eine feine Sache!

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    Antwort von binga binga

    Ich finde Die Frage sehr schwer zu beantworten. Es hängt halt sehr stark davon ab wie sich die Preise für Pellets und für Heizöl entwickeln.

    Gerade im letzten Jahr konnte man sehr gut sehen, wie mit steigenden Heizölpreisen auch die Preise für Pellets anzogen.

    Andere Alternativen, wie Dämmung usw. sollten auch in Betracht gezogen werden.

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    Antwort von Jollymcpizza Jollymcpizza

    Im Moment überhaupt nicht....

    Heizöl liegt bei 60 Cent inkl. Mehrwertsteuer...

    Erdwärme hat auch seine Tücken...hoffentlich könnt Ihr jemals wieder (und preiswert)heiß duschen, wenn Ihr so ein Ding installiert...

    Kommentar von Monika100 Monika100Monika100

    Früher war die Technik nicht so ausgereift, heute ist Erdwärme super und super günstig!!! Man braucht auch nicht zuheizen. Man braucht nur soviel Strom, wie für einen Eiskasten und das Haus ist warm. Duschen kein Problem.

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    Antwort von Moltobene Moltobene

    auch eine Pelletheizung ist eine Zentralheizung,wenn nur ein Ofen/Kessel vorhanden ist.Mit was betreibt er jetzt seine Heizung?Öl,Gas?

    Kommentar von Maveric MavericMaveric

    Öl.

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    Antwort von Monika100 Monika100

    Also wenn schon umrüsten, dann bitte ERDWÄRME überlegen. Ist nicht teurer als auf Pellets umzurüsten, aber im Betrieb wesentlich günstiger. Unschlagbar günstig! Man braucht allerdings eine Fußbodenheizung.

    Kommentar von maxelputzeI maxelputzeImaxelputzeI

    An klar, weil man erdwärme ja überall zur verfügung hat ;)

    Kommentar von Monika100 Monika100Monika100

    Verstehe Dich nicht?

    Kommentar von bulli66 bulli66bulli66

    maxelputzel schreibt sehr richtig, dass erdwärme nicht überall zur verfügung steht.

    Kommentar von Monika100 Monika100Monika100

    Man kann Erdwärmeheizungen in der Fläche anlegen, wenn man genung Platz hat oder als Tiefenbohrung, zB 2 x 80 Meter tief bohren. Das Bohrloch ist keinen Meter groß.Die Wärme der Erde steht grundsätzlich überall zur Verfügung. 1 Grad je 33 Meter erwärmt sich die Erde. Das kann man super für die Heizung nützen.

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    Antwort von topfmodel topfmodel

    Das Deutsche Pelletinstitut zeigt in seiner Förderfibel 2009 alle aktuellen Fördermöglichkeiten für den Einbau von Holzpelletheizungen und -öfen auf. Anschaulich informiert sie über Zuschüsse und Regelungen beim Umstieg auf die klimaneutralen Heizsysteme. Neu: Neben Rechenbeispielen finden interessierte Verbraucher auch eine Übersicht über die Förderprogramme in den einzelnen Bundesländern sowie Hinweise auf geltende Bestimmungen aus dem neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

    http://www.propellets.de/pellets-foederung-zuschuss-pelletheizungen/

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    Antwort von brauno brauno

    Hallo, Wärme aus Holzpellets ist deutlich günstiger als Wärme aus Gas und Heizöl. Da eine Pellet-Heizung höhere Investitionskosten mit sich bringt, muss dies jedoch in der Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt werden. Nimmt man das durchschnittliche Preisniveau dieser Energieträger, amortisiert sich eine durchschnittliche Anlage in etwa 7 Jahren, d. h. ab dem 8. Jahr bringt die Pellet-Heizung ihrem Besitzer deutliche Einsparungen. Der ganze Energiemarkt ist in Bewegung – daher sollte man die langfristige Investition in eine Heizung nicht von einer Momentaufnahme abhängig machen. Da Öl und Gas endlich sind, werden die Preise in Zukunft immer spekulativer. Die "BAFA"-Förderung von Anlagen mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW beträgt 36,00 Euro je kW errichteter installierter Nennwärmeleistung. Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge • für Pelletöfen: 1000 Euro. • für Pelletkessel: 2000 Euro. • für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher mit einem Speichervolumen von mindestens 30 l/kW: 2500 Euro.

    Achtung: Luftgeführte Pelletöfen sind erst ab 8 kW förderfähig.

    Informationen zum Thema Pellets auch hier: http://www.mall.info/produkte/fachbuchreihe/ratgeber-pellet-lagerung.html

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