Frage von Rowino, 131

Ab wann psychiatrie?

Ich weiß zur Zeit echt nicht weiter. Ich bin 15 und mir geht es schon seit mehreren Jahren schlecht. Nun bin ich schon an dem Punkt angekommen, an dem ich denke, dass das Leben (für mich) keinen Sinn mehr hat. Selbstmordgedanken treten fast täglich auf. Nun weiß ich aber nicht, ob man dies schon Depression nennen könnte und wie man da helfen kann. Einen wirklichen Suizid würde ich vermutlicherweise nicht "schaffen" was doch ein Grund wäre, mit überhaupt nicht wahrzunehmen.. Ein Psychologe würde da glaube ich nicht helfen, anders als bei einer Klinik. Allerdings denke ich nicht, dass ich dort aufgenommen werden würde da ich mich z.B nicht mehr Ritze und mich eigentlich auch nicht umbringen würde. Diese Konstante Leere ist aber trotzdem da. Nun weiß ich nicht, was ich tun soll. Der größte Punkt dabei ist, das meine Eltern nichts ahnen und ich vermute, dass sie denken, dass es nur "eine Phase" ist bzw es nicht ernst nehmen und sowas nicht erlauben würden weil "was sollen die anderen von uns denken"... Wie sieht es denn eigentlich mit der Schule aus? Darf man die einfach ausfallen lassen? & wie lange bleibt man für gewöhnlich in so einer Klinik? & wie genau ist der Weg dorthin? Vielen Dank im Vorraus.

Antwort
von wilees, 34

Dein erster Weg sollte hier, da Du wohl nicht in therapeutischer Behandlung bist, zu Eurem Hausarzt führen. Mit diesem kannst Du dann besprechen, wie Du weiter vorgehen kannst. Wenn Du einen Termin dort vereinbarst bitte die Sprechstundenhilfe darum, Dir entsprechend Zeit zu reservieren.

Vor allen Dingen ist es halt auch so, dass man häufig auch auf Termine zur Aufnahme in der KJP monatelang warten muß.  Die Schule ist nachrangig, in einer Klinik wird nur in sehr geringem Umfang Schulunterricht erteilt. Und das Denken Deiner Eltern sollte vom Hausarzt aus "beeinflußbar" sein, denn die KJP ist ja nicht um die Ecke. Und Selbstmordgedanken, die einen jungen Menschen Quälen sollte man ernstnehmen.

Antwort
von infinityforever, 37

Hey ! Ich würde dir vorschlagen mit jemandem zu reden egal ob mit deiner besten Freundin oder mit einem Psychater. Ich hatte auch einmal so eine Leere in mir , Sie war immer da und es wurde irgendwie ein Teil meines Charakters. Keiner kamm mehr an mich ran und ich war irgendwie alleine ich war echt sehr lustlos... Ich hab es geschafft aus diesem "Loch" raus zukommen und ich hoffe das kriegst du auch hin. Treffe dich mit Freunden, höre viel Musik, lebe dein Leben einfach ! Wenn du wirklich zu einer Klinik willst dann schreibe deinen Eltern einen Brief bevor du in die Schule gehst und sag ihnen alles, erkläre ihnen diese Leere. ( vielleicht kannst du dich in diesem Brief besser ausdrücken und musst keine Angst haben das sie das gewöhnliche sagen: "was sollen die anderen denken"

Ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein wenig helfen. 

Lg Infinitiyforever

Kommentar von Rowino ,

Geredet habe ich schon längst, hat aber nicht geholfen. Trotzdem danke für die Ideen.

Antwort
von Akka2323, 75

Die Pubertät ist schon eine schwierige Zeit. Versuche, durchzuhalten und wieder mit Dir klar zu kommen. Psychiatrie ist der letzte Ausweg, aber das hängt Dir auch ein Leben lang nach. Meist gelingt es, diese Krise selbst zu überwinden. Viel Glück.

Kommentar von Rowino ,

Wenn es mir jeden Tag schlechter geht und ich durch kaum etwas noch lange Freude empfinden kann vermute ich nicht, dass man es so einfach übersteht..

Kommentar von wilees ,

Ein Aufenthalt in der KJP hängt einem nicht ein Leben lang nach, das ist schlicht Unsinn.

Antwort
von Wernerbirkwald, 33

Du solltes einen Psychiater aufsuchen,und dich beraten lassen.

Ich glaube so schlecht sind die nicht,und die verstehen sicherlich mehr,als die Mehrheit der Leser deiner Zeilen.

Mir fehlt es an fundiertem Wissen, um deine Fragen zu beantworten,deshalb mein Rat mit dem du nichts falsch machen wirst.


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