Frage von Serfinn,

Ab wann Notruf tätigen?

Ab wann sollte man den Notruf tätigen und wann sollte man selber ins Krankenhaus fahren???

Hilfreichste Antwort von xxxnisixx,
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Wenn einem wenig Zeit bleibt z.B bei Atemstillstand oder allgemein Atem/Herz/Kreislaufproblemen , da man mit dem Auto immer auf die Gefahr hinaus läuft im Stau zu stehen, dem Krankenwagen wäre das egal....Man muss ihm Platz machen. Bei schweren Unfällen (Knochenbrüchen bzw Verletzungen im Hals/Rückenbereich) sollte man auch auf jeden Fall einen Notarzt konsultieren

Antwort von baertl,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Alte Regel: "Wenn man zweifelt, ob man den Notruf wählen soll: wählen!". Ein Notruf in bester Absicht, jemandem helfen zu wollen, ist jederzeit problemlos möglich, kostet nichts und ist besser hundertmal zuviel als einmal zu wenig. Ob es wirklich notwendig ist, entscheidet dann sowieso der Disponent am Telefon oder die eintreffende medizinisch qualifizierte Besatzung des Rettungsmittels.

Das ist mindestens immer dann der Fall, wenn akute bzw. sich verschlechternde Krankheitsbilder (Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden), starke Blutungen oder starke/stärkste Schmerzen vorliegen. Auch dann, wenn aufgrund der Erkrankung/Verletzung ein Liegendtransport und/oder medizinische Überwachung notwendig ist. Bei Kindern bitte aufpassen, die passen zwar auch quer auf die private Rücksitzbank, sind dann aber nicht gesichert, ganz abgesehen von der fehlenden fachlich qualifizierten Überwachungs- und Interventionsmöglichkeit!

Ein weiterer Faktor, der gegen den privaten Transport spricht, ist die Nervosität des Fahrers und die dadurch erhöhte Sekundär-Unfallgefahr. Zudem muss man den Privat-PKW im Fall des Falles auch selbst putzen (Blut, Erbrochenes, sonstige Körperflüssigkeiten).

Die Frage ist auch, ob man im Notfall selbst entscheiden kann, welches Krankenhaus denn eigentlich geeignet UND aufnahmefähig ist. Und ob man da dann auch auf dem schnellsten Weg hinfindet. Und ob man nicht irgendwo im Stau steckenbleibt...

Also viele zusätzliche Sachen, die man bedenken muss - und die ein rechtzeitiger Notruf (Telefonnummer 112) problemlos löst. Es ist ja auch nicht so, dass man mit einem Privattransport Zeit spart. Die Behandlung eines Notfallpatienten beginnt mit Eintreffen des Rettungswagens, sie wird während der Fahrt fortgesetzt und es findet eine nahtlose Übergabe an die weiterversorgende Einrichtung statt. Das kann man alles mit dem Privat-PKW nicht leisten.

Ob im Nicht-Notfall ein reiner Krankentransport (kranker Mensch muss zur Behandlung ins Krankenhaus) notwendig ist und welches Fahrzeug das machen kann/soll entscheidet übrigens ein Arzt, der das dann auch schriftlich anweist (siehe Krankentransportrichtlinie: http://www.g-ba.de/downloads/62-492-74/RL-Khtransport-2004-12-21.pdf ).

Antwort von Raberiggi,

In lebensbedrohlichen Situationen: Kreislaufversagen, Atemnot, -stillstand, Störungen des zentralen Nervensystems. Schwere Verletzungen: Verbrennungen 2. Grad ab 9% der Körperoberfläche (Handfläche des Patienten entspricht etwa 1%). Das Andere wurde schon kompetent geschrieben.

Antwort von Charly1111,

Kommt ganz darauf an, ob man alleine oder zu mehreren ist. Sofern ersteres, sollte man sich nach der Absicherung der Unfallstelle natürlich SOFORT um den Patienten kümmern. Dabei könnte man natürlich gleichzeitig den Notruf absetzen, dann gilt das Augenmerk aber dem /den) Patienten! Sind Sie zu mehreren, kann das parallel erfolgen und sich dann gemeinsam dem (den) Patienten zugewandt werden bis der Rettungsdienst kommt.

Antwort von Anton96,

Wenn schon dann bitte fahren lassen. Wenn es auf möglichst schnelle Hilfe ankommt, dann ist der Notruf die beste Lösung,

Antwort von Smille973,

Wenn man Verletzt ist :D

Kommentar von Serfinn,

schlau. bei welchen verletzungen meine ich

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