oder kann dieser vorher eine Reha (meine Frage bezieht sich auf eine psychiatrische + gemischt psychosomatische Erkrankung, mit diagn. Borderline-Syndrom, Frühstörung (was auch immer das ist), Traumatisierungen aus der Kindheit;Alltags- Probleme sind Panikattacken und auch resultierende ängste wie aber v.a. Problem, bei bisherigen Arztkonsultationen sich verkehrt verstanden/behandelt/eingestuft zu werden (Patientin würde lieber auf Homöopathin hören, auch da sie unbefangener ist, wenn sie keinen Draht zu der Krankenkasse hat.)
Ab wann leitet der MDK einer gesetzlichen Krankenkasse eine dauerhafte AU fest?
Antworten (3)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
Kunterbunt23Kunterbunt23
Ab wann leitet der MDK einer gesetzlichen Krankenkasse eine dauerhafte AU fest?
Was meinst Du nur damit? Deine Fragestellung ist absolut verwirrend und niemand, auch die KK-Experten wird präzise antworten können!
Der MDK wird auf Anforderung der KK eingeschalten, wenn eine medizinische Meinung gefragt ist, da die KK-Mitarbeiter ja keine Mediziner sind. Dazu kann auch gehören, dass die KK vom MDK eine Zweitmeinung anfordern kann, ob die AU-Bescheinigung des behandelden Arztes weiterhin Berechtigung hat oder ob der MDK der Meinung ist, dass die betreffende Person arbeitsfähig ist. Aber dazu muss der Arzt erstmal (befristet) arbeitsunfägig schreiben. Eine feste unbefristete AU gibt es nicht.
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Dafür gibt es keine Richtlinie. Die Krankenkasse kann dich auch bereits nach 14 Tagen zum MDK schicken. Das ist vollkommen individuell.
We3nn du lieber zu einem Homöopathen gehst, musst du das eben selbst bezahlen. Das steht dir immer frei.
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0Antwort von
VistaGlobeVistaGlobe
Bei der komplexen Erkrankung würde ich eine Reha erstmal empfehlen. Bad Zwesten ist da die richtige Adresse. Die Klinik heißt Hardtwald-Klinik. Sie behandelt Trauma-Patienten und auch Borderline-Patienten. Der Erfolge sind sehr wirksam. Aber die Behandlung ist mit Chemie-Medikamenten.
Manche Krankenkassen bezahlen auch Homöopathie. Aber dazu muss der Arzt einen Dr.-Titel haben, ein niedergelassener Arzt sein, sprich die Zulassung zu Arzt haben, und auf Naturheilkunde sich spezialisiert haben. Es gibt sehr viel Allgemein-Mediziner oder Internisten, die auf Naturheilkunde machen. Die AOK unterstützt z.B. solche Arzt-Konsultationen.
Das mit der richtigen Einschätzung der Erkrankung ist so eine Sache. Eine Freundin, die Angst-Zustände hat, ist in einer Klinik auf ADHS behandelt worden. Erst als sie eine andere Klinik aufsuchte, ist richtig diagnostiziert worden. Seelische Erkrankungen können sehr komplex sein, d.h. dass von vielem was drin ist, so dass eine Fehldiagnose nicht ausgeschlossen ist. Wenn Borderline offensichlich ist, d. h. die Verletzungen, die der Patient sich zufügt, zu sehen ist, dann kann man eigentlich keine Fehldiagnose machen. Man muß schon ehrlich sein, damit einem geholfen wird und nicht vertuschen wollen, weil man sich schämt. Ich wünsche viel Glück beim Start, sich Hilfe zu holen. Die richtige Einschätzung der Erkrankung wird nicht leicht werden. Also mehrere Anläufe starten, nicht aufgeben.
Homöopathie ist bei solchen Erkrankungen meist nicht effektiv genug. Sicherlich gibt es Potenzierungen, die im akuten Fall helfen, aber die Behandlung ist zu schleichend und langwierig. Ich persönlich habe schon einen Pferde-Homöopathen gefragt, um für meine seelische Erkrankung Medizin zu bekommen.
Der MDK wird immer eingeschaltet, um eine WischiWaschi-Diagnose für die Krankenkasse konkretisieren. Der MDK hat auch Fachärzte, die das beurteilen können. Eine Freundin hat das hinter sich. Die Fachärzt haben ihre Suizid-Gedanken voll ernst genommen und die Krankenkasse konnte voll darauf reagieren. Sie sollte auch wieder gesundgeschrieben werden und keine Rente bekommen. Also, ein wenig Vertrauen ist schon angesagt. Schlechte Erfahrungen kann man korrigieren, indem man einen neuen Anlauf nimmt. Nur Mut bei dem Unterfangen. Gruß VistaGlobe
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