Frage von LOLBoyyXD, 388

Ab wann kann man von einer ecstasy überdosis sprechen?

Ich muss nächste woche ein vortrag üner ecstasy machen. Ich kenne jemanden der Erfahrung mit ecstasy hat, es aber schon ewigkeiten nichtmehr gemacht hat. Er meinte zu mir man hat erst eine überdosis wenn die sicht für kurze zeit verändert also ich glaube er hat "ruckelt" gesagt. Also er meinte wenn die sicht zur seite ruckelt hat man eine überdosis (keine Ahnung wie er das meint). Ich denke aber das man bei überdosis stirbt? Wenn man aber nicht bei überdosis stirbt ist das dann das einzige zeichen bei überdosis oder gibt es noch mehr? Danke im voraus :)

Antwort
von mairse, 283

Wenn du einen Vortrag über Ecstasy hältst wirst du sicher schon herausgefunden haben dass Ecstasy keine spezielle Substanz beschreibt, sondern einfach ein Synonym für Partydrogen in Tablettenform ist.

"Ecstasy" kann viele Wirkstoffe haben: MDMA, MDA, MDE, 2-CB, Amphetamine...

Es ist also unmöglich zu sagen ab wann man von einer "Ecstasy Überdosierung" sprechen kann, da man, wie gesagt, nicht weiß welcher Wirkstoff gemeint ist wenn jemand über Ecstasy spricht. Natürlich wirkt auch jeder Stoff anders.

Vielleicht solltest du deinen Vortrag auf einen Wirkstoff konzentrieren, und ausdrücklich beim Vortrag erwähnen, dass Ecstasy kein Name einer einzelner Droge ist, sondern nur der Name eines Produkts, nähmlich einer bunten Partypille die so gesehen jeden möglichen Wirkstoff enthalten könnte.

Der häufigste Wirkstoff von Ecstasy ist MDMA.

Sogesehen könntest du auch Fragen ab wann man von einer Medikamentenüberdosierung sprechen kann beziehungsweise wie sie sich äußert. Immerhin haben Medikamente auch viele verschiedene Wirkstoffe. Da muss man sich schon für einen Stoff entscheiden.

Kommentar von Welux ,

Hinzu kommt, dass sobald mal jemand etwas zuviel genommen (noch keine gefährlich überdosis) fühlt sich der Trip schlecht an und sofort reden sich viele Konsumenten dann ein, sie hätten ne Überdosis. Problem bei psychaktiven Drogen is, man kann sich auch selber in einen Bad Trip reinquatschen. Das heißt vieles was das Gehirn dann macht bis hin zu psychosomatischen Äußerungen des Körpers wie Kopfschmerzen / Übelkeit /  schwitzen, sind überhaupt nur deswegen gekommen, weil der Konsument es selbst herbeigeschrien hat. 

Du musst halt definieren, wo du sagst da beginnt für dich eine Überdosis. Man könnte auch sagen, sobald jemand in einen Bad Trip rutscht weil es etwas zu viel war und sich dann selbst fertig macht, haste die überdosis.

Oder wenn er ins Krankenhaus muss, weil der Körper resigniert, da hätten wir dann die erste biologische Überdosis.

Oder du guckst nach, wie viel XTC man schlucken müsste sodass man drauf geht. Das ist ja nicht wie bei Gras, was du Grammweise futtern kannst (da kotzte vllt, das wars aber auch) sondern bei Chemie wäre ein normaler Partygänger ziemlich tot, wenn er sich 50 XTC Trips reinpfeift.

Vergiss nicht zu berücksichtigen, dass Konsumenten eine Tolleranz gegenüber von Wirkstoffen wie MDMA und Amphetamine aufbauen. Heißt es gibt Menschen die schmeißen sich 3 Pillen ein, und können davon gut feiern. Und wenn sich ein "Neuling" 2 Pillen oder zum ersten mal 1 Ganze reinpfeffert, vllt noch ein Leichtgewicht ist, fliegt er auch ab.

Antwort
von Berny96, 262

Er meinte wenn man soviel Energie hat das man sie unkontrolliert rauslässt und man dadurch überall im Körper zuckt und sich die Muskeln anspannt. Es sieht in dem Moment sehr krass aus wobei man selber in dem Moment höchstes Vergnügen erlebt. :D 

Antwort
von xXmaxipoXx, 221

Ich würde behaupten wenn man ohnmächtig wird, eine Art epileptischen Anfall hatte und am nächsten Tag ein Filmriss hat.

Diese Symptome habe ich gehabt und bin der Meinung das es an einer Überdosis lag.  

Antwort
von seife23, 208

bei MDMA spricht man allgemein ab 120mg von einer OD. Normalerweise gilt 1,5mg pro Kg Körpergewicht beim Mann und 1,2mg pro Kg Körpergewicht bei einer Frau, alles drüber ist ne Overdose.

Ab dann treten vermehrt Bruxismus, Zittern, epileptische Erscheinungen, Dehydration und Hyperthermie auf. Eine Überdosis ist dann gegeben, wenn die empfohlene Konsumeinheit von der Dosierung her überschritten wurde, man muss nicht zwanghaft sterben. Der Tod folgt in der Regel auf Multiorganversagen, Herzrhythmusstörungen oder Atemdepression. Diese Nebenwirkungen treten jedoch entweder nur bei sehr hohen Dosierungen oder schwerwiegenden weiteren gesundheitlichen Problemen auf.

Kommentar von derkiffer ,

Also meiner Meinung nach kann man eine Überdosis nicht nach der empfohlenen Konsum Dosis fest machen
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es mir nach 1g mdma über den Abend verteilt noch bestens ging
Für mich ist ne Überdosis nicht an der exakten Menge fest zu machen sondern ehr wann die Person nicht mehr kann bzw ins Krankenhaus muss

Kommentar von seife23 ,

Sicherlich keine Angabe auf die andere Menschen sich verlassen sollte und mMn. warst du mit 1g mehr als überdosiert - bei dieser Menge schwebst du mehr oder weniger in Lebensgefahr.

Kommentar von Essalk243 ,

Es gibt keine registrierten Tote von MDMA! Ich hatte auch schon 1g Emma an einem Abend und mir ging es blendend (verteilt konsumiert natürlich)

Kommentar von seife23 ,

Doch die gibt es sehr wohl! Zwar hauptsächlich in Verbindung mit Herzfehlern etc. aber nicht nur das - so viel MDMA zerp**melt euch komplett die Synapsen, dass ist sowas von fahrlässig; wer sowas macht, hat den Sinn der Substanz nicht verstanden bzw. null Ahnung von Neurochemie....

Haben sich auch welche selbst gekillt wegen den nachfolgenden Depressionen solcher ODs...


Antwort
von GanjaIsTheCure, 207

Wenn die Europäische und gute Stimme, in schlechte Stimmung überschlägt ist man eventuell überdosiert. Nur weil man überdosiert heißt das nicht gleich das man stirbt

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