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Ab wann kann man von einem Messie-Syndrom sprechen?

gefragt von sospeedy am 25.01.2007 um 13:30 Uhr

Die Wohnung meines Freundes ist das reinste Chaos. Also ich könnte mich da nicht mehr wohl fühlen. Er sagt, er hat keine Chance das Chaos zu bändigen. Hat er mal für eine Woche einigermassen Ordnung geschaffen, hängt er wieder für Wochen durch - und lebt im Totalchaos. Hab mal eine Sendung darüber gesehen, dass diese Menschen auch sammeln was das Zeug hält. So dramatisch würde ich es noch nicht bezeichnen, aber es ist schon hart an der Grenze. Wenn wir uns bei ihm treffen - muss ich immer fluchtartig die Wohnung verlassen, halte es kaum paar Minuten aus, denn das Auge kann keine Sekunde in dieser Wohnung ruhen. Ist er also schon ein Messie? Ich mache mir Sorgen um ihn...


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Reply


anonym
beantwortet von einem Gast am 25. Januar 2007 13:38
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Nach der international gültigen Definition der Weltgesundheitsbehörde, s. www.who.org, liegt das Messie-Syndrom, dann vor, wenn gleichzeitig(!) folgende beiden Faktoren zutreffen 1. Das Aufräumen des Wohnung des Betroffenen dauert mehr als zwei Tage 2. Nach einem derartigen Zusammenräumen ist die Wohnung binnen Monatsfrist wieder im status quo ante


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 25. Januar 2007 17:25
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Hallo, ich neige dazu hier noch nicht von einem Messie zu sprechen, weil er ja wenigstens manchmal das Aufräumen noch hinkriegt. Das kann ein Messie nicht. Ich habe seit ca. 15 Jahren so etwas ähnliches neben mir sitzen mit Ring und Schein. Wenn es mir zuviel wird dann überzeuge ich ihn mit "Androhung härtester Strafen" alles wegzuschmeißen. Was glaubst du, wie schnell dann einigermaßen Ordnung herrscht. Selbstverständlich vermüllt er nicht die ganze Wohnung. Aber Schreibtisch und seinen Hobbyraum - oh, Mann, teilweise unbeschreiblich. Achte mal drauf, ob er tatsächlichen Müll wenigstens ab und zu von selbst wegwirft. Dann ist er kein Messie sondern eigentlich nur wie alle Menschen von Natur aus - faul.


prophet01
beantwortet von prophet01 am 25. Januar 2007 13:39
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Von einem Messi spricht man dann, wenn edie Person nahezu alles sammelt und aufbewahrt. Sie kann sich von nichts trennen und versinkt nach und nach im eigenen Chaos. Für die Person bedeutet dies allerdings kein Chaos - sie fühlt sich wohl. Bei Deinem Freund scheint es sich allerdings nur um eine stinkfaule Person zu handeln, den man immer wieder kräftig in den A.... treten muss, damit er seinen Hintern mal bewegt. Von einem Messi würde ich da noch nicht sprechen.


anonym
beantwortet von Xander am 25. Januar 2007 13:40
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Hört sich ganz nach so einer Art Anfangsstadium an, wie sind denn seine persönlichen Kontakte und das äußere Umfeld? Bei Messies ist, glaube ich, Isolation ein häufiges Symptom, dazu kommt das nicht wegschmeissen können. Pass auf ihn auf und versuch ihm zu helfen indem du dich näher informierst!




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