Frage von CheesecakeTree 17.08.2012

Ab wann kann man sagen, dass es eine Bindungsstörung ist?

  • Antwort von elenore 17.08.2012
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    Hallo CheesecakeTree, ich habe mir die anderen Antworten durchgelesen und bin entsetzt über die Antworten. Was hat denn dieses deine Problematik mit Korrigieren von Menschen zu tun....gar nichts. Jedes Kind verarbeitet seine Negativerlebnisse anders......hier geht es um die Seele, wenn die zu tiefst verletzt ist, dann wird sie krank......und keine Wille und keine Macht schiebt sie allein in die Normalität zurück. Wenn du dich hier outest, dann ist es in keinster Weise Selbstmitleid und der kluge Satz = Eine Beziehung ist kein Selbstläufer, man muss was dafür tun"..........hat keine Ahnung was Verlust eines Elternteils im Leben, beonders in der kindlichen Entwicklung bis zum Harnwachsen eines eine jungen Menschen, anrichten bzw, psychisch bedeuten kann. Es gibt genug Publikationen, die den entwickelten Schweregrad beleuchten in seiner ganzen Komplexität.

    Ich finde es mutig, dass du dein Verhalten ursächlich hinterfragst und dir professionelle Hilfe suchst, um deinen Alltag in seiner ganzen Normalität wieder fassen zu können, wenn du dir selber sagen kannst, ich liebe mich selbst, dann ist das der Beginn auch andere Menschen lieben zu können......denn dann fühlst du dich wieder als wertvoller Mensch. kann auch andere Menschen daurch wieder LIEBEN!!!!!

    Du musst nichts beweisen und dich schon gar nicht entschuldigen....wofür, weil deine Seele einen Knacks erhalten hat, was wiederum Depressionen auslöst hat im Laufe der Zeit....warte bis dein Psychologe/in aus dem Urlaub zurück ist und dann packe es mit ihm/ihr an.....du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt und wünsche alle GUTE!!! LG elenore

  • Antwort von elenore 17.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel(chinesisches Sprichwort) Schöner kann man die Entwicklung von die Bindung zu den Eltern nicht beschreiben.

    "......leiblicher Vater hat anscheinend auch eine Bindungsstörung, da er plötzlich Kontakt abgebrochen hatte als ich grade mal 6-7 war...." Könnte ein Faktor dafür sein? = Ja, das kann ein grosser Faktor sein, der dich bis zum heutigem Zeitpunkt negativ geprägt haben kann.

    Meiner Meinung nach = hat sich bei dir alsKind schließlich Scham und der Zweifel an der Richtigkeit der eigenen Wünsche und Bedürfnisse entwickelt. Wobei immer wieder im Vordergrund steht = ich bin es nicht wert geliebt zu werden? Dieser Satz nimmt deine Seele so gefangen, dass jede anfängliche Beziehung erkalten muss, denn du kannst nicht etwas geben, was man dir eventuell in der Kindheit entzogen hat. Wie willst du Liebe weitergeben, wenn deine Vorurteile und Misstrauen dich gefangen halten.

    Frühkindliche Beziehungsmuster und Verlust von Bezugspersonen können traumatisieren, ich denke wie in deinem Fall.......aber ich bin kein Psychologe, habe nur ähnliche Erfahrungen durch meinen Sohn erlebt......der Vater ist durch Scheidung weggebrochen und sich nie um ihn gekümmert. Mein sohn ist jetzt 40 Jahre alt und hat viele Beziehungen hinter sich gebracht, aber immer wieder beendet und das eiskalt, als wenn kein Herz in seiner Brust lag. In ihnm lag eine ewige Sehnsucht nach seinem Vater und der Ausspruch = "Ich glaube, ich bin nicht fähig zu Lieben" hat mich zutiefst erschrocken. Er hat seinen Vater gehasst und gleichzeitig geliebt und immer Sehnsucht nach ihm gehabt, obwohl er ihn optimal im Stich gelassen hat. Er hat sich in professionelle Hände begeben, um sich selber nicht zu zerstören........aber auch da muss man einen wirklich guten finden, was wiederum einige Zeit gedauert hat.

    Ich konnte ihm nicht HELFEN, er musste sich ganz allein und mit einem guten Psychologen HELFEN.......nun ist er in einer guten und auch vertrauenvollen Beziehung, der er auch seine Liebe schenken kann. Sein Wesen ist ruhiger, überschaubarer geworden......und ich bin als Mutter sehr sehr froh. Ich wünsche dir auch das Beste, denn es ist ja schon ein Anfang, dass du dein Verhalten ursächlich hinterfragst. Ich wünsch dir Glück.

  • Antwort von ole888 17.08.2012
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    das ist normal - also nur die ruhe - in den ersten 6 wochen ist immer alles toll - dann setzt man langsam die rosarote brille ab und erkennt erste macken des anderen und fragt sich ob man das will und offensichtlich hast du noch niemanden getroffen der dich überzeugt hat ja klar vater früh weg und so, aber hat nix mit dir zu tun - such nichts unnormales darin - also die suche geht weiter!

  • Antwort von menthis 17.08.2012
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    Also das es bei dir so ist nur weil dein vater damals verschwunden is ist ne reine ausrede.

    Mein Vater ist ein alkoholiker ist abgehauen als ich 3 war. Bin mit meiner mum dann zu dem stiefvater. (neuer mann) und der war ebenfalls alki und hat oft gewalt angewendet.

    so das waren meine vorbilder!!!

    Und ich bin niemals gewaltätig und gehe auch jeglichem verbalen stress aus dem weg. Lebe mein leben so friedlich wie ich es möchte.

    Letztendlich ist es IMMER deine entscheidung wie dein leben verläuft. Somit auch wielange ne beziehung hält. Eine beziehung ist kein selbstläufer man muss schon einiges tun um frauchen dauerhaft zufriedenzustellen :-)

  • Antwort von Shoqwave 17.08.2012

    Ich würde mir einen Psychologen suche und ihm alles ganz genau schildern. Wobei ich das nicht mal schlimm finde, wenn jemand Jugendliches nicht einfühlsam ist oder sich nicht binden kann/will. Muss sich ja nicht alles um Beziehungen drehen.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! :-)

  • Antwort von seifreundlich 17.08.2012

    Da kann man jetzt auch nur raten. Es gibt ähnliche Krankheiten wie die Bindungsstörung. Um da ein klares Ergebnis zu erhalten, musst du dich mit einem Psychologen unterhalten.

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