Seit ca. 3 Wochen habe ich am Oberschenkel einen knapp handtellergroßen roten Fleck, in dem sich in der Mitte ein Insektenstich befindet. Da ich nicht weiß, ob es sich um einen Mücken- oder Zeckenstich handelt, meinte mein Arzt, ich sollte nach ca. 4-5 Wochen in der Praxis einen Bluttest ausführen lassen, um ev. Borrelien festzustellen. Muß man denn wirklich so lange warten? Versäumt man hier nichtev. kostbare Zeit? Mir fällt auch auf, dass ich in den letzten 2 Wochen heftige Gelenk-und Rückenschmerzen sowie leichte Erkältungsanzeichen habe. Wer weiß Rat?
Antworten (8)
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iris66iris66
Geh sofort zu einem anderen Arzt. Es ist Borreliose. Ich hatte es auch so. Wenn dein Arzt dir kein Blut abnimmt, weil es ihm zu teuer kommt, geh zu einen Internisten. Verschleppe es nicht, dann kann es chronisch werden. Der test kann auch negativ sein und du hat trotzdem die Erreger in dir.Wenn die Erreger aktiv sind, dann kann man sie auch im Blut fest stellen. Der rote Fleck nennt sich Wanderröte und kann verschwinden und an einer anderen Stelle am Körper wieder auftreten. Du benötigst ein Antibiotikum für die Dauer von 20 Tagen. Sieh unter google nach, im Borrelioseforum, dort ist alles sehr ausführlich beschrieben. Ich wünsche dir gute Besserung
Kommentar von
Kapelonia Sofort sieht man gar nix. Borrelien werden erst nach 6 Wochen, bei einem Bluttest erkannt!
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2Antwort von
AuskunftAuskunft
Bei Verdacht auf Borreliose wird der Arzt eine Blutuntersuchung durchführen. Dabei werden die Entzündungswerte (Blutbild, Blutsenkung, CRP) gemessen sowie spezielle, gegen Borrelien gerichtete Antikörper im Blut bestimmt. Zwei Arten von Antikörpern sind dabei von Bedeutung:
IgM-Antikörper werden im Frühstadium (Übergang von Stadium 1 in Stadium 2), frühestens aber acht Wochen nach der Infektion gebildet. In der Spätphase sind sie oft nicht mehr vorhanden.
IgG-Antikörper werden erst später gebildet und bleiben lebenslang als Hinweis auf einen stattgefundenen Kontakt mit dem Erreger im Blut nachweisbar.
(http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/borreliose.htm)
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Erich1990 Nimm antibiotika!!!!!!!! sonst ist es zu spät! ich hab borreliose ..... 3 wochen musst du es nehmen oder es endet schlecht... ich bin schon seit 4 monaten krank muss 8- 24 wochen antibiotika nehmen..... kann nicht mal in die schule bzw uni :( die antikörper im test igg/igm bilden sich erst in jahren.... bei lyme- borreliose kann man lähmungen bekommen... im falle wenn symptome auftreten SOFORT in eine privatpraxis gehen und die teste LTT cd57 und elispot machen! Die Ärzte sagen die seien nicht genau aber das stimmt NICHT! viel Glück
Erich
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Kapelonia Zu Iris66 Beitrag muss ich leider sagen, dass einige Punkte falsch sind.
Werden erst nach mindestens 6 Wochen Borrelien im Blut festgestellt.
Die Wanderröte verschwindet nicht einfach. Bei 40% der Erkrankten kommt sie erst gar nicht zum Vorschein! Umso schwerer die Borreliose zu erkennen. Bei 60% ist sie erkennbar und weitet sich nach Wochen aus, wird größer, auch die Haut, an betroffener Stelle ist sehr warm.
Auch wenn man absolut nichts auf der Haut sieht, heißt es nicht, dass keine Borrelioseerkrankung vorliegt.
Beste Seite: http://www.zeckenbiss-borreliose.de/
Sollte Borreliose erkannt worden sein und man hat Medikamente bekommen, ist auch wichtig, in den Zeit der Einnahme:
- keinen Kaffee
- die direkte Sonneneinwirkung aufs Minimalste reduzieren, also keine Sonnenbäder
- viel Gemüse essen, u.a. Broccoli, Tomaten und viel grünes Gemüse und überhaupt gesunde Ernährung.
- falls Raucher, wenn es geht, so weit einschränken, wie möglich
Es ist auch ein Trugschluss, keine Borreliose zu bekommen, wenn man die Zecke sofort entfernt. Sie beißt und in diesem Moment tauscht sie Flüssigkeiten aus und somit auch Borrelien. IMMER SICHER GEHEN und nach 6 Wochen den Bluttest machen!
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Kapelonia Sorry , doppel
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ichbinsblos oh leute... das tut ja mehr als weh... sorry, dass ich mich hier einmische, abr wer keine ahnung hat sollte es lieber bleiben lassen... ganz ehrlich. borelose ist eine ernst zu nehmende krankheit - klar, aber geht ihr nit ei bisschen zu weit? wer allein in bio ein bisschen aufgepasst hat sollte wisen, das natürlich nicht sofort nach einem zeckenbiss antikörper nachgewiesen werden können, weil der körper erst eine gewisse zeit braucht um diese überhaupt zu bilder. (t helferzellen, b-zellen ... etc, belest euch!!!) das genau ist der nachteil des tests... er testet die antikörper und nicht den erreger!! des weiteren ist fakt, dass wenn ma sofort mit einer beahndlung per antibiotikum anfangen würde dies zwar zu einem erfolg führen kann, ist der patient infiziert, tritt dieser erfolg nicht ein und der patient ist nach dem test immer noch positiv (hier sei zubeachten, dass die antikörper natürlich auch erst abgebaut werden müssen), ist di wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die erreger in der zwischenzeit immun gegen das antibiotikum sind und sich wunderbar im körper vermehren. dann hilft das antibiotikum nicht mehr... egal in welcher dosis. leute, denkt bitte nach.
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krubikrubi
Folgendes habe ich gefunden:
Ein Antikörpernachweis (Western - Blot -Test ist dem ELISA - Test an Genauigkeit deutlich überlegen) ist erst 4 Wochen nach einer Infektion mit Borrelien möglich, dies zeigt deutlich das Dilemma der Schulmedizin: eine 4 Wochen nach Infektion begonnene Antibiotika - Therapie, wo doch die Borrelien ausreichend Zeit hatten sich zu "verbergen"? Oder - … sie sind vor 5 Minuten von einer Zecke gebissen worden? - Wir wissen zwar nicht ob sie nun mit Borrelien infiziert sind, vorsichtshalber machen wir aber sofort eine hochdosierte Antibiotika-Therapie! - Nach den 4 Wochen und dem Test stellt sich dann ein negatives Ergebnis ein: hurra, das Antibiotika hat geholfen! - oder, war der Patient gar nicht infiziert? Stellt sich aber ein positives Testergebnis ein, die Beschwerden haben nicht nachgelassen, was dann? Na klar, dann wird die Antibiotika - Therapie wiederholt usw., bis der Patient aufgibt. - Ein Lob der medizinischen Wissenschaft.
In der Regel ist es aber so, dass zwischen dem infektiösen Biss einer Zecke und dem Auftreten der ersten Anzeichen der Erkrankung 3 Monate bis 3 Jahre liegen. Werden Antikörper gegen Borreliose vor Ablauf der o.g. 4 - Wochenfrist festgestellt, so rühren diese von einer schon früher erfolgten, unbemerkt gebliebenen Infektion her. Mehr als ein Drittel der betroffenen Patienten konnte sich nicht an einen Zeckenbiss erinnern, insofern theoretisch auch ggfl. über andere Infektionswege nachgedacht werden müsste.
Quelle: http://www.rocco-kirch.de/texte_homoeopathie/text_borreliose.html
Danke für die Mitteilung; ich werde versuchen, einen anderen Arzt zu finden.LG!