In ein süßes Tier kann man sich schnell verrennen. Und aus einer Einzelhaltung kann schnell mal eine große Zucht mit über 20 Tieren werden, wenn man auf den Geschmack gekommen ist. Aber was ist hier dann noch normal und ab wann wird es krankhaft? Ab wann steckt da womöglich eine psychische Erkrankung dahinter? Und können oder müssen Tierärzte bei solchen Fällen eingreifen? Und was können Angehörige tun, wenn das Tier wichtiger ist als der Kontakt zur Verwandtschaft und der Betroffene dabei ist, sich mit der Aufgabe der Zucht zu überschätzen, vorallem in finanzieller Hinsicht?
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moon73moon73
Eine Tierzucht zu betreiben ist nicht krankhaft. Krankhaft wird es dann , wenn der Betroffene jedes Tier mit nach Hause nimmt und die Pflege und Ernährung und artgerechte Haltung nicht mehr ausführen kann, bzw. auch gar nicht wahr haben will, daß es den Tieren nicht mehr gut geht. Dann ist es krankhaft. Ansonsten denke ich , kann jeder soviele Tiere bei sich haben wie er mag, wichtig ist, daß die Tiere artgerecht gehalten werden und daß man sich ausreichend um Pflege und Ernährung kümmern kann, dann ist alles im grünen Bereich.
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NautikaNautika genauso sehe ich das auch
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princAssprincAss
nicht mehr normal ist es, wenn die ornungsgemäße haltung nicht mehr gewährleistet werden kann.
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pecudispecudis
ich denke, es ist auch schon krankhaft, wenn jemand ein Einzeltier mehr als normal betüdelt. Sozialparter für Omi, ok, das sind dann Nutztiere wie andere auch, aber einen Hund mit Lackschühchen und Regenmäntelchen würde ich schon hart an der Grenze sehen.
Mit Zucht ist in diesem Fall wohl eher Vermehrung gemeint - Zucht nach dem Tierzuchtgesetz ist immer ok, dazu gibt es das Gesetz ja. Wer allerdings wild vermehrt, - problematisch.
GANZ schlimm sind imho auch so "gutgemeinte" Vermehrer, die ein Tier JA NICHT kastrieren wollen - böseböse - und dann nach 2 Jahren 80 Minischweine in Norddeutschland rumlaufen haben, das ist schon hinter der Grenze zu normaler Tierhaltung, egal wieviel Geld solche Leute haben.
Auch viele "Gnadenhöfe" sehe ich als grenzwertig an, weil viele Tiere dort länger leiden als sie es in der Natur je aushalten müßten. Da wird das falschverstandene Mitleid wohlmeinender aber ahnungsloser Spender höher bewertet als das tatsächliche Tierwohl.
Muß man aber von Fall zu Fall bei Mensch und Tier entscheiden, eine allgemeingültige Regel wäre sicher nicht angemessen.
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teardrop1109teardrop1109
Wenn das Wohl der Tiere nicht mehr im Vordergrund steht, sondern nur nur der Besitz. Das zieht dann finanzielle Problem usw. nach sich. Das ein Besitzer sein Tier sehr wichtig nimmt, halte ich nicht für bedenklich. Das ist eher normal.
Ach ja, und wenn man so jemanden in seinem Umfeld hat, der nicht einsichtig , da psychisch krank, würde ich einfach den Tierschutz informieren.