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Ab wann ist man würdig, als 'normaler Mensch' bezeichnet zu werden?

Frage von YuyuKnows YuyuKnows

Mir ist schon desöfteren aufgefallen, wie grausam Menschen miteinander umgehen. Sie terrorisieren, drohen und töten sich gegenseitig. Jeden Tag hört man von Kriegen in der Zeitung. Jeden Tag sieht man in hasserfüllte Gesichter, denen man auf der Straße begegnet. Man liest im Internet schreckliche Sprüche oder Beleidigungen an Menschen, die Interessen oder Neigungen besitzen, die in unserer heutigen Gesellschalft als nicht 'normal' empfunden wird. Das heißt: jene Menschen sind in den Augen der anderen Kritisierenden keine richtigen Menschen. Demnach auch nicht würdig zu leben?

Ein Beispiel: in meiner Stufe ist ein Mädchen, was quer über ihren Hals Narben hat, die sie seit ihren dritten Lebensjahr besitzt, weil ihre Tante sie mit heißen Wasser übergossen hatte; aus welchen Grund auch immer. Dieses Mädchen ist wirklich nett und sehr begabt im zeichnen. Wir waren lange beste Freunde. Doch andere Schüler/innen aus meiner Stufe hatten etwas gegen sie. Jeden Tag mobbten sie das Mädchen; schlugen ihr Türen vor der Nase zu; werteten jeden Kommentar von ihr ab (wenn sie sich denn mal traute zu sprechen); nahmen ihr die Sachen weg und einige weitere unerfreuliche Sachen. Sie taten alles um ihr zu zeigen, dass sie nicht dazugehörten. Ihre Spitznamen bei ihnen waren 'Hexe' oder 'Monster'. Vor zwei Monaten hat sie sich das Leben genommen.

Ich frage mich: wieso tun Menschen so etwas? Was ist ihr Grund? Sind wir alle etwa darauf aus, die in unseren Augen 'unwürdigen' und 'schwachen' zu vernichten, nur weil es uns damit anscheinen besser geht? Und was hat es dann für einen Sinn sich noch in die Gesellschaft einfügen zu wollen, wenn einen doch eh nur Hass entgegengebracht wird?

Es würde mich freuen, wenn mir jemand meine Fragen beantworten kann. Natürlich steht es euch feei, auch nur eine Meinung abzugeben...

Danke schon mal im Vorraus

Yukiko

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Antworten (13)

  • 8
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Luise Luise

    Wenn du die Mehrheit der Menschen so siehst, was ist dann "normal"? Normal ist das, was die Mehrheit ist. Möchten wir so sein? Oder möchten wir besonders sein, einen Unterschied machen? "Menschlichkeit" steht eigentlich für etwas Schönes, in seiner Wortbedeutung: für Mitgefühl, Wertschätzung, Aufrichtigkeit, Vertrauen... Sind die Menschen so? Leben sie das? Der Normal-Bürger??? Es wäre schade, sich damit zufrieden zu geben, "normal", die Norm zu sein.

    "Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein." Peter Altenberg

    Ich glaube, man sollte nicht "normal" sein wollen, sondern man sollte das leben, was sich eigentlich jeder von uns wünscht: Liebevoll leben, so dass es Vertrauen geben kann, dass man sich aufeinander verlassen kann.

    Es geht nur, wenn jeder von uns den Unterschied ausmacht. Jeder hat die Möglichkeit, wenn er es aus sich heraus lebt und agiert, nicht nur auf andere re-agiert. So leben, wie man im Innersten weiß, dass es richtig ist. So mit anderen umgehen. Normal ist dafür kein Maßstab. Nicht einmal "Mensch" ist dafür ein Maßstab, ist etwas, auf das man stolz sein könnte.

    "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." Gandhi

    Kommentar von Luise LuiseLuise

    Dankeschön für´s Sternchen. :-)

  • 4
    Antwort von Riverplatense Riverplatense

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Viele Menschen haben, wenn auch nicht immer so intensiv wie bei deiner Freundin, mit dem Problem zu kämpfen, als »abnormal« oder »verrückt« abgestempelt und dahingehend gemobbt zu werden, nur weil sie irgendwie »anders« sind. Mir fallen dazu eine Reihe von Dingen ein. Z.B. frage ich mich, warum niemand »Mainstream« sein will, aber zugleich Leute als »verrückt« bezeichnet werden, die wirklich nicht Mainstream sind und sich ihre eigenen Konventionen schaffen oder aus anderen Gründen »anders« sind.

    Die Gründe für diese Art Intoleranz sind für mich schwer zu beleuchten, haben wohl mit Psychologie und Gruppenempfinden zu tun. Dadurch dass man andere ausgrenzt, stärkt man die eigene Gruppe und ein Zugehörigkeitsprofil, eben weil man zwischen »uns« (die Normalen, Guten) und »den anderen« (die Verrückten, Komischen) unterscheiden kann und sich so oft erst eine Gemeinschaft herausbildet. Es könnte auch mit einer gewissen angeborenen Boshaftigkeit zu tun haben.

    Es ist schwer, diese Konventionen zu brechen, da sie gut etabliert und bequem sind. Eine Gegenbewegung sind etwa wir Diskordier: Wir lehnen uns bewusst gegen Konventionen und Intoleranz gegen Andersseiende und Andersdenkende und praktizieren unseren Wahnsinn teils um uns an ihm zu erfreuen und teils um für das Anderssein zu werben. Es kann nie genug Diskordier geben...

  • 3
    Antwort von HelpfulHelper HelpfulHelper

    Was du da erwähnst, ist natürlich extrem grausam und hat mich auch betroffen gemacht, aber es ist halt einfach so. Die menschliche Natur wurde von Jahrmillionen von Überleben des Stärksten und natürlicher Auslese geformt und das passt halt nicht mehr zum heutigen Umfeld. Wenn Nahrung knapp ist, ist Egoismus die beste Überlebensstrategie. In unserer Überflussgesellschaft könnte und sollte man sich etwas Altruismus leisten, aber unsere Urinstinkte sind immer noch darauf abgerichtet, sich und seine Nächsten zu schützen.

    Und welche Lehren ziehen wir daraus? Ich weiss es nicht. Aber bevor du alle anderen Menschen zu ändern versuchst, sei selber nett (nicht dass du das nicht schon wärst, natürlich), denn so kriegst du das auch zurück.

    Kommentar von Riverplatense RiverplatenseRiverplatense

    Auch gute Antwort. Es scheint sich überhaupt in vielen Facetten zu zeigen, dass der Mensch mit den Auswüchsen moderner Zivilisation nicht kompatibel ist.

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Mit welchen Auswüchsen ist der Mensch kompatibel?

    Kommentar von Riverplatense RiverplatenseRiverplatense

    Du fragst, dompfeifer, mit welchen er kompatibel ist?

    Kompatibel ist er mit sehr wenigen, es handelt sich dann eher um partielle Übereinstimmungen.

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Die Entschuldigung mit der ewig wirkenden Urnatur des Menschen geht an den bewussten Zielen und Zwecken der Menschen in der heutigen Gesellschaft und damit an den Gründen der Ausgrenzung völlig vorbei. Wenn ich diese Handlungen von Menschen als pflichtgemäße Unterwerfung unter die Diktatur ihrer instinktgebundenen Natur vorstelle, habe ich mich damit längst abgefunden. Und nicht nur das: Du bist sicher beileibe kein Rassist. Aber Du teilst doch schon deren Gerede von "den unveränderlichen grausamen Regeln der Natur", denen angeblich der Mensch unterworfen sein soll. Dann würde sich ja jede Aufklärung und jede vernünftige Argumentation erübrigen.

    Beispiel aus dem Alltag, sehr stark verkürzt: "Die bösen Ausländer nehmen durch ihren Fleiß Anderen die Arbeitsplätze weg und schröpfen durch ihre Faulheit den Sozialstaat" - "Gut. Und wie machen das die guten Inländer"?

    Kommentar von Riverplatense RiverplatenseRiverplatense

    Ich gebe dir im Grunde Recht, aber HelpfulHelper entfaltet ja schon ein Gegenkonzept zur Argumentation mit dem »Naturrecht«. Ebenso kann man leider nicht leugnen, dass viele von uns (und in bestimmten Fällen wohl wir alle und in manchen Zusammenhängen ist das ja auch nicht schlecht) von dieser Urnatur geleitet werden und nicht alle in der Lage sind ihr eine Kultur entgegenzuhalten und gerade das Andere, Fremde, Bezaubernde zu schätzen.

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    HelpfulHelper: "Die menschliche Natur wurde von Jahrmillionen von Überleben des Stärksten und natürlicher Auslese geformt"

    Genau diese Vorurteile von der unüberwindbaren Urnatur des tierischen Zweibeiners nehmen Rechtsradikale todernst und denken sie konsequent zu Ende (ganz und gar nicht gedankenlos!) nach dem Motto: "Wenn das schon so ist, dann lasst uns doch endlich die praktischen Konsequenzen daraus ziehen, aber gründlich und radikal, weg mit der gefühlsduseligen Heuchelei!" In so ein geistiges Boot würde ich mich nicht setzen! - Weiter unten habe ich ein kleines Argumentations-Beispiel eingefügt, von außerhalb dieses Bootes.

  • 2
    Antwort von dawala dawala

    Menschen welche selbst Gewalt erfahren bzw. erfahren haben agieren so.

    Menschen welche ohne Liebe und Zuwendung aufwachsen, aufgewachsen sind reagieren so.

    Es kann sich um einzelne Menschen handeln und um Gruppen. Sie suchen sich jemand aus und versuchen so ihren eigenen Schmerz unbewusst los zu werden. Wären sie sich ihres eigenen Schmerzes bewusst wäre ihnen folgerichtig auch bewusst dass sich dieser Schmerz nicht an eine andere Person weitergeben lässt.

    Es kann hier keine Unterscheidung zwischen erlebter körperlicher oder seelischer Gewalt gemacht werden. Zu Gewalt wird auch fortgesetzter hoher Druck gerechnet.

    Ihr seid heute in der Schule einem geradezu menschenunwürdigen Druck ausgesetzt ohne dass unsere Gesellchaft Euch in der Regel altersgerechten Ausgleich bietet wie es Euch zustehen würde um gesund auch an der Seele heranwachsen zu können.

    Nachdem nun als Folge dieser langjährig anhaltenden Tatsache auch Eure Brauchbarkeit für den Arbeitsmarkt unübersehbar erbärmlich absinkt seit Jahren lässt tatsächlich heute die Politik tatsächlich Alternativen zu. Allerdings ist es notwendig dass die Initiative der Alternativen aus Schule und schulischem Umfeld kommt. Dann aber kann solches Verhalten ausgemerzt werden.

    Wie nun mag das gehen? Auf der Seite der Gesamtschule Göttingen stehen viele nützliche Tipps. Diese hat einfach mal gemacht ohne es groß an die Glocke zu hängen. Als sich dann Erfolg einstellte haben sie sich an die Politik, an die Fachleute gewandt. So manches Mal vergeblich. Nun haben sie einen Preis. Damit ändert sich an der Gesamtsituation allerdings absolut nichts.

    Tatsächlich hat frühe Mutterentbehrung auch solche Folgen. Hier ist unter Mutterentbehrung die Tatsache zu verstehen dass dem Kleinkind von einer festen Bezugsperson Liebe und Zuwendung gegeben wird. Also nichtkäufliche Dinge.

    Falls ich die Seite finde auf der zu dieser Thematik sehr gute Ausführungen nachzulesen sind stelle ich sie Dir gerne ein falls Du Interesse hast.

    Die Politik spielt seit Jahrtausenden mit der schlichten Tatsache, dass Menschen nur lange genug unterdrückt werden müssen um sie aggressiv zu machen. Sei es nun durch seelische Gewalt, sei es durch körperliche. Wobei dazu auch das Vorenthalten von existentiellen Dingen gehört. Also gesunde Ernährung, warme Kleidung, frisches Wasser ohne Zusatzstoffe die krank machen, ein Dach über dem Kopf aber auch Fernsein von ständigen Informationen über Gewalt und Gefahr.

    Die Menschenwürde beginnt mit der Geburt. In diesem Land ist sie laut Grundgesetz unabhängig von Rasse, Religion, Behinderung, Geschlecht und geschlechtlicher Ausrichtung und so fort. Sie ist jedem Menschen zu gewähren. Eure Lehrer haben versagt. Es macht keinen Sinn ihnen Vorwürfe zu machen. Es macht Sinn zu fragen warum sie versagt haben. Denn es ist wohl davon auszugehen dass sie die Situation kannten. Fehlte es an einej Sozialpädagogen an der Schule? Fehlt es an Lehrkräften? Fehlt es an Eltern welche den Namen wert sind? Fehlt es an Kindern und Jugendlichen mit Erziehung? Und so fort. Viele Faktoren können Auslöser sein.

    Frage nicht nach Schuld. Frage nach Lösungen um eine Wiederholung zu verhindern. Dann ist dieser Tod wenigstens nicht sinnlos gewesen.

  • 2
    Antwort von dompfeifer dompfeifer

    "Ab wann ist man würdig?" - Ab 7:30 Uhr bin ich würdig, als 'normaler Mensch' bezeichnet zu werden, nach Durchgähnen, Frühstück und Morgentoilette. Notfalls genügt ein Blick in den Spiegel.

    Kommentar von YuyuKnows YuyuKnowsYuyuKnows

    Sympathische und humorvolle Antwort :)

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Hallo YuyuKnows! Es freut mich, dass Du wenigstens meinen Humor teilst. Humor pflege ich auf GF aber selten um seiner selbst willen, sondern meistens als Verpackung meiner Kritik an der jeweiligen Fragestellung:

    Es ehrt Dich, dass Du Dich um die Ausgrenzung von Menschen sorgst. Was gibt es aber nun zu dem gesuchten “Kriterium ("Ab wann") der „normalen“, also ordnungsgemäßen Würdigung von Menschen Gescheiteres (oder auch Entlarvenderes) zu sagen als eine Uhrzeit? Sollte die Würde des Menschen etwa bei einem Brandfleck von 10 cm Länge oder bei erst bei 30 cm enden? Oder ab einem arischen Stammbaum von weniger als vier Generationen? Natürlich unterstelle ich Dir nicht solche Gedanken. Du lässt Dich aber mit der Frage „Ab wann ist man würdig…“ schon auf die Rhetorik der Ausgrenzung ein. Damit provoziert man geradezu menschenverachtende Antworten. An den Ursachen der Ausgrenzung geht eine derart fortgeschrittene Fragestellung schon völlig vorbei. Aber dieses Thema kann ich in diesem Rahmen hier leider nicht befriedigend beantworten.

    Kommentar von LollipopAlina LollipopAlinaLollipopAlina

    Wenn man wie du noch höflich und nett bleibt kann man deinen Humor nur mögen. :)

    Aber was hier manchmal in GF.net an Ironie(schlechter will ich anmerken) Von Super -"Experten" hier ankommen rollen sich manchmal meine Zehen wegen dieser Niveaulosigkeit. -.-

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Danke. Ausweislich der Begründungen zu meinen Komplimenten auf GF wird mein Humor leider sehr selten geschätzt.

  • 2
    Antwort von hildek hildek

    Ich glaube es gibt nicht so viele LEUTE die man als Menschen bezeichnen kann. Mir fallen auf Anhieb nur 3 ein auf die die Bezeichnung Mensch voll zu trifft das ist zum Einen Mutter Theresa, Lady Di und Gandhi. Ich empfinde es genauso schlimm was sogenannte Menschen Tieren an tun. Das übertrifft meines Erachtens nach alles.

    Kommentar von Riverplatense RiverplatenseRiverplatense

    Kann ich voll zustimmen.

    Würde deiner Liste aber noch Víctor Jara hinzufügen.

  • 2
    Antwort von Wolpertinger Wolpertinger

    Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

    PRÄAMBEL

    Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

    da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

    da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

    da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

    da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

    da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

    da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

    verkündet die Generalversammlung

    diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

    Artikel 1

    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

    Artikel 2

    Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

    Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

    Artikel 3

    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

    Artikel 4

    Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

    Artikel 5

    Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

    Artikel 6

    Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

    Artikel 7

    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

    Artikel 8

    Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

    Artikel 9

    Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

    Artikel 10

    Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

    Artikel 11

    1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

    2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

    Kommentar von Wolpertinger WolpertingerWolpertinger

    Artikel 12

    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

    Artikel 13

    1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

    2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

    Artikel 14

    1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

    2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

    Artikel 15

    1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.

    2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

    Artikel 16

    1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

    2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

    3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

    Artikel 17

    1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

    2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

    Artikel 18

    Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

    Artikel 19

    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

    Artikel 20

    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

    Artikel 21

    1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.

    2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.

    3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

    Artikel 22

    Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

    Artikel 23

    1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

    2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

    3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

    4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

    Artikel 24

    Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

    Artikel 25

    1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

    2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

    Artikel 26

    1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende
    Kommentar von Wolpertinger WolpertingerWolpertinger

    Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.

    1. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

    2. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

    Artikel 27

    1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

    2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

    Artikel 28

    Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

    Artikel 29

    1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

    2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

    3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

    Artikel 30

    Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

    Kommentar von Wolpertinger WolpertingerWolpertinger

    Fazit:

    Jeder Mensch hat ein Recht auf Unversehrtheit seiner Menschenrechte/Würde ab seiner Geburt

    Kommentar von YuyuKnows YuyuKnowsYuyuKnows

    Mir ist bewusst, das so ein Recht existiert.

    Kommentar von Riverplatense RiverplatenseRiverplatense

    Ein Recht ja. Aber dieses Recht ist nicht das einzige in der Konvention veranschlagte, das rein theoretischer Natur ist.

  • 1
    Antwort von MichaelSelm MichaelSelm

    Ich kann dir nur in vollem Umfang zustimmen.

    Ich denke es geht sogar noch weiter. Mit dem Sprachgebrauch der Menschen fängt es schon an, das andere ausgegrenzt werden.

    Ich sage z.B. immer: "Menschen mit einer Behinderung", wenn ich mit Menschen zu tun habe, die "nicht der Norm entsprechen".

    Denn mit dem Begriff Behinderte, grenzt man sie schon aus!!! Sie sind dann eben Behinderte. Aber keine Menschen.

    Und da fängt für mich die Diskriminierung bereits an.

    Und ich bin ebenso der Meinung, das Menschen wie DU, ich und andere, nicht darauf aus sind, unwürdige und schwache zu vernichten. Es kommt doch nicht darauf an wie viel auf der einen, oder anderen Seite sind.

    Selbst wenn wir die letzten wären (was glücklicher Weise nicht der Fall ist) die sich positiv für "andersartige" einsetzen, dann hätte es noch einen Sinn.

    Ich habe in über 45 Jahren gelernt, wie angenehm es ist mit Menschen zu arbeiten die eine Behinderung haben. Und ich bin sehr froh das ich das lernen durfte. Denn ich habe inzwischen (altersbedingt) viele Einschränkungen. Leider so viel, das ich gerade vor kurzem 100 % Schwerbehinderung erhalten habe. Aber um meine Rente muß ich immer noch vor Gericht kämpfen.

    In den letzten 3 Jahren bin ich drei mal in einem Zustand gewesen, in dem ich längere Zeit im Koma war. Aber ich habe es jeweils überlebt. Und so werde ich weiter dafür tätig sein, anderen Menschen entsprechend Mut zu machen und ihnen zu helfen, so weit ich das kann.

    Dir wünsche ich jetzt ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel und alles Gute für das kommende Jahr und deine weitere Zukunft.

    Gruß Michael

  • 1
    Antwort von Dichterseele Dichterseele

    Menschen sind grausam zu anderen, weil sie

    1. schlecht erzogen sind und
    2. keiner ihrem schändlichen Tun Einhalt gebietet!

    Warum hast Du Deine nette Klassenkameradin nicht gegen die Mobber verteidigt? Deren Verhalten ist menschenunwürdig und das solltest Du denen deutlich sagen!

    Warum sind die Lehrer nicht eingeschritten?

    Sie hat sich das Leben genommen, weil ihr niemand geholfen hat...

    Wer Unrecht ignoriert oder aus Feigheit duldet, sollte sich nicht beklagen, wenn es überhand nimmt.

    Kommentar von YuyuKnows YuyuKnowsYuyuKnows

    Man müsste sich erst die Frage stellen: Was kann man gegen Leute tuen, die keinerlei Schamgefühl besitzen und bei denen jedes Bitten; Flehen; jede Beleidigung abprallt, als seien sie aus Metall und nur dazu programmiert anderen das Leben schwer zu machen?

    Ich sehe es ein, dass ich ihr nicht vollstens beigestanden habe! Ja, und ich hatte auch Angst um mein eigenes Wohl und ich würde mir glatt selber dafür das Herz rausreißen, da ich so verdammt nochmal egoistisch war. Das habe ich eingesehen und es tut sehr sehr weh das zu wissen!

    ... Aber ich will mich nicht verteidigen. Anscheinend bin ich auch selber an ihren Tod Schuld.

  • 1
    Antwort von roman23 roman23

    Es liegt an der Verrohung und Verdummung der Menschheit. In den Medien wird Mobbing als witzig und harmlos dargestellt, und es werden ständig Witze über "Verrückte " gemacht. Niemand tut etwas dagegen, die Politiker verschließen die Augen davor. Unsere Gesellschaft ist verdorben und nicht mehr zu retten. Das Beste wäre es wohl, wenn unsere Zivilisation zusammenbrechen würde. Als "normal" wird bei uns jemand bezeichnet, der andere Mobbt, über Autisten, Behinderte, und alle, die sonst noch "anders" sind lacht, schöne und sportliche anbetet, und Intelligenz für nicht wichtig, wie auch keine Empathie mehr hat.

  • 1
    Antwort von Azizamasrya Azizamasrya

    Ja, es ist schlimm, was man heutzutage alles erleben muss. Letztens traf ich jemanden, der sagte: "Seit ich keine Nachrichten mehr sehe, geht es mir gut!" Warum müssen wir alle böse Kommentare auf facebook etc. lesen? Ich streiche solche Leute sofort aus meiner Liste. Letztens schrieb ich einem: "Bist Du Rassist? Mich siehst Du hier nicht wieder!" Andere schlossen sich mir an... Also: Es geht nicht darum, wie böse andere sind, sondern wie lieb DU bist! Es kommt nicht darauf an, was andere böses reden, sondern, was Du liest bzw. darauf antwortest. Versuche, selber rein in Worten und Gedanken zu sein, und zu Deiner sauberen Meinung zu stehen. Ich verspreche Dir eins: Dein Leben wird weder eintönig, noch langweilig, noch blöde sein. Du wirst SEHR viel erleben! Aber: Bleibe Dir selber treu - und lass die anderen in ihrer eigenen Hölle leben. Schaffe Du Dir und Deiner Umgebung ein kleines Paradies: Hier und jetzt!

  • 1
    Antwort von PrinzessinBrain PrinzessinBrain

    Das liegt daran das die Menschen biologisch so programmiert sind. Um Das Überleben zu sichern sortiert die Natur normalerweise andersartige, behinderte, missgebildete Lebewesen aus (natürliche Auslese). Der Mensch hat Lebensformen entwickelt, soziale Gesetzte (künstlich erschaffen) um solche Menschen "mit durchzuziehen" so hart und grausam es klingen mag aber normalerweise würden die Menschen keine behinderten akzeptieren da sie in der Vorzeit nicht hätten ernährt werden können bzw. keinen Beitrag für die Gemeinschaft hätten leisten können. Alles was andersartig war (z.B. ein Albinokind) machte den Menschen Angst und sie lehnten es ab. Dieser uralte Instinkt steckt immer noch in uns. Heutzutage werden Behinderte, Schwule, gezeichntet Menschen aber teilweise akzeptiert (offiziell natürlich von Allen) und mit durchs soziale Netz gezogen. Das Ausgrenzen und lästern findet dennoch statt. Jetzt ist natürlich das Beispiel mit dem verbrannten Mädchen besonders krass, sie hatte ja nur Hautveränderungen und war ansonsten völlig normal, aber es zeigt das "gezeichnete" Menschen die anders aussehen immer noch gemieden werden. Wenn deine Mitschüler erwachsen sind legt sich das aber, dann kommt ein anders Verständnis wenn die Persönlichlkeit gereift ist. Das verhalten dieser Teens ist also völlig normal. Das heisst aber nicht das es gut ist, man müsste versuchen bessere Aufklärung zu betreiben.

    Kommentar von YuyuKnows YuyuKnowsYuyuKnows

    Stimme ich zu. Heutzutage wird Mobbing nur auf die leichte Schulter genommen, so wie es aussieht.

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Also normal ist das nicht, sich so überheblich aufzuführen - im übrigen sind Brandnarben keine angeborenen Behinderungen, mit denen man der Gesellschaft nur auf der Tasche liegt.

    Kommentar von PrinzessinBrain PrinzessinBrainPrinzessinBrain

    @Dichterseele. Hast du den Text nicht verstanden? Genau das hab ich doch geschrieben. Lies den Text einfach nochmal.

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    Antwort von dogit dogit

    Um deine Frage zu beantworten: Ab dem Tag der Geburt!

    Richtiger wäre aber ab dem Tag der Zeugung.

    Wenn du wie du schreibst mit ihr sehr gut befreundet warst, dann bist auch du fremdbestimmt und nicht besser als viele anderen, denn du hast ja dem Anschein nach die Freundschaft nicht aufrecht erhalten weil die Anderen hatten ja was gegen sie .

    Jetzt versuchts du etwas für dein schlechtes Gewissen zu tun, und das ist genau das, was ich hasse!

    Sieh zu das so etwas nie wieder passiert, hilf anderen in so einer Situation, und kehre ihnen nicht den Rücken weil es andere so wollen, oder du dein Ansehen bei anderen nicht verlieren willst.


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