Ich würde gerne mal wissen ab wann man wirklich von Alkoholsucht sprechen kann? In meiner Familie gibt es eine Person, die jeden Tag mehrere Flaschen Bier trinkt und dazu häufig am Tag auch noch eine GANZE Wein oder Sektflasche .. und das eigentlich sogut wie jeden tag. Ist das Alkoholsucht? und wie kann man diese Person darauf ansprechen?
Antworten (22)
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gallianogalliano
Die Person ist auf jeden Fall abhängig !
Absprechen ist schwierig, denn es wird geleugnet und gibt Streit.
Am besten wendest Du Dich an eine Selbsthilfegruppe für angehörige von Alkoholikern.
Viel Erfolg
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gallianogalliano Kommentar von
gallianogalliano -
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mattendehasmattendehas
Es gibt sehr gute Info-Broschüren über alles, was es zu Alkoholismus zu wissen gibt, in den Beratungsstellen wie Diakonie, Caritas, Pro Familia etc., die als "Einstiegslektüre" sehr zu empfehlen sind. Nach Deiner Beschreibung mit täglichem nicht unerheblichen Trinken von Alkohol kann man auch als Laie von einer Abhängigkeit ausgehen. Die Grenzwerte für einen bereits gesundheitsgefährdenden Konsum liegen heute sehr niedrig; d.h. bereits 1 Flasche Bier von 0,5 l oder 0,25 l Wein pro Tag sollten von Frauen nicht überschritten werden; für Männer gilt das 1,5 fache bis doppelte. Bei dieser Belastung dürfte auch nicht jeden Tag Alkohol konsumiert werden, sondern maximal 5 Tage pro Woche. Nach dem Verteilungsmuster (wie oft, bei welchen Anlässen)des Trinkens werden verschiedene Typen der Alkoholabhängikeit unterschieden. Einen Mitmenschen auf eine evtl. vorhandene Alkoholabhängigkeit anzusprechen, ist sehr schwierig, da diese Droge eine lange Tradition in unserer Gesellschaft hat, also eine Grenze zwischen "normal" und "abhängig". sprich: behandlungsbedürftig, in der Bevölkerung sehr unterschiedlich gezogen wird. Die meisten Abhängigen verleugnen in den ersten Phasen ihre Sucht und reagieren sehr empfindlich auf eine solche "Unterstellung". Vor allem ist wichtig, in welchem Verhältnis Du zu dem/der Betreffenden stehst. Auf "gleicher Ebene" (Geschwister, Ehepartner) ist es sicher leichter, den Betroffenen anzusprechen und zu überzeugen als von Kind zu Vater / Mutter. In sehr schwierigen Fällen ist wirklich der Kontakt mit Selbsthilfegruppen für Familienmitglieder von Alkoholikern zu empfehlen. Ich wünsche Dir viel Mut, Kraft und Klugheit, das Richtige zu tun!
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fishhusfishhus Deine Ausführungen sind klar und verständlich und charakterisieren die Alk.Krankheit genau.Würde Dir 10 DH geben-wenn möglich.
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pippi60pippi60
Es gibt verschiedene Theorien. Eine besagt, dass man abhängig ist, wenn man es nicht schafft, auch nur wenige Tage abstinet zu bleiben. Eine andere besagt, Alkoholkranke schaffen es sehr wohl, eine Weile abstinent zu sein. Aber es ist einem Kranken nicht möglich, kontrolliert zu trinken, wenn die Menge weit unter der bisher getrunken Menge bleiben soll. Z.B. in Deinem Fall: er darf trinken, aber nur eine Flasche Bier und eine halbe Flasche Sekt/Wein. Und das über längere Zeit. Dann bekäme diese Person große Probleme. Am besten hilft eine Beratung in einer Suchtberatungsstelle. Auch Du könntest Dich dort beraten lassen, als Angehörige. Dort sitzen Profis, die wissen Bescheid!
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mayflakemayflake
In dem Moment wo man nicht mehr sage kann ich trinke jetzt kein Alkohol
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RBMannheimRBMannheim
Abhängigkeit zeigt sich nicht alleine durch die Menge, sondern auch durch die Regelmäßigkeit und die Tatsache, dass man manche Situationen nicht mehr ohne Alkohol bewältigen kann!
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KarlbutzKarlbutz
Einfach mal Testen, wenn er kein Alkohol trinkt ob er unruhig wird, Nervös wird, zitriege Hände bekommt oder etwas schwitzt obwohl es nicht warm ist oder er schwehr gearbeitet hat, dann ist er es und sollte mal zu einer Suchtberatungb gehen.
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LunaJosieLunaJosie
hallo, ich kann dir nur einen Tip geben,..mitleid mit einem Alkoholiker bringt rein gar nichts mein vater is einer seit ich auf der welt bin und meine oma (seine mutter) beschönigt das auch immer alles,...seit 26 Jahren,..ich hab versucht ihn mit allen mittel dazu zu bringen das er aufhört, aber er wills wohl nicht,...schliesslich hab ich den Kontakt abgebrochen und er säuft immer noch,..nur in meinen augen werden alle familiemitglieder da hin eingezogen und da sollte man vorher aufpassen,....
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Mary07Mary07
Jeden Tag ist schon Sucht . Ansprechen würde ich jene Persohn sehr vorsichtig ,es sei denn, sie Gefährdet nicht nur sich selber sondern auch anderre Personen. Sind Kinder im Geschehen ,rufe das Jugendamt zur hilfe wenn kein anderer Ansprechpartner da ist.
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sammchensammchen gefährden tut diese person zwar niemanden, aber ich würde der person gerne helfen... die Frau macht sich nur lustig über den Konsum und macht witze darüber das der mensch vergesslicher wird usw.
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GALLARIAOYGALLARIAOY Süchtige, die nicht wahr haben wollen, dass sie süchtig sind, kann man nicht helfen. Erst, wenn sie in/an ihrer Sucht zusammen brechen, kann der Moment kommen, dass die Vernunft stärker wird, als die Sucht. GALLARIAOY
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RabenfederRabenfeder
Alkoholsucht hat viele Gesichter, von Feierabendtrinkern bis hin zu Quartalssäufern dazwischen findet man noch die Dauertrinker, die Pegeltrinker und wie sie sich auch alle unterscheiden. Ansprechen? Offen und direkt. Ich mag das drumherum nicht. Wenn jemand soviel trinkt, wird er allerdings eher selten nen Problem in seinem Verhalten erkennen. Das ist ja das gemeine an der Sucht.
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SmashSmash
Das hängt von mehreren Kriterien ab. Am einfachsten kann man es mit einem kleinem Test feststellen:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/alkoho...
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walzywalzy
Da kannst dann von Abhängigkeit reden. Das Problem hierbei ist: Die meisten Süchtigen bemerken erst sehr spät dass sie abhängig sind. Im Regelfall wird auch bei Erkenntnis der Sucht noch verdrängt und geleugnet! Wie gut kennst Du die Person? Kannst ja mal so ne Art Fasten vorschlagen. Versuch ist es Wert. ABER STELL DICH AUF ÄRGER EIN!!!!
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GALLARIAOYGALLARIAOY Nun, es gibt viele Abhängigkeiten, z.B. auch die Abhängigkeit vom Partner. Ab wann man wahrlich ein Abhängiger ist, ist wohl kaum zu klären. Un darum scheint es sinnvoll zu sein, seine Gewohnheiten kritisch zu betrachten, und möglichst nichts zur Gewohnheit werden lassen. Wenn ich festelle, dass ich jeden Morgen zum Frühstück ein Ei esse, und wenn keinen Eier da sind, ncht früsstücke, ist Abhängigkeit im Spiel. GALLARIAOY
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walzywalzy In dem Fall kann man von Abhängigkeit reden! Es ging auch nicht um andere Abhängigkeiten oder Obsessionen.
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DarthHelmchenDarthHelmchen
Wenn es regelmässig ist aber sicherlich ist jeden Tag ein Glas Wein oder Bier Okay aber nicht Flaschenweise
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Arschkrampe2009Arschkrampe2009
Wenn man anfängt verschütetes Rasierwasser aus dem Teppich zu lecken.
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knattertatterknattertatter
wenn man jeden Tag Alkohol trinkt dann ist es nach WHO schon eine Abhängigkeit man nennt es die Alpha Trinker
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dantesdantes
Das ist schon die volle Alkoholsucht. Da gibts nichts zu beschönigen. Da benötigt es schon professionelle Hilfe.
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ReinerUnsinnReinerUnsinn
Man ist dann alkoholabhängig, wenn man ohne das Zeugs nicht mehr leben kann.
Ansprechen kann man den darauf nicht.
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Dory1Dory1
Ab dem Moment wo man davon einfach abhängig ist.. sprich ohne nicht mehr kann und nurnoch daran denkt!
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JannisKieJannisKie
wenn du wirklich nicht mehr davon loskommst und wenn du ne weile nix trinks anfängst zu zitter oder andere entzugserscheinungen hast. würd ich sagen
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Techno2009Techno2009
wenn du nicht darauf warten kannst bis es endlich wieder mal freitag ist und du mit freunden alk trinken kannst.......das ist der anfang vom abhängigen dannach wirds immer schlimmer¨
Schliesse mich dem Rat an! IST EIN GUTER RAT!
Ich hab angst davor, von meiner mutter wird das thema immer beschönt und nur lustig gemacht.. sie macht sich lustig über den Konsum und das die person davon viel vergisst..etc. wo gibt es hilfe?
http://www.al-anon.de/
http://www.a-connect.de/
Deine Mutter verdrängt das Problem genauso wie die/der Süchtige. Liegt auch an der gesellschaftlichen Einstellung zu dieser Krankheit. Wünsch Dir viel glück und Kraft