Genauer: Fängt Tablettensucht schon damit an, dass man peinlich genau auf die Uhrzeit achtet, zu der man seine Medikamente gewöhnlich einnimmt? Das beobachte ich bei mir selbst in letzter Zeit immer mehr! Dass ein ungefährer Rhythmus - vor allem bei Antibiotika - eingehalten werden sollte, ist mir klar...Ist es möglich, dass man Symptome der Krankheit, die mit dem Medikament behandelt werden soll, bekommt, wenn man derart auf die Einnahme des Medikaments "fixiert" ist und sich die Einnahme mal verschiebt?
Süchtig bist du, wenn du nicht mehr ohne kannst. Wenn du deine Schweißausbrüche, deine Übelkeit usw. nur noch in den Griff bekommst nachdem du etwas eingenommen hast. Ich glaube nicht, daß du abhängig bist.

Diese Frage ist genauso wenig konkret zu beantworten wie die nach Alkohol oder Drogensucht. Es gibt keine explizite Grenze, nach deren Überschreitung man als Süchtiger gilt, das ist fließend. Eines kann ich Dir aber zur Beruhigung sagen: Wenn man regelmäßig, die von seinem Arzt verschriebenen, Medikamente einnimmt, ist das eher gewissenhaft als süchtig. Schließlich überwacht Dein Arzt die Medikation und Deinen Zustand. Also: Don't Panic :-)

Wenn du verordnete Medikamente nimmst,ist es doch korrekt,wenn du die Einnahmezeiten einhälst!

Nimm es mir nicht übel, es klingt fast nach einem Hypochonder. Tablettenabhänging bist Du, wenn Du die Dosis steigern würdest, oder wenn Du Entzugserscheinungen beim Absetzen bekommst! Rede aber am besten mit Deinem Arzt darüber!

Ich finde das hat doch nichts mit Suchtverhalten zu tun, wenn man darauf bedacht ist, seine Medikamente gewissenhaft und pünktlich einzunehmen. Süchtig bist du doch erst , wenn du ein bestimmtes Medikament brauchst, und dich von der Einnahme abhängig machst, Entzugerscheinungen bekommst (Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Aufputschmittel)