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Ab wann ist man schizophren?

Frage von promed promed

Schizophrenie ist ja heute im alltäglichen Sprachgebrauch. Aber wann ist jemand wirklich schizophren und wann nicht? Ist nicht jeder ein bisschen schizophren?

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Antworten (12)

  • 9
    Antwort von solf1 solf1

    Deiner Frage nach zu urteilen befindest du dich auf einer Gratwanderung. Ich empfehle wie Abigail einen Facharzt. Doppeltes Glück wünscht Solf

    Kommentar von mansoo mansoo
  • 6
    Antwort von krubi krubi

    Auch wenn heutzutage oft damit gespaßt wird, jemanden als "schizo" zu bezeichnen, ist Schizophrenie doch eine ernste Krankheit:

    http://www.onmeda.de/krankheiten/schizophrenie.html

  • 5
    Antwort von Eastside Eastside

    ja ich geb dir recht promed und hier sind eindeutig ein paar potentielle schizophrene Selbstdarsteller unterwegs..

    Kommentar von solf1 solf1solf1

    wenigstens potentiell ! Ich höre die Motoren liebe Eastside. Ciao

    Kommentar von Perlentaucherin Perlentaucherin

    Genau, und jeder der mal Stimmungsschwankungen hat ist ein Borderliner. Finde es wirklich erschreckend wie schnell mit solchen Diagnosen um sich geworfen wird. Vielen ist nicht bewusst was sie damit anrichten können

  • 5
    Antwort von Abigail Abigail

    Nein, es ist nicht jeder ein bißchen schizophren.
    Schizophrenie ist eine ziemlich unangenehme Erkrankung und die Diagnose kann nur ein Facharzt stellen.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Zumindest ist die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft neurotisch bis narzisstisch gestört. Bei wem sich das im konkreten Fall bis zur Schizophrenie steigert - kommt darauf an. Siehe auch http://www.Seelen-Oeffner.de

  • 4
    Antwort von Jandarm Jandarm

    bei einer Schizophrenie passiert im Gehirn das gleiche wie auf harten Drogen. Man schiebt einen Film, weil das Gehirn zu viel Dopamin ausstößt. (Wenn das Gehirn zu wenig Dopamin ausstoßen würde, hätte man Parkinson). Jeder Mensch wird verrückt, wenn in seinem Gehirn zu viel Dopamin ausgestoßen wird, aber wirklich treffen tut es nur 1%. Also jeder 100ste kriegt eine Schizophrenie. Da man dann auffällt, weil man wie auf harten Drogen verrückte Sachen sagt oder macht oder sogar einen totalen realitätsverlust haben kann wie der Glaube Jesus zu sein z.B. oder fliegen zu können usw., kommt man in eine Psychiatrie, weil eine Psychiatrie zuständig ist für das Gehirn. Dort bekommt man dann u.a. Medikamente. Diese Medikamente bremsen den Dopaminüberschuss und dadurch werden die meisten Schizophrenen wieder normal. Wie wenn man nach einem Rausch wieder nüchtern ist.

    Es werden Leute schizophren, die eine Veranlagung dazu haben. Leute, dessen Stoffwechselprozess im Gehirn sensibel ist. Diese Leute können ein völlig harmonisches, drogenfreies und perfektes Leben gelebt habe ohne je irgendwas schlimmes erfahren zu haben. Wenn sie einen sensiblen Stoffwechsel im Gehirn haben, dann reicht schon Stress wie Achterbahn fahren z.B., um schizophren zu werden. Der Hauptauslöser für Schizophrenie ist Stress. Eine Minderheit bekommt eine Schizophrenie durch Drogenkonsum, wobei es egal ist, ob man leichte oder harte Drogen genommen hat. Andere werden schizophren durch einen Gehirntumor oder Alkohol usw.

    Schizophrenie ist somit das gleiche wie die Einnahme von harten Drogen. Man schiebt einen Film, weil zu viel Dopamin im Gehirn ausgestoßen wird und fühlt sich entweder super oder beschissen, weil man einen Horrortrip hat. Wenn ihr wissen wollt, wie sich eine Schizophrenie anfühlt, dann nehmt eine höhere Dosis harter Drogen: das ist Schizophrenie!!!!! Der Oberbegriff für Schizophrenie ist übrigens Psychhose.

    Schizophrenie ist somit nichts anderes als eine Stoffwechselkrankheit im Gehirn. Schizophrenie ist somit keine Persönlichkeitsstörung. Schizophrenie lässt sich in den meisten Fällen beheben, sodass man nach der Krankheit genau so ist wie vorher. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/schizophrenie/botenstoffe_aid_24437.html

    1/3 kann ohne Medikamente weiterleben und ist genau so wie vorher 1/3 ist mit Medikamenten wie vorher 1/3 nimmt eine so hohe Dosis an Medikamenten, dass sie arbeitsunfähig sind, aber wieder normal 15% bleiben in ihrem Wahn gefangen, leider

    PS: die meisten Patienten einer Psychiatrie haben eine körperliche Krankheit, einen funktionsgestörten Stoffwechselprozess im Gehirn und nicht einen seelischen Schaden, weil die meisten psychischen Krankheiten Stoffwechselkrankheiten im Gehirn sind. Depressionen z.B. kommen zustande, wenn im Gehirn zu wenig Serotonin produziert wird. Serotonin wird z.B. vermehrt produdziert, wenn man in der Sonne liegt.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Diese Argumentation "riecht" sehr nach den Einflüsterungen aus der Richtung Pharmaindustrie und biologisch orientierte Psychiater - also "mainstream". Leider wird dieser derzeitige mainstream weder der Wirklichkeit noch den Betroffenen und ihren Bedürfnissen gerecht. Streß spielt nur da und dann eine Rolle, wenn in der früheren Entwicklung der Person irgendetwas z.B. durch Trauma oder Entbehrung nicht bewältig wurde, wenn Gefühle, Bedürfnisse, Lebensimpulse und ähnliches unterdrückt und nicht gelebt wurden. Im Krisenfall entladen sich diese unterdrückten Energien schwallartig und überfluten und überfordern den Betroffenen. Die Veröffentlichungen über Schizophrenie/Psychosen sind alle mit sehr großer Vorsicht zu genießen. Tausende Betroffene - in Deutschland im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener - kämpfen seit zig Jahren um notwendige Korrekturen bei den Ursachen- und Behandlungsmodellen.

  • 2
    Antwort von heureka47 heureka47

    Alles ist relativ. Kommt auf den Standpunkt, den Blickwinkel an. Es gibt da ein sehr interessantes und vielzitiertes - leider wohl vergriffenes - Buch von dem finnischen Psychiater Martti Siirala (nein, kein Tippfehler!): "Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit". Klaus Mücke, Systemtherapeut, schreibt aktuell, daß in vielen Fällen der sogenannte "Kranke" nur der äußerlich erkennbare Symptomträger einer irgendwie kranken Familie oder sonstigen Personengruppe ("System") ist. Oft liegt es an widersprüchlicher Kommunikation und/oder Gefühlsäußerung eines Elternteils oder beider Eltern oder anderer Bezugspersonen, dass das Kind entsprechend krank wird. Der angeblich "gestörte Hirnstoffwechsel" bei Schizophrenen ist nicht die primäre Ursache, sondern einfach ein physisches Spiegelbild der psychischen Krise, die vor allem psychisch-seelische Gründe hat! Die Schulmediziner sind da mehrheitlich leider auf dem "falschen Dampfer"! Wenn man, wie ich, die Lebens- und Leidensgeschichten von zahllosen "Schizophrenen" im Detail kennt und mit ihnen phasenweise zusammenlebt, muss man über diese Zusammenhänge einfach stolpern. Die Schulmediziner (Psychiater) sind natürlich auch imprägniert mit den Verlautbarungen der Pharmaindustrie, die ihre Medikamente (Neuroleptika) zur Behandlung der Schizophrenie verkaufen will. Wenn man den sogenannten Kranken sagen würde, daß sie bei angemessener Psychotherapie Heilung finden, würden sie ja der Industrie als Geldbringer verloren gehen... In der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener, in der viele Menschen mit der Diagnose "Schizophrenie" Mitglieder sind, gibt es auch die Erfahrung, dass man an der Härte und Unverständigkeit der "normalen" Gesellschaft "verrückt" geworden sei. Kann ich sehr gut nachempfinden! Ein aufgeschlossener Psychiater stimmte mir zu in meiner Auffassung, daß eine "Psychose" - also der akute Zustand z.B. der Schizophrenie eigentlich immer eine mentale Überforderung ist. Man weiß aus Erfahrungen von Soldaten, von Folteropfern und anderen - ansonsten völlig normalen - Menschen, dass JEDER das Potenzial hat, verrückt / schizophren werden zu können. Es kommt nur auf die Art und Intensität der mentalen Belastung an.

  • 1
    Antwort von RonaldRoith RonaldRoith

    Ich bin 2005 an paranoider Schizophrenie erkrankt, bin nicht rechtzeitig zum Arzt und habe in meinen Wahn meine Wohnung in Brand gesteckt.Gott sei Dank hat sich damals niemand verletzt , aber ich rate Dir falls Du psychische Probleme haben solltest rechtzeitig einen Facharzt zu konsultieren und keine Angst vor einen Krankenhausaufenthalt zu haben. Es ist äußerst schwierig das Richtige zu tun wenn man sich bereits in einer Psychose befindet.Handle rechtzeitig und tue das Richtige!Sprich mit einem Arzt!!!!!

  • 0
    Antwort von Lea1989 Lea1989

    Ist nicht jeder ein bisschen schizophren?

    Ähm, nein. Schizophrenie ist eine äußerst schwerwiegende, psychische Störung. Viele Schizophrene haben einen gravierenden Realitätsverlust. Stimmen zu hören, Halluzinationen zu haben, Bindung zu wichtigen Menschen zu verlieren... Das kann ein Leben zur Hölle machen. Wenn jemand extrem leidet, dann sollte man das halt ernst nehmen (im Vergleich zu Alltagsschwierigkeiten).

    Schizophrenie hat es wohl in die Alltagssprache geschafft, weil es eine der häufigsten psychischen Störungen ist. Aber ich finde es schade, dass dieser Begriff so schnell verwendet wird, denn er ist ja für etwas ganz anderes erdacht worden...

  • 0
    Antwort von Indy14 Indy14

    Nur so meine Meinung ist, dass total viele Menschen heute Probleme mit dem Ich und dem Leben haben, früher oder Später auch wirklihc psychische Probleme bekommen und so ganz einfach deshalb weil die Menschheit überzüchtet ist und weil das Leben immer Menschenungerechter wird also was ich damit mein, dass es eigentlich nicht dafür geeignet ist, dass Menschen all den psychischen Einfluss und all das aushalten müssen.

  • 0
    Antwort von Indy14 Indy14

    Ich weiß nur so viel, dass viele Menschen denken, dass Schizophrenie eine gespalltene Persönlichkeit ist, was aber nicht zu trifft, so ganz verstehen tu ich die Krankheit auch nicht aber Schizophrenie kann (laut einer Freundin die bald Ärztin wird) ganz OHNE Trauma entstehen.

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    Antwort von leahb leahb

    wir hatten einmal einen schizphrenen lehrer udn meien oma ist es auch. schizophrenie, ist, wie ich es bisher ennengelernt habe, zeimlich abwechsulngsreich udn unterschiedlich.

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    Antwort von sonne55 sonne55

    schizophrenie ist es, wenn zwei verschiedene personen in deinem ego existieren, und keine von der anderen weiß, und einmal die eine und einmal die andere aktiv ist.

    Kommentar von Abigail AbigailAbigail

    Nein - das wird wohl häufig so angenommen, stimmt aber nicht. Bzw. ist bis zur Unkenntlichkeit vereinfacht. WildeFee hat es in wenigen Worten ganz gut beschrieben.

    Kommentar von engelhaar engelhaarengelhaar

    Schizophrenie ist nur ein Oberbegriff, es gibt verschiedene Formen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern.

    Kommentar von WildeFee WildeFeeWildeFee

    Nein, das ist - verzeih - Unsinn. Es gibt das Krankheitsbild der "Multiplen Persönlichkeitsstörung". Da können zwei und noch mehr Persönlichkeitsanteile selbstständig in einem Körper abwechselnd agieren. Das hat mit Schizophrenie so wenig zu tun wie ein Tiger mit Seerosen.

    Kommentar von sonne55 sonne55sonne55

    @WildeFee: danke, habe wieder dazugelernt.

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