Frage von promed 28.05.2007

Ab wann ist man schizophren?

  • Antwort von solf1 28.05.2007
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deiner Frage nach zu urteilen befindest du dich auf einer Gratwanderung. Ich empfehle wie Abigail einen Facharzt. Doppeltes Glück wünscht Solf

  • Antwort von krubi 28.05.2007
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch wenn heutzutage oft damit gespaßt wird, jemanden als "schizo" zu bezeichnen, ist Schizophrenie doch eine ernste Krankheit:

    http://www.onmeda.de/krankheiten/schizophrenie.html

  • Antwort von Abigail 28.05.2007
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein, es ist nicht jeder ein bißchen schizophren.
    Schizophrenie ist eine ziemlich unangenehme Erkrankung und die Diagnose kann nur ein Facharzt stellen.

  • Antwort von Eastside 28.05.2007
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja ich geb dir recht promed und hier sind eindeutig ein paar potentielle schizophrene Selbstdarsteller unterwegs..

  • Antwort von Jandarm 13.07.2008
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    bei einer Schizophrenie passiert im Gehirn das gleiche wie auf harten Drogen. Man schiebt einen Film, weil das Gehirn zu viel Dopamin ausstößt. (Wenn das Gehirn zu wenig Dopamin ausstoßen würde, hätte man Parkinson). Jeder Mensch wird verrückt, wenn in seinem Gehirn zu viel Dopamin ausgestoßen wird, aber wirklich treffen tut es nur 1%. Also jeder 100ste kriegt eine Schizophrenie. Da man dann auffällt, weil man wie auf harten Drogen verrückte Sachen sagt oder macht oder sogar einen totalen realitätsverlust haben kann wie der Glaube Jesus zu sein z.B. oder fliegen zu können usw., kommt man in eine Psychiatrie, weil eine Psychiatrie zuständig ist für das Gehirn. Dort bekommt man dann u.a. Medikamente. Diese Medikamente bremsen den Dopaminüberschuss und dadurch werden die meisten Schizophrenen wieder normal. Wie wenn man nach einem Rausch wieder nüchtern ist.

    Es werden Leute schizophren, die eine Veranlagung dazu haben. Leute, dessen Stoffwechselprozess im Gehirn sensibel ist. Diese Leute können ein völlig harmonisches, drogenfreies und perfektes Leben gelebt habe ohne je irgendwas schlimmes erfahren zu haben. Wenn sie einen sensiblen Stoffwechsel im Gehirn haben, dann reicht schon Stress wie Achterbahn fahren z.B., um schizophren zu werden. Der Hauptauslöser für Schizophrenie ist Stress. Eine Minderheit bekommt eine Schizophrenie durch Drogenkonsum, wobei es egal ist, ob man leichte oder harte Drogen genommen hat. Andere werden schizophren durch einen Gehirntumor oder Alkohol usw.

    Schizophrenie ist somit das gleiche wie die Einnahme von harten Drogen. Man schiebt einen Film, weil zu viel Dopamin im Gehirn ausgestoßen wird und fühlt sich entweder super oder beschissen, weil man einen Horrortrip hat. Wenn ihr wissen wollt, wie sich eine Schizophrenie anfühlt, dann nehmt eine höhere Dosis harter Drogen: das ist Schizophrenie!!!!! Der Oberbegriff für Schizophrenie ist übrigens Psychhose.

    Schizophrenie ist somit nichts anderes als eine Stoffwechselkrankheit im Gehirn. Schizophrenie ist somit keine Persönlichkeitsstörung. Schizophrenie lässt sich in den meisten Fällen beheben, sodass man nach der Krankheit genau so ist wie vorher. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/schizophrenie/botenstoffe_aid_24437.html

    1/3 kann ohne Medikamente weiterleben und ist genau so wie vorher 1/3 ist mit Medikamenten wie vorher 1/3 nimmt eine so hohe Dosis an Medikamenten, dass sie arbeitsunfähig sind, aber wieder normal 15% bleiben in ihrem Wahn gefangen, leider

    PS: die meisten Patienten einer Psychiatrie haben eine körperliche Krankheit, einen funktionsgestörten Stoffwechselprozess im Gehirn und nicht einen seelischen Schaden, weil die meisten psychischen Krankheiten Stoffwechselkrankheiten im Gehirn sind. Depressionen z.B. kommen zustande, wenn im Gehirn zu wenig Serotonin produziert wird. Serotonin wird z.B. vermehrt produdziert, wenn man in der Sonne liegt.

  • Antwort von heureka47 01.02.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Alles ist relativ. Kommt auf den Standpunkt, den Blickwinkel an. Es gibt da ein sehr interessantes und vielzitiertes - leider wohl vergriffenes - Buch von dem finnischen Psychiater Martti Siirala (nein, kein Tippfehler!): "Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit". Klaus Mücke, Systemtherapeut, schreibt aktuell, daß in vielen Fällen der sogenannte "Kranke" nur der äußerlich erkennbare Symptomträger einer irgendwie kranken Familie oder sonstigen Personengruppe ("System") ist. Oft liegt es an widersprüchlicher Kommunikation und/oder Gefühlsäußerung eines Elternteils oder beider Eltern oder anderer Bezugspersonen, dass das Kind entsprechend krank wird. Der angeblich "gestörte Hirnstoffwechsel" bei Schizophrenen ist nicht die primäre Ursache, sondern einfach ein physisches Spiegelbild der psychischen Krise, die vor allem psychisch-seelische Gründe hat! Die Schulmediziner sind da mehrheitlich leider auf dem "falschen Dampfer"! Wenn man, wie ich, die Lebens- und Leidensgeschichten von zahllosen "Schizophrenen" im Detail kennt und mit ihnen phasenweise zusammenlebt, muss man über diese Zusammenhänge einfach stolpern. Die Schulmediziner (Psychiater) sind natürlich auch imprägniert mit den Verlautbarungen der Pharmaindustrie, die ihre Medikamente (Neuroleptika) zur Behandlung der Schizophrenie verkaufen will. Wenn man den sogenannten Kranken sagen würde, daß sie bei angemessener Psychotherapie Heilung finden, würden sie ja der Industrie als Geldbringer verloren gehen... In der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener, in der viele Menschen mit der Diagnose "Schizophrenie" Mitglieder sind, gibt es auch die Erfahrung, dass man an der Härte und Unverständigkeit der "normalen" Gesellschaft "verrückt" geworden sei. Kann ich sehr gut nachempfinden! Ein aufgeschlossener Psychiater stimmte mir zu in meiner Auffassung, daß eine "Psychose" - also der akute Zustand z.B. der Schizophrenie eigentlich immer eine mentale Überforderung ist. Man weiß aus Erfahrungen von Soldaten, von Folteropfern und anderen - ansonsten völlig normalen - Menschen, dass JEDER das Potenzial hat, verrückt / schizophren werden zu können. Es kommt nur auf die Art und Intensität der mentalen Belastung an.

  • Antwort von Lea1989 20.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist nicht jeder ein bisschen schizophren?

    Ähm, nein. Schizophrenie ist eine äußerst schwerwiegende, psychische Störung. Viele Schizophrene haben einen gravierenden Realitätsverlust. Stimmen zu hören, Halluzinationen zu haben, Bindung zu wichtigen Menschen zu verlieren... Das kann ein Leben zur Hölle machen. Wenn jemand extrem leidet, dann sollte man das halt ernst nehmen (im Vergleich zu Alltagsschwierigkeiten).

    Schizophrenie hat es wohl in die Alltagssprache geschafft, weil es eine der häufigsten psychischen Störungen ist. Aber ich finde es schade, dass dieser Begriff so schnell verwendet wird, denn er ist ja für etwas ganz anderes erdacht worden...

  • Antwort von RonaldRoith 04.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich bin 2005 an paranoider Schizophrenie erkrankt, bin nicht rechtzeitig zum Arzt und habe in meinen Wahn meine Wohnung in Brand gesteckt.Gott sei Dank hat sich damals niemand verletzt , aber ich rate Dir falls Du psychische Probleme haben solltest rechtzeitig einen Facharzt zu konsultieren und keine Angst vor einen Krankenhausaufenthalt zu haben. Es ist äußerst schwierig das Richtige zu tun wenn man sich bereits in einer Psychose befindet.Handle rechtzeitig und tue das Richtige!Sprich mit einem Arzt!!!!!

  • Antwort von Gatto 02.01.2013

    Das eigene ICH geht verloren ! Es gibt nicht die Schizophrenie. Die Störung zeigt sich bei jedem anders. Zu den Kernsymptomen gehören jedenfalls Ich-Störungen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Warum jemand schizophren wird, das weiß man nicht genau. In einer akuten schizophren Psychose haben Menschen das Gefühl, sich aufzulösen, das eigene Ich geht verloren, man fühlt sich verfolgt, man erlebt sich als vergiftet, man hört Stimmen oder fühlt sich von einer Gottheit in Anspruch genommen. Der Ausbruch dieser Erkrankung hat für alle Beteiligten etwas Erschreckendes, besonders für den Betroffenen selbst. Oft werden Stimmen gehört oder man fühlt sich verfolgt . Es gibt verschiedene Krankheiten davon zum Bsp: '' die manisch depressive schizophrenie

  • Antwort von Indy14 13.03.2010

    Nur so meine Meinung ist, dass total viele Menschen heute Probleme mit dem Ich und dem Leben haben, früher oder Später auch wirklihc psychische Probleme bekommen und so ganz einfach deshalb weil die Menschheit überzüchtet ist und weil das Leben immer Menschenungerechter wird also was ich damit mein, dass es eigentlich nicht dafür geeignet ist, dass Menschen all den psychischen Einfluss und all das aushalten müssen.

  • Antwort von Indy14 13.03.2010

    Ich weiß nur so viel, dass viele Menschen denken, dass Schizophrenie eine gespalltene Persönlichkeit ist, was aber nicht zu trifft, so ganz verstehen tu ich die Krankheit auch nicht aber Schizophrenie kann (laut einer Freundin die bald Ärztin wird) ganz OHNE Trauma entstehen.

  • Antwort von leahb 09.10.2008

    wir hatten einmal einen schizphrenen lehrer udn meien oma ist es auch. schizophrenie, ist, wie ich es bisher ennengelernt habe, zeimlich abwechsulngsreich udn unterschiedlich.

  • Antwort von user1599 28.05.2007

    schizophrenie ist es, wenn zwei verschiedene personen in deinem ego existieren, und keine von der anderen weiß, und einmal die eine und einmal die andere aktiv ist.

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