Frage von JhonOTron, 208

Ab wann ist man Geschäftsfähig (14 oder so)?

Ich bin im moment 13 1/2 und will jetzt wissen, ab wann ich geschäftsfähig bin, also mir ein iPhone SE kaufen könnte z.B. und gibts da sowas wie Geldbeschränkungen z.B. unter 500€ kann ich schon jz kaufen, über erst ab 14 usw.?

Antwort
von Khaliza92, 110

Du bist bis du 18 Jahre alt bist beschränkt Geschäftsfähig. Du kannst also mit der Einstimmung der Eltern alles kaufen. Wenn du was kaufst und die Einstimmung erst im Nachhinein bekommst, ist es auch okay. Wenn deine Eltern aber nicht ihre Zustimmung geben, ist das Rechtsgeschäft unwirksam.

Die 14 haben dich jetzt glaube ich wegen der strafrechtlichen Geschichte verwirrt.



Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB). Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden. Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB).

Antwort
von davidmueller13, 45

Geschäftsfähig bis du ab 18 Jahren, beschränkt geschäftsfähig ab sieben Jahren. Damit die Willenserklärungen von Letzeren wirksam sind, brauchst es die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.(bzw. wird der Vertrag ohne Einwilligung abgeschlossen, ist dieser erstmal schwebend unwirksam. Dann  gibt es zwei Möglichkeiten: Der gesetzliche Vertreter stimmt im Nachhinein zu oder verweigert, was automatisch nach zwei Wochen der Fall ist.)

Dann gibt es noch Ausnahmen, in denen die Willenserklärungen von Anfang an ohne Einwillung wirksam sind. Davon ist aber für den Verbrauchsgüterkauf nur eine von Bedeutung: Das Bewirken mit eigenen Mitteln.

Und hier gibt tatsächlich keine Beschränkung der Höhe dieser eigenen Mitteln. Wichtig ist nur, dass sie vom gesetzlichen Vertreter zu freien Verfügung gegeben wurden (oder von anderen mit Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters).

Die Probleme ergeben sich aber in der Praxis. Der Verkäufer weiß ja nicht, ob das Geld wirklich zur freien Verfügung stand und kann das auch schlecht im Streitfall beweisen.

Somit kann es sein, dass der Verkäufer trotzdem den jeweiligen Kaufvertrag nicht abschließen möchte (obwohl er in der Theorie wirksam wäre).

Antwort
von Sheldy12, 57

Theoretisch darfst du dir unter 18 nur Dinge kaufen, welche du dir von den dir zur Verfügung stehenden Mitteln leisten kannst. (-> Taschengeld, geschenktes Geld zum B-Day usw. ) Da du erst 13 bist ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass du schon 400€ Jobs hast. Von daher darfst du dir theoretisch auch nur von einem relativ geringem Betrag (welcher allerdings nicht festgelegt ist, siehe Taschengeldparagraph) Dinge leisten.

Konkret zu deiner Frage: Von 7 bis 18 bist du bedingt geschäftsfähig. Außerdem solltest du auch wissen, dass deine Eltern dir auch den Kauf bestimmter Dinge verbieten können.

Nun zu deinem Beispiel: In der Praxis werden solche Gesetze meist weniger streng gehandhabt. Bei 500€ wirst du aber sehr viel Glück haben müssen, damit der Händler dir ein iPhone verkauft. Ansonsten würde ich dir raten eine Einverständniserklärung deiner Eltern zu besorgen, dann dürfte das kein Problem sein :)

Antwort
von jerkfun, 71

Du bist geschäftsfähig mit Einschränkungen.Die Einschränkungen sind Glücksspiele und Casino.Alle Geschäfte die Notariatspflichtig sind,also Grundstücks./ Häusergeschäfte und diverse Bankgeschäfte.Für Dich wichtig ist,größere Geschäfte gehen nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.Du benötigst also den Muttizettel,oder der Erziehungsberechtige erledigt den Kauf oder er ist mit bei Dir.Es reicht aus,wenn ein Verkäufer unterstellt,die Erlaubnis liegt nicht vor und das Geschäft liegt über dem "Taschengelgparagraf",so das er Dir ein I-Phone,einen Laptop z.B.nicht verkauft.Eine klarere Regelung gibt es leider nicht.Beste Grüße

Kommentar von AalFred2 ,

Es kann nichts über dem "Taschengeldparagraphen" liegen, da dieser keine Grenzen vorsieht.

Kommentar von jerkfun ,

Es gibt imaginäre,unsichtbare oder fiktive oder vermutete Grenzen.

Kommentar von AalFred2 ,

Ja, es gibt auch imaginäre Freunde. Aber die spielen in dem Zusamenhang ebenso wenig eine Rolle wie deine Grenzen.

Antwort
von archibaldesel, 50

Mit 18 bist du voll geschäftsfähig. Bis dahin müssen deine Eltern allen Verträgen zustimmen, auch Kaufverträgen. Ausnahme beim Kaufvertrag findest du im § 110 BGB dem sogenannten Taschengeldparagraphen. Und darunter fällt ein iPhone ganz sicher nicht.

Also schön die nächsten vier Jahre die Füße stillhalten oder Mutti fragen. 

Antwort
von kevin1905, 39

Volle Geschäftsfähigkeit erlangt mit dem 18. Geburtstag.

Eingeschränkt geschäftsfähig ist man ab 7.

Ausgaben dieser Größenordnung bedingen zwingend das elterliche Einverständnis.

Antwort
von beangato, 60

Voll geschäftsfähig bist Du ab 18.

Wenn Du davor was kaufst, was wertmäßg über den Taschengeldparagrafen hinausgeht, können Deine Eltern das ohne Wenn und Aber zurückgeben.

Abgesehen davon wird Dir kein Händler das Teil verkaufen.

Kommentar von AalFred2 ,

Da im Taschengeldparagraph kein Wert steht, kann auch kein Kauf darüber hinaus gehen.

Kommentar von beangato ,

Kein Wert" stimmt, aber da steht:

Der Taschengeldparaph sorgt also dafür, dass Kinder auch ohne
Zustimmung der Erziehungsberechtigten kleinere Einkäufe wie etwa eine CD oder ein Buch tätigen können.

Anders sieht die Sache aus, wenn das Kind sich beispielsweise einen teuren Fernseher kaufen will. Dann würde der Taschengeld-paraph nach § 110 BGB im Normalfall nicht greifen, so dass
der Verkäufer aller Voraussicht nach auf eine Zustimmung der
Erziehungsberechtigten beharren wird, um Rechtssicherheit bei diesem Geschäft herzustellen. Sonst bestünde für ihn die Gefahr, dass er die Kosten einer spätere Rückabwicklung des Kaufs tragen muss.

http://www.taschengeldparagraph.com/

Und ein I-Phonegehört ganz bestimmt nicht zu "kleineren " Einkäufen.

Kommentar von AalFred2 ,

Das kommt davon, wenn man nicht im Gesetz sondern auf solch grausam schlechten Seiten wie dieser nachliest. Auf dieser wohlbekannten Seite steht weitestgehend Unsinn. Nach §110 spielen kleinere oder grössere Einkäufe keine Rolle. Auch ein Eis kann beispielsweise nicht unter diesen Paragraphen fallen.

Kommentar von beangato ,

Ich glaube, Du verstehst gar nicht, was ich geschrieben habe. Auch gut.

Und glaubst Du echt, dass ein Elternteil oder Großelternteil oder wer auch immer einem 13jährigen mal einfach so mehrere Hundert Euro überlässt.

Interessantes Urteil dazu:

http://lorenz.userweb.mwn.de/urteile/njw-rr99-637.htm

Kommentar von AalFred2 ,

Ich glaube, Du verstehst gar nicht, was ich geschrieben habe. Auch gut.

Ich sehe, dass du das Gesetz nicht verstehst.

Und glaubst Du echt, dass ein Elternteil oder Großelternteil oder wer auch immer einem 13jährigen mal einfach so mehrere Hundert Euro überlässt.

Ich kenne durchaus solche Fälle. Allerdings ist zum Glauben auch die Kirche da.

Interessantes Urteil dazu:

In dem Urteil steht ja mal so gar nichts von Betragsgrenzen. Es ist also kein interessantes Urteil dazu.

Antwort
von franneck1989, 54

Du bist beschränkt geschäftsfähig. Mit dem Einverständnis deiner Eltern darfst du selbstständig Käufe tätigen, auch ein Iphone

Antwort
von TreudoofeTomate, 53

Geschäftsfähig bist du erst ab Volljährigkeit. Du bist nur beschränkt geschäftsfähig und darfst daher nur im Rahmen des Taschengeldparagrafen Einkäufe tätigen.

Antwort
von Violetta1, 56

Noch bist Du nur bedingt geschäftsfähig.

Taschengeld-Paragraph haut bei nem Ipone 6 nicht hin, Du brauchst die Zustimmung Deiner Eltern.

http://www.steuerazubi.com/geschaeftsfaehig

Abstufungen der Geschäftsfähigkeit

Für die Geschäftsfähigkeit von natürlichen Personen gibt es drei
Abstufungen, da ältere Kinder schon ein gewisses Maß an Einsicht und
Verständnis der Rechtsfolgen besitzen. Die Willenserklärung eines
sechzehnjährigen Steuerazubis wird also anders bewertet als die von dem
fünfjährigen Max.

Geschäftsunfähigkeit (§ 104 BGB)

Minderjährige bis zum vollendeten 7. Lebensjahr und dauerhaft
Geisteskranke sind geschäftsunfähig. Die Rechtsgeschäfte, die sie
abschließen, sind ungültig (nichtig, § 105 Abs. 1 BGB).
Als Beispiel wäre unser fünfjähriger Max zu nennen. Sein
Zeitschriften-Abo ist von Anfang an unwirksam und wird auch nicht durch
eine mögliche Zustimmung der Eltern gültig.

Beschränkte Geschäftsfähigkeit (§ 106 BGB)

Minderjährige zwischen dem vollendeten 7. und 18. Lebensjahr sind
beschränkt geschäftsfähig. Das bedeutet, dass sie unter bestimmten
Voraussetzungen gültige Rechtsgeschäfte abschließen können.

Zustimmung der Eltern

Sollten die Eltern des Minderjährigen mit dem Rechtsgeschäft
einverstanden sein, können Sie diesem zustimmen und dafür sorgen, dass
ein gültiges Rechtsgeschäft zustande kommt. Bei der Zustimmung
unterscheidet man zwischen dem Fall, dass die Zustimmung vor Abgabe der
Willenserklärung des Minderjährigen gegeben wird (= Einwilligung oder
Erlaubnis gem. § 107 BGB)
und dem Fall, dass die Zustimmung erst erfolgt, nachdem der
Minderjährige seine Willenserklärung abgegeben hat (= Genehmigung gem. § 108 Abs. 1 BGB).

Bei einer Einwilligung (also der vorherigen Zustimmung) sind alle Rechtsgeschäfte von vornherein voll gültig.

Wenn keine Einwilligung vorliegt, ist ein zweiseitiges Rechtsgeschäft
solange schwebend unwirksam, bis die Eltern eine Genehmigung erteilen.
Sollten Sie diese verweigern, ist das Rechtsgeschäft von Beginn an
ungültig (nichtig).

Rechtsgeschäfte mit eigenen Mitteln (Taschengeld)

Rechtsgeschäfte, die der beschränkt Geschäftsfähige aus seinen eigenen Mitteln tätigt, bedürfen keiner Zustimmung der Eltern (§ 104 BGB).
Ratengeschäfte und Einkäufe im Internet werden allerdings nicht von
dieser Vorschrift erfasst. Sie bedürfen also einer Zustimmung der
Eltern.

(Dabei geht man gemeinhin höchstens von einem Betrag aus,d en man in 2-3 Moanten ansparen kann)

Kommentar von jerkfun ,

Gut gemacht.Allerdings dient der reine Gesetzestext wohl nur dazu Jugendliche zu verwirren,oder einen Agro zu erzeugen.Wie hoch ist das Taschengeld für einen 13 jährigen?  Soll er tatsächlich rumdiskutiereren,das es sich bei den 500 Tacken um sein in drei Monaten angespartes Taschengeld handelt?Wie sieht es aus,wenn er sein Sparschwein an der Kasse öffnet?! 

Kommentar von franneck1989 ,

Rechtsgeschäfte, die der beschränkt Geschäftsfähige aus seinen eigenen
Mitteln tätigt, bedürfen keiner Zustimmung der Eltern (§ 104 BGB).

Völliger Unsinn

Dabei geht man gemeinhin höchstens von einem Betrag aus,d en man in 2-3 Moanten ansparen kann

Wer geht davon aus? Der Gesetzgeber jedenfalls nicht...

Antwort
von RWenske, 38

Du bist beschränkt geschäftsfähig; nichtsdestotrotz kannst du ein versuchen ein iPhone zu kaufen. Wenn du Glück hast geht ein Händler darauf ein, dies hat nur Nachteile für ihn und nicht für Dich.

Antwort
von FynnSchmidt, 66

Bis 6 Jahre darf man garnichts kaufen.

Ab 7 darf man Sachen vom Taschengeld kaufen, aber die Eltern können das gekaufte zurückgeben. Da der Kaufvertrag des Kindes nicht gültig wäre.

Ab 18 darfst Du Dir dann alles kaufen, und Verträge abschließen.

Antwort
von paranomaly, 27

Vollgeschäftsfähig ohne Erlaubnis der Eltern ab 18

Antwort
von robi187, 56

geschäftsfähig mit 18 aber wieso redest du nicht mit deine eltern?

Antwort
von Spongebob1994, 46

Gem § 104,105 BGB mit erreichen des 14. Lebensjahres ist man eingeschränkt Geschäftsfähig. Mit 18 vollgeschäftsfähig

Kommentar von kevin1905 ,

Gem § 104,105 BGB mit erreichen des 14. Lebensjahres

Wie bitte?

Wenn du die §§ nennst, sollten der Inhalt vielleicht auch korrekt wieder gegeben werden.

Kommentar von Spongebob1994 ,

Sorry hatte da sie Strafmündigkeit vorm Gesetz im Kopf

Antwort
von Marshall7, 27

Geschäftsfähig bist du mit 18 Jahren.

Antwort
von Jen2801, 72

Werde erstmal noch ein bisschen älter. Das sind Wünsche, die man sich in solch jungen Jahren noch nicht erfüllen sollte, schon gar nicht ohne das Wissen der Eltern.

Kommentar von JhonOTron ,

ich will ne Antwort, keine Belehrungen 

Kommentar von Violetta1 ,

Anzicken kannst Du jedenfalls schon "wie ein Großer"

;-)

Kommentar von Jen2801 ,

Genau das dachte ich auch gerade, Violetta1 :D

Kommentar von Bitterkraut ,

Der FS hat aber recht. Das hier ist keine Antwort auf die Frage, sondern eine unnötige Belehrung mir erhobenem Zeigefinger.... mehr als unnötig.

Antwort
von ghul666, 68

Du bist ab 7 beschränkt geschäftsfähig und darfst im Rahmen deines Taschengeldes Dinge erwerben. Für teurere Sachen brauchst du das Einverständnis deiner Eltern.

Kommentar von JhonOTron ,

ab wann darf ich dinge über z.B. 100€ erwerben?? oder dinge ab 500€?

Kommentar von robi187 ,

da gibt es keine feste regel? bei händy kommt noch langfristige verträge dazu und dies dürfen nur voll geschäftsfähige? meines wissens.

Kommentar von jerkfun ,

Hier hilft Dir der Praxistest.In Deinem Umfeld versuchste Dinge für diesen Preis käuflich zu erwerben.Du wirst sehen,das es ganz unterschiedlich ist,die Verkäufer ganz unterschiedlich reagieren oder überhaupt nicht reagieren.Und im Zweifel hilft Dir wie immer,der ältere Bruder,ein Bekannter ,ein Kumpel.^^.Natürlich nur,wenn Du da nichts erwirbst,was Deine Eltern Dir verboten haben,oder verbieten würden.^^

Kommentar von franneck1989 ,

Für teurere Sachen brauchst du das Einverständnis deiner Eltern.

Streng genommen braucht man für jeden Kauf das Einverständis der Eltern. Diese dürfen nämlich auch bestimmen, was mit dem Taschengeld passiert

Kommentar von ghul666 ,

Streng genommen stimmt das nicht, da die Eltern mit dem freiwilligen Überlassen des Taschengelds bereits ihr Einverständnis für Käufe im Rahmen des Taschengeldparagraphens geben.

Kommentar von franneck1989 ,

Ja, aber anders herum darf das Kind das Taschengeld nicht gegen den Willen der Eltern verwenden. Taschengeld steht eben nicht automatisch zur freien Verwendung

Kommentar von ghul666 ,

Doch, s. den entsprechenden §: 

Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.

Kommentar von franneck1989 ,

Nö. Lies doch mal aufmerksam. Das Geschäft ist nur wirksam, wenn die Mittel von den Eltern wirklich zur freien Verfügung überlassen worden sind.

Kommentar von ghul666 ,

Und das bezeichnet man im Allgemeinen als Taschengeld. Verrückt, oder?

Kommentar von franneck1989 ,

Nein. Wie ich sagte, ist es auch durchaus üblich dass die Eltern den Kindern Taschengeld übergeben und bestimmen, was damit geschieht, z.B. "Leg es aufs Sparbuch" oder "Kauf dir davon das Spielzeug XY". Dann steht es gerade nicht zur freien Verfügung.

Anders herum ist auch nicht jedes Mittel, was zur freien Verfügung steht, automatisch Taschengeld. Es kann sich z.B. um Geld aus einem Minijob oder einem Geschenk oder sogar auch um Gegenstände (Stichwort: Tausch) handeln

Kommentar von ghul666 ,

Bei Geld aus einem Minijob etc. müssen die Eltern der freien Verendung zugestimmt haben (s. Gesetzestext)

Bei Geld für ein Sparbuch etc. ist die freie Verfügung nicht gegeben.

Taschengeld ist per definitionem zur freien Verfügung.

Verrückt, oder?

Kommentar von AalFred2 ,

Taschengeld ist per definitionem zur freien Verfügung.

Verrückt, oder?

Nö, Unsinn. Woher nimmst du denn diese Definition?

Kommentar von ghul666 ,

Dann schreib doch mal deine Definition von Taschengeld nieder

Kommentar von AalFred2 ,

Taschengeld ist Geld, welches hier den Kindern regelmässig überlassen wird, um sich etwas davon zu kaufen.

Kommentar von ghul666 ,

Ja und was sollen die Kinder davon kaufen?

Kommentar von AalFred2 ,

Was die Eltern ihnen erlauben.

Kommentar von ghul666 ,

Damit wäre dem Taschengeld als frei verfügbare Mittel widersprochen.

Wie nennt man denn dann das Geld, das von den Eltern den Kindern zur freien Verfügung überlassen wird (wie im Gesetzestext beschrieben)?

Kommentar von AalFred2 ,

Das hat keinen speziellen Namen.

Kommentar von ghul666 ,

Wahnsinn, waaaahhhhnsinn.

Gut, dann bekamst du eben als Kind Geld ohne Namen.

Wir alle anderen bekamen Taschengeld.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, ich bekam ebenso Taschengeld. Wie ich dir aber bereits erläutert habe, ist das, was Kinder als Taschengeld bekommen, nicht unbedingt das, was unter Mittel zur freien Verfügung fällt. War das jetzt zu hoch für dich?

Kommentar von ghul666 ,

Vielen Dank für deine Meinung. Nein, das war nicht zu hoch für mich, Ich verstehe lediglich, was unter ´Taschengeld zu verstehen ist.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, das war nicht zu hoch für mich,

Doch, offensichtlich schon, denn du behauptest ja immer noch den gleichen Stuss.

Ich verstehe lediglich, was unter ´Taschengeld zu verstehen ist.

Offensichtlich ja nicht.

Kommentar von ghul666 ,

Taschengeld, in der Schweiz auch Sackgeld, ist ein Geldbetrag, der Abhängigen regelmäßig zur freien Verfügung überlassen wird.

Zitat Wikipedia.

qed

Kommentar von AalFred2 ,

Blöderweise schreibt Wikipedia jetzt mal keine Rechtsdefinitionen. Also nix mit qed.

Kommentar von ghul666 ,

Juristen sagen das selbe, aber du wirst es besser wissen, da du ja Rechtsdefinitionen erstellst, richtig?

Kommentar von AalFred2 ,

Dann zitiert doch mal bitte einen relevanten Kommentar, der solches sagt.

Kommentar von ghul666 ,

Der Taschengeldparagraf, § 110 BGB

Eine Ausnahme zur schwebenden Unwirksamkeit von Rechtsgeschäften durch Kinder regelt § 110 BGB, der auch als „Taschengeldparagraf" bekannt ist. Danach sind Rechtsgeschäfte eines Kindes auch ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters von Anfang an wirksam, wenn es die vertragliche Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm seine Eltern vorher zur Verfügung gestellt haben. Sinn und Zweck der Vorschrift ist, dass Kinder allmählich den verantwortlichen Umgang mit eigenem Geld lernen. Für Eltern bedeutet das: Ein Kind ab 7 Jahren kann grundsätzlich selbst bestimmen, wie, wo und wofür es sein Taschengeld ausgibt.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/taschengeld-und-kinderkonto_002181.html

Kommentar von AalFred2 ,

Das ist jetzt eine weitere Webseite, kein juristischer Kommentar. Desweiteren hast du natürlich ganz in deinem Sinne auch noch den nicht ganz unwichtigen Satz

"Allerdings muss es sich dabei an die Vorgaben der Eltern halten, wofür es das Taschengeld allgemein verwenden darf, und die Verfügungen müssen altersangemessen im vernünftigen Rahmen bleiben."

weggelassen. Der widerlegt dich dann mal. Wie schön, dass wir das geklärt haben.

qed

Kommentar von ghul666 ,

Selbstverständlich hab ich trotzdem Recht.

Nur wenn im  Vorfeld abgeklärt ist wofür Kinder ihr Taschengeld ausgeben dürfen wird dieser Teil relevant.

Ich könnte mich darauf einlassen, dass einige Eltern die Reichweite des Taschengeldes einschränken, das gilt jedoch keinesfalls für alle.

Kommentar von AalFred2 ,

Selbstverständlich hab ich trotzdem Recht.

Scherzkeks.

Nur wenn im  Vorfeld abgeklärt ist wofür Kinder ihr Taschengeld ausgeben dürfen wird dieser Teil relevant.

Dann ist es aber ja nach deiner kruden Definition kein Taschengeld mehr.

Ich könnte mich darauf einlassen, dass einige Eltern die Reichweite des Taschengeldes einschränken, das gilt jedoch keinesfalls für alle.

Da haben wir es. Taschengeld ist also selbst laut deiner Ansicht nicht automatisch unter den Begriff Mittel zur freien verfügung zu fassen. Schön, dass du es jetzt begriffen hast.

Kommentar von ghul666 ,

Für meine Begriffe ist es dann kein Taschengeld mehr, aber da gehen unsere Ansichten halt auseinander.

Diese Diskussion führt doch zu nichts mehr.

Einigen wir uns doch darauf, dass wir den Begriff Taschengeld unterschiedlich definieren. Dann drehen wir uns hier nicht mehr sinnlos im Kreis.

Kommentar von AalFred2 ,

Wenn ich meinen Kindern Taschengeld gebe, aber grundsätzlich verbiete, dass sie sich Spielzeugwaffen kaufen, wie nennst du dann dieses Geld?

Der Rest der Welt nennt das trotzdem Taschengeld.

Kommentar von ghul666 ,

Das nenne ich eingeschränktes Taschengeld ;)

Komm, is gut jetzt

Kommentar von AalFred2 ,

Okay, wenn du dir Privatdefinitionen bastelst, wird es aber für den rest der Welt schwer deine Antworten zu verstehen.

Kommentar von ghul666 ,

Ich denke, meine Statistik sagt etwas anderes

Kommentar von AalFred2 ,

Was für eine Statistik? Erstellst du eine Statistik darüber, wer deine erfundenen Definitionen versteht? Wie machst du das?

Kommentar von ghul666 ,

Die Statistik, wie meine Antworten und Definitionen verstanden werden.

Und ja, darüber führe ich Buch

Kommentar von AalFred2 ,

Dann steht es zumindest mal bei dieser Frage 0:2 gegen dich.

Kommentar von ghul666 ,

Also 2:0 für mich, das ist für mich in Ordnung

Kommentar von AalFred2 ,

Das verstehst du also auch nicht. Okay dann wissen wir, woher deine Pseudostatistik kommt.

Kommentar von ghul666 ,

Wenn es 2:0 gegen mich steht, dann steht es 0:2 für mich, is doch logisch.

Kommentar von AalFred2 ,

Das verstehst du also auch nicht. Okay dann wissen wir, woher deine Pseudostatistik kommt.

Kommentar von ghul666 ,

Du wiederholst dich.

Kommentar von AalFred2 ,

Si.

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