Frage von Fragender75 31.12.2012

Ab wann ist man aus religiöser christlicher Sicht "Mann und Frau" ?

  • Antwort von blissigo 31.12.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Überall auf der Welt geht man Ehebündnisse ein..Von Amazonas bis Grönland

    die sind regional einfach sehr verschieden. und zu Abrahams Zeiten lief dies auch anders ab.--- Aaaaber--- immer lief eine Hochzeitshandlung ab.

    Wenn ein Christ sich nicht der regionalen Trauung unterwirft - so wie dein Freund ..ist es biblisch verboten, mit ihr sex. Beziehungen zu haben. Dies ist dann Hurerei eine der schwersten Sünden - da solche nicht mehr in das Reich Gottes kommen.

    Was andere hier auf der Seite denken und schreiben kann dir völlig wurscht sein, du frägst nach christlichen Regeln, und hier hast du die Antwort

  • Antwort von SalmonDoubt 31.12.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sind sie aus Gottes Sicht "Mann und Frau" oder nicht?

    Aus Gottes Sicht? Das könnte dann nur Gott beantworten und ich glaube nicht, dass der hier einen Account hat. Wäre dann ja ein Fake-Account.

  • Antwort von DerWeiseWal 31.12.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kompletter Unsinn. Das klingt eher nach religiösen Wahngedanken als nach Religiosität! Wir sind nicht mehr im Mittelalter. Sag ihm, er soll die arme Frau in Ruhe lassen!!!!

  • Antwort von anniegirl80 31.12.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nach meiner Auffassung hat dein Bekannter unrecht.

    Du schreibst, die beiden haben sich geliebt. Das allein genügt aber nicht. Aus Gottes Sicht sind sie erst Mann und Frau, wenn sie sich kirchlich verheiratet haben und damit vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt versprochen haben in guten wie in schlechten Zeiten zusammenzuhalten. Deswegen heiraten Christen (meistens). Er kann also nicht behaupten, sie ist die Frau, die Gott für ihn bestimmt hat. Ich denke eher er sucht einen Grund um sie wieder zurückzugewinnen. Du schreibst ja dass er mit der Trennung nicht einverstanden ist.

    Und was heisst, sie haben sich geliebt? Haben sie Sex gehabt und zusammengewohnt? Das ist bei vielen Christen (jedenfalls die, die gläubig sind) nicht üblich und kann in einer Freikirche zum Ausschluss führen.

  • Antwort von DollyPond 31.12.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    auch im christentum muss geheiratet werden, bevor sie eheleute sind.

    dein bekannter scheint ein echtes problem zu haben, wenn er nicht akzeptiert, dass sie nicht mit ihm zusammen sein will. völlig wumpe, wie er das sieht und welche merkwürdigen christlichen regeln er sich zusammen spinnt. die frau ist nicht seine frau und will es auch nicht sein. er soll sie in ruhe lassen.

  • Antwort von Denker17IsBack 31.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Aus katholischer Sicht würde ich sagen, dass diese nicht geheiratet haben und diese somit Unzucht begangen haben. Egal, ob sie vorher jungfräulich gewesen sind oder nicht. Aus der Sicht anderer würde ich sagen, dass sie machen können, was sie wollen, solange sie sich glücklich fühlen. Aus meiner Sicht ist die vorherige Sicht absurd und die erste richtig.

  • Antwort von tiergartennbg 31.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Erst nach der Standesamtlichen Trauung.

  • Antwort von diroda 31.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn sie nicht geheiratet haben sind sie nicht Mann und Frau sondern Sünder.

  • Antwort von holgerholger 31.12.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn sie nicht von einem geistlichen getraut sind, haben sie IN SÜNDE gelebt. Ansonsten ist es Quatsch. Wenn sie Ihn nicht mehr will, kann er sich nicht auf Gottes Willen berufen.

  • Antwort von KaeteK 02.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vor Gott sind sie ein Ehepaar, wenn sie standesamtlich geheiratet haben...Eben so, wie es in unserer Kultur gebräuchlich ist.

  • Antwort von quopiam 01.01.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Im Christentum führt die gemeinsame Willenserklärung der Partner, die Ehe einzugehen, zum Ehebund. Die großen Kirchen verlangen die standesamtliche Trauung, bevor sie eine bereits geschlossene Ehe einsegnen bzw. (katholisch) die Ehe sakramental schließen lassen. Auch in den Kirchen, in denen die Ehe ein Sakrament ist und unauflöslich, spenden sich die Partner dieses Sakrament gegenseitig; nicht der Priester ist der Spender. Übereinstimmend ist die gegenseitige Willenserklärung vor Staat und Kirche das wesentliche Kriterium einer Eheschließung.

    Ich weiß nicht, welcher Kirche oder Vereinigung Dein Bekannter angehört. Deshalb ist es schwer zu beurteilen, ob er recht hat oder nicht. Vorliegende Jungfräulichkeit ist jedenfalls in keiner der Kirchen ein Kriterium für die Gültigkeit einer Ehe. Das ist auch nach biblischem Maßstab nicht der Fall. Es scheint mir so zu sein, daß hier eine Art ultrakonservativer Auslegung des Christentums vorliegt, die weit über biblische Vorstellungen hinausgeht. Wenn das so ist, hat Dein Bekannter einen eher extremen Standpunkt, den die große Mehrheit der Christen nicht teilt. Gruß, q.

  • Antwort von Lacus 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da schreibt man dem/seinem Gott zu viel Verantwortung zu. Wir sind Menschen und für einander verantwortlich. Wenn wir uns trennen - auch wenn es die erste feste Beziehung war - liegt dies alleine in unserem Ermessen. Wenn wir dann diese Verantwortung für den Partner abgeben, da zwischenmenschliche Gründe uns hierzu veranlassen, dann muss jeder einzelne damit fertig werden und evtl. auch in Bezug auf sein Verhalten dem Partner gegenüber daraus eine Lehre ziehen. Eine götlliche Hilfe können wir nur dann erwarten oder erbitten, wenn wir unsere eigenen Begabungen und Kräfte voll ausgeschöpft haben.

    Auch Dein Bekannter, wenn er und seine Partnerin gläubige Christen sindt, hätten gut daran getan, vor dem ersten intimen Kontakt zu heiraten und im Rahmen einer Trauung Gottes Segen für die Ehe zu erbitten. Wenn sich Paare so verhalten, können sie dann von der Annahme ausgehen, dass der Partner gottgegeben ist.

    Eine Gott ins Feld zu führen, wenn einem das Verhalten des Partners nicht gefällt, geht nicht.

  • Antwort von strandparty 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gemäß den Gesetzen des Alten Testaments haben sie tatsächlich eine Verpflichtung zu heiraten. Ich meine auch, bin mir da aber nicht ganz sicher, dass die Frau in der Ehe kein Recht hat - außer bei Krankheit - den GV zu verweigern.

    Aber jetzt die entscheidende Frage: Warum sollten uns heute noch die Gesetze des AT irgendwie interessieren? Die Menschheit hat sich doch seit der Zeit moralisch sehr zum Besseren entwickelt.

  • Antwort von Wasserhut 31.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn man geheiratet hat, so wie überall.

  • Antwort von nowka2 02.01.2013

    nur das schicksal führt menschen zusammen,solange die etwas miteinander abzumachen haben.

  • Antwort von Rroollff 01.01.2013

    ...naja, vielleicht kann er sie zurückgewinnen.

    Zuerst sollte er vor Gott und auch ihr bekennen, dass es verkehrt war -obendrein als Christ- mit seiner Freundin Sex zu haben. Das ist ganz einfach Sünde, heisst bisschen altdeutsch "Unzucht", heutzutage "ausserehelicher Sex". (ich verstehe doch richtig Zitat:> > "Er meint das hängt mit der Art und Weise dieser Beziehung zusammen, da beide noch Jungfrauen waren und sich geliebt haben" - sie hatten Sex miteinander?!...)

    Die Ehe wird nicht durch Sex geschlossen, sondern durch eine öffentliche Entscheidung von Mann und Frau (heutzutage entscheiden alle beide...).

    Da sie nicht heiraten will, ist sie nicht die Ehefrau deines Bekannten, er kann zu Gott beten, dass sie es vielleicht noch wird, aber....

    --zuerst-- (leite ihm diese mail weiter)

    ....soll er umkehren über sein Nicht-Warten-Können / Wollen. Sex gehört nur in die Ehe. Man / frau heiratet und schläft miteinander bis einer von beiden stirbt.

    Die Ehe wird durch die öffentlich gemachte Entscheidung geschlossen (= in Deutschland Standesamt). Aber er + sie sind vor oder ohne Ehe "ein Fleisch" geworden, heisst sie haben jeder gesündigt an ihrem eigenen Leib. Diese Sünde ist "nicht ohne", sondern beschädigt nachdrücklich. Gott vergibt das, wenn man / frau Ihn bittet und Er heilt komplett. ---kann dein Bekannter die Sünde verstehen und einsehen?

    Würden durch Sex "Ehen geschlossen" wäre Einer, der mit einer Prostituierten Sex hat, auch schon mit ihr verheiratet...nein, er sündigt an seinem eigenen Leib. Verstanden?

  • Antwort von Wilfri 01.01.2013

    Es gibt im biblischen Sinne eine Verlobungszeit. Aber in dieser Zeit noch nicht Ehepaar. Es ist eine Zeit des Kennenlernens. Wenn dies Kennenlernen zu der Entscheidung führt, dass einer der Partner in spe´dann "Nein" sagt, dann ist es "Nein". Sie haben keine Ehe im religiösen Sinne begonnen. Anders ist die Sache, wenn eine intime Vereinigung erfolgt ist. Dann gilt im biblischen Sinne die Ehe als vollzogen. Das sollte man sich als Christ sehr genau überlegen.

    Manche sehen das viel "lockerer". Aber das ist dann allgemeine Meinung und nicht christlich im Sinne der 10 Gebote. Der Weg der Scheidung, die dann nicht amtlich vollzogen würde, würde trotzdem nachhaltige psychische Folgen haben für beide Betroffenen.

  • Antwort von Raubkatze45 31.12.2012

    Ein ganz klares Nein! Verliebte und Verlobte sind nicht miteinander verheiratet, nur weil sie miteinander intim waren. Sie haben das Recht, sich zu trennen. Mann und Frau wird man erst dann, wenn man sich vor Zeugen das JA-Wort gibt. Für Katholiken ist die Ehe ein Sakrament und kann nur gültig kath.-kirchlich geschlossen werden, für ev. Christen ist die Ehe kein Sakrament und kann schon gültig vor dem Standesamt geschlossen werden.

    Voreheliche intime Beziehungen sind nach kath. Lehre nicht in der Ordnung Gottes und sind der Ehe vorbehalten. Der Wille, sich lebenslänglich an den Partner zu binden, führt erst dann zur Bindung vor Gott, wenn die Ehe auch offiziell geschlossen wird. Eine Naturehe nennt man Ehen von Nichtchristen bzw. in Notfällen, wenn zwei Menschen keine Möglichkeit zur Eheschließung haben.

  • Antwort von ALATI 31.12.2012

    Aus Römisch katholischer Sicht haben diese das geführt was in dem Bereich als Naturehe annerkannt ist .

    Eine Ehe wo Mann und Frau eben eine verbindliche Beziehung mit treueabsicht eingegangen sind .

    Da müsste aus R.K. Sicht eben der Rest ...noch und die ganze Ordnung gebracht werden . Annerkannt ist eine solche Ehe aber in gewisser weise . Aber eben keine Sakramentale Ehe .

    Die Staatliche Ehe hat damit nichts zu tun . Das Christliche Verstäntnis hat mit der Staatlichen Ehe nichts gemeinsames . Aus Christlicher Sincht musst du keine Standesamtlichen Schein haben, der hat keine Bedeutung .

  • Antwort von Fragender75 31.12.2012

    Das habe ich gerade im Internet gefunden:

    Wenn du mit einer Frau geschlafen hast, dann hast du dich an sie gebunden. Ihr seid »ein Fleisch« geworden und vor Gott in der Verantwortung, zueinander zu stehen (Genesis 2,24). Bei den Israeliten lief die Eheschließung i.d.R. wie folgt ab: Ein Mann und eine Frau lernten sich kennen. Wenn sie sich ineinander verliebt haben, ist das der Verwandt- und Bekanntschaft mitgeteilt worden – das galt als Verlobung, d.h. als Versprechen seitens des Mannes, sie zu seiner Frau zu nehmen und alle damit verbundenen Pflichten, sie zu lieben und zu umsorgen, treu zu erfüllen. Als geschlossen wurde die Ehe betrachtet, sobald die Frau ins Haus ihres Mannes oder zusammen mit ihm in einen gemeinsamen Haushalt einzog. Ab diesem Zeitpunkt war abzusehen, dass sie miteinander schlafen würden, und das galt als Vollzug der Ehe. Das war die übliche Reihenfolge.

    Von der Pflicht, zueinander zu stehen und einander zu umsorgen, entbindet einen eine anders geartete Reihenfolge nicht. Wenn ich mich als lediger Mann in eine ledige Frau verliebe und mit ihr schlafe – also mir das Recht eines Ehemannes herausnehme –, trage ich auch die Pflichten eines Ehemannes. Ich muss zu der Frau stehen und darf sie nicht im Nachhinein verlassen. Ich habe sie meiner Verwandt- und Bekanntschaft als meine Frau vorzustellen und sie zeit ihres Lebens zu umsorgen. Verlasse ich sie, werde ich zum Ehebrecher – ob mit oder ohne Trauschein (Exodus 22,15; Deuteronomium 22,28.29).

    Fazit: Wenn das so ist, dann würde es stimmen, dass man aus Gottes Sicht "Mann und Frau" ist.

  • Antwort von tinimini 31.12.2012

    Nach der Hochzeit, wenn man das erste mal freiwillig und ohne Zwang miteinander Sex hatte.Dann ist es Offitiellund kann von der Kirche nicht mehr so einfach geschieden werden.

  • Antwort von gottesanbeterin 31.12.2012

    "Gottes Sicht" und "religiöse christliche Sicht" sind zwei verschiedenen paar Schuhe. Sogar die verschiedenen christlichen Gruppen sind ja diesbezüglich unterschiedlicher Auffassungen.

  • Antwort von DerCowboy 31.12.2012

    Es steht ihm frei, das so zu empfinden. Und?

  • Antwort von Ichbineinfachso 31.12.2012

    Was meint Ihr dazu?

    Aus einige Versen aus dem alten Testament könnte man das so herleiten.

    Diese These vertreten aber nur noch fundamentale Christen, ja, die gibt es auch. ;)

  • Antwort von masimaus99 31.12.2012

    Wenn man als Christ offiziel Mann und Frau sein will muss man in die Kirche und sich vom pfsrer trauen lasssen. Dann ist man jedenfalls christlich Mann und Frau.

    Ansonsten ist es eher innofiziel also zwischen ihnen abgemacht vielleicht.

    Glg hoffe konnte helfen masimaus ps bin 13

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