Kann man das kategorisieren? Wieviel ist eindeutig übertrieben?

Da wird es wohl kaum einen "Maßstab" geben. Vergisst der Sportler alles andere in seinem Leben, dann ist das bedenklich.

Hallo Friedrich99, ich denke, dass auch bei der Sportsucht wie bei allen anderen Süchten auch die Übergänge fließend sind. Als bedenklich würde ich es sehen, wenn soziale Kontakte abgebrochen werden und alles andere was früher wichtig war nicht mehr wichtig ist. Wenn dann eventuell noch extreme Diäten dazu kommen würde ich mir schon therapeutischen Rat einholen, da die betreffende Person das meist selbst gar nicht bemerkt oder bemerken will welche Veränderungen stattfinden.
Man sagt ja auch immer man ist süchtig ab dem Moment wo man nicht mehr auf die bestimmte Sache verzichten kann. ich würde sagen alles ab mehr als dreimal die Woche ist nicht gut, damit meine ich jetzt nicht jemannden der tag täglich joggen geht. Es ist halt doch personenbedingt. Aber man merkt es oft am verhalten der personen, d.h. Tatsachen werden vertuscht oder verheimlicht und es wird alles als gar nicht so schlimm dargestellt. Gut kannst du das auch am körperfettanteil fest stellen da jeder da ja einen Mindesprozentsatz erfüllen sollte, erfüllt er diesen nicht hat das ja automatisch zur Folge das er zu viel Sport macht....
Es ist ja auch davon abhängig aus welchen Beweggründen Sport betrieben wird.
Oft sind ja neurotische Triebfedern hinter einem gewissen Suchtverhalten.
Hemmungen Kontakte zu knüpfen pflegen - Sport als unverbindliche Trägerfrequenz?
Narzismus?
Selbstdarstellung?

Wenn er lieber joggt als mit dir auszugehen?
(Das ist wahrscheinlich der Punkt ab dem DU ihn als 'sportsüchtig' bezeichnen wollen würdest.)
:-> (nur_spass)