Frage von BestOnce, 133

Ab wann ist jemand für euch integriert?

Wann ist man eurer Meinung nach integriert?

Muss man die anzutreffende Landessprache akzentfrei und fließend sprechen?

Muss man die anzutreffende Religion annehmen?

....

Wann gilt man für euch als in eine Gesellschaft integriert?

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 31

Integriert ist jemand für mich dann, wenn er die Sprache weitestgehend gut spricht und schreibt (bzw. die anderen problemlos versteht), wenn er seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet und bereit ist, sich an die Gesetze und Regeln des Landes zu halten, in dem er lebt --------> also nicht die Gesetze und Regeln seiner Heimat weiterhin aufrechterhält. 

Außerdem gehören zur Integration soziale Kontakte mit "Einheimischen", sei es im Job/in der Schule oder in der Freizeit (Vereine).

Habe selbst einen Migrationshintergrund (Jugoslawien), allerdings fühle ich mich (bin schon hier geboren) als Deutscher, ohne dass ich meine Wurzeln vergessen habe. Auch gewisse Familientraditionen oder Werte des "Heimatlands" (mit dem Wort tue ich mir aber schwer, weil meine Heimat Deutschland ist...) sind mir wichtig & werden umgesetzt, allerdings binde ich das keinem auf die Nase.

Antwort
von wfwbinder, 28

Integriert ist für mich Jemand, der:

1. Sind in Sprache und Schrift verständlich machen kann (Fehler sind erlaubt und natürlich akzent, Wortschatz ist wichtig).

2. Unsere Gesetze achtet. Insbesondere die Werte und Grundsätze des Grundgesetzes in vollem Umfang akzeptiert.

3. Unsere Gebräuche achtet (er braucht nicht teilzunehmen, akzeptieren reicht).

4. Das allgemeine Leben akzeptiert. Also z. B. keine Frauen in Minirock udn Bikini als ........ beleidigt.

5. anderen Religionen die gleiche Akzeptanz entgegen bringt, wie wir z. B. auch Moslems die Religionsausübung und -freiheit gestatten.

Antwort
von Lenaliii2000, 53

Für mich persönlich ist integriert, wenn man sich an Gesetze der Bundesrepublik und Anordnungen von Polizisten haltet. Die jeweilige Religion dürfen sie gerne beibehalten, jedoch müssen sie die Religion der Deutschen, die oft römisch katholisch oder evangelisch ist, unedingt akzeptieren. Sonst ist ein Zusammenleben eher schwer. 

Die Landessprache sollten Sie so gut wie möglich können, also so, dass man sie verstehen kann.

Kommentar von BestOnce ,

*...von Polizisten hält. Du scheinst deiner Auffassung nach auch nicht voll integriert zu sein :')

Kommentar von Lenaliii2000 ,

I glab du host de Frog oba ah lei aus Spaß do eini geton oda wie sig i des ? 

Antwort
von Skinman, 15

Akzentfreies Deutsch... also da könnte man die komplette Pfalz schon mal direkt ausbürgern.

Wir haben a) Religionsfreiheit und b) zumindest in der Theorie eine Trennung von Kirche und Staat. Beide sind integraler Bestandteil der deutschen Grundwerte und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Diese müsste derjenige schon akzeptieren, das wäre das Minimum.

Ich lehne es beispielsweise stark ab, dass Kunstausstellungen wie neulich in Berlin in vorauseilendem Gehorsam auf die Darstellung von Nacktheit verzichten, um bloß nicht die Gefühle irgendwelcher Migranten zu verletzten.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-kunstfreiheit-rathaus-koepenick-haen...

Die hatten sich noch nicht mal beschwert!

Die können sich ja von mir aus gern mit Gendertröten und Feministinnen verbrüdern, um zu versuchen, dem Rest der Gesellschaft mit politischen Mitteln ihre mittelalterlichen Moralvorstellungen aufzuzwingen ;-) Gleiches Recht für alle. Plus Einigkeit, aber vor allem natürlich Freiheit.

Antwort
von Kriton, 59

Meiner Meinung nach ist man komplett integriert wenn man auch neben dem beruflichen Kontakt mit einigen der "ursprünglichen" Bewohner eines Dorfs Stadt oder Land befreundet ist, bzw Umgang pflegt, ob im ansässigen Verein oder was auch immer spielt dabei keine Rolle.

Religion auch nicht.

Die Sprache zu sprechen hilft mit Sicherheit um in Kontakt zu kommen und sich zu verständigen akzentfrei ist zwar schön muss somit aber nicht sein.

Regeln anzuerkennen oder zu respektieren auch wenn sie religiöser Art sind gehört allerdings auch dazu und steht meiner Meinung über allem.

Natürlich ist das nur meine Meinung denn deine Frage kann sicher  von verschiedenen Personen verschiedenartig beantwortet werden. 

Grüße 

Antwort
von Miramar1234, 37

Es gibt eine Assimilation,ein völliges Aufgehen in der Umgebung,mit Sitten und Gebräuchen,möglicherweise auch der Religion.Das kann man nicht verlangen oder erwarten,würde aber den Zustand beschreiben.Freiwillig kannst Du es tun.Alleine,Dich nicht als Muslim zu definieren,die Religion im Stillen (als Gast / Koranlehre) zu betreiben,wäre eine Alternative.Auch Atheist könntest Du sein.Integriert,wäre man dann,wenn man rundherum die Gebräuche und Gesetze achtet,die Sprache beherrscht,ohne sich vollständig zu assimilieren.Der Unterschied ist also,das Du Dich nicht selbst aufgibst,Deine Herkunft und Abstammung mehr  oder weniger deutlich sichtbar machst.Ja die Religion ,kann da sehr viel aus machen denke ich.Solche Gedanken zu haben,sich auszurichten auf ein Land in das man gekommen ist,bzw.die Eltern,ist sehr positiv.Die wenigsten gehen so vor.Find ich toll von Dir.Liebe Grüße

Antwort
von weelah, 60

Hallo,

wenn jemand die Landessprache in Wort und Schrift so beherrscht, das er  im täglichen Leben und in der Arbeitswelt damit bestehen kann ohne fremde Hilfe - etwa Dolmetscher.

Geltendes Recht und vor allem das Grundgesetz steht über allem - sogar über imaginäre Freunde - auch Gottheiten genannt

Wer das verinnerlicht hat, ist in meinen Augen in der Regel auch integriert.

Antwort
von HansH41, 19

Unsere Tochter hatten in ihrer Gymnasialzeit zwei Mitschüler mit "Migrationshintergrund": Eine Aysche mit türkischen und ein Zulifar, genannt Zulfi, mit pakistanischen Eltern.

Beide haben wir in den neun Jahren gut kennen gelernt. Beim einem Schulfest habe ich Aysche gefragt, ob sie Bier trinken darf. "Ja", hat sie gesagt. "Unser Allah ist ein großer Gott. Der ist nicht so kleinlich und interessiert sich, was ich trinke. Und wenn er sich dafür interessiert, dann ist er kein großer Gott."

Zulfi war ein Haudegen, beliebt und jahrelang Klassensprecher. Ihn habe ich auch einmal nach seinem Glauben gefragt. "Religion ist dafür da, den Menschen ihre schweren Stunden zu erleichtern, nicht, schwere Stunden zu bereiten."

Aysche und Zulfi haben ihren Weg gemacht. Sie waren und sind perfekt integriert, niemand hat je einen Unterschied gemacht.

Zu deinen Fragen: Ja, sie sprachen perfekt deutsch,. Zulfi mit Akzent. Sie haben ihre Religion beibehalten, aber sie nicht in der Schulöffentlichkeit demonstriert.


Antwort
von Kindred, 44

Wenn man in der Lage ist sich möglichst ohne Probleme in einem Land zurechtzufinden. Das erfordert z.B. ein gutes Maß an Sprache und die Kenntnis über die hiesige Bürokratie (Bzw. deren Erfordernis).

Man muss nicht andere Kulturen übernehmen, sondern tolerieren und sich mit den anderen Bürgern verständigen können.

Antwort
von chanfan, 44

Is´schon lustig was man von Ausländern erwartet, obwohl deine genannten Punkte viele deutsche Bürger das selber nicht hinbekommen. :)

Antwort
von Biance, 6

Nun das mit der Religion ist so eine Sache,Kopftücher sieht man massenhaft.

Selbst beim Arztbesuch.Oder ...!Gewöhnungsbedürftig irgendwie.

Antwort
von staffilokokke, 50

Wenn er nach der gleichen Pfeife tanzt, wie jeder andere auch.

Antwort
von oxygenium, 29

meine persönliche Meinung ist das sich die meisten Ausländer überhaupt nicht integrieren wollen.

Wer in einem anderen Land gelebt hat,wird sich niemals in Deutschland Zuhause fühlen, als in seiner eigenen Heimat.

(Das hat mal ein Afrikaner in einem Interview gesagt und lebt schon 20 Jahre in Deutschland)

Beweis ist ja auch das viele wieder zurück gehen,weil sie sich hier unterordnen müssen

Antwort
von halloschnuggi, 28

Sich an die Regeln halten, die Sprache sprechen und arbeiten.  

Antwort
von 3plus2, 17

Wenn man die Immigranten nicht mehr von den Einheimischen unterscheiden kann, Kopftücher usw. sind kontraproduktiv

Antwort
von Biance, 4

Nun man sollte schon die Sprache sprechen können völlig akzentfrei müsste gar nicht sein nur halt verständlich!

Die Religion das ist ein heikles Thema und wird meistens schon als rassistisch bezeichnet,ist jetzt nicht rassistisch gemeint aber die Kopftücher sind schon ein Anblick nun ja.Gerade beim Einkauf usw.mitten in Deutschland!

Aber so ist das halt !Ist ihr Leben.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community