Frage von Rebellionn, 34

Ab wann ist jemand eine Gefährdung für sich selbst?

Bzw ab wann bemerken Andere die Verfassung des seelisch erkrankten Menschen und müssen selbst etwas tun bzw tun sie überhaupt etwas oder können es tun? Trotz Volljährigkeit? Weil laut deutschem Gesetz darf sich ja eigentlich niemand selbst zu der untersten Erdschicht katapultieren.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Suboptimierer, 13

Manche treffen ihre Entscheidung direkt und Konsequent, zum Beispiel aufgrund von einschlägigen Ereignissen, andere unternehmen halbherzige Versuche. 

Bevor jemand einen Versuch gestartet hat, kann man von außen nicht erkennen, wie ernst derjenige es meint, wenn er beispielsweise andeuten würde, es zu machen. D. h. man kann denjenigen noch so sehr kennen, aber am Ende wird man immer sagen: "Das er / sie wirklich so weit gehen würde, das hätte ich nicht gedacht."

Aber Gefährdung kann schon früher anfangen. Ritzen, Alkohol, Drogen, Magersucht usw. gefährden bereits die Gesundheit.

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Etwas wirkungsvoll tun zu können wäre leicht(er), wenn man demjenigen nahe steht. Leider ist es meistens Teil der Krankheit, dass die Personen sich isolieren und meistens die Schuld auf die "gemeine" Welt schieben. Somit ist es schwer, an diese Leute heran zu kommen. Die Eltern und Geschwister haben in den meisten Fällen wohl noch die besten Möglichkeiten und wenn es nur das Drängeln zum Gang zum Psychologen ist.

Aus Sicht des Kranken stelle ich es mir dann aber so vor, als wolle man mich zwingen, etwas zu essen, was ich nicht mag.
Also als erstes muss Aufbauarbeit geleistet werden, dass derjenige sich überhaupt bereit dafür ist, sich helfen zu lassen und daran glaubt, dass die Chance besteht, dass das etwas helfen kann.

Wenn derjenige das glaubt, dann hat er es wenn man es so will wiederum schon so gut wie überstanden.
Ich finde, da beißt sich die Katze auf eine Art in den eigenen Schwanz. Wenn man jemandem helfen will, den Lebensmut wiederzufinden, muss der andere wenigstens einen Funken Lebensmut haben, um ihn zu finden bereit zu sein. Ist er bereit dazu, den Lebensmut zu finden, dann ist das bereits ausreichend Lebensmut, den man nur noch zum Keimen bringen muss. Also zu dem Zeitpunkt ist die Gefahr schon nicht mehr gegeben.

Ich hoffe mal, dass ich nicht zuviel Müll geschrieben habe. Ist schon spät. Gute Nacht!

In der Praxis würde es dann denke ich so aussehen, dass man versucht, demjenigen immer und immer wieder auf verschiedenen Wegen zu erklären, wie wichtig er für einen selbst und die Welt ist und wie sehr man denjenigen schätzt. Das Ego muss gepimpt werden.

Antwort
von xMirage95, 19

Also das ist finde ich verdammt schwer zu sagen.

Ich kann dir nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es A) extrem schwer ist sowas zu erkennen und richtig einzuschätzen, selbst wenn man die Person kennt und B) dass du nicht allzu viel machen kannst außer den Personen beizustehen und zu versuchen ihnen klarzumachen, dass das keine Lösung ist.

Antwort
von joelsassi, 17

man ist eine gefärdung für sich selbst wen man sich selber schaden zu fügt oder das wil/versucht/mochte/überlegen wie man das am besten machen könte

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