Frage von sammy270295 17.07.2012

ab wann ist es unterlassene hilfeleistung?

  • Hilfreichste Antwort von X3rr0S 17.07.2012

    mir aht man immer gesagt hauptsache man hilft, man kann nichts falsch machen. du musst anderen leuten soweit helfen wie du dich selbst als person nciht gefährdest oder wie es über dein eigenes empfinden geht, also wenn eine perosn aus dem mund blutet musst du keine mund zu mund beatmung machen, auch wenn das notwendig währe, da du dich mit AIDS etc. infizieren könntest. wenn ein ungewaschener rentner mit 90 jahren und extremen mundgeruch eine mund zu mund beamtung bräuchte musst du das auch nicht machen wenn du dich davor eckelst, wenn du einen würgereiz etc. bekomsmt ist den anderen auch nicht geholfen, allerdings kansnt du in beiden beschriebenen Fällen eine Herz - lungen masage machen. Du solltest immer so viel tun wie in deiner macht steht, dann wird dir nciths passieren. das geringste was du tun könntest ist einen krankenwagen zu rufen, wenn du nichtmal das tust ist es definitiv unterlassene hilfeleistung

  • Antwort von Reiswaffel87 17.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein, es reicht grundsätzlich nicht wenn man nur den Notruf absetzt!

    Laut Gesetz hat man in zumutbarer Weise so zu helfen wie man es kann. Das heißt, dass jemand, der einen EH-Kurs hat durchaus auch mal jemanden in die stabile Seitenlage dreht oder ähnliches. Nur der Notruf reicht da nicht. Im übrigen hilft dieser alleine dem Patienten oft auch nicht, wenn niemand mit Maßnahmen anfängt, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Von aktiver Hilfe über den Notruf hinaus sollte man als Ersthelfer aber absehen, wenn man sich dadurch selbst in Gefahr begibt oder eine andere sehr wichtige Pflicht vernachlässigt.

  • Antwort von baertl 17.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    In Deutschland (§323c StGB) ist es unterlassene Hilfeleistung, wenn:

    • trotz erkennbarer Hilfsbedürftigkeit,
    • ohne eigene Gefährdung eingehen zu müssen,
    • ohne andere wichtige Pflichten vernachlässigen zu müssen (z.B. Aufsichtspflicht bei Kleinkindern)

    nicht geholfen wird. Alle drei Punkte müssen zutreffen.

    D.h. es wird von Dir nur erwartet, was Du in der konkreten Situation zu leisten imstande bist. Ein Notruf bzw. das herbeiholen von Hilfe sollte da eigentlich immer drin sein. Das kann man auch, wenn man alleine im Dunkeln Angst hat, kleine Kinder dabei hat o.ä.

    In der Praxis ist der rechtliche Nachweis jedoch sehr schwierig. Wer allerdings durch Gaffen oder blockierendes Parken Hilfe verhindert, der könnte auch thoretisch danach belangt werden.

  • Antwort von Linuxman 20.07.2012

    Solange du es dir zumuten kannst und dich dadurch nicht selbst in gefahr begibst, musst du helfen.

    Aber: Wenn du z.B. mitten in der Nacht durch den Wald mitten im Nirgendwo fährst, und plötzlich ein Auto im Strassengraben siehst. Dann musst du nicht aussteigen wenn du Angst hast, das könnte mehr als nur ein Unfall sein. In diesem Fall fährst du ein paar hundert Meter weiter, setzt einen Notruf ab und schilderst die Situation. Dann kann dich niemand dafür belangen.

    lG.: Linuxman

  • Antwort von Mandek 17.07.2012

    Du must mindestens den Rettungsdienst rufen.

    Solange dein Leben nicht in gefahr ist (Brand/ jemand ertrinkt und du bist schlechter Schwimmer/aggresiver Verletzter/...) must du soviel Erste Hilfemaßnahmen machen, wie du kannst.

    Also NUR Anrufen reicht immer dann, wenn du begründete Angst vor eigenen Verletzungen hast. Wenn aber keine Gefahr für dich besteht, must du schon hingehen und "Situationsbedingt" handeln (Trösten/Verband/Seitenlage...).

  • Antwort von OscarWalt 17.07.2012

    Das du wirklich wegen unterlassener Hilfeleistung belangt wirst, ist recht unwahrscheinlich. Wenn dann trifft das Leute, die einfach weiterfahren und wirklich garnichts tun.

    Wie man in der Situation reagiert kann niemand vorhersagen. Wichtig ist, dass du das tust, was du dir zutraust. Und wenn du nur jmd holst, der dann erste Hilfe leistet, ist das auch ne Hilfe.

    Das euer Ausbilder mit unterlassener Hilfeleistung als Druckmittel arbeitet, finde ich schon verdammt unprofessionell. Zu meiner Zeit wurde immer nur mit positiven Anreizen bzw. persönlicher Betroffenheit als Motivation gearbeitet.

  • Antwort von Maximilian112 17.07.2012

    Wenn man zu einem Unfall dazu kommt ist es nicht sofort ersichtlich ob es sich auch wirklich um einen Unfall handelt. Wer sich nicht traut auszusteigen oder einen Verletzten anzufassen sollte Hilfe herbeirufen. Auch das ist Hilfeleistung.

  • Antwort von 7zwerge 17.07.2012

    Wenn du aus psychischen oder körperlichen Gegebenheiten dir nicht zutraust, mehr Hilfe zu leisten, als den Notarzt zu rufen, wirst du NICHT wegen unterl. Hilfeleistung angeklagt. Du musst dich nicht selbst in Gefahr bringen und auch deine "Ekelgrenzen" nicht übergehen, sei es z. B., wenn du siehst, dass Gliedmaßen abgetrennt sind. 112 wählen und warten, dann bist du aus dem Schneider.

  • Antwort von werdnichkomisch 17.07.2012

    Wenn Du Rettung rufst, dann hast Du ja schon Hilfeleistung gegeben, ist also keine Unterlassene Hilfeleistung mehr. Schöner wäre es natürlich, wenn Du auch mit der Ersten Hilfe beginnen würdest. Stell Dir einfach vor, Du seist derjenige der da verunfallt ist. Und bei der ersten Hilfe gilt immer: Wer NICHTS macht, macht ALLES falsch.

  • Antwort von toterbiber 17.07.2012

    solang du einen krankenwagen rufst und gegebenenfalls noch ein warndreieck aufstellst oder vorbeifahrende leute aufmerksam machst etc. machst du alles richtig, keiner zwingt dich in ein brennendes auto zu steigen und dein leben zu riskieren.

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