Man kann ja wohl schon ab einem Jahr ins kinderenglisch gehen, aber macht das eigentlich Sinn? Ich meine, die kInder können dann noch nicht mal in ihrer eigenen Sprache sprechen, wie sollen sie dann mit einer anderen erst zurecht kommen? Und wie ist das mit dem Erlernen der eigneen Muttersprache - wird das nicht schwieriger?
Ab wann ist es innvoll, mit seinem Kind zum Kinderenglisch zu gehen?
Antworten (5)
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jesreeljesreel
Es gibt kein besseres Alter zu sprache lernen als das, in dem Sprache angelegt wird. Solange es nicht Leistungsdruck ist, sondern Situationen geschaffen sind, in denen die Sprachvermittlung "nebensächlich" ist, man die andere Sprache nebenher lernt. Ich habe während eines Aufenthalts in Schweden erlebt, wie Kinder zwischen 2 und 5 J. (im Kindergarten) nach 2 Monaten schwedisch sprachen. Und Freunde von mir, er Amerikaner, sie Norwegerin, leben in Deutschland und ihre Kinder wachsen 3sprachig auf. Sie sind sprachlich, musisch und künstlerisch außerordentlich, denn ihr frühkindliches Gehirn hat viele Verknüpfungen erzeugt. Das dient nicht nur der Sprachförderung.
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sendersender
Ein Jahr? - Finde ich ein bischen spät.
Kommentar von
sendersender Nachdem bekannt ist, dass Babys in der Muttersprache lallen, geht demnach die Möglichkeit, Sprachen auf so 'kinderleichte' Weise zu erlernen, mit zunehmendem Alter zurück. Darum sage ich: je früher, desto besser. Aber: um das Kind nicht zu verwirren, würde ich an dDeiner Stelle dann nicht auch englisch sprechen. Oder nur in klar abgegrenzten Situationen.
Andererseits würde ich mir nicht zu viel davon versprechen, um das Kind nicht meinem Erwartungsdruck auszusetzen.
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Marie2000 Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Kinder im Kindergarten viel Spaß haben, spielerisch Englisch zu lernen. Kinder singen und spielen und malen und basteln gern und diese Vorlieben kann man nutzen, um spielerisch Englisch zu lehren. Da gibt es keinen Leistungsdruck und kein "Abrichten". Gleichzeitig bringt es einige Vorteile, die Kinder haben u.a. keine Scheu und keine Hemmungen, sie erfahren "Lernen macht Spaß, also positives Lernen" . Wenn ein Kind damit überfordert ist, hat es eine natürliche Bremse, es zieht sich zurück. Dann sollte man es auch nicht dazu "zwingen", finde ich.
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kiramariekiramarie
Man sagt ja, je jünger ein Kind desto leichter lernt es eine 2. Sprache. Aber bedenke bitte, zumindest hier in NRW wird ab der 3. Klasse Englisch unterrichtet, soweit ich informiert bin, ab kommendem Schuljahr schon ab 1.Klasse. Wenn dann schon ein Teil der Kinder durch Frühförderung mit der englischen Sprache vertraut ist u. schon einiges sprechen kann u. die anderen Kinder nicht,dann gibt es schon Probleme im Klassenverband. Die einen fühlen sich unterfordert u. die anderen überfordert.Wir haben das Problem in der 2.Klasse unserer Tochter. Dort wird seit ca.10 Monaten u.a.eine freiwillige Englisch AG angeboten. 3/4 der Kinder haben sich dafür angemeldet (weil die Eltern es wollten!!)die restlichen Kinder haben eine Sport AG gewählt.Nun bekommen die Kinder ab nächstem Schuljahr regulären Englisch Unterricht.Die Lehrerin sagt, sie muß trotzdem bei "Null" anfangen, weil ja nicht alle Kinder auf dem gleichen Level sind. Nun gehen die Eltern der Englisch - Kinder natürlich auf die Barrikaden.Da wird jetzt natürlich nach einer einvernehmlichen Lösung gesucht.
Hier kann ich nur meine volle Zustimmung geben. Sehr gute Antwort. So sind auch meine Erfahrungen.