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Ab wann ist es eine Sucht?

gefragt von Millet am 02.05.2009 um 11:28 Uhr

Ab wann kann man eigentlich in vielen Bereichen von einer Sucht sprechen? Richtet sich das nach der Häufigkeit der Handlung oder nach der Menge des Suchtstoffes oder der Handlung (z.B. auch Sport)?

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Gesundheit x 60.434 Psychologie x 6.279 Sucht x 929 Dauer x 256 Abhängigkeit x 74 Häufigkeit x 42

Hasii
beantwortet von Hasii am 2. Mai 2009 11:30
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Wenn man nicht mehr ohne kann. Die Häufigkeit der Handlung und die Menge steigert sich meistens auch immer weiter.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 2. Mai 2009 11:30
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Gute Frage. Sucht beginnt dort, wo das normale Maß überstiegen wird. Wobei das "normale Maß" wieder relativ und für jeden Menschen anders gelagert ist. Das macht es auch so schwierig, zu entscheiden, wann ein Mensch nun süchtig ist.


Connyconrad
beantwortet von Connyconrad am 3. Mai 2009 22:23
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Besser als Nachtflug kann ich es auch nicht erklähren. Nur es ist immer ein Scheitelpunkt der das Mass festsetzt. Wer setzt das Mass fest wann zu viel zu viel ist? Jeder verträgt es anders. Arbeit kann zur Sucht werden . Es muss also nicht immer Alk sein o. Drogen. Sex kann zur Sucht gehören wie , Kaffe oder Schokolade. Erst wenn man an seinem gegenüber etwas fest stellt das über das normale hinaus geht dann sollte man diesen drauf ansprechen. Denn eins ist Sicher, ein Betroffener wird es selber nicht erkennen wann er in die Sucht rutscht.


anonym
beantwortet von Altbauer am 3. Mai 2009 08:32
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Sucht ist ein krankheitswertiges Zustandsbild, das einer Behandlung bedarf, wobei der Abhängige den überwältigenden Wunsch hat, den Suchtmittelgebrauch unter allen Umständen fortzusetzen und sich die Droge unter allen Umständen zu beschaffen. Das muss man von der Abhängigkeit unterscheiden. Details dazu unter http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/


anonym
beantwortet von mialena am 2. Mai 2009 11:35
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http://www.heinz-h-online.de/suchtkriterien.htm wenn du nur noch an diese eine denkst, wovon du abhängig bist


anonym
beantwortet von toast32 am 2. Mai 2009 11:32
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wahrscheinlich bezieht es sich darauf wiesehr es die anderen dinge die du tust beeinflusst


anonym
beantwortet von Flash9999 am 2. Mai 2009 11:30
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Wenn man so richtig viel Zeit damit verbringt, das soziale Umfeld vernachlässigt und nicht mehr ruhig bleiben ohne diese Tätigkeit. Oder z.B. auch Schlafstörungen etc. hat


Psycholilly
beantwortet von Psycholilly am 18. Juli 2009 16:42
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An dieser Stellemöchte ich auf den Unterschied zwischen "Sucht" und "Abhängigkeit" aufmerksam machen!

Der Übergang zwischen einer Sucht und einer Abhängigkeit ist fließend und die jeweilige Definition nicht einfach.

Ein süchtiger Mensch ist derjenige, der beispielsweise die Droge in den Mittelpunkt seines Lebens stellt und alles andere nach ihr ausrichtet. Er plant den Tag rund um die Droge: Geldbeschaffung, Drogenkauf und eventuell Drogenhandel, Konsum. Andere Lebensinhalte wie soziale Kontakte, Arbeit und sonstige Interessen geraten in den Hintergrund oder werden völlig vergessen/verdrängt. Bei Konsumverweigerung durchlebt der süchtige Mensch einen in erster Linie physischen Entzug.

Ein abhängiger Mensch hingegen ist derjenige, der trotz seines Konsumverhaltens ein den Normen und Werten der Gesellschaft entsprechendes Leben führt, welches die Droge nicht in den Mittelpunkt aller Handlungen stellt. Dieser Mensch geht seiner Arbeit nach, hält soziale Kontakte aufrecht und geht aktiv seinen Hobbys und Interessen nach. Im Falle einer Medikamentenabhängigkeit bekommt die Person den Stoff von dem Arzt verschrieben und erhält ihn auf Rezept in der Apotheke. Somit ist ein suchtorientiertes Verhalten wie oben beschrieben nicht notwendig. Bei Kinsumverweigerung durchlebt der abhängige Mensch einen inerster Linie psychischen Entzug.


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