Was sollte man bedenken wenn man sich eine Solaranlage aufs Dach bauen will? Wann sind ungefähr die Kosten abgeschrieben udn wie viel Geld kann man dann damit verdienen, wenn man ins öffentliche Netz Strom abgiebt? Wer hat Erfahrungen?

Über die Abschreibung kann ich leider nichts sagen aber ich würde darauf achten:
Brauche ich das wirklich, oder möchte ich es nur?
Wie hoch sind die Kosten über die gesamte Nutzung/Laufzeit sind im Verhältnis zu den eingesparten Stromkosten? Wenn ich nur eine geringe Einsparung habe, zahle ich im Laufe der Jahre drauf...
Was kostet später mal die Entsorgung?
Geht es um Solar (primär Heißwasser/Fußbodenheizung) oder Photovoltaik (Strom)?

Den Break-Even musst du selbst ausrechnen. Ermittle deine kompletten Investitions- und Betreiberkosten und vergleiche Sie mit der Summe der Vergütungen für den Strom und den steuerlichen Abschreibungen.
Dann weißt du ab wann sich deine Anlage lohnt.
bommel65 am 1. Februar 2008 10:25 Richtig und ob sie sich überhaupt lohnt... DH
Die Abschreibung rechnest Du über 20 Jahre.
Wann ungefähr ein Ertrag zu erwarten ist, wann also die Anlage sich amortisiert hat, hängt davon ab, wo Du wohnst - also konkret, wie oft die Sonne bei Dir scheint. Dann spielt auch noch eine Rolle, wie die Ausrichtung Deiner Anlage ist. Und natürlich, wie hoch die Investition ist.
Es gibt dafür spezielle Rechner im Netz, in die Du Deine konkreten Daten eintragen kannst.
Rechne mal ungefähr mit einer Amortisierung in 15-20 Jahren.
So lange mußt Du Dich damit abfinden, daß Du immerhin der Umwelt was Gutes tust.

Ersmals musst Du wissen, wie lange die voraussichtliche Nutzungsdauer ist. Dann, ob es ergänzende Abschreibungsregeln gibt. Dann, wie die Einspeisungsvergütung in der Zeit sein würde und wievil Strom man damit produzieren würde. Ohne diese Angaben kann man nichts gescheites dazu sagen!
"wenn man ins öffentliche Netz Strom abgiebt" - also offenbar Photovoltaik
Du glaubst gar nicht, wieviele Leute den Unterschied nicht kennen... ;-)
Datt stimmt.