1

Ab wann ist ein Baby ein Schreikind und was dagegen tun?

Frage von honigbrot honigbrot

Meine Cousine hat ein Baby bekommen, das irgendwie ungewöhnlich viel weint und schreit, gesundheitlich ist aber alles in Ordnung. Wir fragen uns jetzt, ab wann ein Baby ein Schreikind ist und was man als Mutter am besten dagegen tut. Soll man überhaupt etwas tun und wenn ja, was? Ein guter Rat wäre sehr nett, denn meine Cousine ist schon etwas verunsichert. Der Kleine ist knapp drei Monate alt.

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (13)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Akka2323 Akka2323

    Es gibt Beratungsstellen für Eltern mit Schreikindern. Versuch, im Internet was in Eurer Gegend zu finden. Es ist schlecht, wenn die Eltern keine Hilfestellung erhalten. Man ist dann schnell entnervt und es wird alles nur noch schlimmer.

  • 1
    Antwort von lauri2903 lauri2903

    Mein Kind war auch ein Schreikind, haben dann 3 Behandlungen beim Osteopathen gemacht, sie war dann wie ausgewechselt, sie schlief dann durch, war viel ruhiger...

  • 1
    Antwort von sterntalerkind sterntalerkind

    Unser Sohn war auch ein Schreibaby. Bei ihm hatte es keine körperlichen Ursachen. Er wollte einfach einfach viel Aufmerksamkeit und körperliche Nähe. Was uns geholfen hat: - Viel Tragen (Tragetuch oder Manduca) - Federwiege von NONOMO - lauwarme Fönluft - Fliegergriff

    Und es wird besser mit der Zeit! Eine Schreiambulanz ist auch auf jeden Fall eine Hilfe!

  • 1
    Antwort von Eva1979DL Eva1979DL

    Versucht es mal mit der Methode von Dr. Harvey Karp (Seiten-/Bauchlage, Pucken, Schaukeln, weißes Rauschen, Saugen). In seinem Buch "Das glücklichste Baby der Welt" könnt Ihr die Details nachlesen. Und natürlich zur Schreiambulanz gehen! Alles Gute!

    Kommentar von kiniro kinirokiniro

    Die Tipps sind nur für ansonsten "gesunde" Babys geeignet.

    Meine Tochter hatte sich gegen Pucken oder auch nur Schlafsack heftig gewehrt. Staubsauger oder Fön ging Jahre lang nicht - Wahrnehmungsstörung (schlechte Filterung der Außengeräusche).

    Diese Tipps haben sie nur noch mehr zum Schreien gebracht. Hier halfen -einigermaßen - Stillen, sich mit ihr ins große Bett setzen (nach stundenlangem herumtigern) sie bäuchlings auf die Knie zu legen und mit den Beinen "wippen" sowie Ruhe.

  • 1
    Antwort von trine8106 trine8106

    Es gibt sogenannte Schreiambulanzen, deine Cousine sollte sich da auf jeden Fall mal mit ihrem Baby mal vorstellen. Bei einer Freundin hat es super geholfen.

  • 1
    Antwort von Melanieheinz Melanieheinz

    Hallo!

    Ich habe 3 Kinder, zu meiner ersten Tochter wurde in der Nachbarschaft immer nur der 'Schreinde Kinderwagen' gesagt. Es war richtig schlimm, und das ging noch so bis sie 2 Jahre alt war. Sie hat nur geschrien, vor allen Dingen Nachts. Tagsüber ging es, als sie etwa 1 Jahr alt war, aber davor war es richtig schlimm. Ich konnte damals nichts dagegen machen, denke da gibt es leider nichts wirkliches und da muss man durch.Wenn das Kind gesund ist gibt es da wirklich nichts... Allerdings sind Babymassagen sehr hilfreich, das schlägt aber erst an wenn die Kids etwas größer sind.

    Aber Kopf hoch, meine 2 Tochter hat mit 3 Wochen durchgeschlafen, war absolut fröhlich und zum lieb haben.

    :)

  • 1
    Antwort von franca franca

    Ab wann ein Baby ein Schreikind ist, wurde mal von Forschern definiert und die Definition lautet: wenn es mindestens drei Wochen lang an drei Tagen der Woche mehr als drei Stunden am Stück schreit, dann ist es ein so genanntes Schreikind. Das Weinen fängt meist im ersten Lebensmonat an und nimmt dann immer mehr zu, vor allem abends. Erklärt wird das Phänomen Schreikind damit, dass diese Babys einfach sensibler als andere sind und dass sie diese Gereiztheit durch das Schreien kompensieren. Als Eltern sollte man vor allem selbst die Ruhe behalten, denn es überträgt sich auf das Kind, wenn man entspannt bleibt. Außerdem so wenig zusätzliche Reize wie möglich (Fernseher, viel Besuch usw.).

  • 1
    Antwort von jennyblomma jennyblomma

    Man soll Schreikinder (wenn es denn welche sind) an einen strikten Tagesablauf gewöhnen, mit regelmäßigen Essens und Schlafzeiten. Und sie nicht mit zu vielen Eindrücken überfordern. Und es soll auch helfen, die Kleinen fester einzuwickeln, das soll ihnen Sicherheit geben und sie beruhigen.

  • 1
    Antwort von Joghurtbecher Joghurtbecher

    kenne eine freundin mit selbem problem, auch ihre hebamme war schon ratlos.. sie war dann beim osteopathen, hat wohl auch etwas geholfen.. und vor allem, selber nicht verrückt machen.. der kleine meiner freundin braucht einfach viel aufmerksamkeit, will beschäftigt werden, frage mal die eltern, ob sie selber oder geschwister vielleicht auch anstrengender waren.. meine freundin hat es langsam im griff, der kleine muss auch mal schreien, er hat sie am anfangs schon so im griff gehabt, sobald er aus dem bett genommen war kam nur ein tiefer seufzer und ruhe war, er wollte einfach eben nich im bett liegen, egal ob mit schaukeln oder ohne.. wichtig ist die ursache rausfinden, ist es nur aufmerksamkeit oder wirklich etwas ernstes.. ein besuch beim arzt schadet sicher nicht, ansonsten heißt es eben standhaft bleiben.. die zeit vergeht auch..

  • 1
    Antwort von RobinHood3 RobinHood3

    Manche Babys schreien die ersten drei Monate viel. Bei meinem war es so, dass es nach drei Monaten vorbei war und ich heilfroh. Deine Cousine sollte mal mit dem Kinderarzt darüber reden. Oder ist sie vielleicht wegen etwas anderem selbst nervös, darauf reagieren Babys nämlich auch? Wenn Ihr sie mögt, nehmt ihr das Baby regelmäßig mal ein bis zwei Stunden ab, damit sie sich von dem Geschrei erholen kann.

  • 1
    Antwort von coolfisch coolfisch

    Experten sprechen dann von einem Schreibaby, wenn das Kind an mindestens drei Tagen pro Woche mehr als drei Stunden pro Tag schreit und dieses Schreiverhalten mehr als drei Wochen anhält. Etwa jedes siebte Kind ist ein solches Schreibaby

    Mehr dazu findest Du hier http://www.babyclub.de/magazin/babys-erstes-jahr/erziehung-und-entwicklung/ursac...

  • 1
    Antwort von butz1510 butz1510

    Und das Kind hat nicht zufällig Blähungen??? Dagegen kann ggf. ein Osteopath (Physiotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker mit entsprechender Zusatzausbildung) etwas tun. Sie soll ihn mal untersuchen lassen.

    Kommentar von datapop datapopdatapop

    Genau! Mein Sohn war nämlich auch ein "Schreibaby" und zwar weil er ganz schlimme Koliken hatte wie sich dann herausstellte...

  • 0
    Antwort von p0keer p0keer

    Bei schreikindern kann man eigentlich nicht viel tun. Es geht den Kindern auch nicht schlechter im allgmeinen als "normalen" kindern die einfach nicht so viel schreien.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.