Habe vor kurzem einen Bericht im TV gesehen der mich sehr verunsichert hat. da hatte ein heute 11 Jähriger Junge eine frühkindliche ADHS Erkrankung. Viele symtome gleichen die meines Sohnens der 2 Jahre alst ist. Wann genau kann man die Erkrankung erkennen?
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4Antwort von
MarahMarah
Ich habe selber ADS und kann Euch sagen: Es ist eine Krankheit und zwar eine die man ernstnehmen sollte! Klar hat man Begabungen (bei mir ist es das Zeichnen und eine überdurchschnittlich große räumliche Vorstellungskraft- ich kann parken wie eine Eins, jawohl ;-D ) Meine Muttr hatte schon eine Vermutumg als ich noch im Kleinkindalter war aber ein Kinderpsychologe hat das nicht ernstgenommen. Resultat: Ich habe riesen Defizite im Berufsleben und der Schulbildung weil ich immer etwas unkonzentrierter war als andere und mir die Schule unglaublich schwer fiel- zuviel Leute-zuviele Geräusche- einfach zuviel Stress für mein Gehirn, das immer alles aufnehmen wollte. Wenn mich jemand angesprochen hat und ich ganz woanders war (im Traumland!) habe ich zunehmend agressiver reagiert. Hausaufgaben waren für mich fast garnicht zu bewältigen und meine Eltern waren mit den Nerven am Ende. Heute nehme ich ganz leicht dosierte Medikamente und mir geht es wieder ganz gut (kein Ritalin). Ich kann Dir, bei diesem Verdacht, nur empfehlen einen Kinderpsychologen einzuschalten!!!!! Verlass Dich nicht auf die Meinungen anderer und vergiss diese komischen Tests im Internet. Alles Gute!
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3Antwort von
TeddyOTeddyO
... wenn du einen Namen hast, kannst du aus allem eine Krankheit machen...
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RizzoRizzo
Es tut mir sehr leid, aber ich muss dazu wirklich mal meine Meinung sagen: Ich halte überhaupt nichts davon, Kindern möglichst früh einzutrichtern, dass sie krank und von Natur aus mit Problemen belastet wären. Ich habe Fälle gesehen, in denen die Kinder das angenommen und ausgebaut haben, sich aus Dingen ausgeklinkt haben, die sie teilweise bereits konnten und die Eltern das immer wieder damit gerechtfertigt haben, das Kind sei eben krank. Manch einer wäre ohne die Früherkennung besser dran gewesen.
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SzintilatorSzintilator
Zur Vorbeugung laß mal in der Ernährung Konserven bzw. Konservierungsstoffe weg, und dann beobachte mal weiter, was sich entwickelt!
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2Antwort von
LissaLissa
Hier gibt es einen guten Text zur ADS-Diagnostik: http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll/071-006.htm
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maria07maria07 Bist du diesen test mal durchgegangen? Denn demnach hat jeder ADS!
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fabienne1997fabienne1997 ADS = hat wohl jeder in geringen Maßen, ja! Wer auf dieser Welt möchte keine Aufmerksamkeit??? ADHS=Aufmerksamkeitssyndrom in Verbindung mit Hyperaktivität wohl eher nicht!
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maria07maria07 nach diesen test ist aber auch jeder hyperaktiv. Denn es ist bewiessen das sich kinder in 6 Lj. höstens 5 min konzentrieren können und erwachsene eine halbe stunde beobachte dich mal selbst konzentrierest du dich 30 min auf eine sache ohne jeglich ablenkende bewegung z.B. aus dem fenster schsaue sitzpostition wechesel ist auch eine unterbrechung der konzentrationphase ich kann nicht ne halbe stunde still sitzen weder arme noch beine bewegen!!!! Und sool das jetzt heißen ich bin hyperaktiv?
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LissaLissa Habt ihr den falschen Link gelesen? Es geht ja nicht nur um diesen Test. Und Tests gibt es mehr als einen. Es steht die ganze Palette von Diagnosemöglichkeiten angegeben und der Test ist nur ein Hilfsmittel.
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PerfettoPerfetto
ADHS kann man schon im Kleinkindalter feststellen lassen.Das sollte man unbedingt von einem dafür spezialisiertem Kinderpsychiater prüfen lassen!! Damit dem Kind und auch den Eltern frühzeitig geholfen werden kann!
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anonym09anonym09
Da ich in der Familie Fälle habe, kann ich dir sagen, was du auf jeden Fall einschränken sollst:
Fernsehkonsum, Zucker und zuckerhaltige Getränke, vor allem Cola. Gameboys u.ä. Spiele, die dein Kind aufdrehen.
Was du machen sollst: Vermittle Ruhe und Verständnis, wenn du etwas, was dein Kind angestellt hat, nicht nachvollziehen kannst, rede mit ihm darüber. Oft wird Unwissenheit als Mutwilligkeit ausgelegt.
Stell einen Tagesablauf auf, an den ihr euch halten könnt, Regeln und geregelte Zeiten sind wichtig, genau wie Schmusezeiten.
Mahlzeiten zusammen einnehmen, Gute Nacht Geschichten erzählen, lass ihn malen und lern Lieder mit ihm. Merkst du was? Eigentlich das, was man mit jedem Kind machen sollte.
Früher wurde AHDS nicht als Krankheit angesehen. Heute schon. Bei Mädchen tritt ADS oder AHDS auch auf, aber nicht so verstärkt wie bei Jungs. Man hat durch ADS nicht nur Defizite, sondern auch Begabungen, die anderen Menschen fehlen. Stell dir vor, dein Gehirn nimmt Dinge wahr, die normale Menschen nie spüren, dafür bist du vergesslich und kannst dich schlechter konzentrieren, weil du immer mal ins Traumland abgleitest. Dagegen helfen feste Zeiten und Gewohnheiten, denn der Mensch hat ein Zeitgefühl. Für ältere Menschen gibts Hilfestellungen, wie Terminplaner. Man muß lernen, mit dieser Schwäche umzugehen (der Unfähigkeit, sich so zu konzentrieren, wie alle anderen) und kann dann vieles kompensieren.
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fabienne1997fabienne1997 Ja vielen Dank den letzten beiden Beiträgen!Mein Sohn ist ja erst 2 aber überdurchschnittlich aktiv. Er macht morgens die Augen auf und abends wieder zu, dazwischen ist er wie aufgezogen... sage immer: er ist wie ein DuracellHäschen :-)Ohne Pausen bzw. kleine Pausen, wenn er im Buggy oder im Auto sitzt. Selbst Nachts ist er immernoch sehr aktiv (spricht im Schlaf und schläft sehr unruhig)Trotzdem schläft er gut durch und das auch ca.10. Stunden. Er rennt zb. 50 Runden in einem sehr kleinen Kreis ohne anzuhalten. Er läuft nicht, er rennt immer, er springt permanent auf Betten oder Couch. Selbst wenn er sich weh tut, was mehrmals täglich vorkommt, lernt er nicht daraus sondern ist genauso unachtsam wie vorher. Nun ja, ich werde das beobachten, noch den Kindergarten abwarten wie er sich dort entwickelt, denn seine Entwicklungen insgesamt sind sehr gut.
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Indy72Indy72
Im Vorschulalter geht das auf alle Fälle. Viel früher allerdings nur schwer. Es gibt zahlreiche ähnliche Anomalien.
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HathorHathor Am besten, ist es im Kindergartenalter zu beobachten, denn da kann man auch die Reaktionen der anderen Kinder sehen, die Kinder, die etwas anders sind, schon anfangen auszuschliessen.
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sumsemannsumsemann
Das wissen die Diagnostiker manchmal selbst nicht genau. Lies mal hier: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studie-adhs-wird-oft-falsch-diagnost...
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doreen181doreen181
also, ich habe einen Sohn der ADHS hat, er ist jetzt 10 Jahre alt. Das er ein verändertes Verhalten hat habe ich festgestellt als er in die Kita kam, da war er 2 1/2 jahre alt. Auffällig war das er den ganzen Tag durch gezogen hat, von frühs um 6 bis abends ca. 21 uhr, geschlafen hat er während dieser nicht gar nicht, mal ausgeruht aber nie geschlafen, was ja mit 2 1/2 Jahren schon verwundert. Er wollte keinen Mittagsschlaf machen. Anfangs dachten wir das es an die Kita lag, wegen eingewöhnung und so aber das war es nicht, nach ein paar wochen hatte ich den Kinderarzt dazu befragt und er meinte nur ich soll das beobachten. Das ging dann ca. 1 Jahr so wo nichts passiert ist, als er dann 4 Jahre alt war wurden wir in eine Spezial Klinik geschickt wo er mal richtig untersucht wurde und auch viele Tests mit ihm gemacht wurden und letzten endes auch das ADHS festgestellt wurde. Daraufhin bekam er dann Frühförderung verschrieben (was in meinen Augen nichts gebracht hat) Ich wollte ihn in eine Schule extra für solch ADHS Kinder einschulen lassen aber man glaubt kaum was da einen für Steine in den Weg gelegt werden. Also verbrachte er die 1.Klasse auf einer normalen Grundschule wo es nur Bergab ging, scheinbar hatte die Schule auch keine lust sich wirklich mit meinem Sohn auseinander zu setzten und so wollten sie ihn zum ende der 1.Klasse nur noch los werden, zu unserem Glück denn so konnte er dann doch auf die Schule für ADHS Kinder wo er heute (4.Klasse) immer noch ist. Mein Resultat wenn ich auf die letzten Jahre zurück schaue wird einfach zu wenig für solch Kinder getan, sie werden abgestempelt und abgeschoben. Mein Sohn bekommt seid knapp 3 Jahren auch Medikamente und KEINER der weiß wie es ist ein ADHS Kind zu haben sollte darüber nicht urteilen. Es hilft in erster linie meinem Sohn selbst damit er sich in der Schule konzentrieren kann und es macht das leben mit ADHS etwas erträglicher (für ca. 7-8 std am Tag) Mein Sohn war auch ein halbes Jahr lang in einer Tagesklinik was ich im nach hinein auch bereue ihn dort hin geschickt zu haben.
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dalelilu hallo maria07, ganz recht kann ich dir da nicht geben.es gibt sehr viele erfahrungen das das es auch später ausbrechen kann (adhs). durch dramatische veränderung in der gwohnten umgebung. durch sehr viel druck,trennung der eltern, durch tot eines familien mitglied,oder durch umzug. ein kind kann jahrelang symptomfrei sein weil alles normal läuft.geriet irgendwas außer kontrolle wie die punkte die ich nannte kann es von heute auf morgen sozusagen ausbrechen.aber eine leichte form da gebe ich recht hat man vorher aber meist nur bemerkbar durch demprament des kindes oder hyperaktives verhalten.
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dalelilu hallo an euch, habe einiges gelesen hier über ADHs. Also ich selbst meine KInder alle drei haben das.Als es bei mir fstgestellt worden ist vor 10 Jahren (heute 28).dachte ich mir. so ein schmarrn.das habe ich nicht. aber mittlerweile verstehe ich es.meine 9 Jährige tochter lies ich nicht behandeln die ersten 7 jahre.das war ein großer fehler.sie kam immer wieder in soziale schwierigkeiten.Hatte sich oft nicht in den griff.sie war unkonzentriert und zu unaufmerksam das sich jedes wochenende mit unfällen äußerten.irgendwann verletzte sie sich selbst und andere.da sie nicht wußte wie man mit seinen gefühlen umgeht.wiederum hatte sich zwei IQ test an den schlechteren Tag hatte sie 113 und an den guten 135.sie konnte mit 4 jahren schon lesen und schreiben.Mit 8 Jahren mußte ich sie aus der schule tun.und in eine Tagesklinik geben weil ein leben mit ihr nicht mehr ging.als der arzt nach 9 monaten sagte sie braucht unbedingt medikamente in der früh für die aufmerksamkeit aber wiederum zur beruhigung was damit sie ihre aggressionen nicht an anderen raus lässt.habe ich gesagt. ok wenn es dann besser läuft mache ich das und einen versuch ist es wert.wir haben von anfang an immer einen geregelten tages ablauf gehabt.und auch mit medikamenten ist sie durch ihr verhalten beinträchtigt.nrmale alttags situationen wie waschen hausaufgaben zu bett gehen.braucht sie mit 10 jahren hilfestellungen.obwohl sie total intelligent ist musisch künstlich und sportlich begabt ist. mein kleiner ist gerade 5 geworden.hat auch verhaltensprobleme aggressiv,laut sehr aktiv.hat aber für sein alter eine gute kognitive entwicklung vorallem seine visuelle wahrnehmung.mathematik ist er besser wie sein mittlerweile 8 jährige schwester.trotzdem mußten wir in aus den kindergarten nehmen da er sehr verhaltens auffällig ist und er sich nicht an regeln halten kann.er möchte aber es geht nicht.eine bitte an alle die kinder mit adhs haben.und es von fachleuten festgestellt ist. es ist eine krankheit und wie man sieht es ist genetisch bedingt.und die kindern sollten wissen das sie es haben damit sie lernen damit umzugehen.und es gibt fälle wie bei mir da geht es nicht ohne medikament.und man tut dem kind nichts gutes es leiden zu lassen.denn nicht nur wir eltern haben es schwer die kinder haben es noch mehr schwer.adhs wird durch erziehung nicht unbedingt besser wenn eh alles in ordnung ist auch nicht durch medis.aber das kind zu stärken ihnen zeigen das es in anderen bereichen sehr gut ist.das selbstbewußt sein aufbauen.erlich zum kind sein.mit dem kind reden über gefühlen.ein kind mit so ein störung die so stark ausgeprägt ist muß mit medis therapiert werden und die eltern auch damit sie lernen zu verstehen wieso ein kind so genau so denkt und fühlt und handelt.mußte das mal los weren weil ja einige denken jedes kind muß adhs haben usw.aber man sollte genau auf die symptome achten.für mich ist es adhs wenn man im leben dadruch beeinträchtigt ist das soziale verhalten nicht mehr erträglich ist und das kind regelrecht leidet. lg dani
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sim0n Modediagnose und so Schwachsinn, wenn ich das nur lese, bekomm ich das Zittern vor Wut. Jeder der mit AD(H)S aufgewachsen ist, ohne das selbiges erkannt wird, weiss was das bedeutet.
Ob man sich stigmatisiert oder nicht spielt keinerlei Rolle. Wichtig ist zu wissen, weshalb man anders ist! Danach sollte man sein wie man ist. Man sollte weder Psychotherapie noch Ritalin sich zu Gute führen. Das einzige was wirklich hilft, ist das Wissen um sein Andersein und Auspowern, egal wie. Und ein wenig bestimmt auch die Ernährung.
Mein Arzt, der bei mir die Diagnose gestellt hat (im übrigen erst mit 25), hat mir mal eine schöne Geschichte erzählt:
Früher, in der Steinzeit, hatten alle Menschen ADHS, weil sie vielfältigen Gefahren ausgesetzt waren und auf der Jagd ihre Sinne zu Höchstleistungen fähig sein mussten. Dadurch hat ihnen ADHS das Überleben gesichert.
Später liessen sich immer Menschen häuslich nieder und wurden Bauern. Dadurch mussten ihre Sinne nicht mehr so geschärft sein und ihr Hirn nicht mehr soviele Informationen aufnehmen. Deshalb verloren sie nach und nach die Merkmale von ADHS bis zur heutigen Zeit.
Bei den verbliebenen ADHS-Menschen wurde das einfach nicht gemacht. Also lasst und in Höhlen wohnen und Jäger und Sammler werden ;)
ADHS als Modediagnose bezeichnen tun übrigens vor allem klar definierbare Gruppen. Zum einen sind das die Scientologen, dann die Anhänger von jeglicher "Naturheilpraktiken" (man kann alles heilen mit einem gesunden Geist und paar Fläschchen Wasser) und einige fehlgeleitete Individuuen. Allesamt haben diese aber eines gemeinsam: Sie sind ohne AHDS grossgeworden und haben keinerlei subjektive Erfahrung!
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sumsemannsumsemann Die Farmer and Hunter-Theorie ist aber nicht gesichert und ist auch in der Medzin noch umstritten. Das ist auch noch kein Grund dafür, dass sich der Rest der Gesellschaft an die ADHS-Mentalität anpassen muss. Ich glaube, dass man zum Beispiel Unterschiede machen muss, je nachdem wie stark die Ausprägung ist. Manches ist ja auch eine Frage der Reife und anderes wird sich auch durch Erziehung/Therapien niemals ganz einstellen lassen. Ich bin davon überzeugt, dass ein Diagnostermin dafür nicht ausreicht. Man müsste das Kind langfristig beobachten, z. B. im Rahmen einer Spiel- oder Ergotherapie. Und ich glaube auch, dass man die gestellte Diagnose in regelmäßigne Abständen verifizieren muss.
Meine Tochter wurde auch fälschlicherweise mit Verdacht auf ADHS zur Ergotherapie geschickt und nach 30 Stunden zeigte sich, dass es weniger daran lag, dass sie sich nicht anpassen kann, sondern dass sie es nicht wollte. Es war ihre Art der Kommunikation, um uns und dem Kindergarten zu zeigen, dass sie sich komplett missverstanden fühlt. Kinder sind oft noch nicht in der Lage in Wort zu fassen, was sie fühlen. Also, wenn ein Kind verträumt ist oder gelangweilt aus dem Fenster schaut, dann ist es vielleicht wirklich nicht ADS, sondern tatsächlich so, dass sich das Kind langweilt und deshalb an einen anderen Ort wünscht.
Ich bin sehr froh, dass unser Kinderarzt damals die Weitsicht hatte und gesagt hat:"Wir sollten nicht nur darüber nachdenken, ob nicht evtl. was mit dem Kind nicht stimmt, sondern ob vielleicht irgendwas mit dem Kindergarten oder mit den Erzieherinnen nicht stimmt." Und siehe da: Nach einem Kindergartenwechsel hatte sich das Problem erledigt. Ich würde heute sagen, dass meine Tochter beides ist: Hunter und Farmer, je nach Bedarf.
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HathorHathor
Dieses Symptome von ADS dürfen nicht mit dem Alter vereinbar sein und müssen mindestens über einen Zeitraum von 6Monaten bestehen und zwar in allen Lebenssituationen. Wenn dies der Fall ist, so sollte man über eine Abklärung nachdenken.
Wichtig ist einfach: umso früher, umso besser. Aber klären Sie genau ab, ob es wirklich ADS ist!!
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sherezade hallo mein sohn ist glaub ich damit geboren,ich kannte adhs damals gar nicht...aber ich geb dir paar beispiele...mein sohn war grundsätzlich nur am schreien,ich wusste nie so recht warum,ärzte sagten dann immer das es dreimonatskoliken seien aber die drei monate waren rum und es wurde immer schlimmer.naja das kind lief dann schon mit vier monaten an der hand und mit acht monaten allein...er hatte ein furchtbaren bewegungsdrang,der wahnsinn,,,,er hörte auf keinerlei regeln...man konnte ihm nicht herr werden mit drei sprach er mit den menschen als wäre er erwachsen,in den kindergarten ging er grundsätzlich mit einem dieser lernbücher wo ma rechnen kann oder schreiben lernt...dieses buch musste dabei sein das ging ohne nicht,naja er ist schlau dachte ich mir is ja super...aber sein verhalten wurde immer schlimmer er flog aus dem kindergarten,kann sich des einer vorstellen,naja bei ihm wurde adhs festgestellt mit fast vier nachdem er durch fast alle therapien gezogen wurde die es gibt....ich hab dann da ein riegel vor geschoben da das kind ja gar nicht mehr kind war...bei meinem sohn sagen wir mitlerweile und die ärzte auch,wenn sein alter mal da angekommen ist wo sein kopf steht dann ist der junge auch nicht ehr hyperaktiv...
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mitzerlmitzerl
Ich fürchte, 2-jährige Jungs haben alle irgendwelche ADHS-Symptome und das ist normal und gut so. ADHS ist eine echte Modediagnose und sehr mit Vorsicht zu genießen. Mach Dir nicht so viele Gedanken und beäuge Dein Kind nicht zu kritisch. Watre mal ab, wie sich das im Kindergarten bzw. in der Schule entwickelt.
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maria07maria07
Wenn du ADHS als krankheit siehst, ich nicht. Aber nun zu deiner frage: die symtomphe müssen vor dem 6 lebensjahr auftreten aber "dignostisier" wird frühstens mit 6 Jahren geamcht.
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sumsemannsumsemann Eine Krankheit wird es dann, wenn es behandlungsbedürftig ist.
Um Gottes Willen...ich würde das, wenns so wäre, meinem Sohn nie einreden!!! Wer macht denn sowas???
Das sind oft Beschützerinstinkte der Eltern, die dann fehlgeleitet werden. Der Mensch gleicht seine Schwächen durch Übung aus, das ist meine Meinung. Wer dreißig Jahre blind ist, geht jedenfalls sicherer durch die Innenstadt als ich, wenn ich zwei Bier getrunken habe. Und wer auf einem Auge blind ist, kann trotzdem nach einiger Zeit wieder 3dimensionale Räume abschätzen. Aber nur, wenn man gefordert wird. Wer nicht ins kalte Wasser geht, der lernt das Schwimmen auch nicht. Und viele Eltern wollen Ihre Kinder eben so sehr beschützen, dass sie sie diesen Herausforderungen von vornherein nicht aussetzen möchten. Das ist nur das, was ich gesehen habe und die Resultate sind meiner Meinung nach manchmal wirklich schlimm.