Ab wann muss man in die Psychatrie?

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9 Antworten

Einfach so, passiert das nur in Filmen. Da muss schon eine akute Bedrohung für dich selbst und andere vorliegen. Aber auch wenn man über suizidale Phantasien redet, wird man nicht direkt eingewiesen.

Ein Tipp: Filme, Romane etc... erzählen, fachlich gesehen , nur Müll. Es muss halt spannend sein, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Guck den Film, hab Spaß dran, aber glaube nicht, dass das im wahren Leben so passiert.

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Nein, keine Sorge, so einfach ist das nicht. Man kann einen nur zwangseinweisen, wenn man eine akute Gefährdung für sich oder andere ist. Und zudem kann ein Psychologe einen nicht zwangseinweisen. Das können nur Psychiater (also Ärzte). Ein Psychologe kann nur die Rettung rufen. 

Also solange du nicht sagst, du hast einen akuten Plan dir oder einem anderen etwas anzutun, kann man dich nicht ohne deine Zustimmung einweisen. Und selbst wenn ein Verdacht auf eine psychische Störung vorliegt, wird die Diagnose meistens ambulant gemacht (und meistens auch die Therapie). Nur in Ausnahmefällen ist dafür ein stationärer Aufenthalt nötig (was dann auch auf freiwilliger Basis ist). Also kannst du ganz offen mit dem Psychologen reden.

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Ach Quatsch. Dafür muss eine akute Gefahr vorliegen, heißt: Suizidgefährdet, usw.
Trotzdem liegt die Entscheidung an sich meistens noch bei dir. Außer du erzählst deiner Psychologin Pläne wie du wildfremde Menschen brutal abschlachten möchtest oder so;)
Ansonsten werden dir verschiedene Möglichkeiten (, die ja dazu dienen sollen dir zu helfen) angeboten und du kannst dann entscheiden.

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Wenn ein Psychiater jemanden entlässt, der Tötungsabsichten geäußert hat, und dieser dann tatsächlich einen umbringt, ist der Psychiater wegen fahrlässigem Totschlag dran.

Bei Eigengefährdung wäre auch strafbare unterlassene Hilfeleistung denkbar.

Also ich wär da schon vorsichtig mit dem was ich sage; denn der Psychiater ist aus seiner juristischen Sicht auf der sicheren Seite, wenn er die Polizei ruft. Und die denken dann halt auch lieber: ''Na den nehmen wir vorsichtshalber mal mit, das sollen dann die Ärzte im Krankenhaus entscheiden''. Diese reichen es wiederum zu einem Richter weiter. Der macht dann eine befristete Unterbringung nach dem Motto ''Kommt Zeit, kommt Rat''.

Länger wie 3 Monate dürfen sie einen aber nicht einsperren.

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Einfach so sicher nicht. Das passiert nur in akuten Notsituationen oder wenn der Patient das so wünscht.

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Wenn du offensichtlich eine Gefahr für dich selbst oder andere bist kann man dich schon für gewisse Zeit zwangseinweisen

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Einfach so weist dich niemand ein. Es wird dir eher empfohlen.

Nur wenn man suizidgefährdet ist, kann der Amtsarzt dich zwangseinweisen.

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Einfach so passiert das nicht.

Auch nicht, wenn du eine Krankheit oder der Verdacht einer psychischen Krankheit besteht.

Gegen deinen Willen kannst du erst dann eingewiesen werden, wenn du eine Gefahr für dich oder andere darstellst.

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Ein Arzt kann Dich nur bei Eigen- oder Fremdgefährung und nur für 24h Zwangseinweisen. Über weiteres kann nur ein Amtsarzt oder ein Richter entscheiden.

Solange Du also nicht gerade mit einem Messer zu Deinem Psychotherapeuten gehst, wird er Dich auch nicht zwangseinweisen (dürfen).

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