Frage von JasminaAlthaus,

Ab wann Hunde kastrieren?

Ab wann kann man Hunde kastrieren lassen, mit welchem Alter? Und gibt es einen Unterschied ob Rüde oder Hündin? Ich dachte bisher immer mit einem halben Jahr. Jedoch gibt es ja auch Frühkastrationen und die Meinung, dass man bei Hündinnen die erste Hitze abwarten sollte...LG

Hilfreichste Antwort von Katrin270182,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine Hündin kann vor oder nach der ersten Läufigkeit kastriert werden. Mit jeder Läufigkeit steigt das Risiko von Mammatumoren um 25%. Das heisst wenn du es vor der ersten Läufigkeit machst, liegt das Risiko bei null. Und lass dir hier nicht so einen Unfug erzählen. Jeder Tierarzt rät zur Kastration. Sie sprechen aus Erfahrung und das ist das was wirklich zählt.

Kommentar von fischerhundefan,

ja Katrin Du hast vollkommen recht:

und diese Erfahrung liegt darin, dass die Tierärzte (und ihre Helferinnen) das Elend sehen, in welch schlechter Verfassung eine Hündin mit akuter Pyometra im Notdienst und in einem Alter, wo man nicht mehr so ohne weiteres so eine große OP wegsteckt, ist. Oder wie sich ein älterer Rüde mit Prostatakrebs oder Analtumoren rumquält, nur weil sein Besitzer zu stolz ist, dem Hund die Hoden entfernen zu lassen... oder die Hündinnen mit offenen Gesäugetumoren, die man längst hätte operieren können - die aber viel zu spät gebracht werden - nämlich erst dann, wenn sie Teppiche und Polster einsauen...

Kommentar von ordrana,

ähm, aber prostatakrebs kommt häufiger bei kastrierten rüden vor, als bei unkastrierten. hodenlkrebs logischerweise bei unkastrierten öfters als bei jenen, wo sie entfernt wurden. ;)

Kommentar von Katrin270182,

Das stimmt nicht. Prostatakrebs bekommen häufiger unkastrierte ältere Rüden.

Kommentar von ordrana,

hm, das hätte ich gerne mit quelle belegt, denn ich kenne mehr als eine quelle, die meine aussage untermauert.

Kommentar von ordrana,

hm, ist ja alles, schön und gut, nur sollte eine kastration nicht zur krebsvorbeugung herangezogen werden. natürlich reduziert sich das risiko an mamatumoren zu erkranken, je früher eine hü+ndin kastriert wird, ABER dafür steigt das risiko an schilddrüsenerkrankungen mit der kastration an.

die beiden felder bewegen sich immer proportional zueinander, je tiefer ein bestimmtes risiko sinkt, desto sträker steigt eines auf der anderen seite an. eine kastration ist KEINE gesundheitsvorsorge und sollte auch nicht dazu mißbraucht werden.

und nein, nicht jeder tierarzt rät zur kastration, wieso auch? du sprichst aus erfahrung? du studierst doch erst, also wie groß werden deine erfahrungen sein?

das soll jetzt kein persönlicher angriff sein, nur frage ich mich, wieso es tierärzte gibt, welche eben nicht mehr diese im studium vermittelten ansichten teilen? meist sind es jene, die sich privat mit bestimmten gebieten intensiv beschäftigen.

Kommentar von Katrin270182,

Hast Du Tiermedizin studiert? Dann tu es und dann kannst Du mitreden. Ich denke das ein Tierarzt und auch ein Student mehr medizinische Kenntnisse hat als Du. Weil- sonst bräuchten wir ja schließlich nicht studieren- gelle!? Erklärst Du Deinem Hausarzt eigentlich auch wie es richig gemacht wird? Unglaublich.

Kommentar von ordrana,

nein ich habe nicht tiermedizin studiert, aber mich sehr lange mit diesem thema, genau wie mit dem thema impfen auseinander gesetzt, mit x verschiedenen tierärzten gesprochen,... ich finde es sehr herablassend, wie du mit mir sprichst. muß denn ein laie automatisch weniger ahnung haben, als jemand, der studiert hat? und ja, ich erzähle auch meinem hausrazt, was ich wie gerne hätte. denn mit kräuterheilkunde für den humanbereich beschäftige ich mich noch viel länger, als mit der heilkunde für tiere.

unglaublich finde ich viel mehr deine einstellung. nicht alles, was vorne irgendjemand predigt, ist deshalb automatisch richtig.

euer lehrstoff, den die professoren euch vermitteln, basiert hauptsächlich aus studien, die die pharmaindustrie finanziert hat, welches schindluder bei der pharma getrieben wird, erwähne ich jetzt hier nicht extra. als kleiner hinweis nur ein satz. "ich glaube nur den studien, die ich selbst gefälscht habe." dies paßt sowohl bei der human, als auch bei der veterinär medizin. leider, leider, leider.

auch wenn die meisten ärzte, egal welchen berreichs, meist mit dem vorsatz helfen zu wollen ihr studium aufnehmen, werden sie leider zu gunsten der geldbeutel anderer ausgebildet. Traurig aber wahr.

wenn du dich mal mit einem veterinärmediziner unterhalten möchtest, der eben nicht mehr der meinung der professoren ist, dann kann ich dir Dr Nennstiel in dreieich empfehlen. ein sehr kompetenter mann, der wirklich ahnung von seinem fach hat.

Kommentar von Katrin270182,

Es ist unglaublich. Sich mit etwas beschäftigen ist nicht = studieren. Was glaubst Du eigentlich was wir hier alles lernen??? Du hast doch keinen blassen Schimmer was Endokrinologie ist bzw. welche Vorgänge im Körper herrschen. Weisst Du eigentlich was ein Tierarzt alles lernen muss??? Und ja- natürlich glaube ich den Professoren an der Uni und den Tierärzten. Weil es ihr Fach ist. Studie hin oder her- die Erfahrungen zeigen es doch.Kräuterkunde ist nur ein winziger Teil- ein ganz winziger. Aber bitte. Erzähl weiter Schmarrn. Für mich ist die Diskussion hier beendet.

Kommentar von ordrana,

nee, stimmt, studieren ist nicht genau das gleiche wie sich mit einem thema beschäftigen. des eine dauert ein leben lang an, daß andere ist mit ner doktorarbeit abgeschlossen.

dann glaubs halt nicht un renn weiter hinter anderen her wie ein schaf, mir soll wurscht sein. alletrdings hab ich die schnauze voll mich von dir herablassend behandeln zu lassen.ich glaube überhaupt nix mehr und du lern nur schön weiter, was dir die pharmaindustrie mit ihren studien vorkaut. ich finde es nur sehr sehr komisch, daß es mittlerweile viele ärzte gibt, die eben nicht mehr wiederkäuen, was sie damals währnd des studiums eingehämmert bekommen haben.

ist aber nicht mein problem, ob du zum jährlichen impfen rätst oder nicht, ob du dich selbst gegen jeden sch... impfen läßt, ob du weiterhin schöne bunte pillchen verschreibst und auch selbst nimmst, dich mit chemo, bestrahlung und konsorten behandeln läßt, wenns denn mal nötig ist. schade ist es nur um die leute die tatsöächlich mal auf deiner tür stehen und hilfe suchen und denen du nur dieser vorgekauten meinung nach behandeln kannst.

Kommentar von ordrana,

wlche erfahrungen? gefälschte studien? na, davon gibt es massenhaft und dummerweise sind es genau diese, auf denen das heuteige wissen vopn ärzten währnd des studiums aufgebaut werden.

ich frag einfach mal, nach den netten zahlen für grippe tote pro jahr in deutschland. und hätte von dir gerne zwei zahlen. nämlich die, die das RKI veröffentlicht und die, die beim staistischen bundesamt geführt wird.

ich kenne beide zahlen und weiß wie weit sie auseinander liegen und finde es wirklich prickelnd, für wie dumm die menschen verlauft werden.

wenn es dich wirklich interessieren sollte, doch danach sieht es nicht aus, ruf bei beiden stellen an und laß dir die zahlen geben.

nur als kleiner hinweis, dies wird nicht nur mit der grippe getrieben und ist nur die spitze des eisberges.

und genau darin liegt auch der unterschied zwischen studieren und sich mit dem thema auseinandersetzen. fürs studium hört man die zahl des RKI, wenn man sich selbst dahinter klemmt und nachforscht fallen immer mehr ungereimtheiten auf.

Antwort von fischerhundefan,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Jasmina ;-)) Du hast Dir gerade erst ein Hundekind angeschafft... wieso jetzt schon diese Frage? Frühkastrationen sind sehr sehr umstritten, wie Du schon als Antwort bekommen hast, man kann sich seinen Hund nicht zurecht"schneiden"... was also ist los? was treibt Dich zu der Frage???

Wer verliert mehr Haare/Haarstruktur: dt. Pinscher oder Rotti?

Kommentar von JasminaAlthaus,

Hallo Mag diese Unterstellungen hier nicht so. Nein, ich habe (noch) keinen Hund. Darf man nicht einfach aus reinem Interesse/Horizonterweiterung fragen? Ich habe gestern ein Inserat von einer 8-mt. Hündin gesehen und mich gefragt, ob die evt. bereits kastriert ist. Dadurch kam mir die Frage in den Sinn, weil ich es eben nicht mehr genau wusste. Die Frage bezieht sich also nicht auf den Welpen, den ich evt. aufnehme! Hätte ich aber einen Rüden, würde ich in def. kastrieren lassen, damit er nicht rumstreunert (wohne auf einem Pferdehof) und nicht „leiden“ muss, wenn er läufige Hündinnen zu schnuppern bekommt. Manche werden nämlich regelrecht "verrückt", rennen über die Strasse oder entwischen aus dem Garten,liegen nur noch vor der Tür und winseln. Auch die Verträglichkeit zu anderen Rüden ist so eher da, was ich aber nie als Hauptgrund für eine Kastra. nennen würde! In manchen Hundeschulen/Kursen/Anlässe (Agility etc.) werden übrigens nur kastrierte Hunde aufgenommen! Damit es eben keine Zankereien, Probleme gibt wenn unkastrierte Rüden und läufige Hündinnen zusammen treffen. Und es muss nicht sein, dass sich private Hunde immer weiter vermehren (viele versuchen ja noch ein Nebeneinkommen dadurch zu erzielen). Es gibt aber genügende Hunde in den Heimen..! Also kastrieren und aus die Maus. Wird im Ausland auch so gemacht. Sollte sich ein Rüde total unauffällig verhalten, muss man ihn tatsächlich nicht „einfach so“ kastrieren lassen, aber welcher potente Rüde ist schon total unauffällig und sucht nicht nach Hündinnen? Und betr. Hündinnen: Es gibt viele, die stark bluten und sich nicht selber säubern. Also werden sie kastriert. Auch dies kann ich nicht verübeln. Habe schon eine Scheinschwangerschaft mitbekommen (was auch gefährlich werden kann). Dies ist nicht der letzte Grund für eine Befürwortung.

Sorry für den langen Text. Bei meinem zukünftigen eigenen Hund, werde ich erstmal warten und später irgendwann entscheiden, ob eine Kastra. notwendig ist oder nicht.

Kommentar von fischerhundefan,

hehehe, wieso Unterstellung?? Du schriebst doch eindeutig:

Zitat "mein Kleiner Rotti/Dobi/nochwas-Mix" daher konnte ich davon ausgehen, dass dies Dein junger Hund ist!

Aber danke für die Erklärung. Hier glauben leider sehr oft Leute, dass sie durch eine Kastration etwas erreichen können, was sie durch den Mangel an Erziehung versäumt haben - deswegen reagierte ich wohl wie ich reagierte ;-))

ps. ich bin sehr wohl für Kastrationen um unerwünschten/ungeplanten Hundenachwuchs zu verhindern und dieses Elend der heimatlosen MixundRassehunde nicht noch zu vergrößern!

Antwort von chynah,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

die mit 6 Monaten ist die Frühkastration, da die Damen mit ca. 8 Monaten zum ersten Mal läufig werden. Ich bin Gegner der "Zwangskastration" des Hundes. Hunde leben mit und durch ihren Trieb. Es ist nicht wirklich wissenschaftlich bewiesen, dass diese Tiere länger leben. Die kriegen dann eben einen anderen Krebs. Sehr sinnvoll: Hund für kastrieren, dann dauerhaft entflohen, entwurmen und impfen, evtl. noch Superbilligfraß und sich dann wundern, wieso er doch an Krebs stirbt... Die psychische Komponente beim Hund wird völlig außer Acht gelassen. Und gerade die ist immens wichtig

Kommentar von fischerhundefan,

Genau, Du sagst es!!

Antwort von lullebutz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Tierärzte verdienen mit dem Kastrieren ne Menge Kohle.Deshalb raten sie gerne dazu!Das Argument mit den Tumoren,ist nicht bewiesen im Verhältniss zu den Nicht-Kastrierten.Kastrieren im Welpenalter finde ich noch unsinniger.Der brauch doch die ganzen Hormone um erwachsen zu werden.Kastrieren macht in meinen Augen erst Sinn,wenn durch Tests bewiesen ist,das eine Aggression durch einen zu hohen Hormonstatus vorliegt!!

Gott sei Dank gibt es auch Tierärzte die nicht wild rumkastrieren um den nächsten Südseeurlaub zu finanzieren.Denn jede Vollnarkose birgt auch für einen Hund kein unerhebliches Risiko.

Kommentar von fischerhundefan,

HAHAHA!!!! Tierärzte verdienten an einer Pyometra/Gebärmutterentzündung, an Tumorerkrankungen (Gesäugekrebs) oder chronischen Prostataentzündungen (bis hin zum Krebs) viiiiiiiel mehr, als durch diese läppische KastrationsOP - die auch noch für Hundehalter im Preis offensichtlich vergleichbar ist (siehe G.O.T.) wo hingegen eine der oben aufgezählten Erkrankungen Nachbehandlungen mit sich zieht und die gesamte Summe als solches keinen Vergleich bietet!!

Das Tierärzte eine "Menge Kohle" verdienen ist ja wohl utopisch! oder warum müssen so viele nebenbei z.B. auf dem Schlachthof in der Fleischbeschau tätig sein?? Schon mal hinter die Kulissen eines Tierarzthaushaltes geschaut? Sicher nicht, sonst würdest Du hier nicht so einen Unsinn verbreiten...!

Kommentar von Katrin270182,

Vielen Dank fischerhundefan. Aber gut dass sich die Leute besser mit Tiermedizin auskennen als die, die jahrelang studiert haben. Ein Tierarzt wird Tierarzt weil er Tiere mag- bitte nicht vergessen. Im Übrigen stimmt es dass wir sehr viel besser an Tumoren usw. verdienen. An langen Prozessen wo sich die Tiere quälen, weil wir sie nicht erlösen dürfen und der Tierhalter daran glaubt dass sie den Krebs besiegen können- da verdienen wir gut mit. Nur weil die Tierhalter nicht kastrieren wollten und es besser wissen. Leute- studiert doch einfach- dann könnt ihr mitreden.

Kommentar von fischerhundefan,

ja, soviel dumme Ignoranz gepaart mit Unwissen regt mich schnell mal auf...

Kommentar von rompi,

Wirklich! Der ist der Hammer!!(-:

Kommentar von Biggi2007,

DH für Fischerhundfan.

Kommentar von lullebutz,

Bin gerne bereit zu lernen,bringt mir einen wissenschaftlich fundierten Bericht das unkastrierte Hunde eher Geschwüre bekommen als kastrierte.Bitte her mit den "Links".Danke euch

Kommentar von ordrana,

naja, eine kastration kann nicht der krebsvorbeugung dienen, da sich das erkrankungsfeld verschiebt.

ich zitiere mich nochmal selbst. ^^

ich nehme jetzt nur rüden als beispiel her, das ganze gilt auch für hündinnen, wobei es hier andere krankheiten sind, ist mir aber einfach zu viel tippselerei das beides aufzuzählen. ;)

bei kastrierten rüden steigt das risiko für

  • übergewicht (x2)

  • prostatakrebs

  • nieren- und blasengeschwüre

  • diabetesrisiko

  • schilddrüsenüberfunktionen

  • osteosarcoma

bei unkastrierten rüden hätten wir ein erhöhtes risiko für

  • leukämie

  • hodenkrebs

  • analfisteln (6x)

  • bei Lymphoma eine kürzere krankheitsfreie Interval

die quelle von der ich diese infos abgetipselt habe ist leider nicht frei zugänglich ist aber sehr verläßlich. wenn interesse besteht selbst zugang zu diesen infos zu bekommen, kann mich gerne anschreiben.

Kommentar von lullebutz,

Danke -@ordana@-das du dir soviel mühe gemacht hast.Wünsche dir ein super Wochenende

Kommentar von ordrana,

dabke schön und nicht der rede wert. mich ärgert diese arzthörigkeit einfach. ;)

hatte die liste auf dem rechner gespeichert und mußte sie nur noch kopieren. ^^

Kommentar von Biggi2007,

Die meisten Tierärzte sind Ärzte aus Überzeugung, nicht weil sie Geld verdienen wollen.Hast Du so schlechte Erfahrungen gemacht? Ich bin nicht der Meinung, daß TÄ mit Kastration mehr verdienen. Wenn die Hunde dann krank sind, verdienen sie bedeutend mehr daran.

Kommentar von rompi,

Du sagst es! Mein Mann macht es aus Berufung! Eine goldene Nase mußt Du Dir durch ein anderes Studium verdienen.Ich bin begeistert von fischerhundefan.

Kommentar von fischerhundefan,

danke ♥ rotwerd

Kommentar von Katrin270182,

DH Biggi2007

Antwort von rompi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Mein Mann ist Tierarzt und ich arbeite mit in der Praxis. Hündin ab 4-5 Monate am besten kastrieren, aber auf jeden Fall vor der ersten Läufigkeit.

Kommentar von JasminaAlthaus,

Super, danke! Kannst du mir bitte noch etwas genauer erklären, weshalb VOR der Läufigkeit?

Kommentar von rompi,

Zur Verhinderung von Mamma-Tumoren, Gebärmutterkrebs etc. Das wird Dir Dein Tierarzt auch bestätigen.

Kommentar von chynah,

das ist nicht in Langzeitstudien bewiesen... Und was bedeutet "etc."?

Kommentar von rompi,

Was soll ich dazu sagen!Guck mal eine Reihe darunter. Katrin hat total Recht!!

Kommentar von fischerhundefan,

@ rompi, Du arbeitest mit in der Praxis?! und dann lässt Du solche Vorwürfe wie die von lullebutz oben unkommentiert so stehen??? ich kanns fast gar nicht glauben... oder seid Ihr und Eure Praxis brandneu dabei?

Kommentar von rompi,

Ich war nicht mehr online! Und zu lullebutz: Es gibt prinzipiell immer Leute, die alles besser wissen. Da stehe ich drüber. Zur Kastration gibt es diverse Meinungen. Wir handhaben das so und der Erfolg gibt uns Recht. Jedenfalls haben wir nichts Negatives gehört. Mein Mann ist schon seit 1992 Tierarzt.

Kommentar von Katrin270182,

Hi rompi- ich studiere Tiermedizin- aber die Leute wissen es TROTZDEM besser. Obwohl sie NULL- Ahnung vom tierischen Körper haben- NULL. Das ist unglaublich. Ich weiß garnicht warum ich mir dann das 6,5-jährige Studium antue wenn es auch ohne geht:-( Und bestätige doch bitte mal das dein Mann besser an einem Krebskranken Hund verdient als an einer Kastration- weil die Tierärzte kastrieren ja nur damit die Kasse klingelt- hört man hier...

Kommentar von rompi,

Du studierst Tiermedizin und hast total Recht. Wir haben die Praxis schon 12 Jahre.Mein Mann hatt vorher sogar noch Großtiere dazu. Er ist kein 'Geldschinder' und hat sehr viel Ahnung, ist sehr angesehen (Buch geschrieben, versch. Fachbezeichnungen etc.) Ich rechtfertige mich hier für nichts. Der Erfolg spricht für sich.Aber Kompliment für Deinen Beitrag!

Kommentar von ordrana,

es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, daß sich frühkastrationen krebsvorbeugend auswirken. ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen ähnlichen thema. ;)

ich nehme jetzt nur rüden als beispiel her, das ganze gilt auch für hündinnen, wobei es hier andere krankheiten sind, ist mir aber einfach zu viel tippselerei das beides aufzuzählen. ;)

bei kastrierten rüden steigt das risiko für

  • übergewicht (x2)

  • prostatakrebs

  • nieren- und blasengeschwüre

  • diabetesrisiko

  • schilddrüsenüberfunktionen

  • osteosarcoma

bei unkastrierten rüden hätten wir ein erhöhtes risiko für

  • leukämie

  • hodenkrebs

  • analfisteln (6x)

  • bei Lymphoma eine kürzere krankheitsfreie Interval

die quelle von der ich diese infos abgetipselt habe ist leider nicht frei zugänglich ist aber sehr verläßlich. wenn interesse besteht selbst zugang zu diesen infos zu bekommen, kann mich gerne anschreiben.

Kommentar von Katrin270182,

Dann schick es mir bitte mal rüber.

Kommentar von Katrin270182,

ich würde gerne den Bericht lesen. Schick es mir bitte.

Kommentar von Katrin270182,

ich würde gerne den Bericht lesen. Schick es mir bitte.

Kommentar von ordrana,

kA ob du dem link gefolgt bvist, den ich dir per nachricht zugeschickt habe.

unter der quelle ist noch mehr zu diesem thema zu lesen.

Antwort von ordrana,

hm, auch wenn hier wohl die meisten für eine frühkastration sind, halte ich davon recht wenig. kastration beim hund, finde ich ohnehin nur in bestimmten einzelfällen sinnvoll. aber das ist was anderes. fehlende erziehung macht man nicht durch eine OP wet. ;)

zum thema frühkastration, als gesundheitsvorsorge, würde ich sagen, vergiß es, die hilft dabei nicht, sondern verschiebt nur das krankheitsbild in eine andere richtung.

hier erst einmal für rüden, für hündinnen folgt die liste gleich. ;)

bei kastrierten rüden steigt das risiko für

  • übergewicht (x2)

  • prostatakrebs

  • nieren- und blasengeschwüre

  • diabetesrisiko

  • schilddrüsenüberfunktionen

  • osteosarcoma

bei unkastrierten rüden hätten wir ein erhöhtes risiko für

  • leukämie

  • hodenkrebs

  • analfisteln (6x)

  • bei Lymphoma eine kürzere krankheitsfreie Interval

Kommentar von ordrana,

bei kastrierten hündinnen steigt das risiko für

  • harninkontinenz (x8)

  • übergewicht (x2)

  • herztumor (x8)

  • blutschwamm

  • schilddrüsenüberfunktion

  • schilddrüsenkrebs

  • nieren/blasenschwäche

  • pancreatitis

  • chronische hornhautentzündung

  • schwund von muskelmasse und bindegewebe

bei unkastrirten hündinnen gibt es ein erhöhtes risiko für

  • analfisteln (x6)

  • scheidenetnzündung

  • scheidentumor

  • brustrkrebs (nur im vergleich zur frühkastration)

  • gebärmutterentzündung

die quelle von der ich diese infos abgetipselt habe ist leider nicht frei zugänglich ist aber sehr verläßlich. wenn interesse besteht selbst zugang zu diesen infos zu bekommen, kann mich gerne anschreiben.

Antwort von XDiva,

Wir haben unsere Hündin kastrieren lassen, gleich, nachdem sie Geschlechtsreif war.

Kommentar von JasminaAlthaus,

Wie alt war sie da?

Kommentar von XDiva,

hmmm....1 jahr? da hats unser tierarzt uns empfohlen.

Antwort von Makes,

Wenn er Erwachsen ist.

Kommentar von JasminaAlthaus,

Das ist nicht bei jedem Hund gleich! Ein Hund kann mit 1 oder erst mit 2 "erwachsen" - eher ausgewachsen und reif sein. LG

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