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Ab wann gilt man als Alkoholsüchtig?

Frage von Lapush Lapush

Ab wann ist man Alkoholsüchtig? Meine Mutter trinkt jeden Abend einen Rotwein oder zwei Weißwein Schorlen, doch an Tagen wo sie früher von Arbeit zu Hause ist trinkt sie auch gerne Mal um 12 schon den ersten Wein und dann ohne einen Stopp zu machen den ganzen Tag bis sie einschläft. Gilt das als süchtig? Wenn ja dann kann ich wohl wenig dagegen machen, oder? Angesprochen darauf hab ich sie schon und gesagt das ich mir Sorgen mache und Angst um sie habe wenn sie so weiter macht. Aber ihr scheint das Egal zu sein. Hat jemand vielleicht einen Rat was ich machen könnte falls sie süchtig ist?

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Antworten (19)

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    Antwort von ingridshaus ingridshaus

    Deine Mutter ist auf jeden Fall alkoholsüchtig, denn dies ist man, wenn man regelmäßig trinkt und das tut sie. Die Aussage, dass Du Dir keine Sorgen machen mußt, passt 100%ig dazu, denn ein Alk wird nie zugeben, dass er ein Problem hat und zuviel trinkt. Er kann auch jederzeit damit aufhören - nein das kann er nicht. Deine Mutter muß sich freiwillig in Behandlung geben, dazu zwingen kannst Du sie nicht, aber auch das wird sie nicht tun, denn - wie erwähnt - ist sie aus ihrer Sicht kein Alk. Wie Du schreibst, trinkt sie auch schon Mittag mal ein Glas, so etwas ist eigentlich auch nicht normal, da hast Du vollkommen recht. Sprich sie trinkt sobald sie zu Hause ist, denn in der Arbeit kann sie es sich nicht erlauben, aber auch der Tag wird kommen, wo sie dies heimlich tut, denn die Sucht wird immer größer werden. Mache Dich an profisioneller Stelle schlau und spreche vielleicht auch nochmal mit Deiner Mutter. Du wirst aber sehen, es kommen immer wieder die gleichen Antworten.

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    Antwort von walle48 walle48

    es sind einige gute antworten dabei! ich bin selber ein trockener alkoholkranker und bei mir hat es leider auch sehr lange gedauert bis ich hielfe angenommen habe heute frage ich mich warum nicht früher denn ich habe jetzt ein neues zufridenes glückliches leben ohne alkohol ich leite seit 8 jahren eine selbsthielfe gruppe für suchtkrancke und angehörige bei uns kommen auch noch " nasse "alkoholkranke und auch nur angehörige alleine um nach möglichkeiten der hielfe zu erfahren unser leitspruch für suchtkranke und angehörige lautet "NUR DU ALLEIN SCHAFST ES -ABER ALLEIN NICHT"versuche es noch mal mit einem ich gespräch d.h.ich bin der meinug das du jeden tag alkohol trinkst schadet dir und du wirst davon abhägig und krank und das möchte ich nicht denn ich liebe und brauche dich noch etliche jahre wenn du willst dann helfe ich dir und wir können ja gemeinsam zu einer beratungs-stelle gehen es liegt ein langer und schwerer weg vor dir aber gemeinsam schaffen wir es- mehr kannst du nicht tun denn du mußt auch nach dir sehen dass du nicht selber daran zu leiden hast und in das sogenannte helfer-syndrom kommst ich wünsche dir viel kraft und erfolg gruß walle48

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    Antwort von Welfensammler Welfensammler

    Was ist eine Schorle ? Ein Glas ?

    Und wie oft kommt sie früher von der Arbeit ? Wie lange und wieviel trinkt sie dann bis sie einschläft ?

    Wenn eine Schorle = 1 Glas ist, wären 60% der Deutschen alkoholabhängig. Ein Glas am Tag ist unbedenklich. Eine Flasche am Tag hingegen schon. Hier würde ich von einer Abhängigkeit sprechen !

    Kommentar von Jogi57L Jogi57LJogi57L

    eine schorle ist eine mischung aus wein und limo oder mineralwasser ( limo: dann wird die schorle als "süß" bezeichnet... oder wein und mineralwasser, dann wird sie als "sauer" bezeichnet )schorle weiß süß, weiß sauer, und rot süß, rot sauer, sind übliche bezeichnungen dafür--- jedenfalls in manchen regionen

    Kommentar von Welfensammler WelfensammlerWelfensammler

    Danke für die Info !

    Kommentar von ingridshaus ingridshausingridshaus

    Regelmäßiger Genuss von Alkohol ist auf keinen Fall unbedenklich.

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    Antwort von franky35 franky35

    Hallo , hab jetzt zwar nicht die zeit alle antw. durchzulesen aber möchte trotzdem meine meinung äusern . Bin seit 10 jahren trocken und weiß wovon ich schreibe . das ein Problem vorliegt ist klar , doch was ist jetzt eigentlich das problem , ich glaub auch das ist wichtig zu hinterfragen ! Warum muß sie trinken sprich zubetäuben , welcher schmerz ist da den sie ohne alk. nicht erträgt ? wenn man da anfängt kann man vieleicht besser verstehen und sie selbst vieleicht einsehen das das nicht der richtige weg ist . proffesionelle hilfe für co-abhänige gibt es bei der awo für drogen und alkoh. abhänige ! Ist auf jedenfall ratsam dort sich ein termin zuholen für dich und da kannst du denn dir hilfe hohlen und vieleicht auch für deine mutter !wennn du noch fragen hast schreib mir ich werde mir abends die zeit nehmen dir zu helfen ! gruß Franky

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    Antwort von misior misior

    Es ist von außen schwer zu beurteilen, ob jemand ein "Vieltrinker" ist, oder tatsächlich abhängig ist. Die Trinkgewohnheiten deuten aber auf jeden Fall darauf hin, dass ein Problem vorliegt. Das wird sie aber selbst nie zugeben. Das gehört zum Krankheitsbild dazu.

    Habt ihr vielleicht einen gemeinsamen Hausarzt, dem Du vertraust. Mit dem würde ich zunächst mal darüber reden, dass er mit Deiner Mutter darüber spricht und ihr professionelle Hilfe anbietet. Du alleine kannst leider wenig ausrichten.

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    Antwort von Pteranodon Pteranodon

    Ein Psychologe(spezialisiert auf Alkoholiker), dessen Namen ich leider nicht mehr weiß hat es so formuliert:"Alkoholiker ist, wer den freien Willen verloren hat zu entscheiden ob er Alkohol konsumiert oder nicht". Was da heißen soll, die Person muss Alkohol zu sich nehmen, da ansonsten der körperliche Entzug einsetzt, oder der Psychische drang nach Alkohol ist schon so groß(z.B. um zu Vergessen) dass man sich dagegen nicht mehr wehren kann. > meistens sind beide Faktoren vorhanden <

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    Antwort von hajoka hajoka

    Es gibt da verschiedene Tests, welche klinisch anerkannt sind und z.B. bei Gutachten und Eingangsuntersuchungen zu einer Entwöhnungstherapie durchgeführt werden. Diese Test haben eine höhere Aussagekraft, wenn der Kandidat nicht weiß, dass er einen solchen Test macht. Also lässt man jemanden einen MultipleChoice Fragebogen mit einem Haufen Fragen ausfüllen und nur ein kleiner Teil dieser Fragen bezieht sich direkt auf die Klärung der Abhängigkeitsfrage. Ich selbst habe fünf solcher Tests gemacht und z.Zt. steht es drei zu zwei für nicht abhängig - tatsächlich trinke ich seit drei Jahren überhaupt keinen Alkohol mehr und davor war mein Konsum unauffällig - bis auf den Abend, an welchem ich mit 1,1 Prom. in eine Kontrolle geraten bin. Seither ist mein Leben auf den Kopf gestellt. Das ist nicht der "Normalfall" - zeigt aber, dass wir (vermutlich nicht nur in Deutschland) einen ziemlich verkrampften und leider auch oft unprofessionellen Umgang pflegen, mit Menschen, die diesen gewissen Punkt des anerkannten sozialen Trinkens überschritten haben. Ich persönlich kann Dir nur sagen, dass es primär nicht um die Klärung einer möglichen Abhängigkeit Deiner Mutter geht (es nutzt niemandem etwas, wenn er weiß, dass er abhängig ist, aber trotzdem nix dran ändert) - sondern um Deine berechtigte Sorge...Schau nach Dir - nicht nach Deiner Mutter! Das heißt nicht, dass Du sie nicht miteinbeziehst oder gar meidest. Das heißt lediglich, dass Du Dich nicht selbst abhängig machst, vom Befinden Deiner Mutter. Ist leichter gesagt als getan - ich weiß! Alles Gute und viel Klarheit Hajo

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    Antwort von Praline Praline

    wenn de säufst wie ein Loch!

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    Antwort von suchthilfe suchthilfe

    Ich will die Beantwortung deiner Frage mit einer weiteren Frage beginnen Es sollte geklärt werden, ob deine Mutter sich noch im Stadium des Alkoholmissbrauchs befindet oder schon abhängig ist. Das ist wichtig, weil es die Art der Hilfe bestimmt.Genaue Infos findest dun unter www.suchthilfe-magazin.de/alkohol/koerperliche-hinweise/ oder

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    Antwort von fishhus fishhus

    Ich würde Dir den Rat geben- eine professionelle Hilfe durch die anonymen Alkoholiker oder dem blauen Kreis der Caritas in Anspruch zu nehmen.Dort gibt es Beratungsstellen für Angehörige von Alkoholkranken- die können Dir am besten helfen. Und die Beratungen sind kostenfrei und anonym. Auzs meiner Erfahrung mit Alk.Kranken kann ich Dir nur sagen- das deine Mutter an der Grenze zur Sucht erscheint- den der tägl. Konsum von Alk. ist schon sehr bedenklich.

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    Antwort von Krabbeltier Krabbeltier

    Gewohnheitstrinker sind meist auf dem Wege in eine "Gewohnheit" ,die abhängig macht......Wer nach der Arbeit immer gleich ein Bier auf den heimischen Tisch stellt ,und "nervös wird ,"und sofort losmacht wenn dieses Getrink! nicht mehr vorhanden ist ,hat Probleme!Wie reagiert Deine Ma ,wenn Sie ins Leere greift?Kannst ja einen "Test" machen ,und das letzte.... entfernen ,und so die Reaktion abchecken.

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    Antwort von Wenne Wenne

    Alkoholabhängig, als -süchtig, ist man schon dann, wenn man nur jeden Tag ein Glas Bier trinkt. Und zwar dann, wenn man ohne dieses Glas Bier körperliche oder seelische Probleme bekommt.

    Oder aber, wenn man zur Bewältigung von diversen Situationen Alkohol, in welchen Mengen auch immer, zu sich nimmt und ohne Alkohol diese Situationen nicht bewältigen könnte.

    Das selbe gilt auch für andere Genussmittel, wie z.B. Nikotin.

    Auch könnte man, streng genommen, jemanden als alkoholsüchtig bezeichnen, der auf einer Party Alkohol braucht um lustig und entspannt zu werden. Wenn er es ohne nicht schafft, dann ist eine Abhängigkeit vom Alkohol vorhanden.

    Wie Tekfunk35 schon geschrieben hat: Auf irgendwas sind wir alle 'süchtig'. Das ist ein schleichender Vorgang. Nur sind eben Alkohol oder auch Nikotin zwei von den, am weitesten verbreiteten, Suchtmitteln, die die Gesundheit beeinträchtigen können.

    Es gibt viele Beratungsstellen, annonyme Alkoholiker und so, die auch nicht selber Betroffenen gerne Tips geben, wie sie dem entgegenwirken können, dass ein anderer zu tief in diese Sucht verfällt. Such doch mal so eine in deiner Nähe auf. Deine Mutter muss es ja nicht unbedingt wissen dass du dir woanders fachmännischen Rat wegen ihres Problems gesucht hast. Die Beratungsstellen behandeln das sehr vertraulich und du musst nicht mal irgendwelche Namen angeben.

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    Antwort von GenLeutnant GenLeutnant

    Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:

    Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.

    Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)

    Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.

    Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.

    Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.

    Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

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    Antwort von karin0000 karin0000

    Sucht ist immer sehr individuell und von aussen oft schwer einschaetzbar. haben sich die gewohnheiten deiner mam mit alkohol geaendert? denkst du es wuerde sie nervoes machen wenn sie ein tag oder mehr nichts trinken koennte? http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Fokus/Alkoholabhaengigkeit/Krankheit/Alk...

    Kommentar von karin0000 karin0000karin0000

    http://www.suchtmittel.de/info/alkoholsucht/ hier noch ein weiterer link...

    Kommentar von karin0000 karin0000karin0000

    jedoch es gibt so viele leute , die jeden tag alkohol trinken. und es ist nicht weiter schlimm! es ist wie mit anderen drogen auch, sei es tabak oder cannabis, es kommt immer auf den konsumenten an..

    Kommentar von ingridshaus ingridshausingridshaus

    Du hast ja eine tolle Einstellung, aber wahrscheinlich gehörtst Du auch zu dieser Gruppe.

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    Antwort von Ermittler Ermittler

    Deine Mutter ist ganz offenbar Alkoholikerin - das siehtst Du schon ganz richtig. Sprich doch mal einfach so mit einer Suchtberatungsstelle - das kann nicht schaden und Du bekommst eine Menge qualifizierter Antworten. Du bist übrigens alles andere als allein.

    Prinzipiell ist man süchtig, wenn man damit einfach nicht mehr aufhören kann; wenn der Alkoholpegel zum Alltag gehört und nicht einfach zum Spaß mal für einen Monat ausgesetzt werden könnte und die Bereitschaft fehlt, das Problem ernsthaft zu diskutieren.

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    Antwort von Tekfunk35 Tekfunk35

    Fast jeder Mensch wird mal auf irgendetwas süchtig. Manche bekommen es gar nicht mit. Wir sind ja auch süchtig nach Schlaf, Essen , Luft

    Wenn deine Mutter durch die Sucht so beeinträchtigt ist, daß sie die normalen Aufgaben des Lebens nicht mehr bewältigt, dann fängt das Problem an ins Bodenlose zu wachsen. Frag sie mal, warum Sie den Wein trinkt. Will Sie damit was vergessen, braucht Sie es zum schlafen? Ist sie depressiv? Oder vielleicht genau umgekehrt: trinkt Sie wenn sie gute Laune hat? Hat Sie Phasen wo Sie gar nichts trinkt? Oder ist sie Spiegeltrinker?

    Grundsätzlich sind aber 1-3 Gläser/Tag noch kein Weltuntergang. Viel mehr sollte es aber nicht werden. Im Extremfall hilft dann sowieso nur eine lange, entbehrungsreiche Therapie. Das muss sie allerdings von selber angehen, wenn sie es nicht 100%ig will, wird das nix.

    Kommentar von Lapush LapushLapush

    Nein, sie ist nicht depressiv, sie ist sehr glücklich mit ihrem neuen Freund. Aber es kommt mir irgendwie so vor als würde er sie in die Richtung drängen(kann man so nicht sagen, er trinkt und sie trinkt halt mit).Ich denke sie lenkt sich von dem Stress auf der Arbeit ab. Sie ist nicht aggressiv und auch nicht vulgär wenn sie getrunken hat. eher angeheitert aber dann halt auch ganz schön peinlich. wie auch immer, ich mach mir sorgen weil sie auch so ne kleine person ist die wenig wiegt und schon nach so ner weinschorle quietsch fiedel ist und glasige augen bekommt.

    Kommentar von karin0000 karin0000karin0000

    schlaf, essen, luft hat nichts mit sucht zu tun..... ist ueberlebenswichtig... beim essen kann sich eine sucht entwickeln..

    Kommentar von HoTTenToTT HoTTenToTTHoTTenToTT

    na von schlafen und atmen kann man aber nich süchtig werden. das is ja lebensnotwendich. genauso wie essen,...aber da bin ich mir bei manchen leuten nicht so sicher ob es nur der lebenserhaltung dient^^

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    Antwort von Karl478 Karl478

    Was du schreibst,würde ich sagen,das sie Alkoholikerin ist. Man kann ihr nur helfen,wenn sie einsieht,das sie ein Problem damit hat. Allerdings Alkoholiker verharmlosen dieses bzw. sagen das sie nicht süchtig sind und jederzeit damit aufhören können.Das ist leider fast immer ein Trugschluß.

    Kommentar von Lapush LapushLapush

    ja, das denke ich auch langsam. sie gibt unmengen von geld für wein/zigaretten aus und langsam nimmt es immer weiter zu. ich wohn ja nicht mehr zu hause, aber trotzdem ruft sie mich manchmal von arbeit an ich soll sie nach hause bringen weil es ihr so schlecht geht und dann riech ich halt ne fahne. ich krieg das ja alles nicht mehr mit wie viel es ist, aber bei überraschungsbesuchen so um die mittagszeit da ist sie dann auch manchmal schon angeheitert.

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    Antwort von HoTTenToTT HoTTenToTT

    also jeden abend EIN glas wein sollte noch nicht als gefährlich gelten. wie oft kommt deine mutter denn früher von der arbeit nach hause? wenn es öfter als einmal die woche ist, würde ich mir auch sorgen machen. meine mutter hat damals auch getrunken. erst jeden abend ein bis zwei gläser wein. nach 2-3jahren wars dann mehr als eine flasche goldkrone. und als ich mit 10 jahren wissen wollte ob sie süchtig ist, hab ich einfach mal eine flasche weggekippt. die antwort hab ich "gespürt"... ich rate dir, dich professionell beraten zu lassen... lg

    Kommentar von Lapush LapushLapush

    das tut mir echt leid. als mein vater sie damals verlassen hat war sie jede nacht sternhagel voll und auch aggressiv, mittlerweile ist es auch besser als noch vor 6 jahren aber sie fängt schon wieder an sich in diese richtung zu entwickeln. also hast du es nur über so eine beratungsstelle geschafft? ich weiß nicht ob ich meiner mutter damit nicht schade, sie ist beamtin, sie könnte ihren beruf/ruf verlieren wenn das herauskommen sollte. lg

    Kommentar von HoTTenToTT HoTTenToTTHoTTenToTT

    ich habs nicht geschafft, nein! ich hab sie zwar dazu bewegen könne eine therapie zu machen. aber die hat sie nach zwei wochen abgebrochen. zusätzlich ist sie depressiv geworden. sie hatte eine schwierige ehe mit meinem vater.als ich 16 war hat sie sich das leben genommen. vom alkohol war sie nicht mehr weg zu bekommen. sie war mal lustig wenn sie getrunken hatte oder total hysterisch.. deine mutter wird ihren beamtestatus gewiss nicht verlieren. mein damalieger schwiegervater war polizeibeamter. ihn hat sein chef persönlich zur therapy geschickt, da er öfter angeheitert zur arbeit kam. lg

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    Antwort von PureFresh PureFresh

    Wende dich an Familienmitglieder und schildere denen deine Sorgen. Es ist vielleicht hilfsamer wenn mehrere deine Mutter auf ihr Problem ansprechen und ihr klar machen das ihr Konsum nicht dem üblichem Standart entspricht. Fragt sie welche Gründe sie hat schon so früh zu trinken, sprecht aber vernünftig mit ihr, haltet ihr nichts vor. Kritisierendes Verhalten könnte die Situation wohlmöglich noch verschlimmern.

    Gruß

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