Frage von michi234mnv, 44

Ab wann erkennt man, dass man magersüchtig ist?

Antwort
von helfertantchen, 19

Dazu gehört mehr, als dass man sich bloß dick fühlt und abnehmen will.
-man zählt zwanghaft Kalorien
-man treibt viel Sport nur um abzunehmen
-man hasst sich und seinen Körper
-Lebensmittel werden in "gut" und "schlecht" eingeteilt
-man denkt 24/7 nur an's Essen, Abnehmen, Hungern..
-man wiegt sich mehrmals täglich
-man hungert, verzichtet lange auf Essen
-man belügt sich selbst und Leute die man liebt
-man ist sich selbst NIE dünn genug
-man vergleicht sich mit anderen, dünnen Frauen in der Öffentlichkeit

Wenn bei dir mehrere Symptome übereinstimmen, empfehle ich dir Hilfe aufzusuchen.

Kommentar von michi234mnv ,

danke...aber was ist wenn man sich dafür schämt und nicht wirklich mit jmd darüber sprechen möchte ?


Kommentar von Shiranam ,

Es gibt keinen Grund sich zu schämen. Würdest Du etwa über solche Leute lachen und ihnen nicht bestmöglich helfen?

Wenn nicht, dann darfst Du auch Hilfe annehmen.

Kommentar von helfertantchen ,

So geht es eben vielen Essgestörten. Du musst dich dafür nicht schämen, du brauchst Hilfe. Im schlimmsten Falle zerstörst du dich sonst.

Antwort
von Shiranam, 7

Ein Hinweis ist der BMI, wenn man Untergewicht hat, sich aber als viel zu fett empfindet. Das ist am deutlichsten zu messen.

Ein Hinweis ist, wenn man ständig abnehmen will, seine Kalorienzufuhr akribisch überwacht und das Kaloriendefizit bei mehr als 500 Kalorien liegt. (Kalorienrechner berechnen ja den gesamten Tagesbedarf - davon 500 Kalorien abziehen, wenn man Übergewicht hat...das wäre noch gesund - höheres Defizit nicht)

Ein Hinweis ist, wenn man Freßattacken hat und hinterher spuckt, um alles wieder loszuwerden

Ein entscheidender Hinweis ist, wenn fast ausschließlich das Thema Diät, Ernährung, abnehmen die Person beherrschen, und es kaum noch andere Themen gibt.

Antwort
von landregen, 7

Ab wann? Ab acht Uhr dreißig ungefähr?

Wenn die meisten Gedanken des Tages sich bei dir um Essen und Nicht-Essen und dein Gewicht drehen, dann bist du magersüchtig.

Wenn Ärzte, Freundinnen, Verwandte und/oder sonstige Mitmenschen finden, dass du sehr dünn bist, du dich selbst aber eher noch ein wenig zu dich findest, dann bist du magersüchtig und bist schwer erkrankt an deine Essstörung.

Antwort
von axxvn, 18

wenn man bei jeder Kleinigkeit zb bei einem Apfel anfängt zu denken "das wird mir nicht gut tun bzw das sind zu viel Kalorien" (obwohl es etwa nur 60 sind) ..
allgemein sich die ganze Zeit nur Sorgen über Essen zu machen.
wenn du fast alles mit Sport ausgleichen willst oder hungerst, weil du eine Sache "zu viel" gegessen hast.
(...)

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