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Ab wann einen Hund erlösen?

Frage von Rina20 Rina20

Ich habe einen Labrador der nun schon 18 jahre alt ist und nun deutlich abgenommen hat, hat einen tumor seitlich am bauch, aber wegen seinem alter wollte ich ihn nicht operieren lassen, wurde mich auch von abgeraten, er kann nicht mehr gut laufen braucht lange bis er vom liegen sich aufstellen kann, und gelegendlich brauch er da nun auch schon hilfe, er frisst eigendlich fast nur noch im sitzen oder im liegen.

findet ihr es wäre nun zeit?

wie hoch wären die kosten für so eine tierbestattung? und wie würde sowas bei einem tierarzt ablaufen? was wären da die kosten, jez nicht das es wirklich ums geld ginge aber würde dies gerne mal wissen zum vergleich =/ ich will aufkeinen fall das mein hund leiden muss, er springt ja auch so immer rum aber er stolpern auch schon oft über seine füße er kann leider nicht mehr so wie er will

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Antworten (14)

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    Antwort von Diana77 Diana77

    ich würde sagen ab dem Zeitpunkt wo sich ein Tier nur noch quält sollte man es erlösen. Es ist doch schön, wenn man das kann. Bei uns Menschen geht das ja nicht. Über die Kosten weiß ich leider nicht bescheid. Dein Hund bekommt beim Tierarzt ein überdosiertes Narkosemittel. Er spritzt ihm die Narkose bis er schläft und spritzt dann nochmal nach. Er hört so lange ab, bis das Herz aufhört zu schlagen. Das Tier schläft friedlich ein und leidet nicht.

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    Antwort von Alex247 Alex247

    Ich würde es auch davon abhängig machen, ob er Schmerzen hat? Wenn er keine hat und keine Medikamente braucht, die irgendwelche Nebenwirkungen haben, würde ich ihn nicht einschläfern lassen. Dann ist er zwar eingeschränkt, kann aber trotzdem noch ein schönes Leben haben. Wenn er sich quält ist das was anderes. Finde es toll, dass Du nicht so egoistisch bist und ihn nur um deinetwillen bis zum geht nicht mehr am Leben erhalten willst

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    Antwort von eltenjohn eltenjohn

    wenn er nicht mehr laufen kann, ist es soweit ... mir fiel es auch schwer .... aber ich habe ihn an seinem Lieblingsplatz im Wald ... begraben

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    Antwort von jobo22 jobo22

    Im Zweifel über den Gemütszustand (ob er Schmerzen) hat würde ich eher den natürlichen Tod abwarten. Mit Tierarzt besprechen. Ihr müsst schon selber merken, ob der Hund sich wirklich quält oder nicht..

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    Antwort von Antica Antica

    Ich mag gar nicht dran denken, auch uns steht das in naher Zukunft bevor. Bei uns ist es möglich, dass der Tierarzt nach Hause kommt und den Hund einschläfert. Hier, in der gewohnten Umgebung, kann er dann ruhig einschlafen. Ich wünsch Dir viel Kraft bei Deiner Entscheidung. Wenn Du merkst, er hat große Schmerzen, dann ist die Zeit da.

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    Antwort von pippi60 pippi60

    Das ist keine leichte Entscheidung. Unsere Hündin hatte eine Spritze bekommen, dann ist sie eingeschlafen. Während dieser Zeit dufte ih sie auf dem Arm halten und ca. 1 Stunde Abschied nehmen. Dann hat sie die letzte Sprize bekommen. An die Kosten kann ich mich nicht erinnern, ich glaube es waren ca 20 bis 30 €. Zu den Kosten auf dem Tierfriedhof kann ich leider nichts sagen.

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    Antwort von Arwen45 Arwen45

    Unterschiedlich, die Kosten. Ich habe 50 Euro bezahlt inclusive anonymer Bestattung auf dem Tierfriedhof. War aber ein Gefälligkeitspreis vom Tierarzt. Und wenn Dein Hund so krank ist, dann lass ihn nicht leiden, auch wenn es sehr schwer fällt. Alles Liebe.

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    Antwort von Vogelmeir Vogelmeir

    Die Frage wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, muss jeder für sich abwägen. Solange man helfen kann und Aussicht auf ein lebenswertes Leben besteht, sollte man dies auch tun. Manchmal spielt auch eine Rolle, wie viel Lebensverlängerung man sich leisten kann oder mag. Ein Indikator kann auch das Alter, eben wie viel Lebenszeit und Lebensfreude das Tier statistisch noch vor sich haben kann. Wie hier im Fall des Labrador sind 18 Jahren ein begnadetes Alter, wo man für jeden Tag, Dankbar sein muss. Es gibt viele Fälle, wo Tiere über Jahre noch ein schönes Leben mit ihrem Frauchen hatten, trotz Zucker – tägliche Insulin-Spritze.

    Die Antwort von Arwen45 - „Ich habe 50 Euro bezahlt inklusive anonymer Bestattung auf dem Tierfriedhof.“ - ist jedoch reine Augenwischerei. Das Schöngerede hört man in vielen gewinnorientierten Tierarzt-Praxen. Das Tier wurde mit Sicherheit zerschrättert und weiterverarbeitet. Fakt ist, dass gemäß (EU) Verordnung 1774 aus 2002 die Andienungspflicht an die zuständige Tierkörperverwertungsanlage (i.d.R. Gebietskörperschaft der Landkreise) besteht. Die Tierarztpraxen sind als „Orte der Entstehung“ eingestuft, daher dürfen sie die bei ihnen gestorbenen Tiere wie der Tierbesitzer das Tier aufbewahren und weiterleiten. Die Abholung durch die TBA kostet meist die Pauschale von 50 € (Anfahrt). Die Verarbeitung trägt sich dann Aufgrund der erzielten Gewinne vom Verkauf bzw. der Verwertung des Tierkörpermehles. Die meisten Tierärzte, die solche Gerüchte in die Welt setzen unterhalten eigens Gefriertruhen. Wenn hier dann 3 Gefriertruhen mit 40 bis 50 Tieren voll sind, werden sie von der Tierkörperverwertung abgeholt (geleert). Das kostet auch nur die 50 € Anfahrtspauschale. Durch den erzielten Gewinn kann dann Problemlos das Medikament (i.d.R. Schlafmittel)für die 50 Tiere finanziert werden. Arwen45 schrieb nichts darüber, wo der Tierfriedhof ist, wo für 50 € ein Hund nach Abzug von 20 –30 € für die Euthanasie, der Transportkosten (Nahbereich Pauschale 25 €) noch anteilig ein Friedhof und die Beerdigung finanziert werden kann.

    Die EU-Verordnung ermöglicht auch dass die zuständige Behörde, das ist i.d.R. das Veterinäramt oder Ordnungsamt Ausnahmen genehmigt. Hierunter fallen auch die Zulassungen für die Tierfriedhöfe. Für die Genehmigung eines Tierfriedhofes werden eine ganze Reihe von Fachbehörden gehört. Beim Tier-Himmel wurde für einen 2. Tierfriedhof ein Bebauungsplan aufgestellt und bereits genehmigt „Tierfriedhof am Bahnhof Otting/Weilheim“. Über die Kosten von Gebühren, Planer, Miete, Strom, Wasser usw. müssen wir uns hier keine Gedanken machen. Klar ist hingegen, dass das Vorhalten der Infrastruktur hier anteilige Fixkosten in eine Grabmiete einfließen.
    Das Bestatten selbst ist ein Arbeitsaufwand. In der Mischkalkulation müssen hier die großen Hunde den Goldhamster subventionieren. Schließlich will man einen Tierfriedhof und nicht nur eine Begräbnisstätte für große Hunde, deren Besitzer laufende Kosten wie Hundesteuer, Versicherung, Futter und Tierarzt gewohnt sind. Zu Ihrer Frage, was das i.d.R. kostet, nehmen Sie als Anhaltspunkt die Gebührenordnung vom friedhof-tier-himmel um die 200 €. Vergleichen Sie was, was Sie als AN ihrem Arebitgeber samt Arbeitsplatz kosten, bzw ein gewöhnlicher Handwerker oder eine Autowerkstatt pro Stunde so verlangen muss, um Personal und die Nebenkosten zu finanzieren. Der Friedhof Tier Himmel hat auch die Option „Anonyme Bestattung“ aufgegriffen. Hier konnten die Kosten damit halbiert werden, dass die „Anonyme Bestattung“ in den Arbeitsablauf der ausführenden Person zeitsparend eingefügt werden kann. Auch die Beratung, das für die meisten Menschen so wichtige Gespräch usw. wird auf das notwendige beschränkt. Auf die hingewiesene Annahmegebühr und auch Feiertagszuschlag wird i.d.R. immer verzichtet.

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    Antwort von hundini hundini

    Laß den Hund bitte nicht leiden. Man sieht es dem Hund am Gesicht und am Verhalten an, ob er Schmerzen hat. Einschläfern ist der letzte Liebesbeweis. Es tut zwar sehr weh, aber für den Hund besser. Über die Kosten für eine Bestattung kann ich leider nichts sagen.

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    Antwort von deichhase deichhase

    Hallo an alle! Es ist schon traurig, wenn man seinen vierbeinigen Weggefährten auf den letzten Weg schicken muss. Ich glaube mal - zumindest war es bei meiner Cassy so - die Tiere versuchen uns zu sagen, wann sie gehen wollen. Wenn das Leiden und die Schmerzen zu groß werden, sollte man sie erlösen. Gottseidank darf man das bei Tieren - ich habe schon zu viele Menschen dahinsiechen und wirklich würdelos und unter Schmerzen verrecken sehen. Deshalb finde ich, wenn ein Tier so ein langes glückliches und erfülltes Leben hatte wie dein Hund, dann lass los, wenn er dich anschaut und dir mit den Augen sagt, dass er müde ist und schlafen will... Und ja, wenn du die Möglichkeit hast und den festen Willen, deinen Vierbeiner im Garten zu beerdigen tu das - wir haben das auch gemacht ohne erst groß rumzufragen - wo kein Kläger, da kein Richter unter diesem Motto. Du mußt es ja nicht an die große Glocke hängen... Aber für dich wäre es gut einen Platz zu haben, wo du Zwiesprache mit deinem Freund halten kannst - ich mache das heute noch nach 8 Jahren - kaum zu glauben - und es hilft mir ungemein, wenn ich dieses Gedicht lese und mir bildlich vorstelle, wie es sein wird, wenn...

    Die Regenbogenbrücke Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt. Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge. Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl. Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden. Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit: Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen, den sie zurücklassen mussten und den sie so geliebt haben. Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

    Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln endlich wieder den geliebten Kopf; und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen.

    Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge.... um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.

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    Antwort von horbach horbach

    Tja, diese Entscheidung musst du selber fällen. Niemand kann dir da helfen und leicht wirds sicher nicht. Die Kosten sind sehr unterschiedlich, das kommt auf deinen Tierarzt an...und da wirst du dort selber nachfragen müssen. Denn jeder Tierarzt hat ganz andere Preise...Tierbestattung - ja - frag auf deiner Gemeinde nach. Bei uns durfte der Hund im Garten sein. Wir mussten nur 1,50 m tief und mit einer Folie auskleiden, damit das Grundwasser nicht verunreinigt wird. Schön, so ist sie doch immer noch bei uns....

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    Antwort von Rina20 Rina20

    Vielen Lieben Dank das so viele mir darauf geantwortet haben :)

    Es ist wirklich nicht leicht,und ich kann oder will mir es mir garnicht vorstellen wie es ohne ihn seien wird, aber ist wohl das besten für ihn werd mich mal schlau machen wie das zb mit einer schönen urne ist den beim tierarzt lassen würde ich jetzt nicht unbedingt wollen.

    Vieleicht besteht ja auch die möglichkeit ihn mit einer genehmigung bei uns im Garten zu begraben wenns wirklich bald soweit ist

    Kommentar von liemar77 liemar77liemar77

    dafür brauchst du offiziell natürlich eine genehmigung. lass ihn dir vom ta mitgeben und begrabe ihn in der dämmerung bei euch im garten. es muss keiner wissen, viele tun das.

    Kommentar von Antica AnticaAntica

    genau. Frag nicht nach, tu es.

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    Antwort von Szintilator Szintilator

    Es zeugt auch von Tierliebe, wenn man es in einem solchen Zustand einschläfern läßt, damit es sich nicht länger herumquälen muß. Der TA weiß schon, wie er es machen muß und andere haben hier Dir auch schon gute Ratschläge gegeben.

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    Antwort von liemar77 liemar77

    besprich es mit deinem ta und versuche zu erspüren was dein hund möchte. 18j ist für einen goldy seehr alt. was eine tierbestattung kostet weiß ich nicht. aber es gibt versch. möglichkeiten: eiäschern und ein schöne urne mitnehmen oder auch asche und haare zueinem zirkon pressen lassen. wie ich finde eine wunderschöne idee aber ziemlich teuer. alles gute für euch

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