Frage von Schnuffeli15,

ab wann bekommt man pflegestufe 1,2,3?

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Liebe/r Schnuffeli15,

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Klara vom gutefrage.net-Support

Hilfreichste Antwort von Paula25,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo. Um eine Stufe zu erhalten musst du zuerst einen Antrag von der Kasse ausfüllen und ihn wieder dort hinschicken. Sie informieren den medizinischen Dienst. Die fragen eventuell nach Befunden. Dann Termin. Sie oder er kommt ins Haus. Worauf kommt es an? Auf die Pflege selbst. Was leider gesetzlich so falsch geregelt ist, ist leider Realität. Ein dementer, der sich noch alleine waschen, anziehen und sich eine Scheibe Brot schmirern kann, bekommt keine Stufe, egal ob die Peron das Haus in brannt steckt oder nackt nach Draußen geht.

Es werden nur Pflegeminuten ausgerechnet die sehr knapp sind. Das heißt, du musst die Person, waschen, anziehen, Zahnpflege, kämmen, das Frühstück Mundgerecht geschnitten hinstellen. Kaffee -Tee ebenfalls. Kann die Person noch alleine essen, trinken? Wenn nicht musst du die Person füttern. Das wird dann mit gerechnet. Hilfe bei dem Toilettengang, ist die Person inkontinent? Zwischendurch Hände waschen, beim Laufen einhacken, oder kann die Perosn mit Gehwagen, Stock laufen, Brille putzen.

Arztfahrten werden auch zum Tei mit eingerechnet.Dann musst du die Person zu Bett bringen, die Person dann vielleicht jeden Abend duschen, wieder Zahnpflege, oft am Tag Toilettnehilfe, und muss Nachts die Person beim aufstehen wenn sie muss geholfen werden? Muss die Peron im Bett gedreht werden? Medikamentengabe werden mit gerechnet.

Du siehst schon, es geht nur um die Pflege selbst. Alles andere ist uninteressant, ob die Person beschäftigt wird, ob sie TV sehen kann, ob sie umherirrt ist egal. Das zählt nicht.

Nur die reine Körperpflege, Medikamentengabe, Hilfe beim Laufen oder Rollstuhl und mehr nicht.

Stufe 1 CA 180 Minuten 3 x pro Woche müssen gegeben sein. Dann bekommst du 220€ pro Monat Aber für waschen, anziehen werden 5 Minuten berechnet. aden 7 Minuten egal ob diePerson das Bad genießen möchte. Es geht nur darum, ob die Person sauber ist mehr nicht.

Stufe 2: 230 Minuten Pflege mit mindestens 3x Hilfe in der Nacht. 440€ pro Monat. Stufe 3, dass sind Wachkomapatienten oder schwerstbehinderte die nichts mehr können auch nicht sprechen - schwer geistig Behinderte.Da kommt nur jemanden hin der im Heim wirklich nur noch liegt, und nichts mehr oder wenig mit bekommt.Oder wenn jemand wirklichso jemanden im Pflegebett zu Hause pflegt. Und ich sage dir , der MD testet falsch ab. Zuerst einmal Absage. Das machen sie immer. Dann Wiederspruch einlegen. Dann klappt es meistens wenn man sagt, der Zustand hat sich verschlechtert. Denn die Peron wird befragt. Sie achten auf alles, auf jede Bewegung, Gestik einfach alles. Man muss Übungen wie sich bücken, alleine auf ein Bein stehen, lesen, schreiben. Macht die Perosn alles richtig, wird es schwierig. Die Kassen sind einfach leer und viele werden eine Stufe zurück gestuft, oder sie versuchen die Stufe ganz wieder ein zu stellen. Konterolle kommt auch unangemeldet. Ich kann dir kurz meine Geschichte schreiben. Meine Frau ist 49 Jahre alt, hatte mit 37 Jahren einen Schlaganfall mit einer zurückbleibende linksseitige körperlichen Einschränkung von oben bis unten. Aber damit ist sie zufrieden oder war. Dann bekam sie plötzlich epileptische Anfälle die sich häuften bis man es nicht mehr einstellen konnte.Ich muss alles machen. Tag und Nacht.Weil sie auch Nachts Anfälle hat, muss ich sie wieder trocken legen, aufstehen, sie abduchen, das Bett wieder überziehen.Medikamente geben und eine Weile gucken ob noch was nac kommt. Aber das wird nicht mit gerechnet. Das nent man aufpassen und nicht Pflege. Das geht oft 3-5 mal fast jede Nacht so. Am Tag ebenfalls. Ich muss sie waschen, anziehen alles an Essen hinstellen, kochen, mich um sie kümmern. Ich arbeite aber in Vollzeit. Sie fing dann an Dinge zu vergessen. Heute spricht sie nur noch halbe Sätze, kann nichts mehr alleine, ich muss sie einsperren damit sie nicht im Nachthemd wegläuft, was alles vorgekommen ist. Sie fährt auch Auto, wenn sie den Schlüssel findet.Habe ihr Auto beim Nachbarn abgestelllt der auch den Schlüssel hat. Sie bekam die Stufe 1- erstmal abgelehnt. Nach Wiederspruch kam sie dann durch. Dann die Stufe 2. Pflegedienst beauftragt. Meine Frau ist zu schwierig.Keiner kam vom Pflegdienst. Wechsel auf Malteser. Das gleiche. Pflegepersonen haben das Recht, dass sie auch mal mitgenommen werden zu Veranstaltungen. Dafür steht eine Extrasumme über 1000€ im Jahr zur Verfügung. Sie wurde nie mit genommen. Und nun? Sie hat im Monat über 100 Anfälle von großen und kleinen. Das war der Grund -zu gefährlich weil sie einen Port trägt, damit man schnell handeln kann und wurde 6x reanimiert. Ärztlich alles belegt mehrfach. Habe über 50 Befunde die eine 24 Stundenbetreuung verordnen.Sie hat an 4-6 Tagen mal lichte Momente an denen sie völlig normal wirkt, kann aber nicht lesen, schreiben, rechnen oder die Uhr lesen kann, ist desorientiert, weiß nicht welcher Tag ob Sommer oder Winter ist in der guten Phase. MD kam unangemeldet hier her, ich in der Arbeit, Nachbarn die sich um sie kümmern auch nicht.Meine FRau konnte dem Gespräch etwas folgen, normal laufen und sie konnte sogar eine Tasse Kaffee tragen. Ist das nicht lächerlich? Sie hat bei jeder Kontrolle gefrühstückt alleine und saß lehnenlos auf der Eckbank. Einmal auf dem Fußboden und guckte Fernsehen. (Auf Grund der Sturzgefahr setze ich sie bewusst auf dem Boden). Als ich nach Hause kam erzählte sie mir sehr lückenhaft, womit ich nichts anfangen konnte.Aber sie konnte es der Nachbarin sagen die ihr das Frühstück hinstellte. Nun sind wir angeklagt wegen Verdacht auf Falschaussage. Weil es ihr ein paar Stunden zufällig von gut gehen kann man nicht sprechen - Sie meinen nun, dass meine Frau die ganze Zeit immer so gut drauf war, obwohl sie nicht in der Lage war sich eine Scheibe Brot zu schmieren. Und Heute ist es noch schlimmer geworden. Ich stellte vor lauter Stress die Stufe nur vorläufig selbst ein, weil man mir weit vorher sagte, dass ich sie im Haus anbinden muss, damit sie nicht durch die Terassentür raus kann. Sie hatte in gesunden Jahren sich eine Page gebastelt. Die musste ich welöschen, weil sie die nicht haben darf. Wo steht es, dass Behinderte keine Page haben ddürfen die ich in ihrem Namen weiter führte, da sie ja nicht mehr schreiben kann. Nun warte ich auf die Staatsawaltschaft was die nun machen. In der Zwischenzeit kam ein Schreibenhawollen. Ich zahle nichts, weil sie die Stufe brauchtec und auch Heute noch braucht. Ich muss nun alle die sich um sie kümmern privat bezahlen. Das ist die Realität. Du kannst halb tot sein, und dann bekommmst du immer noch keine Stufe.

Meine Nichte 24 war von Kind an scher krank. Dialyse. Mit 22 bekam sie eine Niere die gut gearbeitet hat. Aber sie war geistig von Geburt an nicht auf der Norm. Stufe 1 gab man ihr. Mehr nicht. Taxifahrten musste mein Schwager selbst bezahlen in weit gelegenen Krankenhäusern wo die Dialyse durchgeführt wurde. Die Stufe 2 wurde nie genhemig. Die Stufe 1 zurück genommen nach der Transplantation. Und lezte Woche starb sie.Das ist der MD. Unsere Geschichte wäre was für das Fernsehen, aber der MD macht das nicht mit. Sonst wäre ich ans Fernsehen gegangen. LG: Paula -Paul

Antwort von Gregorianer,

Das wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt. Die stellen fest, wie hoch der Bedarf an Grundpflege ist.

Wenn man zu Hause pflegt, sollte man sich ein Pflegetagebuch besorgen. Dann hat man einen Nachweis darüber, wie viel Pflege notwendig ist.

Hier kann man das berechnen:

http://www.seniorplace.de/tipps/pflegestufenrechner.html

Antwort von stella78,

Das richtet sich nach der Pflegebedürftigkeit , google wird dir helfen. Ist ein komplexes Thema

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