Ab wann bekomme ich Unterstützung vom Staat?

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6 Antworten

Natürlich willst du das nicht hören, aber über sowas sollte man nachdenken, BEVOR man kündigt! Ist ja nicht völlig unmöglich, mal einen Tag Urlaub zu nehmen und sich beim Arbeitsamt oder einer Sozialberatung ein paar Infos zu holen...

Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, kannst du vermutlich in jedem größeren Geschäft zumindest einen Aushilfsjob kriegen... Und die Zeitarbeit nimmt junge, flexible und anspruchslose Menschen ganzjährig auf.

Aber anscheinend ist dir das nicht gut/ "bequem" genug, und du willst  lieber "Geld vom Staat". Was aber schwierig wird - U25, eigene Wohnung, selbst gekündigt - und "wir" sollen dafür zahlen...

Wenn du einen Job oder eine neue Ausbildungsstelle in naher Zukunft nachweisen kannst und nur Geld zum "Überbrücken" brauchst, sind die Ämter meist großzügiger. Und auch bei deinen Eltern könntest du würdevoll um ein kleines Darlehen bitten, statt dich wieder dauerhaft durchfüttern zu lassen...

Ansonsten gilt: beim Arbeitsamt arbeitslos melden, ALGI-Ablehnung oder -Sperre abholen, zum Jobcenter, HartzIV beantragen (vorübergehend, während der Sperre, aufstockend, wenn ALGI zu niedrig, dauerhaft, wenn kein ALGI-Anspruch besteht), nachweisen, dass du keine Ersparnisse hast, deine Eltern dich nicht unterstützen können und du nicht zurück nach Hause kannst. Oder dein altes Kinderzimmer wieder herrichten...

Und dir selbst mit Anlauf in den A... treten, dass du die dümmste aller denkbaren Lösungen gewählt und selbst gekündigt hast, ohne dir Gedanken über das "Danach" zu machen...

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deine Eltern sind verantwortlich für dich,  bevor dir der Staat etwas gibt, holen sie es von denen

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Kommentar von Topotec
15.11.2016, 09:11

Erst mal kann er Arbeitslosengeld beantragen, sofern er 12 Monate vorher schon gearbeitet und Beiträge abgeführt hat!

 

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Ab 25 Jahre! Du musst deine Eltern nicht anbetteln, sie sind Unterhaltsverpflichtet.

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Überhaupt nicht! Im Notfall geht es heim zu den Eltern < 25......

Du hast deine Ausbildung aus eigenem Willen und Wollen abgebrochen. Auch bei Anspruch auf ALG1 kommt jetzt eine dreimonatige Sperre.

Es steht dir frei als erwachsener Mensch der du bist dein Einkommen auf dem freien Arbeitsmarkt zu erwirtschaften. Jetzt gehen überall die Weihnachtsmärkte los, dann werden auch Logistkhelfer und Zählsklaven bei Inventuren benötigt.

Auch Burgerwender oder Glühweinausschenker werden überall gebraucht......warum soll die Gesellschaft für deine Entscheidung einstehen?


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Wenn du im letzten Jahr eine gewisse Zeit gearbeitet hast kannst du ALG1 beantragen. Die Ausbildung zählt aber nicht als Arbeit.

Such dir einen Job, schau mal im Einzelhandel vorbei. Regale auffüllen kann jeder

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Kommentar von Topotec
15.11.2016, 09:16

Die Ausbildung zählt genau so wie jede andere Arbeit, wenn Arbeitslosenbeiträge entrichtet wurden!

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Ab zur Arbeitsagentur, arbeitssuchend melden, Antrag ausfüllen, Arbeitslosengeld beantragen, allerdings vermutlich Sperre wegen:

Ich habe vor 2 Wochen meine Ausbildung abgebrochen.

 

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