Ich hab eine Arbeitskollegin, die hat heute behauptete, Abtreibung sei kein Mord....
Ist Abtreibung nun Mord oder nicht?? Um Mißverständnisse vorzubeugen: NEIN, ich habe noch NIE im Leben abgetrieben.
Ich hab eine Arbeitskollegin, die hat heute behauptete, Abtreibung sei kein Mord....
Ist Abtreibung nun Mord oder nicht?? Um Mißverständnisse vorzubeugen: NEIN, ich habe noch NIE im Leben abgetrieben.
Du fragst, ob Abtreibung Mord sei oder nicht. Meine Gegenfrage: Wie nennst du das, wenn ein Mensch absichtlich getötet wird?
Der Mensch wird nicht erst durch seine Geburt Mensch. Er wechselt nur seinen Aufenthaltsort.
Mensch ist er von seiner Zeugung an.
Im Leben gibt es immer eine Lösung. Abtreibung ist nie die adäquate Antwort auf die Notlage einer Schwangeren, weil Abtreibung kein einziges Problem löst, sondern nur neue schafft. Was abgetrieben werden muss, sind stattdessen Probleme, nicht Babys.
Die jahrzehntelange Beratungspraxis hat bewiesen, daß schwangere Frauen in einem Konflikt bei entsprechender Beratung, die diese Bezeichnung wirklich verdient, viel eher zu einem Ja zum Leben finden.
Für das Leben aber gibt es 1000 und mehr Gründe: Jedes trotz allem geborene Kind, jede glückliche Mutter veranschaulicht das aufs Neue: http://www.1000plus.de
Danke für dieses Video: Ich habe Tränen in den Augen, so nahe ging mir das.
Ich hoffe, dass dieses Video alle Mütter abschreckt, diesen Schritt zu gehen. Ich selbst hatte nie vor abzutreiben, und werde es auch niemals tun. Es hat mich auch darin bestärkt, eine weitere super natürliche Schwangerschaft zu haben, ohne Untersuchungen, die unnötig sind, außer den drei großen Untersuchungen, die "Pflicht" sind.
Mütter, die einen echten Grund haben abzutreiben, versinken nach einem derartigen Video noch tiefer in der Depression. ...
Es gibt keinen echten Grund, abzutreiben, weil Abtreibung kein einziges Problem löst, sondern nur neue schafft. Was abgetrieben werden muss, sind stattdessen Probleme, nicht Babys.
Diesen Satz habe ich hier schonmal gelesen Lampedusa und da schon darauf geantwortet. Deine Antwort zeugt von einer völlig realitätsfernen Sicht der Dinge. Frei nach dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" wird hier jedes Problem als lösbar deklariert. Dem ist mitnichten so. Aber sieh es ruhig so wie du es hier schreibst. Der Realität kommst du auf diese Weise nicht im entferntesten nahe.
Das Baby scheint nicht gerade glücklich über seine Geburt...
Danke, ein gutes Video!
Ich kannte es bereits, aber die Tränen liefen wieder...
Bitte an alle werdenen Mamis und Papis. seid euch bewusst, dass euch euer Kind liebt.
Wenn der Samen in die Eizelle eingedrungen ist
Wann beginnt das menschliche Leben?
Die moderne Wissenschaft ist sich einig: Das Menschsein beginnt definitiv mit der Befruchtung - die Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Dieser Fakt wird manchmal aus verschiedenen Gründen von manchen Seiten bezweifelt. Folgende, teilweise abstrusen Thesen stehen im Raum:
These a) Beginnt das Menschsein mit der Geburt?
These b) Beginnt das Menschsein nach dem 3. Monat?
These c) Beginnt das Menschsein mit dem Vorhandensein des Gehirns?
These d) Beginnt das Menschsein mit der Nidation?
These e) Verläuft die Entwicklung des Menschen über mehrere Stufen? (Haeckelschen Evolutionslehre).
Mehr dazu: http://www.pro-leben.de/abtr/lebensbeginn_theorien.php
Diese verschiedenen Thesen beweisen ja gerade, dass sich die Wissenschaft und die Philosophie eben NICHT einig ist.
Du vertittst ja tatsächlich die abstruse These, das Menschsein würde erst mit der Geburt beginnen!
In diesem Zusammenhang ist interessant, was die Psychologie entdeckt hat: Das ungeborene Kind hat Bewusstsein: Bei Tausenden von Traumuntersuchungen wurde herausgefunden, dass nicht nur frühkindliche, sondern auch vorgeburtliche Erlebnisse im Unterbewusstsein gespeichert sind. Insgesamt dürfte deutlich sein, dass dieser Ansatz (Leben beginnt mit der Geburt) viel zu spät liegt und allein schon biologisch unhaltbar ist.
Zum Verständnis dieses Kommentars sollte der Leser wissen, wer annemarie37 ist: Anne-Marie Rey, eine schweizer Abtreibungsaktivistin der ersten Reihe. Sie ist die ehemalige co-Präsidentin der SVSS, deren Ziel die Legalisierung vorgeburtlicher Kindstötungen in der Schweiz war.
http://www.gutefrage.net/frage/wie-ist-es-nach-einer-abtreibung#comment4576287body
Leben beginnt mit der Zeugung
„Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern als Mensch. Er wird nicht Mensch, sondern ist Mensch… in jeder Phase seiner Entwicklung, von der Befruchtung an“ (Prof. Dr. med Erich Blechschmidt, Humanembryologe an der Universität Göttingen).
Das Leben ist ab dem 1. Moment Leben. Also ab der Zeugung. Auch wenn das Kind erst Nadelkopfgröße hat, sind bereits alle Anlagen vorhanden, die es später als Person wertvoll machen. Augenfarbe, Nasenform, Hobbys, Charakter....Also ein absolutes Orginal. Und dann fängt der Wachstum an. Am Anfang ist das Aussehen anders, aber dies ändert nichts an dem Leben-Sein. Ein 80 jähriger sieht anders aus und handelt anders als eine 8jährige. Trotzdem sind beides Menschen. Das biologische Argument: Samen und Eizelle sind beide lebendig. Wann sollen die plötzlich unlebendig sein. Und dann wieder lebendig werden, wenn das Kind 9 Monate später auf die Welt kommt. Dies kommt einfach nicht hin Du kannst Dir die Entwicklung des Embryos anschauen oder Dich bei ausweg-pforzheim.de melden, um mit Deiner Frage weiter zu kommen. Denn ich finde es wichtig, dass Du Dich damit auseinandersetzt, damit Du zu einer persönlichen Antwort kommst.
"Auch wenn das Kind erst Nadelkopfgröße hat, sind bereits alle Anlagen vorhanden, die es später als Person wertvoll machen."
Das stimmt natürlich. Nur kann man bei allen Dingen so argumentieren: "Das Kind ist ja erst 9, aber es wird auch mal 18 sein. Dann kann ich ihm ja auch Wodka verkaufen", oder: "Der Embryo wird mal ein Bürger sein, also soll er auch Steuern zahlen".
Nicht so wirklich sinnvoll, oder? Ich denke man sollte die Dinge so betrachten wie sie sind, nicht wie sie vielleicht mal sein könnten.
Deine Folgerung ist ziemlich abstrus.
Sag ich doch: "Wird villt mmal so sein, deshalb ist es jetzt so" macht keinen sinn.
Falsch. Seine Folgerungen führen deine Annahmen nur konsequent weiter.
Abtreibung ist Mord. Da entscheidet jemand einfach über den Tod eines Menschen, auch wenn er noch so klein ist.
Alle Merkmale des Menschen sind schon angelegt. Es braucht nur die 9 Monate, damit sie zutage treten. Aber alles ist bereits vorhanden.
Der Mensch ist Mensch, seit die Samenzelle sich mit der Eizelle befruchtet hat. Er hat ein Recht auf Leben.
Das ist Gottes Plan. Vergiss es nicht. ER ist für das Leben, sei es auch. Das habe ich für deine Kollegin geschrieben.
Also erstens ist es kein Mord. Juristische Begriffe sollte man nicht instrumetalisieren und schon garnicht falsch. Zweitens ergibt sich aus der Tatsache, dass sich aus einer Veranlagung mal etwas anderes entwickeln wird nicht zwangsläufig, dass in diesem fall ein Mensch bereits vorhanden ist.
Es entwickelt sich eben nichts "anderes", sondern ein Mensch, der bereits da ist, entwickelt sich weiter.
Ich glaube du hast meine Arumentation nicht ganz verstanden (der Satz war aber auch etwas verquer formuliert ;o) ). Ob es sich dabei schon um einen Menschen handelt ist die Ausgangsfrage. Die Begründung, es müsste einer sein weil mal ein Mensch daraus wird, ist blödsinnig und ein Zirkelschluss. Und du sagst auch nichts anderes: "Handelt es sich dabei schon um einen Menschen?" - "Ja, weil es einer ist."
mit der befruchtung der eizelle da es sich ab da entwickelt und leben ensteht
Der Mensch ist in dem Augenblick Mensch, in dem er gezeugt wurde. Er ist bereits da und muss nur noch wachsen und sich entwickeln. Für mich ist Abtreibung Mord.
für mich auch!
Und für Gott - erst recht!
Das stimmt natürlich. Nur kann man bei allen Dingen so argumentieren: "Das Kind ist ja erst 9, aber es wird auch mal 18 sein. Dann kann ich ihm ja auch Wodka verkaufen", oder: "Der Embryo wird mal ein Bürger sein, also soll er auch Steuern zahlen".
Nicht so wirklich sinnvoll, oder? Ich denke man sollte die Dinge so betrachten wie sie sind, nicht wie sie vielleicht mal sein könnten.
Deine Folgerung ist ziemlich abstrus.
Sag ich doch: "Wird villt mal so sein, deshalb ist es jetzt so" macht keinen sinn.
Gut dass du den Zusatz "Für mich" hinzufügst. Rechtlich wäre es, wenn überhaupt, dann Totschlag. Man kann es natürlich so sehen, dass hier eine Tötung vorliegt, in meinen Augen ist das aber noch kein Mensch und damit auch keine Tötung geschweige denn Mord.
Nein Abtreibung ist nicht Mord.
Im deutschen Strafgesetzbuch ist Mord in Artikel 211 geregelt und wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
Illegale Abtreibung ist in Art. 218 geregelt und wird bloss mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft - also ein Riesenunterschied !
Es gibt aber auch den straffreien - also zulässigen - Schwangerschaftsabbruch gemäss Art. 218a.
Die Frage "Wann beginnt menschliches Leben?" ist falsch gestellt. Menschliches Leben begann einmal vor Jahrmillionen, es wird von Generation zu Generation weiter gegeben.
Du meinst wohl eher "Wann ist ein Mensch ein Mensch?". Wiederum nach Straf- und Zivilgesetz beginnt das Menschsein mit der Geburt. Nun gibt es Leute, die argumentieren nicht vernunftmässig, sondern aus ihrer religiösen Wertehaltung heraus und sind der Meinung, ab der Verschmelzung von Samen- und Eizelle sei das befruchtete Ei bereits Mensch. Das ist aber ihre persönliche Meinung, nicht mehr und nicht weniger.
Vom Gesetz her jedenfalls ist der Embryo kein Mensch und Abtreibung nicht Mord.
Schau mal bei http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/ethik.htm
Völlig korrekte und weitestgehend wertfreie Antwort. DH! Im Endeffekt ist schließich nur die rechtlichte Bewertung von Bedeutung.
DH
Wann beginnt das menschliche Leben?
Diese Frage ist wohl der zentrale Punkt in der Abtreibungsfrage - Mensch oder Unmensch. Im Prinzip leiten sich sämtliche Meinungen und Antworten von dieser einen Frage ab: Welcher Status hat der ungeborene Mensch im Mutterleib? Ist der Mensch in seiner ersten Lebensphase überhaupt ein Mensch? Oder ist er nur ein ungeordneter "Zellklumpen", der sich erst noch zu einem richtigen Menschen entwickeln muss, wie eine Raupe eben noch kein Schmetterling ist.
Detaillierte Beschreibung (mit vielen einzigartigen Bildern): http://www.pro-leben.de/abtr/entstehung.php
Nach der Befruchtung gibt es keinen Zeitpunkt mehr, wo ein Unmensch zum Mensch o.ä. wird. Jedes Ungeborene ist von Anfang an Mensch und hat ein Recht auf Leben! Die moderne Naturwissenschaft ist sich einig: Mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle beginnt die Lebensgeschichte eines Menschen, einer einmaligen, einzigartigen Person, deren menschliches Wesen sich zu keinem Zeitpunkt der Entwicklung ändern wird. In diesem Moment werden Geschlecht, Aussehen, z.B. Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergrösse aber auch Begabungen, Charakter, ja selbst die wahrscheinliche Lebensdauer des Menschen festgelegt. Was sich ändert, ist das Erscheinungsbild, seine äussere Gestalt: Ein Erwachsener sieht anders aus als ein Säugling. Die erste Erscheinungsform des Menschen ist die befruchtete Eizelle. Sie unterscheidet sich - mit ihren artspezifischen 46 Chromosomen - eindeutig von jeder anderen Eizelle. Das heisst diesen Menschen hat es vorher noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben. Er ist einmalig, einzigartig und somit etwas ganz besonderes!
Was die Embryologie über den Menschen weiß
„Zellhaufen“ und „Gewebeklumpen“ oder „ungeborenes Kind“ und „Mensch in einem frühen Entwicklungsstadium“. Der Embryo hat viele Namen und wirft noch mehr Fragen auf. Die fundamentalste — ab wann ist der Mensch ein Mensch? — ist bis heute Gegenstand zahlreicher Diskurse in Politik–, Geistes– und Rechtswissenschaften. Der folgende Beitrag versteht sich als Hilfe zu einer begründeten Meinung. Mit ihm soll gezeigt werden, was die Embryologie alles über den Embryo in Erfahrung gebracht hat und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. - von Veronika Blasel
http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2003/lf_0203-2-embryolog...
Also ich finde es ist ab den ersten tag leben im bauch und ich denke wer .... der kann auch mit den folgen leben und jeder mensch hat das recht auf leben und leben lassen (wie bei jeden geschöpf )
Also mein kleiner ist jetzt ein jahr und es war das schönst gefühl wo ich ihn das erste mahl spüren konnte oder seine herz töne hören konnte und jede frau auf der welt weiß das das der schönst moment ist oder auch wenn mann zum frauenarzt geht und man bekommt gesagt. Herzlichen glückwunsch und sie sehen den kleinen das erste mahl auf den ultraschall und der kleine ist gerade mal 1 cm groß und dann weiß ich das da leben in mir wächt und ein zweits herz schlägt und wer dann denkt das ist noch kein leben dann weiß ich auch nicht was dann leben ist (das ist meine meinung )
ab dem zeitpunkt wo es befruchtet wird beginnt das leben!!und abtreibung ist schon mord weil man tötet ja einen menschen auch wenn er noch gant klein ist!!
das ist eine ethische frage - wann leben beginnt darf man nicht bestimmen sonst fängt die diskussion an bis wann leben gerechtfertigt sei -leben respektieren und akzeptieren
Das Bundesverfassungsgericht stellte 1993 fest: „Der Mensch entwickelt sich nicht erst zum Menschen, sondern als Mensch. Er ist also als ein sich Entwickelnder immer schon bereits Mensch und nicht ein potentielles Vorstadium von Menschsein.“ Ein Embryo ist also schon in der Entwicklung ein Mensch und wird nicht erst später zum Menschen.
Du stellst mit deinem Kommentar einen Zirkelschluß auf. "Der Mensch entwickelt sich nicht erst zum Menschen, sondern als Mensch." Klar, dass sich ein Mensch nicht zum Mensch entwickeln kann. Die Frage ist ja auch, ab wann er überhaupt ein Mensch ist.
Soso. Ein Jurastudent will die Bundesverfassungsrichter belehren.
Warum nicht?!
Vorbehaltslos alles zu übernehmen, was in die eigene Argumentation passt spricht nicht wirklich für einen mündigen Umgang mit dem Thema. Und ich bleibe dabei: Die von dir zitierte Aussage ist, wenn sie nicht aus dem Zusammenhang gerissen wurde, rein logisch betrachtet ein Zirkelschluß.
Abtreibung ist sicher kein Mord, sonst wäre sie ja verboten. Zumindest rechtlich.
Menschliches Leben begint in der BRD sobald man geboren wurde. Glaube ich zumindest. Ich denke moralisch lebet man sobald man ein bewustsein hat, als sowas wie "Ich bin da" oder wenn man sich vor dem Tod fürchtet.
Berthold Brecht: Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass man es häufig wiederholt.
bei uns ist so manches Schlimme erlaubt und Gutes verboten - danach darfst du nicht gehen.
Stimmt, die frage ist nur ob Abtreibung jetzt unrecht ist...
Ich empfinde das als Unrecht, wenn Menschen mit der Todesstrafe belegt werden, weil sie unerwünscht sind.
Das ist auch unrecht. Die frage ist aber wann man denn en Mensch ist. Ein haufen zellen der alleine nicht 1 minute überleben könnte, ist weder Biologisch noch rechtlich ein Mensch.
Kommentar von nofre84 am 22. Februar 2010 00:01
>es ist verantwortungslos und gleichzeitig mit kindlichem denken verbunden,einen angehenden menschen als zellhaufen abzustempeln!...noch verantwortungsloser sich durch die welt zu f... und bei einem patzer zu denken:abtreibung-->(weitere) freiheit!schande über diese einstellung!
http://www.gutefrage.net/frage/bitte-um-hilfreiche-ratschlaege#comments_10792973
Was macht den nach deiner Meinung einen Menschen aus?
Zu dieser Frage solltest du dir §§ 218, 219 StGB anschauen (http://dejure.org/gesetze/StGB/218.html). Im Übrigen wäre es, wenn überhaupt, Totschlag und nicht Mord, solange keine Mordmerkmale vorliegen.
In Deutschland wird bei Gericht im Fall einer Tötung unterschieden zwischen Todschlag und Mord. Wenn jemand mit einem Auto einen Menschen tötet, gehen Juristen davon aus, dass das keine Absicht war, denn niemand setzt sich ans Steuer, um einen anderen Menschen umzubringen. Also ist das Totschlag.
Mord dagegen geschieht vorsätzlich. Nach dieser Definition wäre die sogenannte Tötung lebensunwerten Lebens im 3. Reich ebenfalls Mord gewesen. Deshalb haben die Nazionalsozialisten den Begriff verändert: Vorsatz und niedere Beweggründe, wie zum Beispiel Habgier (Raubmord) müssen zusammenkommen. Erst dann darf das in Deutschland Mord genannt werden. Diese Änderung wurde nie rückgängig gemacht und gilt deshalb bis heute.
So, versuche einem Jurastudenten bitte nicht zu erklären, was Totschlag ist. Deine Erklärung war übrigens völlig falsch. Totschlag muss ebenfalls vorsätzlich geschehen, sonst ist es fahrlässige Tötung. Habgier ist außerdem kein niedriger Beweggrund. Noch Fragen?
Nein. Du hälst dich ja sogar für schlauer als das Bundesverfassungsgericht.
Fehler deinerseits als meine Überheblichkeit zu deklarieren ist schlechter Stil.
Du triffst juristisch falsche Aussagen. Diese habe ich korrigiert. Meine Aussage zu deinem Zitat weiter oben drückt keinesfalls aus, dass ich mich für schlauer halte, sondern hinter dem Zitat einen Zirkelschluß sehe. Einen Begriff mit ihm selbst zu erklären ist in höchstem Maße unlogisch. Wenn du das nicht siehst hast du entweder den (von dir zitierten) Text nicht kritisch gelesen oder akzeptierst das um weitere Argumente sammeln zu können.
Beschwere dich in Karlsruhe, nicht bei mir.
Das Bundesverfassungsurteil wurde auch von anderer Seite kritisiert, z.B. Prof. Dr. jur Monika Frommel, oder Norbert Hoerster etc. http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/frommel.htm
Zum Verständnis dieses Kommentars sollte der Leser wissen, wer annemarie37 ist: Anne-Marie Rey, eine schweizer Abtreibungsaktivistin der ersten Reihe. Sie ist die ehemalige co-Präsidentin der SVSS, deren Ziel die Legalisierung vorgeburtlicher Kindstötungen in der Schweiz war. Sie verlinkt also auf ihre eigene Webseite, die sehr einseitige Ziele verfolgt.
http://www.gutefrage.net/frage/wie-ist-es-nach-einer-abtreibung#comment4576287body
nach intensivster Diskussion in den 70iger Jahren wurde formal festgesetzt, dass das menschliche! Leben (ca.) ab der 12 Woche beginnt.
Natürlich lebt bereits eine Spermie.
Ja, ist es nun Mord oder nicht? Meiner Meinung nach ist es Notwehr wenn eine Frau abtreibt.
Notwehr? Gegen welchen gegenwärtigen Angriff denn? Mord ist es aber auch nicht zwangsläufig sondern, wenn die Voraussetzungen einer straflosen Abtreibung nicht vorliegen, Totschlag.
Gegen den Angriff, das eine Frau ihre seelische Gesundheit und damit vielleicht auch ihr pysikalisches Leben (soll ja Mütter geben, denen es so schlecht geht, dass sie sich umbringen) in Gefahr ist, dann ist eine Abtreibung NoTWEHR. Die Frau hat abgetrieben, um ihre seelische Gesundheit zu schützen. Es gibt Frauen, für die ist es wirklich besser keine Kinder zu haben. Ein Kind würde unter Umständen eine Horrorkindheit haben. Guck doch mal, wieviele verkorkste Menschen es gibt... Meinst Du, dass jemand, der einen Passanten zusammenschlägt seelisch gesund ist und eine glückliche Kindheit hatte?????
Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, dennoch liegt hier im juristischen Sinne kein Angriff vor. Ein Angriff ist ein von menschlichem Verhalten getragener Angriff auf ein geschütztes Rechtsgut. Notwehr ist hier zu unkonkret und nicht wirklich greifbar.
@Reiswaffel: nein, das stimmt nun auch nicht, illegaler Schwangerschaftsabbruch (Art. 218 StGB) ist eben auch nicht Totschlag - weil, wie du ja selbst sagst, ein Embryo kein Mensch ist. Auch Totschlag gibt es nur bei einem Menschen (nach der Geburt).
Ein ungeborenes Kind umzubringen nennst du "Notwehr"? Wann in seinem Leben ist ein Mensch wehrloser als im Mutterleib?
Also mit "notwehr" hat das nichts zu tun. Ich finde es schon etwas "krank" das so zu bezeichnen.
Ob es Mord ist oder nicht, ich finde absolut niemand außer der Mutter hat darüber zu entscheiden oder sich einzumischen. Keine Kirche, kein Gericht und kein Sonstwas.
Der Vater hat auch ein Wörtchen mitzureden!
Vater wird er erst bei der Geburt. Was hat er denn darüber zu entscheiden? Für ihn ist die Sache ja gelaufen wenn er gekommen ist. Die 9 Monate unwohlsein muss allein die Frau tragen, deshalb sollte es auch allein ihre Entscheidung sein.
Das sehe ich anders. Auch der Vater als potentieller Elternteil hat da etwas mitzureden. Grade deshalb, weil Abtreibungsgründe oft sozial-familiärer Natur sind. Der Vater ist ein Teil dessen und sollte auch etwas zu sagen haben, auch wenn am Schluß die Mutter das letzte Wort hat.
@avuva und Reiswaffel: Mitreden schon, das tut er ja auch meistens - ausser er hat sich aus dem Staub gemacht. Aber Entscheidungsbefugnis hat er letztlich keine. Er kann nicht gegen den Willen der Frau das Austragen (oder Abbrechen) verlangen. Und er kann auch nicht an ihrer Stelle die Schwangerschaft austragen - jedenfalls bis heute, wer weiss, vielleicht wird da noch was erfunden (fände ich allerdings keine gute Idee).
Meine Rede. :o)
Entscheidung worüber? Über Leben und Tod ihres Kindes?
Oskar Kokoschkas Leid
Ein Beispiel für das Post Abortion Syndrom beim Mann - von Christine Zimmer
http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2001/lf_0201-11-pas.pdf
am anfang ist das ja nicht mehr als ein klumpen^^ ohne augen ohne irgendwas lebendiges. da ist es noch kein mord erst wenn es sich weiter entwcíckelt wäre es das. da die abtreibung aber nur bis zum 3-4 monat möglich ist ist es je früher du es machst noch keiner. ich finde man sollte sich keinen kopf machen dass man dann jemand umgebracht hat. was nicht lebendig ist kann auch nicht ermordet werden...
Nein, in der Mutter ist Leben pur, von Anfang an. Und eine Abtreibung nimmt dem Kind die Chance die Facetten des Lebens kennenzulernen. Das Kind sieht anfänglich anders aus. Aber ein 80jähriger sieht anders aus wie eine 8jährige und handelt auch anders. Und trotzdem sind beides Menschen. So ist auch das ungeborene Kind von Anfang an Mensch, ab der Zeugung. Eine lebendige Eizelle und ein lebendiger Same kommen zusammen und 9 Monate dananch kommt ein lebendiges Kind zur Welt. Wann soll da Unleben gewesen sein. Dies geht schon rein biologisch nicht.
Deine Argumentation klärt aber überhaupt nicht, ab wann es nicht mehr Teil der Mutter sondern ein eigenständiges Lebenwesen ist. Das Argument "es war vorher lebendig, dann muss es das danach auch sein" geht also am Kern der Frage vorbei.
Prof. Volker Herzog: Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern immer als Mensch. Die Begründung dafür ist folgende: Bei der Befruchtung verschmelzen die Vorkerne von Ei- und Samenzelle miteinander, wodurch ein neues Genom entsteht. Wichtig ist hierbei, dass dies rein zufällig und bisher nicht steuerbar geschieht. Dieses neue Genom verleiht der befruchteten Eizelle alle Potenzen für die Entfaltung des Individuums. Der Mensch und seine Individualität ergeben sich daher aus dem neuen Genom. Nach der Befruchtung unterliegt er zusätzlich Einflüssen äußerer Faktoren.
http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2003/lf_0203-3-herzog-interview.pdf
Es ist niemandem geholfen, wenn ein Kind zur Welt kommt und nach Jahren in einer Kühltruhe oder einem Mülleimer gefunden wird. Es gibt durchaus gute Gründe im Einzelfall abzutreiben. Wer anderes behauptet und eine Lösung für alle denkbaren Probleme sieht hat keinen ausreichenden Bezug zur Realität.
Stimmt. Der Meinung bin ich auch. Wenn die seelische Gesundheit einer Mutter nicht in Ordnung ist, ist dem Kind auch nicht geholfen.
Man darf zwar auch nicht vergessen, dass Frauen die abgetrieben haben auch in Depressionen verfallen [können], in dem Fall ist aber wenigstens nicht außerdem ein Kind betroffen.
Was? Kein Kind betroffen? Das Kind wird dabei umgebracht und verliert sein Leben!
Wenn die Seele stirbt - PAS
Die für das Kind tödliche Abtreibung wird vielfach als Befreiung der Frau gefeiert, die sie statt vom Kind vom »Gebärzwang« entbinde. In Wahrheit fordert Abtreibung meist zwei Opfer. Viele Frauen erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post- Abortion-Syndrom; oft mit furchtbaren Folgen. - Von Veronika Blasel, M.A.
http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/Lebensforum/2005/lf_0105-9-post-abortion-syndrom.pdf
DH