Mein Sohn hat in Mathe eine 5,ich hätte gerne das er wiederholt,denn mit einer 5braucht er sich doch erst gar nicht bewerben(Reals.)Die Lehrer wollen es nicht,da sie meinen er wird sich nicht ändern,bräuchte einen Rat,Danke
Das 10.Schuljahr ist nur wiederholung und es kommt so gut wie nichts neues dazu.Man arbeitet nur auf die Prüfung hin.Also wenn er sich auf den Hosenboden setzt kann er seine 5 noch wegbekommen.Spreche da aus Erfahrung,ähm....

Sprich mal mit deinem Sohn, wie er die Lage einschätzt. Wenn er selber keine Motivation hat die 9. zu wiederholen, um bessere Bewerbungsnote(n) zu haben, wird die Ehrenrunde nix bringen. Dann lass ihn lieber zu Ende "wurschteln", hauptsache er hat den Abschluss. Und natürlich würde ich das Ganze noch davon abhängig machen, wo (in welcher Branche) er sich bewerben will. Aber: wie die anderen schon geschrieben haben, ich würde auch eher auf das (entscheidende) Abschlusszeugnis setzen - vielleicht kann er ja schon zum Halbjahr ne 4 erreichen und sich lieber damit bewerben...
Im Jahreszeugnis der 9. Klasse hatte ich auch eine 5 in Mathe. Doch da man in der 10. Klasse ohnehin nur ein neues Themengebiet hat (bei uns war das auf jeden Fall so) und der Rest nur Wiederholung ist, schafft man es mit Nachhilfe, sich zu verbessern! So gelang es mir auch, noch eine 4 ins Abschlusszeugnis zu bekommen und jetzt habe ich auch eine Ausbildung. Also nicht wiederholen, sondern sich im 10. Jahr total reinknien, dann ist alles möglich.
Grundsätzlich besteht (in NRW) ein Rechtsanspruch auf einmalige Wiederholung der Klasse 9 bzw. 10, um einen besseren Schulabschluss erreichen zu können, auch, wenn die Schulpflicht erfüllt ist. Es gibt dazu Ausbildungs- und Prüfungs- bzw. Versetzungsordnungen, die auf den Internetseiten der Schul-oder Kultusministerien der einzelnen Länder eingesehen werden können. Auskunft hierüber muss auch die Schule erteilen und auch auf mögliche Alternativen einer Schullaufbahn an einer anderen Schulform aufmerksam machen (Beratungspflicht der Schule).
aus sicht einer mutter ist es sicherlich richtig, für den sohn allerdings mehr schikane als nutzen, ich würde ihm nachhilfeunterricht empfehlen und dann alles auf das grosse abschlusszeugnis setzen. zensuren alleine machen noch keinen guten menschen, wenn er in der berufswelt gut arbeitet und arbeiten kann mit seinen fähigkeiten und talenten sehe ich eine schlechtere zensur für kein hindernis, denn viele bringen erst ihr wahres talent zum vorschein wenn sie sich selbst beweisen können und vor herausforderungen stehen. dass es daurch schwerer wird bestimmte jobs zu erhalten ist klar, dennoch kann man auch über umwege sein ziel erreichen.wenn er einmal einen gute arbeit hat sind noten sowieso kein thema mehr...

Die Frage ist natürlich, ob er sich insgesamt wirklich verbessern würde! Es besteht ja auch die Gefahr, dass er in den anderen Fächern dann abrutscht, weil ja "alles easy ist und ja alles schonmal da war"! Schön ist es natürlich nicht, sich mit einer 5 in Mathe bewerben zu müssen. Aber je nachdem, für was er sich bewirbt, muss es auch kein Hinderungsgrund sein. Ich würde einfach mal auf die Einschätzung des Lehrers vertrauen.
Die Frage würde ich erstmal deinem sohn stellen. warum hat er eine 5 in Mathe? Will er überhaupt wiederholen? Warum meinen die Lehrer das er sich nicht ändert. Es kann an deinem Sohn liegen, weil der Umgang dort in der Klasse wo er Mathe macht nicht der beste ist und er dadurch keínen Bock hat usw. Wenn er generell keinen Bock hat, dann nutzen auch keine nachhilfestunden. das Geld kann man sich sparen. Ich würde in der Situation mal mit ihm sprechen und dann gemeinsam mit dem Lehrer. Manchmal ist es besser zu wechseln. Und sitzenbleiben schadet auch nicht. Wenn die Klasse besser ist (die neue) dann das Jahr nochmal machen. Würde ihm aber auch versuchen klar zu machen was es bedeutet wenn er wieder so anfängt und schludert. das könnte ihm später statt einer Ausbildung nur ein Hilfsarbeiter Job bringen. Mach ihm das estmal klar. damit er noch umdenken kann. Aber egal was passiert. Es ist alles nur eine Frage des WILLENS....

Mit welchem Zeugnis bewirbt man sich denn? Mit dem von der 9. Klasse oder mit dem 1. Zeugnis von Klasse 10? Wenn er sich mit dem 9er Zeugnis bewirbt, wäre es natürlich nicht schlecht, wenn die 5 weg wäre. Du solltest mit deinem Sohn zusammen besprechen, ob ihr Hoffnung habt, die 5 im Falle einer Wiederholung zu verbessern. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, ein Jahr zu wiederholen. Wenn dein Sohn sich erst mit einem Zeugnis aus der Klasse 10 bewirbt, hätte er ja noch ein paar Monate Zeit, die 5 im normalen Durchgang auszubügeln. Ich finde es auch schwierig zu entscheiden. In beiden Fällen hängt es sehr vom Verhalten deines Kindes ab. Und wie sind die Lehrer "drauf"? Würdest du ihrem Urteil vertrauen? Ich würde auch zur Wiederholung tendieren.

Mit meiner Tochter hatte ich das selbe Problem, ich ließ sie dan auf die Abendschule gehe um den Abschluß zu verbessern,,dein Sohn muß lust haben den Abschluß zu verbessern und einsehen das es besser für ihn ist den Abschluß zu verbessern sonnst hat es gar keinen Sinn, versuche Ihm klar zumachen das es, ohne die 5 raus zu bekommen, keinen Sinn macht sich wo vorzustellen da die Anforderungen heutzutage sehr hoch sind und es immer schwiriger wird im Berufsleben ohne gute Noten Mfg Claudia :-)

Wenn Du es für richtig hälst, dann laß ihn die Klasse noch mal machen. Schicke ihn zur Nachhilfe, dann rappelt er sich auch wieder auf. Ist ein schlimmes Alter, aber das geht auch vorbei
Für mich wäre es unschön gewesen, wenn ich eine Klasse hätte wiederholen müssen - da sich der Stoff lediglich wiederholt und die ganzen Schulkameraden eine Stufe höher kletterten. Ich würde (als Aussenstehender und Nichtfamilienvater) dafür plädieren, dass er versetzt wird und neben der Schule für Mathe eine Nachhilfe bekommt.
Aber nicht aus dem Zeugnis der 9.Klasse, mit dem man sich ja bewerben muss!
Aber die verbesserung wird im nächsten Zeugnis ja zusehen sein