9 Monate nicht beim Kinderarzt - wer weiß Rat?

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4 Antworten


Mittlerweile gilt in fast allen Bundesländern eine Vorsorgepflicht. Alle Kinder haben ein Recht auf eine frühzeitige Erkennung und eine entsprechende Therapie von Erkrankungen, die eine normale körperliche und geistige Entwicklung in besonderem Maße gefährden. Zugleich sollen die Untersuchungen dazu dienen, Fälle von Vernachlässigung, Verwahrlosung, Kindesmisshandlung oder sexuellem Missbrauch zu erkennen und einem entsprechenden Fehlverhalten der Erziehungsberechtigten vorzubeugen.

Deshalb wird gegebenenfalls über das verbindliches Einlade- und Meldewesen zur Vorstellung die Einhaltung der Untersuchungen vom Jugendamt kontrolliert.

Ich gehe mal davon aus, dass das Kind deiner "Freundin" noch sehr klein ist, da nur im ersten Lebensjahr die Untersuchungen in kürzeren Abständen erfolgen sollen.

Mir erschließt sich kein nachvollziehbarer Grund, wichtige Untersuchungen meines Kindes, die zudem noch von der Krankenkasse bezahlt werden, nicht wahrzunehmen.

Wo liegt denn jetzt konkret das Problem?

Es gibt z.B. auch für Flüchtlinge die Möglichkeit, Vorsorgeuntersuchungen für Kinder wahrzunehmen.

Alles Gute für dich und deine "Freundin"!

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war sie halt im Urlaub mit dem Kind?

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ich war auch nicht beim kinderarzt  so ungefair 30 jahre was soll ich tun? ich brauch dringend hilfe von mein kinderarzt.bitte hilfe dringend

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Muss man doch auch nicht...
Zum einen sind selbst Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen nicht verpflichtend und wenn die nicht anstehen und man nicht grad ne chronische Erkrankung hat, kann es sein, dass man Jahre nicht beim KA ist.

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Kommentar von isebise50
17.04.2016, 10:48

In einigen Bundesländern, darunter Bremen, Hessen, Saarland,
Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Sachsen, Schleswig-Holstein,
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, sind Gesetze in Kraft getreten, die durch Datenübermittlungen der Meldebehörden und der Kinder- und Jugendärzte die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen sicherstellen sollen.

Das Jugendamt kontrolliert gegebenenfalls Familien, wenn deren Kinder nicht zur "U-Untersuchung" kommen.

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