Mit den Zahlen für die (graue, überwiegend in der Sache nicht vorgebildete) Masse, die man hier Volk nennt, ist da stets ein eigen Ding. "Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast!" - sagt schon ein altes Sprichwort. Woher weiß man zum Beispiel auch, daß im nächsten Jahr (also unstrittig doch im Dunstkreis der Zukunft) ganze 11 Milliarden EUR im Gesundheitsetat fehlen sollen??? Damit schießt man die Meute sturmreif, soll heißen: bereitet das Volk vor auf höhere Abgabenlasten. Das alles stimmt so freilich nicht und auch die vorgeblich niedriger gerade wieder werdenden Arbeitslosenzahlen ergeben sich auch auch aus ganz konkreten Umständen: schuldentreibende Verlängerung der Kurzarbeit in Dimensionen bisher ungekannten Ausmaßes, Verkürzung der Bezugsdauer für Ersatzleistungen (das heißt: man fliegt dann eben einfach aus der Statistik raus), usw. usf. Die Leute, die sich in diesem Staate allein selbst noch Volksvertreter nennen, haben keinen Plan mehr für einen Ausweg zu dieser Krise aus dem Sumpf willentlich liberalisierter und globalisierter Märkte:. Den Geist, den ich rief, werd' ich nun nicht mehr los! Sie sind befangen in einer Lethargie der Sinnkrise, da selbst ganz Linke, die ansonsten kein Mikro kriegen in dieser Medienlandschaft, mal rangelassen werden, um ihnen vielleicht die eine oder andere Idee abzulauschen und sie dann als eigene zu verkaufen. Stichwort: Börsensteuer. In 1998 vom PDS-Parteichef gefordert und als Populismus abgetan... Stichwort: Finanzmarktregulierung. Von La Fontaine und seinem französischen Amtskollegen Ende der 90-er gefordert; heute - weil anderweitig ausweglos und eigentlich Totalbankrott - als eigener Ansatz verkauft... freilich geht's ja nicht, weil nicht alle mitmachen... wir sind alsio nicht schuld daran, wenn's nicht klappt. Aber Obama ist ja auch für eine kernwaffenfreie Welt. Nur zu dumm, daß sie selbstverständlich nur möglich würde, wenn alle mitmachten. Also gibt's eben gar keine!
Zurück zur Rentenproblematik: Hier isz jeder Staat dieser Erde in einer Hauptpflicht, nämlich für seine Bürger in einem Lebensabschnitt das zu versorgen, zu dem sie selbst - rein physisch - nicht mehr in der Lage sind. Im System der hochgelobten Marktwirtschaft kommt ja noch dazu, daß sie schon lange vor Eintritt des Rentenalters, also wenn sie eigentlich noch selbst leisten könnten und wollen, schon ausgekoppelt sind und mithin ausgesteuert werden hinsichtlich ihrer - rein rechnerisch (wer bestimmt hier eigentlich die Formeln?) - Ansprüche auf Ruhestandsgeld. Man kann nun weiter Begriffe wie Altersarmut oder dergeleichen in die Medien lancieren, der Staat wird schlußendlich nicht umhinkommen, solche Regularien einzustellen, die ein Funktionieren der Versorgung zumnidest im Rahmen des selbst auferlegten Artikel 1 Grundgesetz garantieren müssen. Ob dies dann Bürgergeld heißen wird oder anders, ist dabei ohne Belang. Wenn es heute schon Milliardäre gibt in Deutschland, die sich zu Initiativen bereitfinden für einen Fonds, aus dem ein solches Bürgergeld zu speisen wäre, spricht dies eine offene Sprache!
Hey super Antwort, danke. Weißt du auch wieviel das dann insgesamt ist?? Wenn man die 80 mrd vom Staat nimmt + das Geld was die Arbeitnehmer einzahlen??
Danke dir
Weiß ich leider auch nicht.
Ca 20 % der gesamten versicherungspflichtigen Einkommen.