Frage von granufink, 58

8 pkt führerscheinentzug 6 monate. gibt es eine restchance wenn man glaubhaft vermittelt dass die existenz dran hängt. rechtsanwalt meinte jedoch nein?

Antwort
von clemensw, 15

Ist der letzte Bußgeldbescheid (der dann zum Entzug der FE führt) schon rechtskräftig? Dann liegt das Kind im Brunnen...

Falls nicht: Widerspruch gegen den letzten Bußgeldbescheid einlegen, Verhandlungstermin abwarten und dann große Heulnummer vor dem Richter abziehen. 

Die Chance ist aber minimal, daß er dir die Krokodilstränen abkauft.

Ich würde also eher mit dem Entzug der FE rechnen und mich schon mal auf die MPU vorbereiten. Deine Kommentare belegen, daß deine Einstellung zu Verkehrsverstößen mangelhaft ist und du daher nicht geeignet bist, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen...

Bei Sätzen wie "beruflich bedingt über 100 000 km im jahr fahren must und sich verstöste über 4 jahre anhäufen" sagt der Gutachter nur, daß es genügend andere Fahrer gibt, die auch so viel fahren und keine Punkte haben.

Und die absolute Krönung ist ein Statement wie "jeweils nur ein kmh drüber" - für 1 km/h drüber gibt es keine Punkte, d.h. es waren mind. 21 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Da läßt dich jeder Gutachter sofort durch die MPU rasseln...

Mit dem Mindset wirst Du um eine verkehrspsychologische Beratung nicht herumkommen, d.h. MPU inkl. Vorbereitung werden dich ca. 1.500€ - 2.500€ kosten.

Kommentar von Crack ,

Deine Kommentare belegen, daß deine Einstellung zu Verkehrsverstößen mangelhaft ist und du daher nicht geeignet bist, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen...

Du weißt das Deine Chancen auf den Stern durch diese [durchaus berechtigte] Kritik etwas sinken? 😇

Hier liegt wohl ein typischer Fall vor der die Daseinsberechtigung des Punktesystems unterstreicht - denn genau für solche Fälle wurde es gemacht.

Und für den Fragesteller:
Auch ich fahre an die 100.000 im Jahr,
das nicht immer völlig gesetzeskonform - dafür aber Punktefrei weil man auch mit +15km/h über dem Erlaubtem pünktlich ans Ziel kommen kann.
Da es bei Dir immer nur einen Punkte gegeben haben soll hattest Du mindestens 7x Zeit Dein Fahrverhalten zu überdenken.
Das ist nicht geschehen,
nun werden andere Leute versuchen Dir zu helfen...

Kommentar von clemensw ,

Sorry, ich bin weder hier um Punkte zu sammeln, irgendwelchen GF-Werbemüll zu sammeln noch um den Fragestellern Honig ums Maul zu schmieren.

Ob ich jetzt 1.450 Sternchen oder 1.451 habe, tangiert meine Pobacken nicht einmal periphär.

P.S: Mich überrascht eher, wie oft die Antworten, bei denen ich nicht mit Kritik am Fragesteller spare, ausgezeichnet werden :-)

Antwort
von ponyfliege, 40

dass die existenz dran hängt, war ja sicher auch vorher bekannt.

der anwalt hat natürlich recht.

Kommentar von granufink ,

naja es soll trotzdem schon ausnahmefälle gegeben haben das it fakt. dennoch wirds wohl schwer klar

Antwort
von KleinerEngel18, 12

Der Rechtsanwalt hat Recht.

Erstens kennt er sich damit aus und zweitens ist das ganz logisch.

Du weißt, dass deine Existenz von deinem Führerschein abhängig ist, dann achte doch darauf, dass du dich angemessen verhältst. So bist du selbst Schuld und ein Richter wird normalerweise auch keine Gnade walten lassen.

Antwort
von peterobm, 26

damit hat dein Rechtsanwalt recht. 

Die Katastrophe hast du leider selbst verursacht.

Entweder in der Zeit Urlaub nehmen oder einen Fahrer bezahlen.

Kommentar von granufink ,

naja wenn du beruflich bedingt über 100 000 km im jahr fahren must und sich verstöste über 4 jahre anhäufen u die verstöse dabei jeweils nur ein kmh drüber sind ist selbst verursacht relativ zu sehen. nur wirds wohl die richter nicht jucken das ist das problem dabei

Kommentar von peterobm ,

dann hat man es versäumt, einen gewissen Lehrgang zu besuchen um Punkte abzubauen, da wird sogar ein Brief gekommen sein

Kommentar von granufink ,

kam zwar hatte aber wiederum beruflich bedingt nicht die zeit dazu sie wahrzunehmen...

Kommentar von peterobm ,

das ist nun persönliches Pech. Mit den Konsequenzen must nun leben.

Wer nicht reagiert, darf sich nicht wundern; sorry

Kommentar von granufink ,

da kann man nichts dafür wenn einem der arbeitgeber nicht die zeit dafür einräumt.

Kommentar von peterobm ,

sowas kann man auch im Urlaub absolvieren.

Kommentar von granufink ,

als das schreiben kam hatte ich keine urlaubstage mehr daher nicht möglich

Kommentar von peterobm ,

da hätte man mit dem AG mal reden sollen, damit kann nämlich dein Arbeitsplatz ernsthaft in Gefahr sein; Entlassung ...

Antwort
von WosIsLos, 39

Dann bräuchte sich kein LKW Fahrer mehr an die Vorschriften halten.

Antwort
von matheistnich, 34

nein vorm handeln denken ist die moral der geschichte :P

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten