das war doch eine begründung bei der atomlaufzeitverlängerung - jetzt sind sie abgeschaltet und ich hab immer noch 230volt in der steckdose.
oder haben die den strom ins ausland verkauft um zusätzlich kohle zu machen?
das war doch eine begründung bei der atomlaufzeitverlängerung - jetzt sind sie abgeschaltet und ich hab immer noch 230volt in der steckdose.
oder haben die den strom ins ausland verkauft um zusätzlich kohle zu machen?
Wind und Sonnenstrom gleichen das jetzt schon aus. Das war nur Panikmache von CDU und FDP.
Völliger Blödsinn. Als ob die paar mikrigen Prozent was ausgleichen könnten. Der Hauptteil wird durch Kohle ausgeglichen. Ein Teil wird auch aus Frankreich bezogen (Atomstrom) da die zu dieser Jahreszeit viel liefern können. Außerdem ist Photovoltaik ökologisch eher bedenklich (Entsorgung) und Windkraft ist zu unzuverlässig (zu starker/schwacher/kein Wind). Die Zukunft gehört Solarthermie (Prabolspiegel), Strömungskraftwerk und weiterhin Kohle (sauberer als sein Ruf). In fernerer Zukunft auch Kernfusion (absolut sicher - Im Falle eines Supergau ist das Kraftwerk hin und die Leute dürfen ein paar Tage die Häuser nicht verlassen), siehe Iter und Wendelstein.
Also ich lagere lieber alte Solarzellen als Atombrennstäbe in meinem Garten. Aber es scheint ja immer noch ein paar Menschen zu geben die lieber der Atomlobby glauben.
In Deutschland werden nur ca.28 % der Energie aus Kernkraftwerken gewonnen.jetzt wurden nur 7 der zwölf Werke abgeschaltet.Das was jetzt fehlt kommt aus Kohlekraftwerken,Gaskraftwerken und zu einem geringen Teil aus den Erneuerbaren Energien.Die Restlichen Kernkraftwerke können zudem ihre Leistung auch steigern.So wird es auch mit den Kohlekraftwerken gemacht.So wird der Energieverlust durch das Abschalten leicht kompensiert.
Es gibt ja noch Kohlekraftwerke, die nebenbei ordentlich CO2 freisetzen.
Auf die Abschaltung kann man sich ja einstellen, aber je mehr zuverlässig arbeitende Kraftwerke vom Netz gehen und je mehr Zufallsstrom eingespeist wird, umso unsicherer wird unsere Stormversorgung. D.h. unsere Netz wird noch früh genug kollabieren.
Durch die Zufallsstromeinspeisung kommt es bei geringer Nachfrage mitunter dazu, dass der Strom ins Ausland abgeleitet, d.h. verschenkt werden muss. Auch wenn wir dadurch zum Stromexporteur geworden sind, bedeutet das allerdings nicht, dass wir zuviel Strom haben.
im TV haben sie gesagt, dass gasturbinen und pumpspeicherwerke schnell zu- und abgeschaltet werden können, nicht jedoch akws.
von daher verstehe ich deine antwort nicht ganz? generiert ein akw zufallsstrom, denn wenn eines ausfällt dann ist das ja genauso wie -zig windräder gleichzeitig
Natürlich lassen sich Gaskraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke schnell zuschalten, aber 1. ist das mit der PV der teuerste Strom und 2. reicht die Kapazität bei weitem nicht. Goldisthal, das größte PS-Kraftwerk in Deutschland, kann gerade mal 8 Stunden 1 GW, d.h. die Leistung eines KKW-Blocks, erzeugen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Goldisthal
Neue Gaskraftwerke erhöhen die Abhängigkeit vom Ausland und sind kaum wirtschaftlich, weil sie nur sporasisch laufen.
Ein KKW erzeugt zuverlässig Strom, denn ein unplanmäßiger Ausfall eines KKW-Blocks kommt sehr selten vor. Gerade die Windenergie erzeugt aber sehr oft Schwankungen in der Einspeisung an einem Tag, die die Kapazität von teilweise >10 KKW-Blocks (bis zu 14 GW) entsprechend. Die immer schon schwankende Nachfrage jetzt auch noch mit einem im stärker schwankendem Angebot auszugleichen, ist dann Sache des Netzbetreibers und schon fast eine Kunst. Die Kunst lassen die sich teuer bezahlen. Von wem wohl ...?
Dein Licht wird auch nicht aus gehen, wenn alle deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen. Allerdings wird dein Geldbeutel sehr leicht werden, dadurch die Kapazitäten aus anderen Ländern importiert werden müssen, die im europäischen Stromnetz mit uns verbunden sind. Dadurch die meisten Versorger einen vergleichsweisen preisgünstigen Fixpreis machen mit den Erzeugern im Nachbarland, wahrscheinlich am meisten mit EDF in Frankreich, dadurch die große Überkapazitäten haben. Allerdings kommst dann die Elektrizität aus Kraftwerken, die von uns nicht beeinflusst werden können. Bedeutet: Der Strom kann auch in alten Reaktoren weit unter unseren Sicherheitsstand erzeugt werden wie beispielsweise Fessenheim, Bugey oder Tricastin. Wer A sagt muss auch B sagen, wer keine Kernenergie will muss auch ein zkunftsfähiges Konzept vorlegen. Das Grünen Konzept, Erneuerbare Energie ja, aber Mittellast mit Gaskraftwerken, halte ich für einen Trugschluss. Man muss dazu sagen, dass von den 7 bereits ein Reaktor vom Netz war (Brunsbüttel).
ist es nicht egal, ob ich folgekosten mit meinen steuern bezahle oder lieber gleich mit einem geringfügig höheren bezugspreis? nach einem größeren störfall "bezahle" ich mit meinen immobilien (oder -fonds), deren wert dann sinkt oder durch entsorgungskosten sogar negativ wird, wenn sie im 30km-radius um einen havarierten meiler stehen?
der strom ist doch nur mangels haftpflicht so billig, und weil die entsorgung nicht eingerechnet ist!
ich könnte günstiger auto fahren, wenn ich auf meine haftpflichtversicherung verzichten würde, aber dem bürger ist dies ja gesetzlich vorgeschrieben.
wird der strompreis nicht an der strombörse festgelegt?
und: je teurer elektrische energie wird, desto höher ist mein gewinn durch eine solaranlage auf dem dach!
wohin ging der strom aus den 7 (oder 6) akws VOR deren abschaltung? verkaufen die monopolisten diesen ins ausland?
Strombörse ist zwar immer ein Argument, allerdings zieht das bei Fixpreisen durch Importverträgen nicht. Dass Kernkraftwerke keine Hapftpflichtversicherung haben mag zwar stimmen, allerdings gibt es einen weltweiten Fond, der eingerichtet wurde um bei einem etwaigen Unfall zumindest einen Teil der Folgekosten zu decken. Wir in Deutschland sollten uns sowieso glücklich schätzen, da hier die Kosten summenmäßig unbegrenzt sind.
Ich Persönlich zahle über meine Steuern keinen Cent zur Entsorgung hinzu, da diese Kosten durch die Industrie getragen werden. Man sollte hier ganz wichtig den Haushalt des Staates bachten, woher das Geld kommt und in was es Investiert wird. Hier liegts du Falsch
aber die milliarde euro für asse trägt allein der steuerzahler!
behauptest du, dass bei einer verstrahlung in ohu alle landshuter hauseigentümer aus einem internationalen fond für den immobilienverlust entschädigt werden?
und wie rechnest du die anschubfinanzierung von ca 170 Mrd DM in den 60er 70er jahren in die kostenbilanz mit ein?
Falsch, das geld hierfür kommt ebenfalls aus der Industrie. Weniger aus der Nuklearindustrie, allerdings überhaupt nicht aus den Steuereinnahmen seitens der Bevölkerung. Hier muss man sich mit dem Steuerrecht beschäftigen, wohin welche Mittel fließen. Man kann behaupten, es käme alles in einem Topf, weil es theoretisch auch so ist, jedoch sieht under Gesetzt es so vor, dass die Steuereinnahmen seitens der Bevölkerung für soziale Projekte bzw. eben in Projekte einfließen, die dem Volke dienen. Davon sind Betroffen Aurobahnen, Sanierungen von öffentl. Einrichtungen, Sanierung von Infrastrukturen usw. Die Asse gehört in diesen ressort nicht hinzu. Seitens diverser Umweltorganisationen und er Politik wird zwar ummer wieder darauf angespielt, hier gilt aber ein psychologisches Spiel, wovon sich die Mehrheit mitreißen lässt. Ähnlich wie Mappus die Stillegung von GKN-1 nutzt, dafür steigt eben das Land im Gegenzug bei EnBW wieder ein. Alles Psychologisch.
Wie nach einer Kontaminierung (ich bitte auf fachlichen Ausdruch) die Entschädigung der einzelnen Bürger ausfallen wird ist fraglich. Hierfür gibt es kein eindeutiges Finanzierungskonzept. Prinzipiell ist es klar Summenmäßig unbegrenzt, allerdings wird die Auszahlung so erfolgen, dass der Energiekonzern und der Staat wohl diese Kosten gemeinsam stemmen werden. Ich hatte mal ein Dokument von der IAEA das die Auszahlung der EIgentümer und der Summen gelistet sind, bei Gelegenheit werde ich den Link zum PDF einstellen.
Zu den Anschubfinanzierungen: Die 170 Milliarden DM waren damals gewollt. Das sollte man nicht vergessen, das ist heute kein Argument mehr, da es eine vergangene Summe darstellt. Der Reaktor Biblis A war das erste Kernkraftwerk, das voll privat finanziert wurde, sowie alle folgenden Reaktoren. Man vergisst das oft, beziehungsweise es wird nicht aufgeführt, dieser Reaktor hatte keine Subventionierung mehr erhalten. Zu sagen, dass die heutigen Anlagen nur aufgrund von Subventionen bestehen, ist falsch. Diese Anlagen hatten in keinster weise mehr Subventionen erhalten. Das Gegenteil wird oft angeführt, aber auch nur politisch motiviert.
Zu deiner Solaranlage: Umso mehr Solaranlagen auf dem Dach sind mag es sich für den einzelnen Lohnen. Wir beispielsweise haben nichts davon, da es nicht möglich ist eine Solaranlage auf unser Dach zu installieren obwohl optimale Südlage, jedoch Denkmalschutz. Insgesamt erhöhen sich die Kosten für die Einspeisung in das öffentliche Netz und bekommen noch einmal einen Zuschlag bei der Börse. Hier richtet sich der Preis nach der Einspeisung.
Zu den anderen sechs Reaktoren: Der Strom wurde natürlich über das Jahr gesehen exportiert. Das kommt aber auf den einzelnen Tag an, wie die Wetterlage ist. Die Anlagen laufen sowieso in der Grundlast, wer sich Informieren würde der weiß, dass die Spitzenlast aus der Windenergie beispielsweise als erstes verkauft wird, da hier der Überschuss entsteht. Die Kernkraftwerke hingegen sind immer für ihren Bereich voll ausgelastet. Sollte genug überschuss vorhanden sein, kann man den Energieträger einsparen, indem man die Kernkraftwerke abfährt. Allerdings ist dieses Abfahren auch nur zeitlich begrenzt, dadurch die Anlagen, die Wetterabhängig fahren nicht kontinuierlich genug Energie einspeisen. Was die meisten oft vergessen: Hauptabnehmer des Überschusses ist Österreich und Italien. Italien will den neubau von Anlagen, weil sie merken, dass Import langfristig zu Teuer wird. Österreich wird aber bei Abschaltungen betroffen sein, sofern keine neuen Kapazitäten zum Export geschaffen werden. Erneuerbare Energien werden erst dann großflächig funktionieren, wenn jeder mitmacht. Dadurch das nie der Fall sein wird, kann man auf bestimmte Energieträger langfristig nicht verzichten, zumindest in der Erzeugungsart der Elektrizität. Wenn der Strom nicht aus Deutschland kommt, baut Tschechien Temelín aus. Und Österreich wird den Strom aus Temelín abnehmen, war bisher auch immer so, weil sie keine Alternativen haben. Meckern aber selber nichts machen...
Ja, der Strom wurde ins Ausland verkauft.
Nach dem abschalten der 8 AKW's, könnten wir immer noch 10% exportieren. Glaubt doch nicht jeden schei.. was die Atomlobby erzählt.