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6-jähriger sohn wird aggressiv, wenn er nicht im Mittelpunkt steht

Frage von erziehung erziehung

Hallo Zusammen,

ich hoffe, hier einige gute Tipps zu bekommen, da wir momentan ein großes Problem mit unserem Sohn haben.

Er ist 6 Jahre alt und ein wirklich guter Schüler der ersten Klasse. Der Lehrer ist voll des Lobes bezogen auf seine schulischen Leistungen. Leider klappt das Miteinander mit den Mitschülern überhaupt nicht. Es gibt ständig nur Streit mit den anderen. Auslöser ist hier leider unser Sohn. Wenn er nicht im Mittelpunkt steht, tritt, schubst oder schlägt auch mal zu.

Es dauert auch beim spielen mit Kindern in der Nachbarschaft keine halbe Stunde bis es Stress gibt.

Uns gegenüber überschreitet er regelmäßig, täglich seine Grenzen. Sein Ton ist recht ruppig und teilweise auch frech. Auch Konsequenzen bringen uns nicht sonderlich weiter. Fernsehverbote, oder ähnliches bringen uns nicht wirklich weiter. Wenn wir in ruhogem Ton mit ihm reden gelobt er natürlich Besserung, vergißt seine guten Vorsätze aber sofort wieder, wenn er mit anderen Kindern zusammen ist.

Erstaunlicherweise ist er bei seinen Großeltern, wo er regelmäßig an 2 Nachmittagen in der Woche ist, das liebste Kind, hört aufs Wort, ohne Endlosdiskussionen. Und das ohne, dass er dort machen darf was er will.

Was können wir tun, um unserem Sohn zu helfen?

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Antworten (19)

  • 3
    Antwort von biggihn61 biggihn61

    hallo, also meine Kinder sind mitlerweile erwachsen. mit meinem sohn hatte ich auch so ein problem in diesem alter. man nennt es negative kontaktaufnahme. versucht mal auf das kind nur zu reagieren, wenn es etwas gut gemacht hat und dann zu loben. wenn er etwas schlecht macht oder wieder negativ aktiv aufmerksamkeit zu erlangen versucht, probiert es immer wieder dies zu ignorieren. das problem ist, das kind erhält nur aufmerksamkeit, wenn er nervt oder stänkert oder sachen beschädigt, kaputt macht. es ist sehr sehr schwer und die geduld der eltern wird ganz schön strapaziert, aber es lohnt sich. empfehlen kann ich nocht die lektüre von jan-uwe rogge "Kindern lernen aus den Folgen", wie man sich schimpfen und strafen ersparen kann. man muss versuchen, sein verhaltensmuster, das das kind gewöhnt ist, zu durchbrechen und anders zu machen. das kind wird große augen machen, wenn er mal einen gewissen schalter umlegt und erhält nicht die gewohnte reaktion der eltern. vor allen dingen müssen die eltern schulterschluß bilden, d.h. vor dem kind keine kritik von einem elternteil an das andere elternteil. man muss mit geballten willem, also beide elternteile, einer meinung sein und dem kind keine möglichkeit geben, dies zu untergraben. das geht alles, bedarf aber ein wenig übung und geduld. man muss sich immer vor augen halten, dass man dem kind nicht die fäden überlassen darf um dann wie eine kleine marionette in händen des kindes zu sein. wenn auch das bewußt ist, dass das kind sich in euer leben integrieren sollte und nicht die eltern in das des kindes, wird es leichter, alle theorie etwas mehr in die praxis zu bekommen. was auch gut zu lesen ist von jan-uwe rogge "kinder brauchen grenzen" oder von jirina prekop "der kleine tyrann" welchen halt brauchen kinder. ich wünsche euch ganz ganz viel liebe und geduld

    Kommentar von elkie57 elkie57elkie57

    genauso geht es; dem ist nichts hinzuzufügen oder doch noch eines: Fernsehverbote - 1 Tag - 1 Woche etc. haben manchmal Inflation. Dadurch wird das Kind nicht motiviert sich zu ändern. Einer meiner Neffen hat dann ganz blockiert, ihm war egal, ob seinen Monaten noch ein weiterer Monat hinzugefügt wurde, lg

  • 3
    RatgeberHelden Antwort von katwal katwal

    Offenbar hat Euer sechsjähriger Sohn vor den Großeltern Respekt (aus welchen Gründen auch immer!) und vor seinen eigenen Eltern nicht. Das ist bedauerlich!

    Was machen die Großeltern anders bzw. besser als die eigenen Eltern? Das ist die Frage, die die klären wäre.

    Und sein Verhalten anderen Kindern gegenüber müsste sich für die Zukunft auch ändern, sonst würde Euer Sohn künftig große Schwierigkeiten in seinem Umfeld bekommen. Da gilt es, dem rechtzeitig entgegen zu wirken, denn "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"

    Ich schlage vor, einen Kinderpsychologen zu konsultieren, der dem Problem auf den Grund geht.

    Viel Erfolg!

    Kommentar von Steffile SteffileSteffile

    Oh bitte, das ist doch normal, dass Kinder sich bei Grosseltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen anders benehmen als zu Hause, wo sie sich 100% sicher fuehlen!

    Kommentar von magni64 magni64magni64

    der Junge ist regelmässig bei den Großeltern. Ich würde mal ganz einfach dabeisein und Mäuschen machen. Die haben Erfahrung. Die wissen vielleicht garnicht was die da machen, weil die schon durch sowas durch sind und es mit "links" richtig behandeln. Wenn du dabei bist, einfach alles den Großeltern überlassen und lernen. Ein dickes Fell bietet sich auf jeden Fall an, weil auf jeden Fall Konsequenz wichtig ist.

  • 1
    Antwort von Ourie Ourie

    Darauf eine Antwort geben ist eine schwierige Sache, denn hier kann man einem Menschen sehr schnell zu Nahe treten. ich tue es trotzdem, weil die Frage so dringlich scheint. Ein Mensch lernt in den ersten Jahren am meisten. Er lernt laufen, sprechen,und viele andere Dinge. Unter anderem auch das Sozialverhalten. Das Sozialverhalten lernt man durch Vorbilder und Grenzen. Jedes Kind ist auf der Suche nach einem Lebensstil. Diesen lernt es durch abgucken und durch austesten der Grenzen. Diese Grenzen müsst ihr stecken. Leider schon sehr früh. Mit sechs ist es schon sehr spät. Außerdem weiß ich sehr gut das man einem netten niedlichen Wesen ungern seine Grenzen aufzeigt, ist aber sehr wichtig. Respekt vor dem Älteren ist ein Thema, das uns heute sehr stark beschäftigt.

  • 1
    Antwort von Jaiina Jaiina

    das ist schwierig von außen zu beurteilen. Ihr versucht, ihm Konsequenzen aufzuzeigen. Dabei solltet ihr euch unbedingt mal in seine Situation hineinversetzen. Fernsehverbot oder andere Strafen - sind sie nachvollziehbar für ihn, oder kommen sie willkürlich? Werden sie dann verhängt, wenn er sich auch hätte anders verhalten können? Hat er Zeit, sein Verhalten zu erklären und mit euch zu erörtern? Er wird selbst darunter leiden, dass er mit seinen Altersgenossen so aneckt. Das dann noch zu bestrafen, halte ich für nicht sehr sinnvoll. Es ist für ihn wichtig, dass klare, nachvollziehbare Regeln herrschen. Diese müssen jeden Tag gleich sein. Er muss wissen, was geht und was nicht geht. Und das darf nicht von der Laune der Eltern abhängen. Mit einem sechsjährigen kann man durchaus auch schon "Verträge" schließen, die man vorher gemeinsam bespricht, und an die sich jeder halten muss. Die entstehenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung kann man ebenso gemeinsam festlegen.

    Wie ist denn euer Auftreten gegenüber eurem Sohn? Kinder sind oft wie ein Spiegel.. Auch wenn es im Moment schwer fallen mag - behandelt ihn mit Respekt und Liebe. Das heißt nicht, dass ihr ihn verhätscheln sollt. Aber wenn es schon so offensichtlich ist, dass er Aufmerksamkeit sucht - dann gebt sie ihm (in gewissem Rahmen)! Hört ihm zu, unternehmt etwas mit ihm.. fragt ihn mal, was er sich wünschen würde. Frage ihn, was aus seiner Sicht anders sein müsste, damit er nicht mehr so aggressiv sein muss. Kinder wissen oft sehr genau, was mit ihnen los ist. Aber man hört ihnen nicht zu...

    Wenn es ganz schlimm ist und ihr gemeinsam etwas dagegen unternehmen wollt, könnt ihr auch mal zu einer Erziehungsberatungsstelle gehen. Das ist absolut nichts Schlimmes, sondern kann allen BEteiligten nur helfen.

  • 1
    Antwort von derMopo derMopo

    Ohje, das klingt nach einer ziemlichen Unterforderung! (schulische Leistungen top, dennoch der Wunsch, immer im Mittelpunkt zu stehen)

    Für Euren heimischen Kontext würde ich als kurfristiges Mittel empfehlen, ihn eine Zeitlang mal zu ignorieren (natürlich nur wenn es zu Auffälligkeiten kommt, ansonsten sind natürlich die "üblichen Zuwendungen" wie Gespräche und Zärtlichkeit unbedingt erforderlich), auch, wenn er dann wahrscheinlich noch ein bisschen "mehr Gas" geben wird. Denn wenn ihr auf seine ausfällige Art eingeht, die offensichtlich dazu dienen soll, Aufmerksamkeit zu bekommen, dann bestätigt ihr so nur die Wirksamkeit dieser Handlungen - er wird lernen, dass er dadurch bekommt, was er eigentlich will, selbst wenn mit Bestrafungen reagiert wird (sind auch eine Form der Aufmerksamkeit, bzw. Reaktion).

    Längerfristig würde ich zudem vorschlagen, eine fordernde Beschäftigung für ihn zu finden - ihr kennt ihn doch, was interessiert ihn denn ? Sportliche Aktivitäten, Bücher, Musik ... da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Einfach mal ausprobieren und dabei ruhig (ggf. weit) über die Altersgrenze hinaus gehen - so wie es aussieht, könnte er auch mit für Kinder seines Alters sehr anspruchsvollem Stoff zurecht kommen und wäre damit beschäftigt.

    Was ich darüber hinaus ebenfalls interessant fand und unbedingt verfolgen würde, ist das beschriebene ruhige Auftreten bei den Grosseltern, da wäre mal ein Gespräch angebracht, was genau dort nun anders ist, oder warum er diesen Personen scheinbar deutlich mehr Respekt gegenüberbringt.

    Kommentar von Jaiina JaiinaJaiina

    ich denke, das Kind sucht Aufmerksamkeit und benutzt natürlich das falsche Mittel dazu. Nun soll man es noch ignorieren? Ich schätze, das verschlimmert das Problem noch. Der arme Junge wird dann gar keine MÖglichkeit mehr sehen. Klar ist es richtig, nicht auf seine Methoden einzugehen, diese kann man ignorieren bzw. kommentieren. Im Umkehrschluss muss an anderer Stelle aber verstärkte Aufmerksamkeit gegeben werden.

    Kommentar von derMopo derMopoderMopo

    Deswegen der Vorschlag nach der Suche einer Beschäftigung, die es ihm ermöglicht, seine überschüssige Energie auf andere Weise abzubauen.

    Alleine schon das von Dir angesprochene Kommentieren "seiner Methoden" ist aber schon wieder eine Form des Aufmerksamerhalts und würde höchstwahrscheinlich wieder nur eine Bestätigung der Wirksamkeit darstellen.

    Die verstärkte Aufmerksamkeit sollte bestenfalls im Rahmen der üblicherweise angebrachten Aufmerksamkeit geschehen - z.B. bei den "normalen" Kontakten durch Gespräch und insb. Zärtlichkeiten (in dem Alter wohl noch sehr wichtig).

    Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass positive Erlebnisse gegenüber negativen besser gemerkt und somit besser erlernt werden - weshalb Bestrafungen unerwünschten Verhaltens generell weniger sinnvoll sind als Belohnung erwünschter Verhaltensweisen.

    Und eine persönliche Bitte: Auch wenn sich der Verdacht aufdrängt und die Möglichkeit gegeben ist, dass bei ihm "ADHS" (ggf. googlen) diagnostiziert werden könnte: Bitte nicht sofort zur pharmazeutischen Keule greifen. Die wird heutzutage leider viel zu oft eingesetzt und als "Allheilmittel" verordnet.

  • 1
    Antwort von Eldor Eldor

    Bei dem, was ihr schon alles probiert habt, rate ich euch nicht zu weiteren Versuchen, sondern zu einem Besuch bei einer Beratungsstelle.

    Für mich hört sich das, was du schreibst, nach einer ungestillten Sehnsucht eures Kindes nach Liebe an. Nicht, dass ihr ihm das nicht geben wollt, nur für ihn, aus seiner Sicht gesehen, reicht das nicht. Strafen und Ermahnungen sind daher keine geeigneten Mittel, sein Verhalten zu ändern. Eine professionelle Beratung kann euch sicherlich besser helfen, zu einem zufriedenen Familienleben zu kommen. Traut euch, und alles Liebe.

  • 1
    Antwort von spacejam10 spacejam10

    In ihm ist viel power drinne.ihr müsst eine andere quwelle finden woran er die auslassen kann.Er sollte sich eine sportart suchen und dort seine power auslassen.zb fußball, basketball.

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    Antwort von Tinchen0508 Tinchen0508

    Hm, ich hoffe, ich wiederhole nicht bereits geschriebene Texte ( zu viel, um alles durch zu lesen).... Mein Sohn ist da ähnlich ... will auch immer im mittelpunkt stehen bzw oft aggressiv..

    Ich hab mit ihm zusammen eine "Spiele-uhr" gebastelt. 1-60 Minuten, bewegliche Zeiger, bunt bemalt usw. Er kann sich so "Spiele-zeit" mit mir "verdienen". zb wenn er brav ist, im Haushalt hilft o.ä. bekommt er einen Sticker ....später werden diese ausgewertet, also 1 Sticker = 5 Minuten. Dann setz ich mich mit ihm ins Zimmer und spiele mit ihm für diese Zeit. Im Gegensatz dazu kann er diese Minuten auch verlieren, mit negativem Verhalten. Klappt ganz gut - außerdem hat ihm das gemeinsame Basteln gut gefallen.

    Weiters glaube ich auch, dass er zuviel power in sich hat - vielleicht ein Sport/Mannschaft ... bisschen außer Atem bringen, mit ihm turnen oder boxen.

    Eltern reagieren auf die eigenen Kinder immer anders, als andere Verwandte/Bekannte. Kinder merken das sofort und wissen das auch auszunutzen. Ich hab mir von der "Supernanny" die Strafbank abgeschaut. Wenn er wirklich böse war, setzt er sich dort hin. Sobald man selbst nur ein wenig zweifelt, wird dies nicht funktionieren - man muss davon total überzeugt sein.

    Kinder lernen durch "angreifen/fühlen" und nicht durch hören alleine!!man muss den Kids erklären+zeigen, warum es das nicht tun soll .... reden alleine klappt oft nicht, weil die Kinder das nicht 100%ig aufnehmen. Man muss ihnen das Gesagte quasi veranschaulichen.

    LG aus Österreich!

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    Antwort von lunaweber lunaweber

    Hallo, hier hilft keine Ferndiagnose. Es gibt einen Grund warum er das tut - so komisch das für uns auch ist. Ob das nun unbedingt das Erregen von Aufmerksamkeit ist bzw. im Mittelpunkt stehen wollen ist eine Vermutung - mehr kann es erstmal nicht sein. Event. hat er etwas im Kontaktverhalten noch nicht entwickelt daß er braucht um mit anderen adäquat in Kontakt zu kommen. Soetwas kann man nur beobachten und am besten finde ich die Methode von Marte Meo. Mein Tipp: Sucht Euch eine Marte-Meo Therapeutin, die Euren Sohn in der Schule, in der Gruppe, in Spielsituationen etc. beobachtet und auch filmt. Ansonsten sind die Lehrer,Schulsozialarbeiter oder auch Sportlehrer gefragt mit Gruppenangeboten zum Thema. Es gibt gerade für Grundschüler schöne Spiele zum sozialen Umgang - finde ich in dem Alter übrigens immer besser als im Turnen auf Leistung und Gewinnen zu trainieren. Hoffe es hilft - viel Geduld weiterhin!

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    Antwort von again67 again67

    Ich hab erst noch ein paar Fragen, wie war euer Sohn im Kindergarten von seinem Verhalten?War euer Sohn relativ viel mit Erwachsenen Personen zusammen? Ist irgendetwas in euerer Familie passiert, Geschwister zuwachs, Trennung, Umzug? Ansonsten müsste das Problem schon länger bestehen, im Kiga hätte es dann schon auffallen müssen. Das mit den Großeltern ist ein Phänomen, das ist bei meinen Kindern nicht wesentlich anders.

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    Antwort von Lilli0808 Lilli0808

    Tja,so eine Ferndiagnose ist schwierig.Es gibt wirkliche hilfreiche Anlaufstellen,wie z.B.Diakonische Werke,die sich viel Zeit nehmen und verschiedene Tests machen um z.B.Asperger Syndrom o.ä.aufzudecken.

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    Antwort von tintini tintini

    Hi, ist doch klar, dass er bei Oma das liebste Kind der Welt ist, denn hier STEHT er ja auch die ganze Zeit im Mittelpunkt. In der Schule wird sich das Problem lösen, wenn es zu Hause klappt. Es sollte bei Euch regelmäßige Zeiten geben, in denen er EURE volle Aufmerksamkeit bekommt. Z.B. jeden Abend nach dem Abendessen gemeinsam etwas spielen. Andersherum muss er dann lernen, dass er auch mal NICHT im Mittelpunkt steht, sondern dass Mama und Papa sich vielleicht auch mal mit anderen unterhalten wollen, telefonieren, was lesen oder so. Wenn er stört, am besten ignorieren (falls das möglich ist). Wenns gar nicht anders geht, rausschicken, in sein Zimmer bringen, etc. und in Ruhe zu Ende telefonieren oder was auch immer. Er muss lernen, dass es nichts nutzt, zu stören. Egal was er veranstaltet, mache weiter mit dem, was Du machen wolltest. Das ganze möglichst ruhig/ "emotionslos". Nicht schimpfen, denn auch das wäre die Aufmerksamkeit, die er haben will. Das ist ganz schön schwer, ich weiß. Aber auf Dauer hilft es. Lass Dich nicht ablenken. Wenn Du fertig bist, kannst Du immer noch mit ihm darüber reden. Viel Erfolg tintini

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    Antwort von jettchen09 jettchen09

    Hallo, ja das klingt sehr danach das er die Aufmerksamkeit die er braucht nicht bekommt, wie ist denn Eure Familie so strukturiert?Seitens der Eltern denkt man oft das Kind bekommt das was es braucht, so ist es aber meistens nicht!Und wie du siehst hat er das wohl bei seinen Großeltern!Auch mit ab und zu Regeln treffen bekommt man das ganz gut in Griff, und bindet Ihn in Eure täglichen Abläufe mit ein. Wenn sich dann nichts ändert würde ich auch mal einen Kinderphsychologen mit einbeziehen.

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    Antwort von timtamxyz timtamxyz

    Meine Mutter hatte wohl mit meinem Bruder auch so ein großes Problem als er klein war. Wenn er frech geworden ist, ist sie dann gar nicht mehr darauf eingegangen. Wenn er lieb war hat sie ihm ihre Aufmerksamkeit geschenkt und hat ihn immer gelobt. Dadurch hat er sich total geändert.

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    Antwort von Midgarden Midgarden

    Ich lese nichts von Geschwistern - ist er ein Einzelkind?

    Das Zentrum Eurer Familie, um das sich bislang alles gedreht hat?

    vielleicht habt Ihr ein wenig zu spät daran gedacht, daß Sohnemann weder der Mittelpunkt der Welt noch sonst jemand ist, um den sich alles zu drehen hat ...

    Konsequenzen müssen logisch sein - wenn er terrorosiert, gibt es kein Fernsehverbot, sondern ein Timeout, wenn er anderen wehtut, hat er sich zu entschuldigen und Wiedergutmachung zu leisten etc.

    Vermutlich sind die Großeltern nicht begnadet oder durch außerirdische Mächte unterstützt - vermutlich haben sie Euch einen voraus: die notwendige Klarheit, wes geht und was nicht, womit er rechnen kann, wenn er sich fehlverhält und womit, wenn er sich vernünftig verhält ...

    Denkt einfach mal ein wenig nach ,,,

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    Antwort von Steffile Steffile

    Erstens, dein Kind scheint, wie alle Kinder, Regeln statt Diskussionen zu brauchen - das gibt Sicherheit. Vielleicht ist es an der Zeit, einige grundsaetzliche regeln zusammen mit eurem Sohn aufzuschreiben und so weit es geht durchzufuehren. Natuerlich nicht nur Pflichten, sondern auch rechte. Aufschreiben macht die sache verbindlicher und zeigt dem Kind, dass es ernst ist.

    Die Sache mit den Kindern... mein Sohn (7) ist auch so einer, dem soziale Faehigkeiten nicht von allein kommen. Ich habe festgestellt, dass es am effektivsten ist, wenn seine Freunde ihn zurechtstutzen :-) Und wir immer wieder (so nebenbei) ueber Respekt und Verhalten reden.

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    Antwort von BennyBenny BennyBenny

    Ich bin mir nicht sicher ,aber es hört sich an als der kleine ´´kontrolldrama´´ hat ,aber da bin ich mir echt unsicher.

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    Antwort von guinan guinan

    Gerade weil er dort nicht machen darf, was er will, wird es wohl klappen. Die Sache mit den Konsequenzen müsst ihr noch ausbauen- welche Konsequenz ist es, wenn eine Strafe aufgehoben wird, sobald er ein reuiges Gesicht macht und lieb tut? Das Kind lernt: Ich kann mit diesem Gesicht meine Eltern um den Finger wickeln. Auch Fernsehverbot als Konsequenz ist fragwürdig. Ist ihm klar, was dieses mit Schlagen zu tun hat? Da muss selbst ein Erwachsener überlegen. Wenn er schlägt, sollte er nicht mit den anderen Kindern spielen dürfen und alleine bleiben, außerdem sich entschuldigen. Auch die Frage: "Willst du, dass ich das mit dir tue? Nein? Warum willst du das nicht?" beantworten lassen- er braucht die Reflektion. Generell sollte eine Regelung fürs Fernsehen her- etwa nur abends eine halbe Stunde. Muss er dann ohne Freunde bleiben, wirds schnell langweilig. Dann ist der Zusammenhang auch da.

    Bittet doch die Großeltern, euch mit Rat für logische Konsequenzen zur Seite zu stehen. Wenn es nicht genügt, dann auch mal ein paar Stunden zur Erziehungsberatung. Kostet nichts. Und besser früh, als dass die Probleme noch größer werden, glücklich wird der Junge damit ja selbst nicht.

    Übrigens: Ein Kind mit hochgezogenen Augen "vorwarnen" oder nach der Untat ruhig in die Augen schauen und warten, dass er selbst fragt und überlegt, was falsch war, hilft gewaltig. Nonverbale Kommunikation- die verstehen Kinder. Bei Strafen heißt es aus Kindersicht oft, dass die Erwachsenen böse sind, weil sies nicht verstehen.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Noch was: Er scheint die Aufmerksamkeit zu wollen. Also frag doch mal: Schaffst du es, 10 Minuten mit den anderen Kindern zu spielen, ohne dass ich eingreifen muss? Schaffst du es einen ganzen Tag? Loben- also Aufmerksamkeit geben für die Leistung.

    Für die Schule mit der Lehrerin einen Reflektionsbogen vereinbaren. Einen Smilie für jeden Tag ins Hausaufgabenheft, an dem nicht geschlagen wurde (wenn das zu schwer ist, dann für jede Stunde). Schaffst du es an 3 Tagen hintereinander mit Smilies mitzubringen? Schaffst du es eine ganze Woche?

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    Antwort von MottiKarotti37 MottiKarotti37

    Wie konsequent seid ihr denn in der Umsetzung Eurer Regeln? Dauerhaft? Außerdem macht es denn Anschein als würdet ihr ihm immer alles "geben was er will"..., also nicht nur an materiellem sondern auch an Aufmerksamkeit..., das heißt wenn ihr Euch am unterhalten seid und er kommt und was will das ihr ihm sofort Gehör schenkt...

    Meiner Meinung nach völlig "verwöhnt"..., und daher muss er jetzt erst mal in den sauren Apfel der Erziehung beißen...

    Also MIT dem Kind leben NICHT FÜR...

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