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6 jährige vermisst ihren Papa sehr, was kann ich tun, damit ihr der abschied leichter fällt

Frage von melaniefromm melaniefromm

Hallo, meine 6 jährige Tochter freut sich wenn sie alle zwei Wochen über das WE zu ihrem Papa kann. Es gab auch schon andere Zeiten, wo sie nicht hin wollte. Nun ist es seit 2 Monaten so, dass sie nachdem sie heimgebracht worden ist, immer das weinen anfängt. ich kann sie zwar beruhigen udn auch ablenken. aber sie vermisst ihn wirklich sehr. erst am nächsten tag kann der alltag normal weiter gehen. Ich habe ihretwegen ein Foto ans bett gehängt, damit sie ihn sehen kann. ich möchte es ihr nicht verbieten, da sie ja auch nichts für die trennung kann. mir tut es nur sehr weh, dass sie immer so reagiert. kann es einerseits verstehen, aber tut halt tierisch weh. ich komme mir so vor, als hätte sie mich nicht mehr lieb und dass es ihr besser bei ihm gefällt, als bei mir. ich habe schon oft mit ihr gerredet, dass der papa bald wieder kommt und sie zu ihm kann. und habe gefragt, wieso sie immer so weint. ist ja auch klar warum, weil sie ihn vermisst. sie meinte, es liegt daran, dass sie immer so lange bei mir ist, und so wenig beim papa. was kann ich tun, damit es ihr leichter fällt zu mir zukommen, und es ihr leichter fällt wenn sie wieder heim kommt.

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Antworten (8)

  • 4
    Antwort von Sofaschalter Sofaschalter

    Als erstes: sie mag ihren Papa nicht lieber als dich! Mach dich frei von diesem Gedanken.

    Diese ständigen Trennungen sind für Kinder ganz schrecklich, sie lieben doch beide Elternteile und wollen es allen recht machen.

    Um wieviel Uhr wird sie zu dir gebracht? Wenn es ihr schwer fällt, sich wieder umzustellen, vielleicht hilft es, wenn sie etwas früher nach Hause kommt?

    Ich finds ganz toll von dir, dass deine Tochter ein Foto vom Papa am Bett haben darf!!!

    Ist sicher nicht leicht für dich.

    Ist es möglich, unter der Woche einen Besuchstermin einzurichten, z.B. Mittwochs von 17 - 19 Uhr?

    Versetz dich in ihre Lage - sie sieht ihren Papa nur alle 2 Wochen (und er sie auch)

    Vielleicht könnt ihr - nachdem sie heim gekommen ist, ein Ritual einführen? Denkbar wär ein Bild für Papa malen mit dem, was sie am WE erlebt/unternommen haben?

  • 3
    Antwort von Tuddes Tuddes

    Hi,

    ihre Kleine erinnert sich an die Zeit, in der sie beide Elternteile hatte. Ihr fällt der Übergang so schwer, weil nur der Vater so wenig da ist. Vielleicht ist es besser, wenn der Vater einmal in der Woche mit ihr was unternehmen könnte und nicht alle 2 Wochen. Ich weiß jetzt nicht , ob das so gerichtlich geregelt wurde oder ob der Vater so wenig Zeit hat, dass er es sich nicht erlauben kann so wenig sein Kind zu sehen. Sie als Mutter stecken ein wenig in der Zwickmühle. Ich finde es sehr gut, dass sie ein Bild des Vater bei ihrer Kleinen aufgestellt haben. Vielleicht hilft es dem Kind auch eine Puppe mit dem Gesicht ihres Vaters zu haben, das sie Kunddeln kann, wenn er nicht da ist. Es könnte auch helfen ihrer Kleinen Geschichten vom Papa zu erzählen, wenn sie viel heult. Wie ihre Kleine leichter zu ihnen zurückkommt ist nicht einfach zu beantworten. Gibt Sie ihnen die Schuld, weshalb Sie ihren Papa nicht mehr sooft sieht? Villeicht braucht sie das Gefühl mit ihnen über ihr Papa reden zu können. Seien Sie offen und reden Sie auch behutsam darüber, warum der Papa jetzt nicht mehr sooft bei ihnen sein kann. Wenn ihre Tochter das verstanden hat fällt es ihr leichter, dass die neuen Verhältnisse zu akzeptieren. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Glück. Tuddes

    Kommentar von melaniefromm melaniefromm

    ja das hab ich vorgeschlagen. leider ist der papa beruflich sehr beansprucht und kann unter der woche leider nicht.

    Kommentar von Tuddes TuddesTuddes

    Hmm, dann denke ich, dass das Problem an dem Vater liegt. Hat er nicht mal Zeit für 2 Stunden vorbeizukommen?? Das ist echt schade, denn so verliehrt er auch sein Tochter längerfristig betrachtet. Machen Sie sich keine Kopf. Versuchen Sie er möglichstes um das Kind zu beruhigen und ihr ihren Vater ein wenig zu ersetzen. Probieren Sie die Puppensache. Vielleicht hilft das ihrer Tochter. Viel Glück für die Zukunft Tuddes

  • 1
    Antwort von KiwiKiwit KiwiKiwit

    Hast du schon einmal an eine Familientherapie oder Selbsthilfegruppe (für dich zum Austausch) gedacht? Auch wenn ihr jetzt nur noch zu zweit seid, seid ihr ja doch eine Familie und es trifft offensichtlich nicht nur deine Tochter, sondern auch DICH ziemlich hart.

    Ansonsten kannst du es auch mal mit Bachblüten versuchen.

  • 1
    Antwort von Katzewanda Katzewanda

    Um das Ganze nicht zu einem Riesenthema zu machen, kannst Du ihr sagen, dass es Dir leid tut, dass sie so traurig ist, dass Du das verstehst und das es morgen wieder besser ist. Sie wird sich schon daran gewöhnen und es ist leichter für sie, wenn sie die Traurigkeit rauslassen darf. Lass Dir kein schlechtes Gewissen machen und: Sie liebt Dich genauso wie ihren Papa!

  • 1
    Antwort von kidolady kidolady

    du selbst kannst da nicht viel machen und nur immer wieder mit ihr darüber reden aber nur wenn sie es will gib ihr schöne momente mit dir und unternimm sehr viel so das sie auch an die schöne zeit mit dir denkt. das sie dich nicht vermisst ist völlig normal weil du bei ihr bist und irgendwann wird sie verstehen das du immer für sie da warst und es dir auch danken ich kenne so ein ähnliches problem und sie wird nicht mehr lange an ihn denken wenn du sie ablenkst

  • 1
    Antwort von Eldiablol Eldiablol

    versuch die kleine zu ermuntern mit etwas was ihr super spaß macht

    erkläre ihr das sie ihn bald wieder sehen kann und lass sie mit ihrem vater einfach mal telephonieren das hilft

    Kommentar von melaniefromm melaniefromm

    mit dem papa haben wir auch unter der woche schon telefoniert. ich finde, dass hat es noch schlimmer gemacht. sie hat dann wie, bei der verabschiedung geweint. ich finde es komisch, aber nach dem sonntag wenn sie wieder kommt, ist sie wieder normal. sie kuschelt mit mir, sagt immer dass sie mich so arg lieb hat und vergisst ihn, das ist nur an dem tag an dem sie ankommt so.

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    Antwort von vaterrecht vaterrecht

    Hallo. Wende die 50/50 Formel der männerpartei.ch und papi.li an - und euer Kind hat weniger Trennungsschmerz und weniger Traumata welches es leider das ganze Leben begleiten wird.

    50/50 heisst: Gemeinsame Obhut, gemeisamer Unterhalt, geimeinsagem Erziehung (in getrennten Wohnung oder allenfalls das Nestprinzip) und gemeinsames Sorgerecht. Beide Elternteile sind für Kinder GLEICH WICHTIG.

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    Antwort von doris11 doris11

    du solltest mit dem "Papa" gemeinsam nach einer Lösung suchen...

    Kommentar von melaniefromm melaniefromm

    ja das hab ich schon versucht. leider macht der papa mich vor der kleinen schlecht. ihm wäre es am liebsten, da er so geldgeil ist, dass sie ganz zu ihm kommt, damit er unterhalt kassieren kann. trotzdem geht sie so gern zu ihm.

    Kommentar von doris11 doris11doris11

    auweh,...das ist natürlich blöd,...dann solltest du das so lassen,deine Tochter wird groeßer...

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