Frage von Josep1, 142

6-9 Stunden arbeiten täglich und Labrador Retriever?

Hey ich spiele mit dem Gedanken mir einen Labrador Retriever zu kaufen.. Nun habe ich aber mal eine Frage bezüglich meiner Arbeitszeiten und seiner Erziehung. Wie ist das denn am Anfang mit einem Welpen, der braucht ja eigentlich 24 Stunden jemanden um sich rum und ich lebe halt allein und habe keine Lebensgefährtin. Arbeite Täglich von 9 bis 18 uhr, könnte aber den Chef auch fragen ob ich für paar Wochen von 12 bis 18 uhr machen könnte, somit wärens nur etwa 7 Stunden die ich weg bin. Wie könnte ich das hinkriegen und ist das überhaupt sinnvoll? Liebe Hunde und Tiere allgemein und wünsche mir schon so lange einen. Jetzt wo ich auf endlich eine große Wohnung und eine feste Arbeitsstelle sowieso sonst auch ein geregeltes Leben führe fühle ich mich dazu bereit. Nur eben mit der Zeit das ist alleine etwas schwer. Wie seht ihr das und gibts da Hoffnung oder wäre das nur Quälerei?

LG

Antwort
von GoodFella2306, 56

Gerade in der Welpen Phase ist es extrem wichtig, da dort die stärkste Bindung zum neuen Herrchen stattfindet. Davon abgesehen kannst du einen Welpen keine drei bis acht Stunden alleine lassen. Das würde dem Tier absolut nicht gerecht werden. Es ehrt Dich, dass du die Pflege für ein Haustier übernehmen willst, aber an der Stelle würde ich nochmals deutlich nachdenken, ob das wirklich richtig ist. Und diese Entscheidung muss definitiv zum Wohle des Tieres ausfallen. Bedeutet also, wenn du noch mal rational nachdenkst und zu der Überzeugung gelangt, dass du dem Tier mit diesem langen alleine sein nicht gerecht wirst, müsste die Entscheidung gegen den Hund ausfallen. Ich hoffe du entscheidest richtig. Und ich hoffe für dich, dass jetzt hier bei dieser Frage nicht die ganzen Haustier-Nazis über dich herfallen. Die werfen dir nämlich alles mögliche vor, anstatt es für gut zu befinden dass du dir vorher hier Rat holst, bevor du überhaupt einen Hund kaufst.

Kommentar von rlstevenson ,

lol ... Haustier-Nazis... aber da ist was dran....

Kommentar von GoodFella2306 ,

ist eine Tatsache, darunter musste ich auch schon leiden. Die Leute sind häufig nicht hier um einen Rat zu geben, sondern einfach nur um kübelweise Dreck über anderen auszuschütten, bloß weil sie eine andere Meinung haben.

Kommentar von rlstevenson ,

Stimmt, das ist traurig. Vor allem, wenn jemand fragt, dem man anmerkt, dass es sich nicht um eine Laune handelt, sondern um einen, wenn auch schwer zu erfüllenden, Herzenswunsch.

Kommentar von SusanneV ,

Da hast Du recht........

Kommentar von derHundefreund ,

Na nun überteibt mal nicht so. Dass man bei manchen Fragen etwas ungehalten reagiert, kann ich den Tierfreunden durchaus nachempfinden. Aber wegen so einer Frage, wird wohl kaum jemanden über den Fragesteller "herfallen". Noch sehe ich hier auch nichts, was in diese Richtung tendiert ;-)

Kommentar von SusanneV ,

Hallo Hundefreund. Lies Dir mal meine Frage vom 06.10. (Hunde Schmerzmittel geben) durch . Die Antwort von Goodnight ist so. Total unqualifiziert, sie hat die Frage nicht richtig gelesen und wurde auch noch unverschämt. L.G. Su.....

Kommentar von GoodFella2306 ,

Na da hat der Fragesteller aber diesmal Glück gehabt. Und ich greife so was ja nicht einfach aus der Luft, sondern spreche aus der Erfahrung von über 6 Jahren gute Frage.

Kommentar von Bitterkraut ,

Mag sein, aber es kommt immer auf die Frage und deren erkennbare Ernsthaftigkeit an.

Kommentar von GoodFella2306 ,

ach bitterkraut, ich weiß ja aus Erfahrung dass du dich gerne im Klein-Klein einer Diskussion verlierst, und gerne das letzte Wort hast. Insofern sei es an dieser Stelle gegönnt, ich weiß wovon ich rede und ich habe es oft genug erlebt. Spielt aber auch keine Rolle, jeder hat das seinen eigenen Erfahrungshorizont.

Antwort
von Unsinkable2, 33

Wie seht ihr das und gibts da Hoffnung oder wäre das nur Quälerei?

Für einen Welpen ist diese Zeit (selbst, wenn es "nur 7 Stunden" wären) unerträglich. Das steht er nicht durch. Selbst für einen älteren Hund wäre das - ganz besonders bei dieser Rasse - eine üble Quälerei. 

Alternative: Tierheim

Suche dir ein Tierheim in der Nähe. Dort braucht man immer "Gassi-Geher". Die Tiere werden es dir danken. Und du kannst es mit deiner (Arbeits-)Zeit besser eintakten.

Und falls du Sorge hast, dass du dich schon bald von deinem "neuen Liebling" trennen musst: In den Tierheimen hocken IMMER schwer oder gänzlich unvermittelbare Hunde. "Groß + schwarz (+ Rüde)" ist für viele Menschen offensichtlich ein Kriterium, das sie zurückschrecken lässt. Und auch, wenn zweifellos alle Tiere deine Zuneigung brauchen können: Diese Tiere brauchen sie ganz besonders, denn sie werden lange Zeit (und manchmal sogar den Rest ihres Lebens) im Tierheim bleiben müssen...

Was du tun musst? Tierheim raussuchen, hinfahren und sagen "Hey, freut euch! Ich bin euer neuer 'Gassi-Geher'." Dann kann's auch schon losgehen. Und da du nicht gezwungen bist, dich "rund um die Uhr" um die Tiere zu kümmern, ja, sogar mal einen, zwei oder drei Tage ganz auslassen kannst, bist du sehr viel flexibler in deiner Zeiteinteilung ... und das, ohne dass du oder ein Tier leiden muss. Ganz im Gegenteil: Sie werden dir jede Minute an Zuwendung, die du für sie hast, danken. Selbst, wenn es nur kurze Zeit oder nur ein, zwei Mal in der Woche ist...

Kommentar von Josep1 ,

hätte ich lust drauf, will aber zu nichts verpflichtet sein und das ganz nach lust und laune sowie zeit machen können. geht das oder wird da ein vertrag gemacht oder iwas in der art?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Du machst zwar einen "Gassi-Geher"-Vertrag (rechtliche Verpflichtungen des Tierheims bzw. Absicherung gegen eventuelle Schadenersatzforderungen, etc.); aber darin stehen keine "verbindlichen Termine", zu denen du anwesend sein musst, oder so...

Im Regelfall kannst du also "kommen und gehen, wann du willst". Du musst dich nur an die "Öffnungszeiten des Tierheims" halten und/oder ggf. andere Zeiten zum Gassi-Gehen vereinbaren. Letzteres kannst du meist machen, wenn man dich schon eine Weile kennt und dir den Schlüssel zu Zwingern anvertrauen kann...

Kommentar von derHundefreund ,

Toller Beitrag und megacooler Name :-)

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 32

Hi,

Leider hast das schon selber richtig eingeschätzt es wäre für euch beide nur Quälerei. Für dich, weil du mitleiden wirst, da zu 6-9 Std nochmal mindestens 3,4 Std Gassi gehen dazukommt, der Hund muss dazu gefüttert, gepflegt und erzogen werden, du müsstest über Monate auf deine eigenen Ruhezeiten verzichten, was dann am Ende das Ende für alle Nerven bedeutet.

Die Nerven brauchst du aber für den Hund, so lang kann kein Hund von Anfang an alleine gelassen werden, das bringt dann Probleme weil Hunde auch nur begrenzte Lösungen haben mit akuten Stress umzugehen, das ist einmal Flucht (der Hund wird an Türen kratzen etc um irgendwie rauszukommen), Kampf (der Hund zerstört mutwillig Wohnungseinrichtung um sein Frust abzubauen) oder das Totstellen (er wird sich hinlegen und heulen, Verhaltensauffälligkeiten entwickeln wie sich selber ohne Ende kratzen oder gar blutig beissen).

Daher sollte man Minimum ein halbes Jahr damit rechnen den Hund fast gar nicht alleine lassen zu können.

Und der Hund muss lernen stubenrein zu werden, wenn keiner da ist um ihn korrigieren zu können und auch niemand da ist der mit ihm raus geht wird er nicht lernen können stubenrein zu werden.

Hinzu kommt das Hunde Rudeltiere nunmal sind, die brauchen ein Rudel (wo sie auch den Menschen akzeptieren und bevorzugen) um "glücklich" und vor allem überlebensfähig zu sein. So ein Retriever ist ohne Halter quasi völlig überfordert und kann null machen, weil er Ansagen braucht, die haben zum Rudeltrieb noch rein gezüchtet bekommen das sie den Menschen besonders gefallen wollen was sie so ideal für das Training macht für Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Therapiehunde, Behindertenbegleithunde. So ein Hund 7-9 Std alleine zu lassen der sonst mehrere Stunden mit den Menschen arbeiten und was erleben will ist absolut nicht okay.

Was du nun machen kannst wäre zB ehrenamtliche Arbeit. Geh doch mal im Tierheim mit Hunden Gassi bis du auch mehr Zeit hast oder schaue dich nach anderen Haustieren um, zB zwei Katzen, gibt da auch wunderschöne tolle Rassekatzen die durchaus sehr unterschiedlich sind. Da is auch für jeden was dabei ;) und das sind eben keine Rudeltiere die dir es übelnehmen wenn du mal nicht da bist. 

Kommentar von Josep1 ,

danke für die ausführliche antwort, mit ner katze kann man nix machen oder fällt dir da spontan was ein? und denkst du ich kann so eine hauskatze haben trotz der arbeitszeiten? kennst dich mit katzen bissl aus und würdest mir tipps geben? hab mich noch nie mit katzen beschäftigt, mir gehts ja eig nicht wirklich darum einen großen starken hund zu haben sondern um ein tier dem ich geborgenheit und liebe schenken kann weil mich das therapiert und mir ein unbeschreiblich gutes gefühl gibt.wäre cool wenn du mir bissl was sagen könntest zu dem thema!

Kommentar von jww28 ,

Hi,

Klar kann man mit Katzen auch was machen. :) Hab selber zwei :) Mein Kater kann zB Sitz, Pfote und Kopf geben, wir spielen, er bringt Spielzeug auch zurück und ist sogar wachsam und begrüsst uns auch wenn wir nach Hause kommen. Wenn wir Besuch bekommen steht er mit an der Tür während meine Hunde liegen bleiben :) Und abends wird halt gekuschelt, müsste man mit ein Hund ja auch mal machen :) 

Meine Katze hatte leider ein zu schlechten Lebensstart weswegen man mit ihr nicht soviel machen kann, sie mag lieber Knobelaufgaben. Intelligenzbretter findet die ganz toll.

Deswegen ist es für dich wichtig da eben auf die Herkunft zu achten, das die ein möglichst guten Start mit Menschen hatten. Wenn du vor der täglichen Fellpflege nicht zurückschreckt wären Maine Coons vielleicht ein guter Hundeersatz ;) die werden auch Hundekatze genannt weil die eben sehr Menschen bezogen sind, recht riesig für Katzen werden, meist nicht wasserscheu sind und recht gut aportieren können, zumindestens kommen die eher mal darauf den Ball auch mal zurückzubringen. :) 

Wer lieber es noch aktiver angeht und es etwas exotischer mag kann man nach Bengalkatzen oder Savannahs (Achtung irre teuer :( ) schauen. Das sind Rassen die mal aus Hybriden entstanden sind und sehen noch sehr nach  Wildkatze aus, sind aber sehr aktiv und wollen immer Action. 

Und Katzen eben immer erst ab zwei Tiere halten, die brauchen sich auch gegenseitig, wobei der Mensch trotzdem noch die Nummer 1 bleibt ;)  Bei Kitten drauf achten das die alt genug sind bei der Abgabe da erst ab 12-16 Wochen kaufen, damit die auch wirklich alles noch von ihrer Mutter und der Katzengruppe lernen konnten.

Unser Vermieter hatte sogar mal ein Kater mit den er Gassi gehen konnte und das ohne Leine :) aber das machen leider nicht alle Katzen mit ohne abzuhauen :) 

Kommentar von Josep1 ,

Also nur 2 holen? 1 geht nicht? Und wir reden von Hauskatzen oder? Will keine die rumstreunt und von nem auto zusammengefahren wird

Kommentar von jww28 ,

Ja immer erst zu zweit :) oder eine ältere unverträgliche Katze aus dem Tierheim, das Katzen sozial sind ist noch nicht so lange bekannt deswegen gibt es da häufig unsozialisierte Katzen die nicht mehr mit anderen Katzen klar kommen. Allerdings wäre die dann wirklich 7-9 Std alleine, da sie ja dann kein Katzenkumpel mehr hat mit den sie in der Zeit zb Fellpflege betreiben kann oder spielen kann, das kann bedeuten das sie nachts wenn du da bist aber schlafen willst dann Radau macht weil sie dann sozialen Kontakt einfordert. 

Und ja die genannten Rassen lässt man eher selten raus, da sie auch recht viel Wert sind, da wäre die Gefahr hoch das die geklaut werden. Daher kennen die häufig von Anfang an draussen nicht, was es etwas leichter macht sie drinnen zu halten. 

Antwort
von LukaUndShiba, 59

Unter den Umständen solltest du lieber komplett auf einen Hund verzichten und abwarten.

Vielleicht ergibt sich irgend wann in ferner Zukunft noch was aber momentan wäre das nicht artgerecht für den Hund was du da vor hast.

Er wäre zu lange alleine und ein Welpe braucht bis zum 6 Monat 24/7 Betreuung. Dann kannst du langsam mit dem Training anfangen in Minuten Schritten und dann vergehen noch mal Monate bis du bei 1-2 Stunden bist.

Wenn du Hunden was gutes willst geh ins Tierheim und gehe mit Hunde spazieren. 

Antwort
von Shilja, 37

Ich selbst habe mir meinen Labrador Welpen erst in der Karenz geholt - eben weil ein Welpe alle 2-3 Stunden (normalerweise auch Nachts!) raus muss um sich zu erleichtern - oft auch zusätzlich nach jeder Mahlzeit oder wenn getrunken wurde - gleichzeitig sind 4 Kleine Mahlzeiten zu planen - was du mit deiner Arbeitszeit auch schon nicht vereinbaren kannst.
Dann ist von Anfang an eine Welpenspielstunde und Hundeschule notwendig um den Hund an Verhalten mit anderen Hunden und mit dir zu gewöhnen und zu erlernen - dies musst du jeden Tag (so 10 Minuten alle 4-5 Stunden) wiederholen um die Kommandos alle "felsenfest" werden zu lassen - was du dann im Flegelalter wieder vergessen kannst weil dann gegen dich rebelliert wird und wenn du da nicht konsequent dahinter bist wirst du sehr schnell enttäuscht sein, dass aus deinem süßen Welpen plötzlich ein kleiner Rabauke geworden ist (ist wahrscheinlich bei unkastrierten Rüden extremer - ist meine Erfahrung mit meinem Räuber der momentan sehr Hormongesteuert ist) - dann kommt dazu, dass Hunden denen langweilig wird (was bei so langer Abwesenheit nur natürlich ist) sich sehr schnell sich jede Menge Unsinn einfallen lassen, wenn sie nicht an das alleine sein gewöhnt werden und es seelenruhig "verschlafen" (immerhin pennen Hunde bis zu 20 Stunden des Tages) - und Labrador sind vom Charakter her schon sehr ungern alleine und schnell leidend (meiner ist immer noch nicht an längere Zeiten zu gewöhnen - bisher sind wir bei 5 Minuten! Und er wird dieses Monat 1 Jahr alt) und dieses Training ist erst AB 6 Monaten sinnvoll - davor braucht ein Hund sein "Rudel"! Immerhin ist das Rudel überlebenswichtig für den Hund und unnatürlich ohne dem Rudel zu sein.
Dann sind die Spaziergänge mit einem Welpen sehr zu dosieren (1 Minute pro Lebenswoche so ne Faustregel) man darf bis zu einem Jahr nicht laufen und Treppen sind zu vermeiden - da heißt es also tragen oder unzugänglich für den Hund machen.
Zudem lebt ein Hund zwischen 10-15 Jahre - also da solltest du eventuell mal damit rechnen, dass du vielleicht jemanden kennenlernst der dann vielleicht keine Hunde mag oder ne allergie hat?

Wenn du dir einen Hund zulegst hast du das alles zu bedenken und da ist ein Hundesitter meiner Meinung nach keine gute Lösung und geht bei der Abwesenheit ganz schön ins Geld.

Lass dir damit lieber Zeit bis es die für euch idealsten Bedingungen gibt - ich habe auch Jahre gewartet um alles richtig machen zu können :)

Kommentar von Josep1 ,

wenn jemand meine hunde nicht mag, mag ich ihn auch nicht. das bedeutet dass derjenige einen teil von mir nicht mag, denn der hund würde ein teil von mir werden - und wer mich nicht nimmt wie ich bin wird abserviert ganz locker easy. nur mal nebenbei gesagt :)

danke für deine antwort, ihr habt recht ich muss mich gedulden

Kommentar von derHundefreund ,

Freut mich, dass du das einsiehst. Auch scheinst du eine gute Einstellung gegenüber Hunden zu haben. Ich glaube, dem Hund, den du irgendwann mal besitzen wirst, wird es sehr gut bei dir gehen.

Kommentar von Shilja ,

Wo die Liebe hinfällt... das kann man im Voraus zwar so sagen, aber kommen kann es ganz anders :)

Kommentar von Unsinkable2 ,

ist wahrscheinlich bei unkastrierten Rüden extremer - ist meine Erfahrung mit meinem Räuber der momentan sehr Hormongesteuert ist

Alter Schwede, was die Leute so alles auf die Eier schieben ... dass es immer noch keinen allgemein verpflichtenden "Hundeführerschein" gibt, ist wirklich eine Schande... das Leid der Tiere scheint keine Grenzen zu kennen...

Zum Rest ... nun, da schweige ich lieber. Immerhin versuchst du, wenigstens ein bisschen zu nivellieren und mit verkaufsförderndem Lehrbuch-Wissen zu glänzen; s. etwa "... Welpenspielstunde und Hundeschule notwendig ...

Trotzdem mein gut gemeinter Rat: Du hast trotz allem immer noch ein Tier. Und wenn du ihm auch 10 rosa Halsbänder kaufst und es 100 Mal in eine antiautoritär-integrative Welpenstunde schickst, um dich von der Verantwortung, dir selbst Gedanken machen zu müssen, zu befreien: Es wird weder ein Baby, noch eine Puppe daraus...

Kommentar von Shilja ,

LOL es ist wirklich schlimm was so manche aus ein paar Sätzen schließen - wir haben den Junghundkurs in der Hundeschule abgeschlossen und sind dabei BH zu machen, bei dem man aber, falls du das nicht wusstest erst mit 1 Jahr überhaupt zur Prüfung antreten darf  - und ich habe gar nichts auf die Eier geschoben und habe "hormongesteuert" gar nicht weiter definiert aber ich werde mich hier gar nicht weiter rechtfertigen, denn im Grunde ist mir deine Meinung egal und du hast keine Ahnung wovon du mir gegenüber sprichst weil du mich und meine Umstände nicht kennst aber nimm dir ruhig noch mehr raus, scheint dir ja Spaß zu machen :)

Antwort
von ragazza010, 51

Lass das mit dem Hund lieber bleiben. Ein Welpe sollte nicht so lang alleine bleiben müssen. Selbst für einen ausgewachsenen Hund wäre dies eindeutig zu viel.
Anders würde es aussehen, wenn du den Hund mit zur Arbeit nehmen kannst. Raus muss er dann natürlich trotzdem. Vergiss nicht, dass er genügend Auslauf braucht.

Antwort
von gri1su, 42

vergiss es bitte - dem Tier zuliebe.

Einen Welpen sollte man in den ersten Monaten grundsätzlich überhaupt nicht alleine lassen - gerade die ersten 6 Monate sind für ihn unheimlich wichtig, um Vertrauen und eine Beziehung aufzubauen - von der Erziehung ganz zu schweigen.

Gerade als Welpe muß er alle 2-3 Std. raus (Tag und Nacht), damit er lernt, stubenrein zu werden. Und auch später muss er regelmäßig raus, gefordert und ausgelastet werden.

Frühestens nach 6 Monaten könnte man anfangen, den Hund ganz langsam an das Alleinsein zu gewöhnen. Aber die max. Grenze für das Alleinsein sollte 4 Stunden nie überschreiten - und diese 4 Std. auch nur im Ausnahmefall.

Einen Hund zu übernehmen, bedeutet große Verantwortung für viele Jahre. So kannst du dem Tier nicht gerecht werden. Entweder ist eine Person da, die sich ständig um den Hund kümmern kann und für ihn da ist, oder du lässt besser die Finger davon.

Antwort
von rlstevenson, 29

Nein, das wird nicht funktionieren, es wird für den Hund eine Quälerei und somit für Dich auch. Wie wäre es mit "dog-sharing"? Es gibt mit Sicherheit Menschen, die froh wären, wenn sie ihre Hunde regelmäßig mal in Deine Obhut geben könnten, um mal was ohne Hund unternehmen zu können (ich würde meine Fellnasen gerne mit jemandem teilen, da meine Hündin, allein gelassen, gerne die Wohnung auseinandernimmt).

Keine Sorge wegen der Bindung, die wenigsten Hunde sind "Ein-Mann-Hunde", Retriever schon mal gar nicht. Der Hund wird nach einer Eingewöhnungsphase nicht weniger an Dir "hängen" als es Dein eigener tun würde. Nur, dass Du eben "Teilzeit-Herrchen" wärest. Für drei Parteien (Hund, Dich, Hundebesitzer) wäre das eine Triple-Win-Situation.


Antwort
von Kabeltante1266, 30

Ich finde es Tierquälerei, wenn man ein Tier lange zuhause lässt und arbeiten geht. Um ein Tier muss man sich regelmäßig kümmern und es kann bei dir ja auch mal Engpässe geben, wo du dann keine Zeit hast. Und was hat das Tier davon, wenn es den ganzen Tag allein zuhause vor sich hin vegetiert??? Nichts. Ein Retriever ist ein Familientier, das Anschluss braucht. Wenn schon ein Tier, dann schaff dir eine Katze an, die im Haus bleiben kann (die gibts im Tierheim), also, keine Freigängerkatze. Vielleicht auch schon älter und eine, die es schon gewohnt ist, allein zu sein. Nur weil DU einen Hund haben willst, tätest du so einem Tier keinen Gefallen, ihn stundenlang allein zu lassen!

Kommentar von Josep1 ,

Katzen sind nicht so meins, das mit dem Hund wird eh nichts muss mir wohl ne alte die mit tieren gut kann anlachen bis ich eine neue arbeit und somit genügend zeit habe. ne spaß aber iwann wird das schon klappen

Antwort
von SusanneV, 29

Es tut mir leid, aber Du kannst keinen Hund halten, weil Dir einfach die Zeit fehlt.

Antwort
von NewSanchez86, 16

In Kurzform: Das wäre für das Tier eine Quälerei. Schlechte Idee, von daher lieber lassen.

Antwort
von Bitterkraut, 23

Leider kannst du unter den genannten Bedingungen keinen Hund halten. Keinen Welpen aufziehen und auch ein erwachsener Hund kann nicht so lange allein bleiben, ohne Schaden zu nehmen.

Antwort
von diekuh110, 37

wenn man keine zeit hat sollte man keine tiere halten

Antwort
von Dackelmama, 33

Nicht nur ein Welpe braucht Betreuung, auch ein Junghund will bespaßt werden. Ist er dann aus dem Alter raus, wird es mit der Bespaßung nicht weniger, wenn er auch im Alter, vllt so ab 7 Jahre oder später, evtl etwas ruhiger wird.

Es ist nicht damit getan einem Welpen zu zeigen was er darf, was nicht und wie er stubenrein wird.
Du hast definitiv zu wenig Zeit für einen Hund. In deinem Fall würde ich eher zu Katzen raten. Die sind so das sie in den meisten Fällen ihren Halter nur für Futter und Katzenkloreinigung brauchen.

Kommentar von rlstevenson ,

Die sind so das sie in den meisten Fällen ihren Halter nur für Futter und Katzenkloreinigung brauchen.

Es ist erstaunlich, wie sehr immer wieder die Anhänglichkeit von Katzen unterschätzt wird. Sogar meine Freigänger, die draußen gefüttert werden, ertrotzen sich regelmäßig ihre Streicheleinheiten und wollen bei uns sein, auch in der warmen Jahreszeit, in der nicht die geheizte Bude lockt.

Kommentar von Dackelmama ,

Das mag ja sein, aber eine Katze benötigt bei weitem nicht die Stunden Aufmerksamkeit wie ein Hund. Die sind auch glücklich wenn sie mit einem auf dem Sofa liegen dürfen und müssen nicht 2 Stunden mit ihrem Menschen durch den Wald jagen.

Antwort
von derHundefreund, 52

Eigentlich hast du dir die Antwort schon selbst gegeben:

Welpen, der braucht ja eigentlich 24 Stunden jemanden um sich rum

Richtig, Welpen sollte man gar nicht alleine lassen.

somit wärens nur etwa 7 Stunden die ich weg bin

"Nur" 7 Stunden? Das ist nicht nur für einen Welpen zu lange, sondern auch für einen ausgewachsenen und darauf trainierten Hund.

Ich finde es gut, dass du vorher fragst und ich kann deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen, einen Hund zu besitzen. Aber du musst dir immer vor Augen halten, dass diese Vierbeiner Rudeltiere sind und nicht glücklich, wenn ihr Rudel nicht komplett ist bzw. ihre Bezugsperson (du) fehlt.

Die einzige Möglichkeit für dich sehe ich nur, wenn du ihn mit zur Arbeit (ins Büro oder so etwas) nehmen könntest oder du jemanden hast, der sich während deiner Abwesenheit um ihn kümmern kann. Aber eigentlich würde er viel lieber immer bei dir sein :-)

Schaff' dir bitte keinen Hund an, wenn du nicht die Zeit dafür aufbringen kannst. Du machst dem Tier damit keine Freude und für dich ist es auch nicht schön, wenn er dir dann dadurch früher oder später "Probleme" bereitet.

Kommentar von Biba85 ,

Ich hoffe ich werde hier jetzt nicht gelyncht aber ich lese immer wieder, der hund darf nicht allein gelassen werden, oder man darf keinen hund haben, wenn man vollzeit arbeitet, usw.. abgesehen vom welpen wo das ja absolut so ist, mal ne frage... dürfen dann nur mehr arbeitslose und rentner einen hund haben?

Kommentar von derHundefreund ,

Ob du dabei berufstätig bist oder nicht, ist absolut irrelevant. Es geht darum, sich um das Tier kümmern zu können. Mit manchen Berufen lässt sich das vereinbaren und mit manchen eben nicht. Oder man hat jemanden, der diese Aufgabe übernehmen kann, während man arbeitet.

Kommentar von Bitterkraut ,

dürfen dann nur mehr arbeitslose und rentner einen hund haben?

immer wieder derselbe Käse. Nein,auch berufstätige können Hunde haben, aber eben nicht, wenn das dann bedeutet, daß der Hund 8 Stunden oder mehr allein sein muß. Ich hab 2 Hunde, bin auch berufstätig, aber zu 75% von zu hause aus, andere arbeiten halbtags oder jemand im Haushalt ist zu hause usw.

Und ja, natrlich halten leider Vollzeitberufstätige auch Hunde. Aber die sind das schlechteste Beispiel. Die ignorieren eben die Bedrfnisse der Tiere. Sollen sich alle daran orientieren, wie man es nicht machen sollte?

Antwort
von Jensen1970, 29

Alle raten dir ab und das ist richtig und gut so .

Antwort
von Mirarmor, 41

Wäre Quälerei. :-(

Sorry, ich wünsche mir auch schon immer einen Hund und habe aber dasselbe Problem. Wenn man ganztägig berufstätig ist und niemand zuhause ist, da kann man keinen Hund halten.

Jede Stunde, die ein Hund allein ist, ist letztlich unnatürlich für ihn. Manche (erwachsene!) Hunde bleiben vielleicht mal 3, 4 Stunden allein aber nicht länger.

Und manche Hunde können gar nicht allein bleiben sondern haben dann wirklich Panik.

Antwort
von BigDreams007, 20

Ne, sorry aber das geht so gar nicht.

Eine Welpe sollte in den ersten Monaten gar nicht alleine sein!

Bitte lass den Gedanken dem Hund zur liebe sein!

Antwort
von lilou12, 5

HALLO das ist ja tierquälerei soll der Hund etwa von 9-18 Uhr wenn er älter ist alleine sein was bringt er dir dann lass den Gedanken aufjedenfall sein das wäre tierquälerei

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