gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


51 Jahre, arbeitslos in der Krise, neuer Job - Fehlanzeige

gefragt von jethro am 24.04.2009 um 8:54 Uhr

Jemand wird arbeitslos mit 51 jahren (Jahrgang 1958),

nie arbeitslos gewesen, immer Beiträge gezahlt.

Neuer Job - wegen des Alters wenig Chancen.

Meine Frage: Wie sieht die weitere "Karriere" aus, wenn es keinen Job mehr gibt. Arbeitslosengeld, HartzIV, Sozialhilfe und in 12 Jahren Rente mit riesigem Abschlag... (?)

Ist das der Weg in Deutschland. Wer kennt sich aus?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

beruf (14476)
job (7586)
arbeitslos (599)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


oleandra
beantwortet von oleandra am 24. April 2009 08:56
7x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Leider schreibst du nicht, welchen Beruf du ausgeübt hast udn welche Erfahrungen du mitbringst, aber es gibt (v.a. auch in der Krise) Möglichkeiten sich weiter zu qualifizieren und eine Chance gibt es immer. Man ist nicht "raus" nur weil man 51 ist. Im Gegenteil, immer mehr Firmen bauen bei Neueinstellung auch auf "alte" Hasen mit viel Erfahrung. Gib den Mut nicht auf!

Kommentar von newcomer am 24. April 2009 08:57

DH

Kommentar von anjanni am 24. April 2009 09:03

Und man kann auch noch was ganz neues anfangen. Mit 51 ist man dafür auch noch nicht zu alt. Man muß halt mal über den Tellerrand gucken.

Kommentar von Ec9078746c946316f0c2dbf33cba5bacsmallLynx77 am 24. April 2009 09:11

Wenn man finanzielle Rücklagen hat und das nötige Wissen kann man sich notfalls auch den Rest der Berufslaufzeit in Selbständigkeit üben ;)


anonym
beantwortet von swen8805 am 24. April 2009 08:56
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das ist eben unser ARMES DEUTSCHLAND....... Drück Dir DIE DAUMEN.........

Kommentar von Simple_avatar2smalltomg1974 am 24. April 2009 09:04

in welchem Land ist das denn besser?


hilti
beantwortet von hilti am 24. April 2009 08:58
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Genauso schaut's aus! :-( Es sei denn, Du bist flexibel und nimmst jeden Job in Deutschland oder gar im Ausland an. Ist mit Familie natürlich nicht einfach. Oder Du hast Beziehungen und wirst duch Mund-Propaganda irgenwo angeworben. Aber sonst kannst Du Dein Schicksal mit vielen teilen. Ich wünsche Dir viel Glück, dass Du wieder in den Arbeitsprozess findest.


phookie
beantwortet von phookie am 24. April 2009 09:14
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Entgegen der Mehrheit der Antworten hier kann ich nur Mut machen, nicht aufzugeben. Wir haben zwar Krisenzeit, aber auch Fachkräftemangel. Ein Jungingenieur benötigt 3-4 jahre, um sich im Job das erforderliche Basiswissen und die Akzeptanz zu erarbeiten, die ihn für einen Arbeitgeber langfristig attraktiv und flexibel einsetzbar machen. Ein erfahrener Ingenieur oder Techniker bringt nicht nur Fachwissen mit sondern hat bereits bewiesen das er ausdauernd und zielgerichtet arbeiten kann, das Risiko unberechenbarer Karriereambitionen (Flausen) ist bei einem älteren Mitarbieter nichtmehr so hoch. Wenn die erforderliche Bereitschaft zur Weiterbildung, Anpassung an ein neues oder abweichendes Aufgabenfeld gegeben ist, gepaart mit dem Willen, eigene Erfahrungen einzubringen und Weiter zu geben, hat jeder Mittfünfziger reale, gleichwertige Chancen auf eine Beschäftigung. Dies habe ich bei meinem Arbeitgeber mehrfach erlebt. Das gilt im Übrigen nicht nur für technische, sondern auch alle anderen Berufe. Man darf sich, und das was man mitbringt nur nicht unterschätzen.


anonym
beantwortet von Lucas am 24. April 2009 08:55
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du hast ihn in etwa beschrieben.


anonym
beantwortet von newcomer am 24. April 2009 08:55
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Selbstständig machen

Kommentar von newcomer am 24. April 2009 08:58

Systemberater für Firmen, da du viele Jahre Erfahrungen hast


anonym
beantwortet von anjanni am 24. April 2009 08:55
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

So wäre der Weg - auch wenn es bitter klingt. (Außer "Sozialhilfe" - die gibt's nicht mehr bzw. heißt jetzt HartzIV.)

Derjenige wird ein bißchen Energie aufwenden müssen, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, wenn er nicht in die Armut abrutschen will.

(Ich bin auch etwa so alt und hätte eine Menge Ideen. Da geht schon noch was.)


Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 24. April 2009 08:57
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

so sieht es aus, wenn nicht noch bis dahin Abstriche an der Rente gemacht werden, denn die Rentner sind ja ein Dorn im Auge...


Sascher
beantwortet von Sascher am 24. April 2009 08:58
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Das kann eine Möglichkeit sein, wie es abläuft. Aber es gibt natürlich auch Wege aus der Krise, kommt auf den Job und die Erfahrung an. In einigen Fällen, kann eine Lösung sein, als freier Mitarbeiter zu arbeiten, oder sich selbständig zu machen. Und in manchen Bereichen braucht man oft Leute mit Erfahrung und entsprechender Qualifikation.


BirgitAltmann
beantwortet von BirgitAltmann am 24. April 2009 09:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

da wir ja nicht wissen, welchen Beruf du gelernt hast ist es schwierig Prognosen zu geben, aber Grundsätzlich ist man mit 51 doch nicht abgeschrieben! Vorallem wenn du dich selber nicht abschreibst! Überleg,welche Eigenschaften dich besonders machen, was du alles kannst und auch gerne machst und dann geh auf die Suche - besondere Leistungen werden immer gesucht! Du schaffst das!!


Masoud53
beantwortet von Masoud53 am 24. April 2009 09:24
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Lass mal den Mut nicht sinken,ich hatte eine ähnliche Situation,war noch älter,habe alle Hebel in Bewegung gesezt,jetzt arbeite ich in meinem Beruf zu 50 %und es geht mir so gut wie nie.Verdiene fast das volle Gehalt,hätte es schon Jahre früher so machen sollen,du schaffst das auch!!!


schildi
beantwortet von schildi am 24. April 2009 08:57
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ja die goldigen Zeiten sind vorbei, Bescheidenheit ist jetzt angesagt.


firstguardian
beantwortet von firstguardian am 24. April 2009 08:58
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Da bleibt nur noch das soziale Netz des Staates, wenn es denn nicht irgendwann reißt!


fishhus
beantwortet von fishhus am 24. April 2009 10:05
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich würde sagen wenn man will geht vieles und nach einem Tunnel kommt wieder ein Licht. Nur nicht den Kopf in den Sand stecken sondern aus eigener Initiative neue Wege gehen .Ich habe als Berater von trockenen Alkoholikern - die durch den Suff ihren Job verloren haben folgendes gemacht! Habe jeden Tag bei verschiedenen kleineren Firmen direkt den Inhaber oder dessen Frau kontaktiert und über einen Wiederaufnahme eines trockenen Alkis verhandelt. Im Laufe eines Monats ist es mir meistens gelungen eine neue Stelle zu finden. In einer Großstadt ist es natürlich viel schwieriger. Aus meiner Situation kann ich Dir folgenden Rat geben- gehe neue Wege- Ich bin mit 58 Jahren als arbeitsunfähig in Pension gegangen - und habe angefangen Veranstaltungen zu managen und durchzuführen.Heute bin ich 70 Jahre und kann mir die Events aussuchen die ich betreue und organisiere und mache nur mehr 4 Veranstaltungen im Jahr und davon kann ich sogar noch gut Leben. ÖSI Urli


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.