50+1 Regel für Schulklassen, damit muslimische Schüler nicht mehr in der Mehrheit sein können ist das eine gute Idee (kindgerechte Antworten gewünscht)?

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10 Antworten

Machen wir uns nichts vor, es gibt solche Probleme wie sie der Fragesteller stellt und man kann da nicht nur mit Moral und Verleugnung kommen. Ich sehe dazu zweierlei:

1. mich deucht, "unsere" Lehrer versagen immer mehr. Sie stellen sich nicht oder nicht ausreichend diesen Problemen. Teils liegt es an den mitunter beschweuerten Lehrplänen, wo die Vorgabe das Hineinstampfen von Schulwissen das A und das O ist, z.T. sind Lehrer selbst nur bloße Pauker.

2. die genannten Probleme minimieren sich beachtlich, wenn es endlich kleinere Klassen gibt. Man schaue mal nach Skandinavien, wo es so was gibt. Es muß eben mehr Geld in die Bildung reingesteckt werden, statt bloße Wissensreinknüppelei im gestreckten Galopp.

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Kommentar von paulklaus
14.06.2016, 11:36

Tja, nun HABEN wir aber große Klassen, Lehrer SIND mit Integration/Inklusion hoffnungslos überfordert, unser gesamtes Bildungssystem IST eine einzige Katastrophe...

Wat nu' ??

pk, Lehrer

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Auf die Hauptschule müssen nun mal alle. Das ist auch ein Problem. Man sollte sich etwas anstrengen und eine weiterführende Schule  besuchen. Wenn dort sich ein Schüler schlecht benimmt, ob nun mit oder ohne Religion wird er von der Schule verwiesen. Und rate mal wo der dann wieder landet.

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Du kannst den beiden vielleicht erklären, dass es nicht darauf ankommt wie viele Muslime in einer Klasse sind und wie viele Nicht Muslime drin sind, sondern wie aufgeklärt diese sind.

Wichtiger ist es, dass alle miteinander klarkommen und man sich Zeit dafür nimmt, dass alle miteinander klar kommen - weil es keinen Grund dafür gibt dies nicht zu tun.

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Dass du das nicht rassistisch meinst, hast du klargestellt. Aber das mit der Doku von wegen Mobbing von Muslimen an Nicht-Muslimen scheint mir dennoch eine Form von Rassismus zu sein (mit der du allerdings nichts zu tun hast). Die Muslime sehe ich eher in der Opferrolle, weil die Terrororganisation Islamischer Staat (im Folgenden von mir als IS bezeichnet) ja nicht stellvertretend für ALLE Muslime auftritt. Das ist eine Organisation aus gewaltbereiten Muslimen, die den Islam zur einzigen existierenden Religion machen und/oder einfach andere Menschen töten wollen.

Aber gerade deswegen werden zurzeit alle Muslime mit anderen Augen betrachtet, weil wir ganz besonders seit den vergangenen militärischen Erfolgen und Anschlägen des IS auf der Hut vor Attentätern und Attentaten sind. Das führt leider auch dazu, dass rechtsextreme Parteien wie die AfD politisch bisher schon so erfolgreich werden konnten. Vor all diesen Ereignissen bzgl. des IS und der Flüchtlingskrise war die AfD eine der am wenigsten einflussreichen Parteien. Und jetzt haben sie in den Bundesländern vergleichsweise stark an Stimmen gewonnen.

Aufgrund dessen halte ich die Idee für schlecht. Ich sehe darin keine Fairness, keine Gerechtigkeit, sondern nur einen weiteren Weg für die Rechtsextremisten, Ausländer zu unterdrücken (Muslime=Anhänger des Islam=häufig nicht aus einer ursprünglich deutschen Familie).

Außerdem: Mobbing hat rein gar nichts damit zu tun, ob man nun ein Anhänger des Islam oder einer anderen Religion - oder überhaupt einer Religion - ist. Ich hatte vor Jahren beispielsweise mal einen muslimischen Jungen in der Klasse und der ist nie gemobbt worden. Im Gegenteil, er war bei einigen aus der Klasse sogar sehr beliebt. Und wir hatten auch noch ein paar weitere Ausländer (Abstammung: einmal asiatisch, mindestens ein- oder zweimal polnisch, einmal italienisch) und keiner ist wegen seiner Herkunft oder seines Glaubens gemobbt worden.

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Kommentar von antibakteriell
13.06.2016, 21:29

Willst Politiker werden?

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An sich ist das Problem ja nicht die Religion. Diese unterschieden sich im Prinzip nur minimal. Wenn man es aber mal auf die Hauptschule bezieht. So blöd das jetzt hier für einige klingen mag. Auf Hauptschulen gehen öfter zB jetzt Muslime aus Bildungsfernen Familien. Sie bekommen zu Hause das Weltbild dieser Familien mit. Frauen weniger rechte. Christen unter Muslimen und ... . Während dieses Problem minimal nur auf höheren Schulen Auftreten. Klar hatten wir Muslime die uns Christen weis machen wollten das der islam die beste Religion sei, aber das war nie mit Mobbing verbunden. Also religionsbezogen. Diese Kinder kamen aber auch aus Familien die leistungsstark waren. Sie haben sich in Deutschland integriert und die Werte angenommen. Bei deiner Frage wäre also nicht die Religion zu begrenzen sondern vielmehr generell die Kinder darin. Auch wenn das hier einigen gegen den Strich gehen würde, wäre es dabei wohl am besten so eine große Mischung wie möglich hinzubekommen. Nur Christen oder nur Muslime, da wird es immer das Problem sein. Aber Muslime, Christen, Buddhisten und ... . Da kann es dann nicht so viel Hetze gegen eine Religion geben, weil keine Religion zu groß vertreten ist.
Wenn du diesen Kindern aber einen wirklich guten Tipp geben willst, dann sag ihnen sie sollen sich anstrengen und auf ein Gymnasium oder zumindest eine Realschule gehen. Da sind diese Themen höchstens später in der Politik vorhanden. Dort dreht sich mehr um ansehen, Geld der Eltern und Leistung. Also religionsunabhängig.
Viel Glück

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Das ist doch rassistisch in der widerlichstem art.
Hetz woanders!

Außerdem habe ich noch nie von so einem mobbing gehört, dass ist ein Einzelfall, denn ich habe überwiegend nichtmuslime als Freunde und kenne auch ein paar andere Muslime die so sind.

Zudem, was haben Abstimmungen damit zu tun, dann sollten also überall in Deutschland mind. 50 Afd-Wähler in einer Stadt sein, um die Linke in schach zuhalten? TOLLE DEMOKATIE

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Im Grunde eine gute Idee. Ob die Grenze bei 50 % liegen kann, ist die Frage. Pädagogen sagen, dass ab etwa 20-30 % das Arbeiten mit "oft bildungsfernen" Kindern schwierig wird. 

In vielen Städten versuchen die Schulämter ohnehin schon, in keiner Klasse den Anteil der Türken/Araber zu hoch werden zu lassen. Denn die deutschen Eltern geben die Kinder sonst gern an andere Schulen, melden die Kinder in Berlin z. B. nicht in Kreuzberg an sondern in Pankow bei der Oma, wo nur 5 % Türken wohnen.  Aber auch die gebildeteren Türken protestieren und verlangen, dass ihre Kinder vor allem mit deutschen Kindern unterrichtet werden, damit sie besser deutsch lernen!

Problem ist nur: Es sind in vielen Stadtteilen schon zu wenig einheimisch-deutsche Kinder. Die 50 % könnte man in Berlin-Kreuzberg, Wedding, Neukölln, Hamburg-Harburg, Duiburg-Marxloh etc. gar nicht mehr schaffen. Der Zustrom aus dem Ausland ist eben aus meiner Sicht zu groß und zu schnell. Das sehen andere Einwanderungsländer und begrenzen auch aus schulischen Gründen die Einwanderung, aus Verantwortung den einheimischen und den ausländischen Kindern gegenüber. Denn sonst leiden beide!

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Das Hauptproblem dürfte sein, dass es in Deutschland von etwa 14 Muslimen gerade einmal einer "offiziell" Moslem ist.

Bei den anderen 13 ist die Religionszugehörigkeit offiziell "unbekannt" oder sogar "keine".

Das bedeutet, dass die Schulen gar nicht wissen können, welche der Schüler, die in diesem Schuljahr eingeschult werden, Muslime sind.

Wie sollen sie dann aber die Klassen entsprechend zusammenstellen, wenn sie gar nicht wissen können, welche der Schüler Muslime sind?

Das zweite Problem: Was macht man in Stadtteilen, in denen es bereits heute 70% Muslime leben?

Dort müsste mann dann so etwas wie das "Desegregation busing" in den USA durchführen, wo man die Schüler kilometerweit mit dem Schulbus durch die Gegend gefahren hat, nur um zu erreichen, dass die Klassen eben eine bestimmte "Mischung" aus Schülern haben.

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Nein.

Die "Idee" ist nicht gut, sondern verfassungsfeindlich. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit, da verbietet sich die Quantifizierung von Schulklassen nach weltanschaulichen Orientierungen.

Mobbing wiederum ist grundsätzlich zu bekämpfen.

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Kommentar von hutten52
13.06.2016, 19:58

Formal hast du recht. Die Schulämter und Eltern gehen nicht nach Religion, sondern nach Herkunftsland vor. Das kommt aber fast auf das Gleiche hinaus. Türken und Araber sind eben zu 99 % Moslems.

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Schön. Damit können die Muslime nicht mehr die Nichtmuslime verhindern. Nur: Wie soll man dann verhindern, dass die Nichtmuslime(die jetzt ja qua Gesetz in der Mehrheit sein müssen) die Muslime mobben?

Du siehst, diese Strategie bringt nichts. Besser wäre vermutlich Prävention. 

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