Hallo! Bin im Pflegeberuf als Azubi im 3. Jahr. Habe gerade einen Teil der Abschlussprüfung bestanden. Bin gefühlt täglich im Dienst. Geht aber dort alles drunter und drüber - denn die ausgelernten Kräfte wechseln fast täglich und die PDL hat gekündigt. Von der wurden die Dienstpläne usw. gefertigt. Jetzt - nach einem Jahr wurde auf einmal festgestellt, dass ich 50 Std. Minus auf meiner Stempeluhr habe!!!! einen Ausdruck stellt man mir nicht zur Verfügung. Die Uhr funktioniert nie richtig. Man hat z. B. am 31. eines Monat 25 Std. Plus, am 01. des nächsten Monats 80 Std. Minus. Überstunden wurden nur handschriftlich auf dem Dienstplan notiert. Problem ist im Haus bekannt - aber wurde nie abgestellt. Lief ja immer. Jetzt soll ich die 50 Std. bis zum Januar nacharbeiten - habe keinen Urlaub mehr. Das heißt, ich müsste diverse Stunden nach meinem Dienst machen. Wenn ich das nicht tue, kann ich nicht in meinen Schulblock (Abschluss der Ausbildung) gehen. Ich kann mir vorstellen, warum jetzt so etwas "behauptet" wird. Alle Examinierten haben entweder frei oder sind krank. Ich soll einfach einspringen. Bitte gebt mir einen Rat. Was kann ich oder muss ich tun.
50 Stunden Nacharbeiten
Antworten (4)
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merci27merci27
wende dich an deine zuständige Berufsgenossenschaft oder frage deinen Berufschullehrer um Rat.
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primusvonquackprimusvonquack
Die Überstunden leisten und danach (strategisch günstigen Zeitpunkt wählen) zum Arzt und wg. Überlastung eine AU. Das machen deine Kollegen offenbar auch.Jeder Arzt, der die Situation in der Pflege kennt macht das. Falls du nicht übernommen werden solltest oder wg. der AU gekündigt wirst, suche dir einen Job im betreuten Wohnen, ein absoluter Wachstumsbereich und bei weitem stressfreier als im KHS oder Heim.
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Maddi86Maddi86
Du hast Dir nicht zufällig selbst noch notiert wieviel Du wann gearbeitet hast und wie dein tatsächlicher Arbeitsstand ist, oder? Denn das wäre schonmal ein guter Ansatzpunkt gewesen um die Leute zu überzeugen, dass das einfach nicht der Wahrheit entspricht....
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Mal im Klartext: Eigene Aufzeichnungen sind so hilfreich wie der Schiss in den Wind, falls sie vom Vorgesetzten nicht gegengezeichnet sind. Bei der Arbeitssituation wird der Vorgesetzte das kaum tun.
Nun ja, zumindest machen sie ja schonmal einen positiveren Eindruck wenn man mit so etwas in ein Gespräch geht z.B. als wenn man ohne jeglichen Nachweis dasteht und einfach sagt "nee, stimmt nicht"... klar, vielleicht ist das nicht die Komplettlösung des Problems, aber es ist zumindest sinnvoller als - wie nanntest Du es - ein "Schiss in den Wind"...