kalium hat das schon richtig gesagt, gewinn ist immer mit risiko verbunden. Da gibt es das berühmte Greieick aus Rendite, Sicherheit und Liquidität (also verfügbarkeit) als Eckpunkte. Wenn Du von einem dann mehr haben willst, wirst Du immer bei den anderen beiden Abstriche machen müssen. Hohe Rendite bedeutet also immer auch hohes Risiko...
Wobei Risiko dabei auch nicht verlust bedeutet. Risiko ist nur die Preisänderung. Nach oben genaus wie nach unten. Es ist ein Verlust- genauso, wie ien Gewinnrisiko!!!
Wenn Du über einen Zeitraum von 25 Jahren rechnest, egalisiert sich eigentlich jedes Risiko, denn über den langen Zeitraum wirst Du in der Regel fast immer mit einem Gewinn raus laufen. Die Frage ist nur, wie viel?
Ich würde dir da zu 2 verschiedenen Varianten Raten:
- Variante 1: Fondsparplan. Hier legst Du regelmäßig über einen langen Zeitraum die Gleiche Summe in einen oder mehreren Fonds an. Wenn die Kurse sinken, kaufst Du für weniger Geld mehr Anteile, wenn sie steigen für mehr Geld weniger Anteile. Also perfekt antizyklisch und der Cost-Average-Effekt mindert deinen Durschnittlichen Kaufpreis. Es gibt zwar Studien, die angeblich belgen sollen, dass das nicht stimmt, da kann ich Dir aber in 5 Minuten beweisen, dass es Stimmt!!!
- Variante 2: Riestern. Hört sich langweilig und doof an, allerdings sind die Zulagen beim Riestern ein wahrer Renditeturbo! Reich wirst damit zwar nicht, aber ein Verlustrisiko hast auch nur in höhe der Geldentwertung, nicht mehr! Hier bieten einige Anbieter wie z.B. die Allianz ein Fonds-Riestern an, bei dem das Geld quasi gebündelt in Aktienfonds angelegt wird - ähnlich wie bei einem Fondsparplan. Nur dass Du keine Ausgabeaufschläge hast und mit sehr kleinem Kapital in sehr Teure Fonds investieren kannst.
Bei diesem Gesichtspunkt ist diese Lösung fast schon ideal:
Du kannst mit Monatlich 25€ einen Carmignac Euro-Patrimoine ansparen, der einen Anteilswert von 257€ hat (der normale Patrimoine über 5.000€, der Investissement dürfte bei über 7.000 liegen). bei einem Fondssparplan würdest du somit quasi alle 6 Monate einen Anteil kaufen, bei der Allianz kauft den die Allianz für mehrere, da würdest Du dir praktisch den Wert mit 5 weiteren Teilen, dafür aber monatlich kaufen. Und Du kannst noch weitere Fonds zum gleichen Geld mit einbinden. Z.B. einen Goldminenfonds, den Rentenfonds,... viele Verschiedene (aber leider nicth alle).
Aber hier zeigt sich dann natürlich auch der Nachteil von dem Dreieck: ein Riestersparplan muss verluste begrenzen. Daher nimmt man da nicht die Ganze werteinwicklung mit. Meist gibt es einen Cap, das heißt, dass z.B. ein Fonds jeden monat nicht mehr als 4% steigen kann (also für Dich), dafür aber auch nicht verlieren kann (auch für Dich, das was er mehr als 4% steigt wird nämlich zum Verlustausgleich genommen) Und Du kommst nicht vor dem 60igsten ran => super sicher, durch die Förderung auch eine nette Rendite, aber sehr illiquide.
Ach ja, die besparten Fonds kannst Du dabei dann auch 2x im Jahr kostenlos wechseln!!!
Richtig, 5% bleiben 5%. Aber wenn die Depotbank zur Ausführung eines Sparplans jedesmal 2,50 EUR zieht, sind das prozentual gesehen weniger, wenn man nur 4x pro Jahr einzahlt.
Durch die höhere Summe sind dann auch mehr Fonds sparbar als nur bei den kleinen Summen.
Richtig ist auch, dass der CA-Effekt reduziert wird, aber genauestes Timing bekommt man so ja eh nicht hin.
Überprüfen ist auf jeden Fall wichtig, ständiges Umschichten dagegen nicht (hatte ich dann nicht genau genug beschrieben, schliesslich gilt "hin und her macht Taschen leer"!). Es kommt aber immer wieder vor, dass ein jahrelang gut laufender Fonds durch Kurs- oder Managerwechsel nicht mehr zum eigenen Anlagebild bzw. zu den Erwartungen passt - dann fliegt er raus.