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50 EUR monatlich für 25 Jahre

Frage von angel1 angel1

Hallo,

ich hätte da eine Frage an die Finanzexperten ....

Ich möchte für 25 Jahre fest monatlich EUR 50 oder EUR100 anlegen. Welche Möglichkeiten gibt es ... und welche ist die gewinnbringendste Variante .... Was bekommen ich nach diesen 25 Jahren ungefähr raus ..

Danke angel

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Antworten (6)

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    Antwort von Katja1976 Katja1976

    Aktienfonds, das kann dir auch der Fachmann nicht 100%ig sagen

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    Antwort von GePeterF GePeterF

    kalium hat das schon richtig gesagt, gewinn ist immer mit risiko verbunden. Da gibt es das berühmte Greieick aus Rendite, Sicherheit und Liquidität (also verfügbarkeit) als Eckpunkte. Wenn Du von einem dann mehr haben willst, wirst Du immer bei den anderen beiden Abstriche machen müssen. Hohe Rendite bedeutet also immer auch hohes Risiko...

    Wobei Risiko dabei auch nicht verlust bedeutet. Risiko ist nur die Preisänderung. Nach oben genaus wie nach unten. Es ist ein Verlust- genauso, wie ien Gewinnrisiko!!!

    Wenn Du über einen Zeitraum von 25 Jahren rechnest, egalisiert sich eigentlich jedes Risiko, denn über den langen Zeitraum wirst Du in der Regel fast immer mit einem Gewinn raus laufen. Die Frage ist nur, wie viel?

    Ich würde dir da zu 2 verschiedenen Varianten Raten:

    • Variante 1: Fondsparplan. Hier legst Du regelmäßig über einen langen Zeitraum die Gleiche Summe in einen oder mehreren Fonds an. Wenn die Kurse sinken, kaufst Du für weniger Geld mehr Anteile, wenn sie steigen für mehr Geld weniger Anteile. Also perfekt antizyklisch und der Cost-Average-Effekt mindert deinen Durschnittlichen Kaufpreis. Es gibt zwar Studien, die angeblich belgen sollen, dass das nicht stimmt, da kann ich Dir aber in 5 Minuten beweisen, dass es Stimmt!!!
    • Variante 2: Riestern. Hört sich langweilig und doof an, allerdings sind die Zulagen beim Riestern ein wahrer Renditeturbo! Reich wirst damit zwar nicht, aber ein Verlustrisiko hast auch nur in höhe der Geldentwertung, nicht mehr! Hier bieten einige Anbieter wie z.B. die Allianz ein Fonds-Riestern an, bei dem das Geld quasi gebündelt in Aktienfonds angelegt wird - ähnlich wie bei einem Fondsparplan. Nur dass Du keine Ausgabeaufschläge hast und mit sehr kleinem Kapital in sehr Teure Fonds investieren kannst.

    Bei diesem Gesichtspunkt ist diese Lösung fast schon ideal:

    Du kannst mit Monatlich 25€ einen Carmignac Euro-Patrimoine ansparen, der einen Anteilswert von 257€ hat (der normale Patrimoine über 5.000€, der Investissement dürfte bei über 7.000 liegen). bei einem Fondssparplan würdest du somit quasi alle 6 Monate einen Anteil kaufen, bei der Allianz kauft den die Allianz für mehrere, da würdest Du dir praktisch den Wert mit 5 weiteren Teilen, dafür aber monatlich kaufen. Und Du kannst noch weitere Fonds zum gleichen Geld mit einbinden. Z.B. einen Goldminenfonds, den Rentenfonds,... viele Verschiedene (aber leider nicth alle).

    Aber hier zeigt sich dann natürlich auch der Nachteil von dem Dreieck: ein Riestersparplan muss verluste begrenzen. Daher nimmt man da nicht die Ganze werteinwicklung mit. Meist gibt es einen Cap, das heißt, dass z.B. ein Fonds jeden monat nicht mehr als 4% steigen kann (also für Dich), dafür aber auch nicht verlieren kann (auch für Dich, das was er mehr als 4% steigt wird nämlich zum Verlustausgleich genommen) Und Du kommst nicht vor dem 60igsten ran => super sicher, durch die Förderung auch eine nette Rendite, aber sehr illiquide.

    Ach ja, die besparten Fonds kannst Du dabei dann auch 2x im Jahr kostenlos wechseln!!!

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    Antwort von kalium kalium

    Die "gewinnbrigendste" Variante ist immer auch die risikoreichste. Solche Geschäfte sind aber nur schlecht mit geringem Einsatz zu machen.
    Bei Deinem Vorhaben ist eine Renditeoptimierung nur mit ständiger Überwachung möglich, es gibt nicht "die eine" Möglichkeit/Anlage, in die Du 25 Jahre Dein Geld steckst.
    Mögliches Vorgehen:
    - Wenn nicht vorhanden, Notfalltopf bilden: Drei Monatsnettoeinnahmen auf ein Tagesgeldkonto
    - Zu überlegen ist, um die Transaktionskosten zu reduzieren, die monatlichen Sparraten auch auf einem TG-Konto (getrennt vom Notfalltopf) anzusammeln und von dort 1-2x pro Jahr mit höherer Summe zu investieren
    - Um das Risiko zu minimieren, die Anlagesumme aufteilen, je nach Risikoneigung z.B. 50-100 EUR in Edelmetalle, 100 EUR in einen flexiblen (ETF-?)Dachfonds, 100 EUR in "Opportunitäten" je nach Marktlage (in den letzten Jahren z.B. Managed-Futures, die haben zur Zeit mangels klarem Trend allerdings Probleme)
    - Aufteilung regelmässig überprüfen und anpassen/umschichten
    Wenn Du das nicht alles selber machen willst, such Dir eine kompetente Unterstützung hierzu. Faire Berater arbeiten auf Honorarbasis und kosten trotzdem nicht die Welt. Bei einem Komplett-Mandat mit Dir haben Sie dann auch kein Problem mit dem "kleinen Sparvertrag" - und wenn doch, such weiter...

    Generell ist finanzfrage.net die bessere Plattform für Finanzfragen!

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack
    • ob ich mehrmals oder einmal investiere, 5% AA sind 5%...
    • außerdem senkt eine monatliche Investition das Kaufpreisrisiko bei Schwankungen (cost average)
    • die Aufteilung ist in Ordnung, SO investiert man :-)
    • ständiges überprüfen und umschichten ist nicht notwendig und nicht sinnvoll. Schon gar nicht an der Börse. Das Investment muss sich ja erstmal entfalten können inkl. Volatilitätsberuhigung.
    Kommentar von kalium kaliumkalium

    Richtig, 5% bleiben 5%. Aber wenn die Depotbank zur Ausführung eines Sparplans jedesmal 2,50 EUR zieht, sind das prozentual gesehen weniger, wenn man nur 4x pro Jahr einzahlt.
    Durch die höhere Summe sind dann auch mehr Fonds sparbar als nur bei den kleinen Summen.
    Richtig ist auch, dass der CA-Effekt reduziert wird, aber genauestes Timing bekommt man so ja eh nicht hin.
    Überprüfen ist auf jeden Fall wichtig, ständiges Umschichten dagegen nicht (hatte ich dann nicht genau genug beschrieben, schliesslich gilt "hin und her macht Taschen leer"!). Es kommt aber immer wieder vor, dass ein jahrelang gut laufender Fonds durch Kurs- oder Managerwechsel nicht mehr zum eigenen Anlagebild bzw. zu den Erwartungen passt - dann fliegt er raus.

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    Antwort von muab77 muab77

    Nach 25 Jahren und einer jährlichen Anlage von 600€ auf monatlich 50€ verteilt, würde man bei einem Zins von 10% am Ende eine Summe von rund 56.000€ erwarten dürfen, dass im Vergleich zu den 15.000€ aus dem jährlichen Ersparten 600€.

    Wichtig ist hierbei die Verzinsung von 10%, die man heute kaum bekommen wird. Aber 5% sollten schon mindestens sein, gerade wenn man das mit den für Privatleute gültigen Dispo-Kredit vergleicht, der über 10% liegt.

    Eine weitere Frage ist auch die Sicherheit der Anlage, nicht nur gewinnbringend sollte sie sein! Und jetzt wird es komplizierter, was jetzt im Endeffekt funktioniert ist schwer zu sagen. Wer weiß heute schon, wie die Lage in 25 Jahren aussieht, gerade da die Finanzsituation irgendwie angespannt ist.

    Am besten einen Fachmann vor Ort besuchen oder zu sich einladen und von ihm sich erklären lassen, welche Zinseffekte zu erwarten sind und natürlich, welche steuerlichen Konsequenzen es jetzt hat und vielleicht geben wird! Ebenso auch nach der Sicherheit ganz genau fragen, wert darauf legen, dass es einem auch wirklich erklärt wird. Viele Berater fassen sich mit Absicht kurz, damit man nicht erkennt, dass sie es auch nicht verstehen. Wenn, dann lieber einen zweiten Berater aufsuchen und auf keinen Fall vorzeitig Verträge unterzeichnen, egal wie sie drängeln.

    Immerhin geht es ja bei einem Zins von 10% um knapp 60.000€ und bei 100€ monatlich um 120.000€.

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    Antwort von Blindi56 Blindi56

    Eine Lebens/Rentenversicherung oder Bausparvertrag mit Garantie, da kriegst Du vorher ausgerechnet, wie viel rauskommt.

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    Antwort von Kakarott Kakarott

    Mach eine Rentenversicherung!

    Kommentar von kalium kaliumkalium

    ...es ging um eine "gewinnbringendste" Variante, nicht um eine langweilige, niedrig rentierende!

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Wir leben im Jahr 2010 und da sind inzwischen auch (fondsgebundene) Rentenversicherungen nichts anderes als Fondssparpläne mit einigen Vorteilen gegenüber der Direktanlage. Nix langweilig, nix niedrig rentierend... aber so eine Einsicht erwarte ich eigentlich von einem Honorarberater...

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