Frage von RaZeR15, 66

5 Tage krank in 33 Tagen zuviel?

Hallo ich habe eine Ausbildung angefangen und bin in der Probezeit. Ich war jetzt 5 Tage krank in den 33 Arbeitstagen die ich bis jetzt hatte, dazu muss ich noch sagen das ich nicht am Stück 5 Tage krank geschrieben war sondern einmal ein Tag und zwei mal zwei Tage. Jetzt ist meine Frage ob ich mir sorgen machen muss das ich gekündigt werde.

Antwort
von skychecker, 9

Bei einer Krankenquote von 15,15% in der Probezeit würde ich mir die Frage stellen, ob der Auszubildende generell anfällig für Krankheiten ist oder er die Ernsthaftigkeit einer Ausbildung nicht verstanden hat.

Jeder Arbeitgeber kalkuliert grundsätzlich natürlich eine Krankenquote mit in den Jahresplan mit ein.

15,15% wird da allerdings in jeder Branche deutlich über jeder Kalkulation liegen.

Die Frage, die sich ein Vorgesetzter hier stellen wird, ist, was nach einer Probezeit passieren wird. In der Probezeit bemüht man sich in der Regel ja immer um einen guten Eindruck.

Dennoch ist es nur eine kalte Zahl. Manche Firmen bewerten eben nur diese. Andere schauen sich hier halt auch noch an, wie der sonstige Eindruck ist. Und wie sich der Auszubildende generell in seinen Aufgaben macht.

Von daher ist eine Einschätzung hier nicht möglich.

Mir würden die Alarmglocken schrillen. Dennoch hat man die restliche Probezeit, um die weitere Entwicklung zu beobachten und kann ja auch noch am letzten Tag der Probezeit eine Kündigung aussprechen.

Antwort
von Belladonna1971, 37

Hast Du blau gemacht oder warst du wirklich krank? Erfahrene Personalchefs und Arbeitsgeber können es sehr gut unterscheiden. Es gibt durchaus Phasen im Leben, in der sich Krankheit häufen.

Wenn Du sonst fleißig, ehrlich, interessiert bist, dürfte es kein Problem sein.

Antwort
von Interesierter, 27

Die 5 Tage an sich sind nicht das Problem. 

Wenn du aber 3 Kurzerkrankungen innerhalb von 6 Wochen bringst, dann wird mancher Chef schon genauer hinschauen. Geht das munter so weiter und es gibt dann noch weitere Probleme, wäre es dem Chef nicht zu verdenken, wenn er die Reissleine zieht, solange er noch kann. 

Gerade in der Probezeit sollte man an dieser Front möglichst wenig Angriffsfläche bieten. 

Viele Kurzerkrankungen lassen schon den Schluss zu, dass es der Mitarbeiter mit der Motivation nicht so genau nimmt. 

Kommentar von Familiengerd ,

Viele Kurzerkrankungen lassen schon den Schluss zu, dass es der Mitarbeiter mit der Motivation nicht so genau nimmt. 

Du kennst die Ursache, Hintergründe dieser Kurzerkrankungen nicht, auch nicht, wie der Fragesteller sich in der Ausbildung verhält.

Mit welcher Berechtigung also bringst Du dabei dann die Motivation ins Spiel und zweifelst sie an?!?!

Kommentar von Interesierter ,

Lies bitte den kompletten Beitrag durch, dann weisst du, wie ich das meine. Im zweiten Absatz hatte ich geschrieben: "Geht das munter so weiter und es gibt dann noch weitere Probleme...".

Die drei Kurzerkrankungen sind bisher noch nicht das Problem. Zieht sich das aber durch die komplette Probezeit durch, wird der Arbeitgeber sehr wahrscheinlich die Kündigung aussprechen.

Im Übrigen lass dir eines gesagt sein: Mitarbeiter, die über längere Zeit regelmässige Kurzerkrankungen haben, nehmen es mit der Motivation nicht so genau, denn in dieser Regelmässigkeit und Häufigkeit ist niemand dauerhaft krank. Das kann mal eine Häufung aufgrund eines Zufalles sein. Wenn es aber zum Dauerzustand wird, ist das eindeutig ein Motivationsproblem.

Kommentar von Familiengerd ,

Im Übrigen lass dir eines gesagt sein:

Oh, oh ...

Mitarbeiter, die über längere Zeit regelmässige Kurzerkrankungen haben, nehmen es mit der Motivation nicht so genau, denn in dieser Regelmässigkeit und Häufigkeit ist niemand dauerhaft krank.

Es gibt solche Arbeitnehmer - da kannst Du sicher sein -, und das hat dann überhaupt nichts mit "Motivation zu tun, sondern mit ganz bestimmten gesundheitlichen Dispositionen, was Du mit Deiner generalisierenden Aussage schlicht wegwischst.

Was der Arbeitgeber davon "hält" und wie er darauf reagiert, ist eine andere Frage.

Lies bitte den kompletten Beitrag durch, dann weisst du, wie ich das meine.

Habe ich selbstverständlich getan - ändert aber nichts.

Kommentar von Interesierter ,

Mir sind in meiner mittlerweile 28-jährigen Berufstätigkeit schon viele Mitarbeiter untergekommen, die regelmässige Kurzerkrankungen in dieser Grössenordnung dauerhaft aufwiesen. Bei allen wurden die Erkrankungen nach der Probezeit nicht weniger sondern mehr.

Noch kein einziger dieser Mitarbeiter hat sich durch überdurchschnittliche Motivation bei der Arbeit bzw. der Abstellung dieser Fehlzeiten hervorgetan. 

Sicherlich gibt es Menschen, die chronische gesundheitliche Probleme haben. Nur davon hat der Fragesteller an keiner Stelle etwas erwähnt.

Und seien wir ehrlich, für die meisten Arbeitgeber macht es in der Probezeit keinen großen Unterschied, ob der neue Mitarbeiter eine labile Gesundheit oder einfach keine Lust hat. Das Ergebnis ist das selbe, nämlich die Kündigung während der Probezeit. Genau das sollte aber eigentlich verhindert werden.

Antwort
von Sarahjg, 40

Also ob du die Sorgen wegen einer Kündigung machen musst kann ich dir nicht sagen, da ich nicht weiß wie du sonst in der Arbeit bist und wie was Verhältnis zwischen deinen Kollegen und dir und zwischen deinem Chef und dir ist. Jedoch sind 5 Tage schon etwas viel .. musst in Zukunft bisschen aufpassen :) und Kauf die in der Apotheke doch Biolectra Immun damit dein immunsystem ein bisschen fitter ist für den Rest der Probezeit:) 

LG 

Antwort
von Veruschka61, 28

Mein Gefühl sagt: Nein, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Sehr viele Menschen sind um diese Zeit krank. Das ist überhaupt kein Kündigungsgrund. Falls du doch eine Kündigung bekommen solltest, fände ich das sehr unmenschlich. Wer will denn für solche Menschen arbeiten?

Kommentar von Interesierter ,

Fünf Tage von 33. Das sind rund 15% Fehlzeit. Das während der Probezeit. Wenn das die nächsten Wochen und Monate so weitergeht, wird der Chef aller Wahrscheinlichkeit nach die Reissleine ziehen. 

Natürlich kommt es auch darauf an, wie sich der Fragesteller sonst so anstellt. 

Besonders beliebt machen sich Neue, die gleich regelmässig krank sind jedenfalls nicht. 

Kommentar von Familiengerd ,

Besonders beliebt machen sich Neue, die gleich regelmässig krank sind jedenfalls nicht. 

Das fällt aber (charakterlich-moralisch) im Wesentlichen aber auf diejenigen zurück, bei denen sich der häufig Erkrankte "unbeliebt" macht - wenn es nicht ein bloßes "Krankmachen" ist.

Antwort
von Goodnight, 10

Ja das ist zu viel, einen Lehrling der andauernd krank feiert will niemand. Du kommst ja jede Woche einmal nicht.

Antwort
von KillWhat, 29

Ist ein wenig viel, aber wenn es nicht mehr vorkommt bzw. nicht mehr so passiert ist es nicht so schlimm.

Lg KillWhat

Antwort
von Gregg223, 22

Kommt auf deinen Chefe an.

Macht auf jeden Fall nicht so einen tollen Eindruck.

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