Frage von leeoniie2001, 60

5 Monate USA trotz Angst und Zweifel vor Abschied und Eignung?

Hallo wie in der Überschrift schon geschildert bin ich zurzeit echt ratlos😣 Ich überlege schon ewig einen Austausch in die USA zu machen und jtz steht womöglich meine letzte chance vor dem ABI bevor und ich bin echt unter Zeitdruck.... Vllt hat ja von euch schon jmd. Erfahrung damit gemacht und kann mur Weiterhelfen... Also ich habe totale Angst vor der trennung von meiner Familie und Freunden und dass ich mich dort vllt nicht wohlfühle in meienr Gastfamilie und dass ich Heinweh bekomme.... Ich mache mir so viele Gedanken was alles schief gehen kann....ich weiss aber dass ich es wahrscheiblich bereuen würde diese chance zu verpassen...😢 bitte helft mir ich bin wirklich verzweifelt... Hat jmd von euch sowas ähnliches schonmal durchgemacht??? Wenn ja wie habt oder hättet ihr euch entschieden??

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dackodil, 22

Es ist immer gut, sich vor einer weitreichenden Entscheidung viele Gedanken über das Für und Wider zu machen.
Blöd ist nur, wenn man dann vor lauter Gedanken nicht zu einer Entscheidung kommt und die Zeit die Entscheidung trifft, weil die Gelegenheit irgendwann unwiderruflich vorbei ist.

Wir alle müssen immer mal wieder im Leben über unseren Schatten springen. Endgültige Sicherheit, das alles gut gehen wird, bekommen wir nicht. Irgendwann müssen wir einfach springen.
Und dann geschehe was will, manchmal geht es gut, manchmal geht es schlecht und am besten ist es, wenn es ganz anders kommt, als gedacht. Das sind die wertvollsten Erfahrungen.

Alter Spontispruch: wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Ich denke, du weißt, was ich damit sagen will.

Wie du selbst schon erkannt hast, du würdest es dein Leben lang bereuen, wenn du diese Chance sausen lassen würdest.

Zu meiner Zeit gab es diese Möglichkeit nur für einzelne Privilegierte. Ich beneide die jungen Leute von heute unendlich für die Möglichkeiten, die ihnen geboten werden.

So, und nun lange genug gegrübelt.

Spring!!!

Kommentar von leeoniie2001 ,

Vielen Dank das hat mir echt weitergeholfeb😊

Kommentar von Dackodil ,

Herzlichen Dank für das Sternchen :-)))

Und nun wünsche ich dir eine spannende, lehrreiche und unvergeßliche Zeit in den USA.

Und komm ja nicht auf die Idee, nach 3 Tagen vor lauter Heimweh  abbrechen zu wollen.
Heimweh ist wie Mückenstiche, je mehr du kratzt, desto schlimmer wird es. Kümmer dich einfach nicht drum, dann ist es plötzlich weg.

Und meld dich mal, wenn du wieder da bist. Ich bin hier - wo denn auch sonst :-(

Antwort
von anacondaboa, 12

Ich war noch nie ganz allein im Ausland und würde es mir whrs. auch nicht zutrauen.

Fahr am besten nach dem Abi.

Dann hast du alle Zeit der Welt, kannst dich ganz entspannt auf die bevorstehende Zeit konzentrieren.

Du kannst Erfahrung sammeln, um zuwissen was du studieren möchtest und hast nicht die ganze Zeit das Ende des Austausches im Hinterkopf um schnell von dort wegzukommen, damit du dein Abi machen kannst.

Desweiteren kannst du dich auch in aller Ruhe auf deinen Austausch vorbereiten. Du kannst dich genauer informieren über die USA, was man alles machen kann (welche Museen gibt es, welche Parks sind sehenswert etc.).

Ich hab dir mal hier die Seite eines Work und Travel Anbieters mit reinkopiert. Ich denk, dass es was für dich wär.

https://www.travelworks.de/work-travel-usa.html

Kommentar von stufix2000 ,

Work and Travel ist etwas völlig anderes. Man lebt nicht in einer Gastfamilie und besucht keine Highschool mit seinen Gastgeschwistern. 

W&T setzt noch viel mehr Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein voraus. Außerdem ist es in den USA nur sehr eingeschränkt möglich, weil es kein passendes Visum gibt für frischgebackene Abiturienten. 

Antwort
von stufix2000, 8

Grundsätzlich glaube ich, dass ein Austauschjahr sehr gut ist, für starke Zweifler und Heimwehgeplagte, die eventuell beim ersten Heimweh-Gefühl abbrechen würden, würde ich abraten. 

Ich finde man muss das ATJ wirklich wollen, dafür arbeiten und bereit sein, auch mit wirklich anderen Lebensumständen zurechtzukommen.

Es ist kein Spaziergang und kein verlängerter Ferienaufenthalt. 

Während jedem Austausch gibt es Phasen, wo  man echt beißen muss. Außerdem würde ich immer ein ganzes Schuljahr empfehlen. Die Kosten sind ähnlich hoch, die Vorbereitung ist die selbe und erst dann hat man wirklich einen sehr tiefen Einblick in alle Feste rund ums Jahr, in die Kultur, die Sprache und meist hat man dann Kontakte fürs Leben geknüpft. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten