comhexe am 02.10.2008 um 22:31 Uhr
heute haben wir es erneut versucht, wir waren beim Zahnarzt. Und der Zwerg weigerte sich wieder den Mund aufzumachen. Er hat Karies und es müßte gebohrt werden. Was tun, wenn er sich aber weigert und schreit? Der Zahnarzt empfahl mir ihn unter Narkose behandeln zu lassen, da es ein aufwasch wäre und alles gemacht werden könne. Hat jemand erfahrung mit so einer Narkosebehandlung bei Kindern?

Wieso hat ein 5 jähriges Kind Karies? Hast Du ihm nicht von klein auf beigebracht, sich die Zähne zu putzen. Warst Du mit ihm nicht von klein auf alle 6 Monate beim Zahnarzt? Hättest Du das gemacht, wäre es für Deinen Kurzen Routine und er würde nicht so einen Aufstand machen.

Wäre eventuell eine Lösung für den akuten Fall, da ja sicherlich bald etwas geschehen muss gegen die Karies. Langfristig ist das aber eine vermeidbare Belastung für Körper / Kreislauf. - Ansonsten würde ich mit ihm zu Hause Zahnarzt spielen, und zwar darf er der Zahnarzt sein und ein Elternteil ist Patient. Er darf schauen, mit Spiegel vielleicht, mit den Fingern die Zähne abtasten etc. Danach anders herum. Natürlich muss er auch wissen, dass es beim Zahnarzt manchmal "piekt", dass das aber lange nicht so schlimm ist wie Zahnschmerzen. - Wie steht es mit dem Zähneputzen? Gegebenenfalls beginnen, mit einer milden Mundspülung zu spülen, damit der bakterielle Zustand im Mund sich bessert. Alles Gute! Anell
comhexe am 2. Oktober 2008 22:38 ich danke dir, wir putzen regelmäßig und er benutzt auch Zahnspülung. Es wurde eben schon einmal gebohrt und das ist ihm leider in böser erinnerung geblieben
Anell am 2. Oktober 2008 22:46 Dann braucht er eine Gegenerfahrung. Die bekommt er nicht per Narkose. Vielleicht solltet ihr zwei- bis dreimal zum Zahnarzt gehen und er darf einfach gucken, sich die Geräte anschauen etc., damit er merkt, es ist nicht immer schmerzhaft. Gerade wenn er so empfindlich mit den Zähnen ist, kann es keine Lösung sein, es immer mit Narkose zu machen. Anell

Laß es in Narkose machen. Habe ich bei meinem autistischen Pflegesohn auch machen lassen und alle Zähne konnten, in einem Abwasch, saniert werden.

Such Dir einen Kinderzahnarzt. Die können meist auch in solchen Fällen helfen. Eine Vollnarkose halte ich für Geschäftemacherei und absolut übertrieben. Außerdem wird das die Probleme langfristig eher noch steigern, der Kleine ist ja auch nicht blöd.
Die Zahnärzte meiner Kinder standen immer auf dem Standpunkt, das die Angst das schlimmste ist.... Ich bin immer wochenlang zum spielen in die Zahnarztpraxis gegangen, und irgenwann war das Vertrauen da. Alle 4 gehen regelmäßig zum Zahnarzt, auch als junge Erwachsene.... L.G.
comhexe am 2. Oktober 2008 22:41 normal ist unsre Zahnärztin auch sehr gut im umgang mit Kindern. Wie gesagt meine Mädels gehen gern zum Zahnarzt, aber der Zwerg nicht. Er geht zwar mit, setzt sich auf den Stuhl, aber den Mund macht er nicht auf
Dann noch 10 Mal hin.... Das Milchgebiss ist nichts, wenn das Kind beim bleibendem Gebiss Angst vorm Zahnarzt hat. L.G.

Der jüngste Sohn meiner Schwester wurde auch mit Vollnarkose behandelt. Sie haben auch eine Zahnärztin gefunden die auf Kinder spezialisiert ist. Ein langer Weg, er hat aber immer noch Angst vor dem Zahnarzt.

ich würde es in narkose machen!! den wenn er es jetzt schon verweigert und dan doch mal den mund aufmacht, und ihm wehgetan wird, wird er nachher NIE mehr denn mund aufmachen

Erst einmal müßtest du deinen Zwerg überlisten, den Zahnarzt erst gar nicht in Frage kommen lassen. Und dann ab in die Narkose, Hypnose - der Zahnarzt, die Zahnärztin sollte aber erfahren auf dieses Gebiet sein. Ich arbeite mit einer Praxis zusammen, in welchem solche Kinder mit viel Erfolg behandelt werden, aus schreienden Menschenskinder werden artige Patienten. Ob dies allerdings von einem langfristigen Erfolgserlebniss begleitet wird, kann ich dir nicht sagen, so viel habe ich mit der Kinderzahnärztin nicht zu tun, habe selbst leider keine Kinder.
comhexe am 2. Oktober 2008 22:43 jetzt muß ich nur suchen wo unter Narkose oder so behandelt wird. Wohnen im Raum Hof/Saale. Und ein Kinderzahnarzt ist leider nicht in unmittelbarer nähe
Noergelix am 5. Oktober 2008 23:21 Familienausflug nach Ludwigshafen, Praxis kann ich dir vermitteln, Bed-and-Breakfast-Bleibe auch :-)

Ein Kinderzahnarzt mit Erfahrung bei kindlichen Ängsten wäre absolut das Beste. In deiner Gegend (Hof) habe ich zwar in den Gelben Seiten auch nichts gefunden, aber in Coburg:
Pampel, Michael Dr., Ketschendorfer Str. 24, 96450 Coburg, Tel: (09561) 13 69
Vielleicht wäre das trotz der Entfernung eine gute Lösung!
Ich war mit meinen beiden Kindern von Anfang an bei einer Kinderzahnärztin in München, weil beide von Geburt an Arztbesuche, z. B. beim Kinderarzt, gehasst haben und immer geweint haben. Mit der Kinderzahnärztin gab es nie ein Problem und auch keine Tränen. Sie hat sich super auf meine Kinder eingestellt und immer nur soviel gemacht, wie die beiden es zugelassen haben.
comhexe am 8. Oktober 2008 09:19 Danke, hab es mir notiert und werde mal anrufen und nachfragen. Schade das es in unserer Nähe sowas nicht gibt. Zwar ist die Zahnärztin bei der wir normal immer sind, die ist zwar auch sehr auf Kinder bedacht, aber bei meinem Zwerg stößt sie leider auch auf Granit. Beruhigend, das es nicht nur mir so geht :)
auf jeden fall in Örtlicher betäubung machen lassen,und sich genau aufklärenlassen.Ruhig 10 mal nachfragen bei dem Z.arzt. was für risiken usw. aussedem suche dir einen guten einfühlsamen zahnarzt,einer der mit kindern umgehen kann und erfahrung mit der behandlung von kindern hat.Ärzte allgemein sollten viel einfühlsamer insbesondere mit kindern sein.und auf jeden fall bist du als mutter gefragt,gutes zureden,trösten etc.kann da schon viel helfen. also hoffentlich hat er nicht zuviel schmerzen. gruss dana
auf jeden fall in Örtlicher betäubung machen lassen,und sich genau aufklärenlassen.Ruhig 10 mal nachfragen bei dem Z.arzt. was für risiken usw. aussedem suche dir einen guten einfühlsamen zahnarzt,einer der mit kindern umgehen kann und erfahrung mit der behandlung von kindern hat.Ärzte allgemein sollten viel einfühlsamer insbesondere mit kindern sein.und auf jeden fall bist du als mutter gefragt,gutes zureden,trösten etc.kann da schon viel helfen. also hoffentlich hat er nicht zuviel schmerzen. gruss dana
comhexe am 26. Oktober 2008 19:02 danke euch ich habe eine liebe Zahnärztin gefunden, bei der wir auch schon waren und die wirklich gut mit ihm konnte, sie hat ihm in den Mund geschaut und er hat wirklich abgehalten, und konnte dann wieder gehen mit einer Belohnung in der Hand. Wir haben am 14 Nov einen Termin, wo sie ihm die Zähne macht allerdings nicht mit Vollnarkose sondern mit einer Arzt Gas welches er mit einer Maske bekommt und das nicht so gefährlich ist wie eine Narkose an sich. Ich denke es wird schon gut gehen, und bei ihr sind wir gut aufgehoben. Mittlerweile hat Mama mehr Angst als der Zwerg :)
natürlich waren wir beim Zahnarzt, und er hat schon von Baby an einen weichen Zahnschmelz, ein Kirschkern reichte damit ihm ein Zahn vorne abbrach. Als er mal gebohrt wurde, hat ihm das wohl wehg getan und seitdem ist nichts mehr zu wollen. Außerdem putzt er seine Zähne 2x tägl mindestens. Meine Mädels haben wunderbare Zähne, leider sind nicht alle gleich
meine Augenärztin sagte mir vor kurzem sie würde Kinder mit Traumata behandeln.Sehr gute Erfolge diese zu überwinden.Es gibt sicherlich Beratungsstellen,die eine Adresse geben können.Die Suche wäre es wert,weil die Angst mit zunehmenden Alter schlimmer wird.Leider auch die Zähne.Alles Gute!
"Siehste", der zu Recht meistgehasste Elternspruch...