Frage von schmeich, 43

450E und Feiertagsarbeit?

Hi Leute, ich arbeite als 450E Kraft auf alles wird auf Stundenbasis abgerechnet. Ich muss also monatlich einen Zettel ausfüllen, wie lange ich genau gearbeitet habe. Hat damit zu tun, dass die Tätigkeit nicht immer gleich lange dauert. Jetzt interessiert mich der Fall, falls ich an einem Feiertag arbeiten müsste. Es gibt meines Erachtens ja gesetzliche geregelte Vorschriften, an die man sich halten muss. 100% mehr an einem Feiertag bzw. etwas mehr nach 20 Uhr?

Ich bin mir da nicht so sicher. Deshalb meine Frage.

Nach kurzem googlen habe ich noch gefunden, dass man wenn Feiertag ist und man normal arbeiten würde, trotzdem sein Geld bekommen sollte. Ich arbeite normalerweise Mo - Mi, was jedoch nicht im Vertrag steht. Hat das Auswirkungen?

Mir geht es generell nur um die rechtliche Grundlage. Dass der Arbeitgeber das sicher nicht so toll findet an einem Feiertag an dem man hätte normalerweise gearbeitet hätte trotzdem zahlen zu müssen ist mir klar. Machen denke ich auch die wenigsten.

Vielen Dank fuer eure Hilfe.

Antwort
von DieKatzeMitHut, 25

Nochmal: Du wirst nach Stunden bezahlt und arbeitest eigentlich immer an festen Tagen (Montag, Dienstag, Mittwoch) - das ist aber nicht vertraglich festgelegt.

Nun möchtest du für einen Feiertag, an dem du NICHT arbeitest, bezahlt werden?

Nein, wirst du nicht.

Kommentar von schmeich ,

Mir geht es darum falls ich an einem Feiertag arbeite. Das zweite war lediglich eine Verständnisfrage

Antwort
von Griesuh, 15

Auch für Minijober gilt: Sie haben Anspruch auf Feiertag- Nacht und Sonntagszulagen,

Sie haben Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub und sie haben Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zu 6 Wochen.

da du nicht pauschal vergütet wirst, sondern nach Stunden bezahlt wirst, hoffe doch, dass du den Mindestlohn erhälst, bekommst du auch nur die Tage und Stunden bezahlt an denen du arbeitest.

beispiel du arbeitest Pfingstmontag, so stehen dir die Feiertagszuschläge zu.

Jedoch aufpassen, der Jahresverdienst beim Minijober darf einschlißlich aller Zulagen jährlich 5400€ nicht überschreiten sonst sind Steuern und Abgaben fällg

Kommentar von schmeich ,

Alles klar. Vielen Dank. Gibts da irgend eine rechtliche GRundlage?

Kommentar von Griesuh ,

Schaue unter

www.minijob-zentrale.de

dort findest du alles.

Kommentar von Familiengerd ,

Sie haben Anspruch auf Feiertag- Nacht und Sonntagszulagen,

Wo hast Du das denn her??

Das Arbeitszeitgesetz ArbZG schreibt lediglich vor, dass es für Sonntags- und Feiertagsarbeit Ausgleichsruhetage geben muss; von "Zulagen" ist nirgendwo die Rede.

Nach dem Gesetz muss es lediglich für Nacharbeit (sofern die gesetzlichen Kriterien erfüllt sind) einen - wenn es keine tarifvertragliche Regelungen gibt - "angemessenen" Ausgleich in Zeit oder Geld geben: hier kann man von einer Zulage reden.

Zulagen für Sonntags- und Feiertagsarbeit gibt es nur aufgrund arbeits- oder tarifvertraglicher Vereinbarungen!

Kommentar von Griesuh ,

Oh ein Oberschlauer. Das was du hier vorgibst ist genau auf das was es bei meiner Erklärung ankommt.

Kommentar von Familiengerd ,

Das was du hier vorgibst ist genau auf das was es bei meiner Erklärung ankommt.

Muss man das jetzt verstehen?!?!

Du behauptest, es müssten auch Zuschläge für Sonntags- und Feiertagsarbeit gezahlt werden.

Und das ist schlicht und einfach falsch, wenn es keine entsprechende arbeits- oder tarifvertragliche Regelung gibt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen Minijob oder einen Vollzeitjob oder was auch immer handelt.

Zeig mir ein Gesetz, dass Deine Behauptung stützt - dann lasse ich mich gerne belehren (eine solche gesetzliche Bestimmung gibt es nur nicht)!

Mit "Oberschlauer" hat dieser Hinweis auf deinen Fehler nichts zu tun!

Kommentar von Griesuh ,

Beruhig dich mal wieder. Nochmals extra für dich: gibt es Tarifverträge in denen Zuschläge geregelt sind stehen diese den Minijobern genauso zu wie jedem andern Arbeitnehmer.

Und das war damit gemeint: ja dir stehen die Zuschläge zu. was ist daran so schwer zu verstehen??

Und was gibt es jetzt noch daran sinnlos rum zu diskutieren??

Kommentar von Familiengerd ,

gibt es Tarifverträge in denen Zuschläge geregelt sind stehen diese den Minijobern genauso zu wie jedem andern Arbeitnehmer.

Und warum nennst Du diese Voraussetzung nicht auch in Deiner Antwort?!?!

Erstens hast Du in Deiner Antwort nicht von der Geltung von Tarifverträgen als Voraussetzung für den Anspruch geredet, sondern allgemein behauptet, für Minijobber bestehe Anspruch auf "Feiertag- Nacht und Sonntagszulagen"; und das ist (und bleibt) in dieser allgemeinen Formulierung schlicht und einfach falsch (was aber nicht alleine für Minijobber gilt, sondern generell).

Zweitens habe ich in meinem Kommentar (letzter Absatz) selbst erklärt, dass ein Anspruch auf Sonntags- und Feiertagszulagen nur bei arbeits- oder tarifvertraglicher Vereinbarung besteht! Ausgerechnet Du musst nicht ausgerechnet mich darauf hinweisen!!

Und wenn Du das (tarifvertragliche Regelung) gemeint haben solltest, dann wäre es geistreicher gewesen, diese Voraussetzung für einen Anspruch auch in der Antwort zu formulieren.

was ist daran so schwer zu verstehen??

Daran wäre nichts "schwer zu verstehen", wenn Du Dich in Deiner Antwort klar ausgedrückt hättest und diese Voraussetzungen nicht erst in einem Kommentar formulieren würdest!

Und was gibt es jetzt noch daran sinnlos rum zu diskutieren??

Da ist nichts "sinnlos rum zu diskutieren", wenn sich das, was Du eigentlich meinst, in Deiner Antwort aber nicht geschrieben hast, erst aufgrund von Kommentaren ergibt!

Drück' Dich klar und genau aus, dann gibt es auch keine Missverständnisse, die in (arbeits)rechtlichen Fragen immer problematisch sind!!

Antwort
von Pucky99, 22

An gesetzlichen Feiertagen besteht zwar kein gesetzlicher Anspruch auf

einen Zuschlag zum Lohn, aber zumindest auf einen Ersatzruhetag (§ 11

ArbZG).

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